| |
| Aufruf
des Aktionsbündnis “Taksim ist überall und überall ist Widerstand”
mit Hinweisen auf Initiativen in verschiedenen Städten:
Aufruf des
Aktionsbündnis “Taksim ist überall und überall ist Widerstand”
Aus dem Protest gegen den Bau eines Einkaufszentrums wurde ein
Kampf um Demokratie. Als eine Gruppe von UmweltaktivistInnen,
antikapitalistische GentrifizierungsgegnerInnen, FeminstInnen,
antirassistische Gruppen und kurdische BDP-Abgeordnete Ende Mai
begannen, den Gezi-Park zu besetzen, konnte niemand ahnen, was
folgen würde. Wenige Tage später schon versammelten sich Hunderttausende
auf dem benachbarten Taksim-Platz. Die Demonstrationen weiteten
sich auf andere Städte der Türkei aus. Jetzt ging’s ums Ganze.
Staat und Polizei zeigten sofort, dass sie das begriffen hatten.
...
weiter
|
|
|
Mustafa Karasu,
Mitglied des Exekutivrats der Gemeinschaft der Gesellschaften
Kurdistans (KCK), zu den Auseinandersetzungen um den Gezi-Park
in Istanbul
Als der Umbau des Gezi-Parks in der Nähe des Istanbuler Taksim-Platzes
in ein neues Einkaufszentrum bevorstand, hat die Gesellschaft
reagiert; sie hat sich Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert
und den Gezi-Park besetzt. Um dann die Angriffe der Polizei zu
verurteilen gab es in der ganzen Türkei Proteste. Letztendlich
hat die Polizei den Gezi-Park verlassen. Die AKP hat angesichts
der gewaltsamen Auseinandersetzungen, dem Polizeiterror und der
immer größer werdenden Proteste nicht ihre eigene Politik in Frage
gestellt, sondern von Aufstachelung und Provokationen gesprochen.
...
weiter |
|
|
Am 9. Januar
wurden unsere Freundinnen Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla
Şaylemez in Paris ermordet. Alle drei waren mutige kurdische Frauen,
die für eine
demokratische Lösung der kurdischen Frage genauso kämpften wie
für die Frauenbefreiung. Sakine Cansiz war eine Frau, die als
eine der ersten Führungspersönlichkeiten der PKK gegen die gesamten
Grausamkeiten des türkischen Staates 37 Jahre lang entschlossen
Widerstand geleistet hat. Für die kurdische Bevölkerung und insbesondere
für uns Frauen ist sie ist ein Vorbild und eine Heldin.
...
weiter
|
|
|
Auf keinen
Fall stelle ich die Legitimität der Gezi-Park-Proteste infrage.
Die überwältigenden Demonstrationen in Istanbul, die sich nun
im ganzen Land verbreitet haben, verdeutlichen, dass die Bevölkerung
in der Türkei die menschenrechtsverletzende, autoritäre AKP-Regierung
zunehmend ablehnt. Diese Proteste brauchen Solidarität – sie sind
notwendige und positive Entwicklungen. Es war schließlich auch
höchste Zeit, dass sich die Bevölkerung erhebt!
...
weiter
|
|
|
Behdînan,
Südkurdistan – Der Exekutivrat der Gemeinschaft der Gesellschaften
Kurdistans (KCK) nahm in einer schriftlichen Erklärung Stellung
zu dem gesellschaftlichen Widerstand und der Protestwelle in der
Türkei. Die KCK rief das kurdische Volk auf, die Initiative zu
ergreifen und sich mit demokratischen Kräften der Türkei zusammenzuschließen,
um gemeinsam zu agieren und bezeichnete die Proteste als „die
Botschaft für eine neue demokratische Türkei“, dieser Widerstand
sei ein wichtiger Schritt für die Demokratisierung der Türkei.
Gleichzeitig warnte die KCK auch diejenigen Kräfte, die die Phase
der Demokratisierung sabotieren wollen und rief alle demokratischen
Kräfte und zivilgesellschaftlichen Organisation auf, den Friedens-
und Demokratisierungsprozess in der Türkei und Nordkurdistan auszuweiten.
...
weiter |
|
|
Hezil
Rojda - AMED - Vom 31. Mai bis zum 2. Juni findet die erste Nahost-Frauenkonferenz
statt, die den drei kurdischen Aktivistinnen Sakine Cansız, Fidan
Doğan und Leyla Şaylemez, welche am 9. Januar 2013 in Paris ermordet
worden sind, gewidmet ist. Ayse Gökhan, ein Mitglied der Vorbereitungskommission
erklärt, dass die Konferenz die starke Frauendynamik im Nahen
Osten zeigen wird und zum Frieden in der Region beitragen werde.
Gökhan stellt fest, dass die aktuelle Entwicklungsphase im Nahen
Osten unter dem „Arabischen Frühling“ kein Frauenfrühling ist:
„Veränderungen, die die Frauen nicht befreit, können kein Frühling
sein. Wenn Frauen weiterhin Belästigt werden, unter Vergewaltigung
und Gewalt leiden, kann dies nur ein Frühling der Männer sein."
...
weiter |
|
|
Der kurdische
minderjährige Gefangene M. L. B., welcher vor einem Monat aus
dem L-Typ Gefängnis von Antalya entlassen wurde, und S. Ö., der
vom Pozanti-Gefängnis nach Antalya verlegt wurde, haben erklärt,
dass die inhaftierten kurdischen Minderjährigen systematischer
Folter und Vergewaltigung von Gefängniswärtern und Mithäftlingen
ausgesetzt waren. Eine Abgeordnetendelegation der Republikanischen
Volkspartei (CHP), bestehend aus Veli Ağbaba, Nurettin Demir und
Özgür Özel haben mit den betroffenen Minderjährigen im Gefängnis
von Antalya gesprochen. Im Report der Delegation wird darauf aufmerksam
gemacht, dass die Folter und sexuelle Belästigung unter der Aufsicht
der Gefängnisleitung geschieht. Zudem wird festgestellt, dass
beide Minderjährige aufgrund der Erlebnisse im Gefängnis psychische
Störungen erlitten hätten. ...
weiter
|
|
|
ANKARA
- Die Abschlussresolution der Konferenz für Demokratie und Frieden,
die vom 25. bis 26. Mai in Ankara stattgefunden hat, ist nun veröffentlicht
worden. Der Zweck der Versammlung der Konferenz für Demokratie
und Frieden war eine Analyse über die notwendigen Schritte während
des Verhandlungsprozesses zur Lösung der Kurdenfrage. Dazu kamen
unterschiedliche Gruppierungen zusammