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Iran: Kurdischer politischer Gefangener hingerichtet

Am 17. April wurde im Gefängnis von Kirmaşan (Kermanschah) der kurdische politische Gefangene Simko Xurşidi hingerichtet. Er wurde 2010 wegen Unterstützung einer kurdischen Partei verhaftet und 2012 zum Tode verurteilt, die Entscheidung des Berufungsgerichts stand noch aus. ... weiter


YEK-KOM Föderation kurdischer Vereine in Deutschland

Für eine Menschheit und Welt in Frieden und Menschlichkeit!

In Deutschland fand der erste Ostermarsch gegen Hochrüstung und Kriegspolitik vor über 50 Jahren statt. Seitdem nehmen auch viele der hier lebende Kurdinnen und Kurden alljährlich an den Ostermärschen teil und bringen so Ihre Forderungen nach Frieden in Kurdistan und auf der ganzen Welt zum Ausdruck. ... weiter


Organisationskomitee der Jugenddemonstration vom 12. April in Duisburg

An die Öffentlichkeit

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte MedienvertreterInnen,
zum 12.April 2014 hatten wir als ein Zusammenschluss kurdischer Jugendorganisationen und -verbände gemeinsam mit weiteren fortschrittlichen und demokratischen Organisationen aus Deutschland zu einer Demonstration in Duisburg aufgerufen.
Ziel dieser Demonstration war es auf die politische Situation in Kurdistan und der Türkei aufmerksam zu machen. Vor und nach den Kommunalwahlen in der Türkei am 30.März dieses Jahres hatte sich dort die politische Lage für all diejenigen Teile der Gesellschaft, die für eine Demokratisierung und für ihre Freiheiten in der Türkei eintreten, verschärft. Besonders in den kurdischen Siedlungsgebieten, aber auch im Westen der Türkei, haben die Repressionen gegenüber politischen AktivistInnen deutlich zugenommen.
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Muharrem Erbey und 47 weitere Gefangene aus Haft entlassen

Im KCK-Hauptverfahren gegen 175 Angeklagte wurden am Freitag auf Beschluss des 2. Hohen Starfgerichtshof von Diyarbakır 48 Gefangene aus der Haft entlassen, unter ihnen der bekannte Menschenrechtsanwalt Muharrem Erbey. Das Gericht entschied, dass in 10 Fällen keine hinreichende Beweise für die Mitgliedschaft in der „Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans“ (KCK) vorlägen. In 38 Fällen wurde die Entscheidung mit der Überschreitung der maximalen Untersuchungshaftzeit von 5 Jahren begründet, eine Frist, die durch eine erst kürzlich erfolgte Gesetzesänderung festgelegt wurde. ... weiter


Internationale Persönlichkeiten fordern Freilassung kranker Gefangener in der Türkei

In einem Brief an Ministerpräsident R.T. Erdoğan und Justizminister Bekir Bozdağ haben weltweit Hunderte, darunter Intellektuelle, PolitikerInnen und KünstlerInnen, die Freilassung kranker Gefangener in türkischen Gefängnissen gefordert.
Zu den UnterzeichnerInnen gehören unter anderem Prof. Noam Chomsky, Prof. Immanuel Wallerstein, Desmond Tutu, Selahattin Demirtaş, Ko-Vorsitzender der Partei für Frieden und Demoratie, Oscar Olivera, Europaabgeordnete, die britischen Menschenrechtsanwälte Frances Webber, Margaret Owen OBE, Gareth Peirce, Louise Christian, die Sinn-Fein-Abgeordneten Pat Sheean und Conor Murphy, der Philosoph und ehemalige ungarische Abgeorndnete G. M. Tamás und der katholische Bischof Jacques Gaillot.
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Nachdem die südkurdische KDP seit Mai 2013 den Grenzübergang Sêmalka zu Rojava geschlossen gehalten und sich somit am Embargo gegenüber der Bevölkerung von Rojava beteiligt hatte, hat sie nun die Brücke über den Tigris am Grenzübergang Sêmalka und begonnen, einen Graben am Grenzverlauf zu errichten. Mit dem Abbau der Brücke hat die KDP außerdem die Fahne der südkurdischen Regionalregierung abgenommen und ihre Parteifahne gehisst. ... weiter


Nachdem die WählerInnenstimmen in Agirî (Agri) nach dem Wahlsieg der BDP vor der AKP aufgrund von vermeintlichen Unregelmäßigkeiten 14 weitere Mal ausgezählt worden waren, hat die örtliche Wahlbehörde nun für den 1. Juni 2014 Neuwahlen in der Stadt angesetzt. Als Grund wurde ein zerissener Sack angegeben, in dem Stimmzettel enthalten waren, die durch den Riss aus dem Sack verschwunden sein könnten. ... weiter


Auch wenn das amtliche Endergebnis der Lokalwahlen in der Türkei noch aussteht und an einigen Orten Widerspruch gegen das vorläufige Ergebnis eingelegt wurde, steht der Sieg der BDP in 3 Großstädten und 11 Provinzen in Nordkurdistan wohl fest. Zu den Provinzen Van, Hakkari, Diyarbakir, Batman, Siirt, Dersim, Iğdir und Şirnak, die zuvor schon in Hand der BDP waren, kommen nun noch die Provinzen Bitlis, Ağrı und Mardin, wo Ahmet Türk als unabhängiger Kandidat angetreten war, hinzu. ... weiter


Die Kovorsitzende der PYD Asya Abdullah sagte mit dem Hinweis, dass ausländische Kräfte sich inmitten des systematischen Angriff gegen den autonomen Aufbau Rojavas befinden: „Die Angriffe gegen Rojava sind gegen die Geschwisterlichkeit, die Revolution, den Frieden und die Freiheit gerichtet.“ ... weiter


Seit mehr als zwei Wochen ist Kobani-Kanton den barbarischen und wilden Angriffen der ISIS ausgesetzt.
Diese Angriffe folgten vorherigen brutalen Angriffen auf unsere arabischen Brüder, weil sie mit Kurden oder mit der Freien Armee zusammengearbeitet haben. Die ISIS-geführte Kampagne zerstörte hunderte Häuser von unschuldigen Dorfbewohnern. . ... weiter


ISIS verlagert ihre Kämpfer nach Nordsyrien - Angriffe konzentrieren sich auf den Kanton Kobanê - Syrisches Regime lässt ISIS-Kämpfer durch ihre Gebiete ziehen


Seit mehr als zwei Wochen halten die Angriffe der islamistischen Kämpfer der Gruppe (Islamischer Staat in Irak und Syrien) (ISIS) auf den westkurdischen Kanton Kobanê an. Bei den Auseinandersetzungen mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) geht die Zahl der Toten laut örtlichen Angaben bereits in die Hunderte. Zuvor hatte die ISIS ihre Kräfte in den nordsyrischen Städten Rakka (ar-Raqqa), Sirrin, Cerablus (Dscharablus) und Til Ebyad (Tall Abyad) zusammengezogen. Über die genauen Hintergründe dieser Entscheidung von ISIS gibt es keine Informationen. Vermutet wird, dass sie ihren Konflikt mit den islamistischen Gruppen von Al-Nusra, der islamischen Front und den turkmenischen Kräften beigelegt, sich über die Aufteilung der Gebiete geeinigt und anschließend letzteren Gruppen die Regionen İdlib, Humus und Lazkiye überlassen hat.
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Beim diesjährigen Newrozfest in Deutschland sind in Düsseldorf Vertreter von insgesamt 60 Organisationen und zehntausende Menschen unter dem Motto „Das Fest der Völker für Frieden und Demokratie: Newroz – Für einen Frieden in Kurdistan und Demokratie in der Türkei“ zusammengekommen. ... weiter


Ich grüße alle Freundinnen und Freunde, deren Herzen mit dem Newrozfeuer für Frieden und Freiheit brennen!
Ich grüße unser Volk, das in Mesopotamien, der Wiege der Zivilisationen, das prächtige Newrozfeuer in einen Aufbruch und ein Fest der Demokratie verwandelt.
Ich sende Euch stellvertretend für alle Jugendlichen und Frauen meines Landes meine Liebe. Ich rufe alle, die ihre Herz für den Frieden geöffnet haben, die unsere Stimme hören, die gesamte Türkei auf, sich im Geiste der Solidarität der Jahrhunderte zusammenzuschließen. ... weiter


Erklärung der Internationalen Initiative »Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan zum Urteil des EGMR im Fall Öcalan vs. Türkei (No. 2)
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat heute das Urteil einer Kammer zu einer Reihe von Beschwerdeklagen Abdullah Öcalan gegen die Türkei gefällt.
Die Klagen bezogen sich unter anderem auf die Isolationsbedingungen auf Imrali Island, die verschärfte Lebenslängliche Haftstrafe ohne jede Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung, die Komplettüberwachung aller Konsultationen mit Anwälten und die lebensgefährliche Bedrohung duch giftige Substanzen, die in Öcalans Haaren gefunden wurden. Aus Sicht Öcalans und seiner AnwältInnen stellen diese und andere Rechtverletzungen Verstöße gegen die Artikel 2, 3, 5, 6, 7, 8, 13 und 14 der Europäischen Menschenrechtskonvention dar. ... weiter


Seit knapp zehn Tagen ist die Situation an der türkischen Grenze in der Region Qilaban (Uludere, Provinz Sirnex/Şırnak) zwischen den kurdischen Volksverteidigungskräften (HPG) und dem türkischen Militär angespannt. Immer wieder wird von bewaffneten Auseinandersetzungen berichtet. ... weiter


Der 21. Februar ist der Internationale Tag der Muttersprache, der von der UNESCO als Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“ ausgerufen wurde. Vor dem Hintergrund, dass in der Türkei die einzige offizielle Sprache türkisch ist, sind derzeit 18 Sprachen gefährdet, drei davon sind bereits ausgerottet. Außer der türkischen Sprache werden aufgrund der Vielfalt ethnischer Gruppen weitere 34 Sprachen gesprochen, die bis heute in staatlichen Erziehungs- und Bildungsinstitutionen verboten sind. ... weiter


Die Volksverteidigungskräfte (HPG) erklärten, dass es seit der letzten Woche zu großen Truppenbewegungen des türkischen Militärs nahe der Grenzstadt Şirnex (Şırnak) komme und das von Zeit zu Zeit die Militärkräfte das Feuer auf Gebiete eröffne, die von den Guerillakräften der HPG kontrolliert werden. Aus diesem Grund kam es zu einigen bewaffneten Auseinandersetzungen. ... weiter


Im E-Typ-Gefängnis von Amed (Diyarbakir) haben die Gefangenen aufgrund einer geplanten Verlegung einen Aufstand gegen die Gefängnisleitung begonnen. Eine Vielzahl von gepanzerten Militärfahrzeugen und Krankenwagen haben sich infolge dessen in das Gefängnis begeben. Auch außerhalb des Gefängnisses hört man die Gefangenen derzeit Parolen rufen. ... weiter

Wan: PKK-Gefangener zündet sich an

Im F-Typ-Gefängnis von Wan (Van) hat sich heute gegen Mittag der PKK-Gefangene Oktay Mert selbst angezündet. Das Gefängnis war in der letzten Zeit immer wieder wegen Foltervorfällen und schlechter Behandlung von Gefangenen aufgefallen. Trotz Verbrennungen an seiner linken Körperhälfte wurde Mert nur kurz im Krankenhaus behandelt und gegen den Willen der Ärzte wieder zurück ins Gefängnis gebracht. ... weiter

Dimensionen der Unterdrückung im Gefängnis Tekirdağ ist unerträglich

SEDAT SUR – TEKİRDAĞ | In den türkischen Gefängnissen nehmen Folter und Unterdrückungen gegenüber den politischen Gefangenen immer weiter zu. Die F-Typ-Hochsicherheitsstrafvollzugsanstalt in Tekirdağ ist Vorreiter bei Folter und Unterdrückung gegenüber den politischen Gefangenen. ... weiter


Aus Recherchen der Tageszeitung „Karşı“ geht hervor, dass der dringend Tatverdächtige an den Morden der kurdischen Frauen in Paris, Ömer Güney, telefonisch Kontakt mit dem Regionaldirektorium des türkischen Geheimdienstes MIT aus der Stadt Erzirom (Erzurum) hatte. ... weiter


Sabri Ok, Mitglied des Exekutivrats der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans KCK, erklärte gegenüber ANF, dass die Demokratische Partei Kurdistans (KDP) im Namen der Regierung die Kantone von Rojava nicht akzeptiert, obwohl diese von der Patriotischen Union Kurdistan (YNK), der Goran-Bewegung und vielen anderen Parteien in Südkurdistan anerkannt werden. Felah Mustafa, zuständig für die auswärtigen Angelegenheiten der Autonomen Region Kurdistan bekundete am 11. Februar, dass sie die Kantone in Rojava als Regierung nicht anerkennen. ... weiter


Bilanz der Proteste am Jahrestag von Öcalans Entführung: 2 Schwerverletzte und mehr als 40 Festnahmen

Zum Jahrestag des internationalen Komplotts, der am 15. Februar 1999 zur Festnahme von Abdullah Öcalan führte, kam es überall in Kurdistan zu Protesten. Allein in Nordkurdistan und der Türkei kam es in mehr als 70 Städten zu Protesten, an denen mehr als eine Millionen Menschen auf die Straßen gingen. Vielerorts reagierten die türkischen Sicherheitskräfte mit roher Gewalt. An zehn Orten kam es zu schweren Auseinandersetzung zwischen DemonstrantInnen und der Polizei. Dabei wurden Dutzende Menschen verletzt, zwei unter ihnen schwer. Ein Jugendlicher verlor ein Auge. Über 40 Menschen wurden festgenommen. ... weiter


In jeder größeren Stadt in Europa sind die Plakate dieser Tage unübersehbar. In riesigen Lettern porträtieren sie Nelson Mandela mit drei Worten: „Revolutionär, Gefangener, Präsident‟. Hinter ihnen sehen wir Mandela mit einer in die Höhe gereckten Faust.
Hollywood verdichtet die Geschichte einer Revolution auf eine Erzählung von 141 Minuten. Im wirklichen Leben dauern die Kämpfe länger, zu lange, unerträglich lang. Mandela war 27 Jahre im Gefängnis, der Kampf gegen die Apartheid für politische Gleichheit währte Jahrzehnte.
Auch die Kurden kämpfen seit Dekaden für Freiheit, und ihr Anführer ist noch immer im Gefängnis. Vor 15 Jahren, am 15. Februar 1999, wurde Abdullah Öcalan illegal aus Kenia verschleppt. Seither ist er unter unaussprechlichen Bedingungen auf der Insel Imrali inhaftiert. Er hält mehrere „Europarekorde‟ als Gefangener mit der längsten Isolationshaft (mehr als 10 Jahre) und der längsten Kontaktsperre mit seinen Anwälten (seit mehr als 2,5 Jahren). ... mehr


Öcalans Freiheit ist eine Notwendigkeit für die Lösung des Kurdistan-Konflikts
Analyse der YXK zur Rolle Abdullah Öcalans im aktuellen İmralı-Prozess
 

Wer ist Abdullah Öcalan?
Abdullah Öcalan wird von Kurdinnen und Kurden als ihr politischer Repräsentant angesehen. Er ist ihr bedeutendster Vertreter im Kampf um Rechte und Demokratie und gilt als Symbol für die Freiheit der KurdInnen. Er wendet sich gegen Separatismus und Sezessionismus und präsentiert als Lösungsperspektive einen demokratischen Mittleren Osten mit gleichberechtigten Völkern. Die laufende weltweite Kampagne für seine Freiheit hat 2,4 Millionen Unterschriften gesammelt. ... mehr


Am vergangenen Wochenende sind in Amed (Diyarbakir) mehr als 500 kurdische JugendaktivistInnen zusammengekommen und haben das “Ciwan Amed Jugendforum” gegründet. Mit diesem Jugendforum wollen die AktivistInnen verschiedene Projekte zum Aufbau einer alternativen Gesellschaft ins Leben rufen.
An der Tagung am 08. Februar nahmen hunderte Studierende überall aus Kurdistan, VertreterInnen von verschiedenen Jugend- und Arbeitsverbänden teil,
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Die Aktivistinnen des in Rojava aktiven „Sara Frauenvereins“ und die weiblichen Mitglieder des Vereins zum Schutz der Kinderrechte sind nach Amed (Diyarbakir) gereist, um dort ihre Erfahrungen mit Frauen-Aktivistinnen aus Nordkurdistan auszutauschen. Eine Woche lang wollen sie mit Frauen in Nordkurdistan diskutieren und über ihre Rolle bei der Revolution in Rojava berichten. ... weiter


Nihat Kaya – Seit den Parlamentswahlen in Südkurdistan vom 21. September sind mittlerweile fast fünf Monate vergangen. Noch konnte bis dato allerdings keine Regierung gebildet werden. Und wie lange es noch dauern wird, bis dies geschieht, ist nicht abzusehen. Doch es ist nicht nur diese politische Frage, die die Menschen in Südkurdistan derzeit beschäftigt. ... weiter


Acht Tage nachdem mit Cizîre der erste Kanton in Rojava (Westkurdistan/Nordsyrien) die Autonomie ausgerufen hat, hat nun der Kanton Kobanî es ihm nachgemacht. Auch Kobanî wird fortan von einem dreiköpfigen Exekutivrat sowie 22 Ministerien verwaltet. ... weiter


Am 30. März 2014 finden in der Türkei Kommunalwahlen statt. In der Vergangenheit waren die Wahlen in der Türkei immer wieder überschattet von Repressalien gegen Wähler und Kandidaten der kurdischen Parteien. Mehrere Tausend kurdische Politiker, unter ihnen auch gewählte Bürgermeister, sitzen derzeit in Haft; und auch wenn es vereinzelt zu Haftentlassungen in letzter Zeit gekommen ist, kommt es zugleich immer wieder auch zu neuen Verhaftungen. Verschwundene Stimmzettel und Wahlurnen sowie Militär- und Polizeipräsenz vor und in den Wahllokalen sind weitere Beispiele für undemokratische Wahlen. Allen Repressionen zum Trotz stecken die Kandidatinnen und Kandidaten der Partei für Frieden und Demokratie (BDP) bereits voll im Wahlkampf. Erstmals treten sie mit Doppelkandidaten an den Wahlen an, was bedeutet, dass die BDP in den Stadtverwaltungen, in denen sie die Wahlen gewinnen, je eine Bürgermeisterin und ein Bürgermeister stellen werden. ... weiter


Der Kanton Cizîre, einer von insgesamt drei kurdischen Kantone im Norden Syriens, hat am 21. Januar die „Demokratisch Autonome Verwaltung“ ausgerufen. Nach einer Sitzung des „Übergangsrates zur Bildung der Selbstverwaltung in Westkurdistan“ in Amudê wurde bekannt gegeben, dass Cizîre fortan eine eigene Verwaltung mit einem Vorsitz und insgesamt 22 Ministerien erhalten wird. Zum Vorsitzenden der Demokratisch autonomen Verwaltung wurde der Kurde Ekrem Heso gewählt, seine StellvertreterInnen sind die Assyrerin Elizabet Gewriyê und der Araber Husen Ezem. Der Autonome Verwaltungsrat wird aus 101 Mitgliedern bestehen und soll die gesamte Vielfalt des Kantons repräsentieren. ... weiter


Am 19. Januar gegen 5 Uhr früh haben türkische Militärs das Dorf Roboski gestürmt und insgesamt sieben Menschen festgenommen. Rund 60 weitere Menschen sollen auf der Fahndungsliste des Militärs stehen. Im Zuge der Razzia wurde eine Vielzahl von Häusern stark beschädigt. Selbst Bilder der 34 Opfer des Roboski-Massakers vom 28. Dezember 2011 (siehe hierzu: civaka-azad.org/...) wurden auf den Boden geschmissen und zerstört. ... weiter


Paris: Französische und kurdische Organisationen bereiten für den 7. Januar eine Konferenz zum Thema Massaker an Frauen anlässlich der am 9. Januar 2013 ermordeten kurdischen revolutionären Frauen vor. Diese Konferenz soll in Gedenken an die in Paris ermordete PKK-Gründerin, Sakine Cansiz (Sara), Vertreterin des kurdischen Nationalkongresses in Frankreich, Fidan Doğan (Rojbin), Aktivistin der kurdischen Jugendbewegung, Leyla Şaylemez (Ronahi) sattfinden. ... weiter


Bei dem letzten Zusammentreffen des Kovorsitzenden der BDP Selahattîn Demirtaş und der stellvertretenden BDP-Vorsitzenden Perwîn Buldan mit dem Repräsentanten des kurdischen Volkes Abdullah Öcalan konnten zwei Fotos des Treffens auf der Gefängnisinsel Imrali gemacht werden. ... weiter


AMED – Nachdem die Forderung, die Abgeordneten der Partei für Frieden und Demokratie BDP freizulassen, abgelehnt worden ist, haben die Kovorsitzenden des Kongresses für eine demokratische Gesellschaft DTK und die unabhängige Abgeordnete von Wan Aysel Tuğluk eine Erklärung abgegeben. In der Erklärung wurde betont, dass diese Entscheidung wieder einmal die Doppelmoral widerspiegelt, sie betonte dass es ein „Rechtswesen für Kurden“ und ein „Rechtswesen für nicht Kurden“ gibt. ... weiter


Cahit Mervan, BRÜSSEL - Die islamistische Gülen-Sekte hat auf Grundlage von „Veruntreuung- und Bestechungsvorwürfen“ gegen die AKP-Regierung eine großanlegte juristische Operation gestartet. Hierbei wurden bereits dutzende Personen, unter diesen auch der Sohn des AKP-Innenministers Muammer Güler, festgenommen. Diese Vorgänge sind als der Beginn einer offen ausgetragenen längeren harten Auseinandersetzung zwischen der Gülen-Sekte und der AKP-Regierung zu verstehen. ... weiter


Mehr als elf Monate nach den Morden an den kurdischen Aktivistinnen Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez in Paris, erklärt Antoine Comte, dass die Untersuchungen vorankommen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Firat (ANF) erklärt der Anwalt der Angehörigen der drei ermordeten Frauen, dass viele Indizien auf die Beteiligung des türkischen Staates beim Massaker vom 9. Januar hindeuten. Im Folgenden geben wir die Übersetzung des Interviews wieder: ... weiter


Nach Informationen der Nachrichtenagentur ANHA hat die al-Qaida nahe Gruppe „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (ISIS) das Dorf Ihris nahe der Stadt Azaz angegriffen und dort 170 kurdische Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder entführt. ... weiter


Öcalans Nachruf auf Nelson Mandela:

“Ein glänzender Stern, der die Völker Afrikas erleuchtete”

Die Tränen, die Menschen heute überall auf der Welt für Mandela vergießen, die Geschichten die nun über ihn erzählt werden, sowie die Weisheit, die er allen anderen Freiheitsbewegungen hinterlassen hat, zeigen uns seine Bedeutung auf. ... weiter


Türkei/Nordkurdistan: Alleine im November 275 Festnahmen, 90 Verhaftungen

Die Festnahmen und Verhaftungen im Zuge der sogenannten KCK-Operationen haben im November einen neuen Höhepunkt erreicht. Trotz des „Demokratischen Lösungsprozesses“ wurden zwischen dem 1. und 30. November wegen angeblicher Verbindung zu einer verbotenen Organisation 257 Personen festgenommen und 90 von ihnen verhaftet. Bei den meisten handelt es sich um Jugendliche. ... weiter


Öcalan: Diese Morde sind eine bewusste Provokation des Prozesses

Der Inhaftierte KCK-Vorsitzende Abdullah Öcalan bezeichnete beim Besuch einer BDP-HDP Delegation die Morde von zwei Demonstranten in Gever durch die türkischen Sicherheitskräfte als eine gegen den Prozess gerichtete Provokation. Bei dem 13. Besuch einer politischen Delegation auf Imrali bewertete Öcalan den gegenwärtigen Stand des Lösungsprozesses und machte drei Vorschläge, wie der Prozess fortgesetzt werden könnte. ... weiter


Polizeiterror in Gever – zwei Tote

In Gever (Yüksekova) im Kreis Colemêrg (Hakkari) in Nordkurdistan (Türkei) griff die Polizei am 6.12. eine Kundgebung des Vereins der Angehörigen von Getöteten und Verschwundenen (MEYA-DER) an. Bei den darauf folgenden Auseinandersetzungen erschossen Polizeispezialeinheiten zwei Personen. ... weiter

Öcalan: Diese Morde sind eine bewusste Provokation des Prozesses
Der Inhaftierte KCK-Vorsitzende Abdullah Öcalan bezeichnete beim Besuch einer BDP-HDP Delegation die Morde von zwei Demonstranten in Gever durch die türkischen Sicherheitskräfte als eine gegen den Prozess gerichtete Provokation. Bei dem 13. Besuch einer politischen Delegation auf Imrali bewertete Öcalan den gegenwärtigen Stand des Lösungsprozesses und machte drei Vorschläge, wie der Prozess fortgesetzt werden könnte. ... weiter


Bese Hozat: Die PKK ist nun ein gesellschaftliches System

Die Kovorsitzende des Exekutivrats der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) Bese Hozat hat gegenüber der kurdischen Nachrichtenagentur Firatnews anlässlich des 35. Jahrestages des PKK-Gründungskongresses vom 26./27. November 1978 den Kampf der kurdischen Freiheitsbewegung bewertet. ... weiter

Bese Hozat: Die PKK ist eine Partei der Frauen
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Firat (ANF) bewertet die Kovorsitzende des KCK-Exekutivrates Bese Hozat anlässlich des 35. Jahrestages der Gründung der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) den Kampf um die Freiheit der Frau in den Reihen der PKK. Im Folgenden geben wir eine gekürzte Fassung des Interviews wieder:... weiter


Über die politischen Hintergründe des PKK-Verbots

Ulla Jelpke – Die Verfolgung der kurdischen Freiheitsbewegung in Deutschland fand von Anfang an in einem internationalen Kontext statt. Auch heute erfolgen Repressivmaßnahmen etwa gegen kurdische Fernsehsender koordiniert im Rahmen von NATO und EU. Die Türkei bildete im Kalten Krieg den Außenposten der NATO gegen die Sowjetunion und ein Bollwerk gegen antiimperialistische Entwicklungen im Nahen Osten. ... weiter


Proteste gegen die Ermordung von drei Flüchtlingen im türkisch/syrischen Grenzgebiet

In der Nacht vom 16. auf den 17. November hatten Spezialkräfte der türkischen Polizei drei Zivilisten ermordet, die aus Qamişlo über die türkische Grenze nach Nisêbîn (Nusaybin) fliehen wollten. Am Tatort protestierten nach Aufruf der BDP am 19.11. hunderte Menschen gegen die Ermordung. An dem Protest nahmen unter anderem auch der BDP-Abgeordnete Erol Dora, die Bürgermeisterin von Nisêbîn Ayşe Gökkan und der Bürgermeister von Qoser (Kızıltepe) Ferhan Türk teil. ... weiter


Das Rojava-Modell wird zum Vorbild werden

Aldar Xelîl, Mitglied des Kurdischen Hohen Rats, erklärte, dass in Kürze in Rojava eine Übergangsregierung ausgerufen wird. Dieses Modell soll auf der Grundlage der Einheit der Völker und einem gemeinsamen Leben zum Vorbild werden. Xelîl erklärte, dass sie im Vorfeld der Genfer Konferenz in Rojava eine Übergangsregierung ausrufen werden und darin der Wille zum gemeinsamen und autonomen Leben aller gesellschaftlichen Gruppen vertreten sein wird. ... weiter


Friedensprozess unterstützen

PKK-Verbot aufheben

Am 16.11.13 versammelten sich bis zu 20.000 Menschen zur Demonstration gegen das Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans PKK. Es wurde eine entschlossene aber friedliche Demonstration unter den Fahnen vieler Linker Organisationen aus Deutschland der Türkei und allen Teilen Kurdistans. Dabei fielen besonders auch die vielen Fahnen der PKK, KCK und Bilder Abdullah Öcalans auf, welche die TeilnehmerInnen der Demonstration, trotz Strafandrohung zeigten und so ihre Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung zeigten. Obwohl die Polizei hunderte Bilder des Vorsitzender PKK Abdullah Öcalan und Fahnen von PKK und KCK im Vorfeld „festnahm“, konnte das Verbot dieser Symbole von der Polizei nicht durchgesetzt werden. ... weiter


"20 Jahre PKK-Verbot – eine Verfolgungsbilanz"

Neuerscheinung: Broschüre »20 Jahre PKK-Verbot – eine Verfolgungsbilanz«

88 Seiten, Format A4
Herausgeber: Rechtshilfefonds AZADÎ e.V., Hansaring 82, 50670 Köln

In dieser Broschüre werden Repressionen auf der straf-, ausländer- und verwaltungsrechtlichen Ebene gegen Kurdinnen und Kurden sowie kurdische Institutionen dokumentiert, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. »Seitens AZADÎ sind wir der Hoffnung, dass uns eine Aktualisierung dieser Broschüre in weiteren fünf Jahren erspart bleibt, weil dann auch das PKK-Verbot in Deutschland (schlechte) Geschichte ist«, heißt es im hoffungsvollen Schlusssatz des Vorworts.

Die Broschüre kann kostenlos gegen Porto (1,45€) oder gerne auch eine Spende bei AZADÎ e.V. bezogen werden.


Kobani: Anzahl der Todesopfer auf 14 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer durch den Bombenanschlag am 11. November in der westkurdischen Stadt Kobani ist auf 14 angestiegen. Drei der Verletzten verstarben in der Nacht auf den 12. November im Krankenhaus. Am 11. November war gegen 16 Uhr ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug vor dem Gebäude des kurdischen Roten Halbmonds “Heyva Sor a Kurd” detoniert. ... weiter


Hungerstreik gegen die Mauer: Gesundheitszustand von Gökkan verschlechtert sich

Ayşe Gökkan, Bürgermeisterin von Nisêbîn (Nusaybin), befindet sich seit sieben Tagen gegen den geplanten Mauerbau an der türkisch-syrischen Grenze – auf der Höhe Nisebin-Qamışlo – in einem unbegrenzten Hungerstreik. Ihr Gesundheitszustand hat sich in dieser Zeit zusehend verschlechtert. ... weiter


Kurdische Frauen rufen zur Solidarität mit Ayşe Gökkan auf!

Die Bürgermeisterin der kurdischen Stadt Nisêbîn (Nusaybin) Ayşe Gökkan ist am 31. Oktober in den unbefristeten Hungerstreik getreten. Sie protestiert mit ihrer Aktion gegen den geplanten Mauerbau an der türkisch-syrischen Grenze von Seiten der Türkei.
Am 12. Oktober begann die türkische Regierung mit dem Bau einer Mauer an der türkisch-syrischen Grenze zwischen Nisebin (Nusaybin)auf türkischer Seite und Qamişlo (auf syrischer Seite). Angeblich will die türkische Regierung die Grenze zu Syrien mit der Mauer „sichern“. Die AKP-Regierung eskaliert damit erneut die Angriffe gegen die kurdische Bevölkerung und ihre Freiheitsbewegung. Dies geschieht in einer Phase, in der die politische Lösung der kurdischen Frage erstmals in greifbare Nähe gerückt war und ein Dialog der Konfliktparteien begonnen hatte.
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„Die kurdische Freiheitsbewegung zeigt sich trotz derzeitiger Stagnation sehr kämpferisch und lässt an ihren friedenspolitischen Zielen und Forderungen keinen Zweifel. Es wird kein Zurück geben.“

Interview mit der Kampange TATORT Kurdistan zur Demo „Friedensprozess unterstützen – PKK-Verbot aufheben“ am 16. November in Berlin
Anlässlich des 20. Jahrestages des PKK-Verbots ruft die Kampagne TATORT Kurdistan gemeinsam mit einem breiten Bündnis zahlreicher gesellschaftlicher und politischer Gruppen zu einer Großdemonstration am 16. November in Berlin auf. Über die Demonstration und deren Vorbereitung führte die Ronahî-Redaktion ein Interview mit AktivistInnen der Kampagne TATORT Kurdistan. ... weiter


Iran: Habibullah Gulperipur hingerichtet

Der kurdische politische Gefangene Habibullah Gulperipur wurde am 26.10. im Gefängnis von Urmiye, Iranisch-Kurdistan, gehängt. Der junge Politiker war seit 2007 inhaftiert und wurde schwer gefoltert. Die Behörden verlegten ihn ständig von einem Gefängnis ins andere. ... weiter


Hoher Frauenrat beginnt neue Widerstandsphase

Der Hohe Frauenrat KJB (Koma Jinen Blind) hat mit der Durchführung der sechsten Jahrestagung mit 120 Delegierten in den Meder-Verteidigungsgebieten eine neue Widerstandsphase mit unter dem Motto „Frauen in Aktion für den Vorsitzenden und die Freiheit“ eingeleitet. Auf dem Kongress wurde beschlossen, mit Frauen aus dem gesamten Mittleren Osten, insbesondere denen aus der Türkei, eine gemeinsame Widerstandsplattform aufzubauen und sich gemeinsam zu organisieren. ... weiter


Proteste gegen die Mauer zwischen Nisêbîn und Qamişlo

Gegen den Bau einer Grenzmauer zwischen den beiden kurdischen Städten Nisêbîn (Nusaybin) und Qamişlo protestierten am Sonntag tausende Menschen auf beiden Seiten der Grenze. Trotz Angriffe der türkischen Sicherheitskräfte mit Wasserwerfern und Gasgranaten marschierten Tausende aus Nisêbîn bis an die Grenze. Um den Protest zu unterstützen, gingen auch in Rojava rund 6000 Menschen aus Qamişlo bis an die türkische Grenze. ... weiter


BDP-Delegation bei Abdullah Öcalan auf Imrali

Am 14. Oktober kam es nach einem Monat Pause wieder zu einem Besuch einer BDP-Delegation beim inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali. Vor dem Besuch gab es Komplikationen, weil die AKP-Regierung die Teilnahme des BDP-Kovorsitzenden Selahattin Demirtaş an dem Delegationsbesuch verhinderte. Dieser hatte zuvor die AKP-Regierung aufgrund der schwachen Inhalte ihres „Demokratisierungspakets“ scharf kritisiert. Am Besuch auf der Imrali-Insel nahmen die beiden Fraktionsvorsitzenden der BDP Pervin Buldan und Idris Baluken teil. Nach ihrem Besuch auf Imrali wurde folgende Botschaft Öcalans der Öffentlichkeit mitgeteilt: ... weiter

Die KCK zum aktuellen Stand des Lösungsprozesses

Unser weiteres Vorgehen hängt von der Haltung der Regierung ab

Mit einer umfassenden Deklaration haben die Kovorsitzenden des Exekutivrates der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) die Haltung der kurdischen Freiheitsbewegung zum aktuellen Stand des Lösungsprozesses bekannt gegeben. ... weiter


Wir fordern Gerechtigkeit und eine politische Lösung in Kurdistan

9. Oktober 1998: Internationales Komplott gegen Abdullah Öcalan
Kurdische Frauenbewegung in Europa (TJKE)
Am 9. Oktober 1998 begann das internationale Komplott gegen Abdullah Öcalan, der von Kurdinnen und Kurden als Führungspersönlichkeit angesehen wird. Vor 15 Jahren spitzte sich die politische Lage im Mittleren Osten und in Kurdistan zu. Durch die Intervention imperialistischer Kräfte wie den USA und Israel sowie ihres Handlangers Türkei musste Abdullah Öcalan als Generalsekretär der kurdischen Arbeiterpartei PKK Syrien verlassen und wurde nach einer viermonatigen Reise durch verschiedene Staaten schließlich in Kenias Hauptstadt Nairobi gefasst und an die Türkei ausgeliefert. ... weiter


AKP-„Demokratisierungspaket“: Kein Durchbruch in der kurdischen Frage
Seit knapp zwei Wochen wurde in den türkischen Medien über das von der AKP-Regierung angekündigte „Demokratisierungspaket“ spekuliert. Die Inhalte des Reformpakets wurden unter strengem Verschluss gehalten. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan werde der Öffentlichkeit am 30. September höchstpersönlich auf einer Pressekonferenz den Inhalt des Pakets mitteilen, hieß es immer wieder aus Regierungskreisen. Die AKP-Regierung ließ lediglich durchblicken, dass das Paket einen bedeutenden Beitrag für den gegenwärtigen Lösungsprozess in der kurdischen Frage leisten und „viele überraschen“ werde. Bereits vor Bekanntmachung des Reformpakets kritisierte die Partei für Frieden und Demokratie (BDP) die Regierung für ihre Entscheidung, ein vermeintliches Demokratisierungspaket für die kurdische Frage zusammenzuschnüren, ohne die kurdische Seite als Verhandlungspartner in diesem Lösungsprozess mit einzubeziehen.
Bewertung von Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 30.09.2013
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Vorschläge für den weiteren Verlauf des Lösungsprozesses
In einem zweiteiligen Interview mit der Tageszeitung Özgür Gündem berichtet der BDP-Kovorsitzende Selahattin Demirtaş von seinem letzten Besuch auf der Gefängnisinsel Imrali bei dem inhaftierten PKK Vorsitzenden Öcalan. Dieser hat bei dem zehnten Besuch der BDP-Delegation bei ihm aufgezeigt, wie der Lösungsprozess weitergeführt werden kann. Hierzu macht er insbesondere darauf aufmerksam, dass aus dem bisherigen Dialogprozess mit der AKP-Regierung ein Verhandlungsprozess entstehen muss. Im Folgenden geben wir die gekürzte Fassung des ersten Teils der Reportage wieder.
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Öcalan: Eine hundertjährige Frage lässt sich nicht mit einem Reformpaket lösen



Gedenkstätte Andrea Wolf in Wan eingeweiht

Am 23. Oktober 1998 kamen in Çatak in der Provinz Wan (Van) 41 GuerillakämpferInnen ums Leben. Im Gedenken an sie wurde jetzt ein Grabstätte errichtet, das nach einer der gefallenen GuerillakämpferInnen benannt wurde, der Internationalistin Andrea Wolf (Ronahi).
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AKP'ler wollen Gedenkstätte "Ronahi" einreißen
AKP-Mitglieder im Provinzrat von der Provinz Wan (Van) haben entschieden die Gedenkstätte, die nach der gefallenen Guerillakämpferin Andrea Wolf (Ronahi) benannt wurde, niederzureißen. Um die Zerstörung zu verhindern wollen BDP-Mitglieder ein Zelt an der Stätte aufbauen und eine „Mahnwache“ einrichten.....weiter

Die geplante Zerstörung des Mahnmals von Andicen (Kelahere) in der kurdischen Region Van muss verhindert werden
Erklärung des Freundeskreis Andrea Wolf


Flüchtling aus Rojava von Peshmerge-Kräften an südkurdischer Grenze ermordet
Friedensnobelpreis: Abdullah Öcalan wird nominiert
Symposium zu muttersprachlichen Unterricht in Amed
Tausende protestieren gegen türkisches Militär in Colemêrg
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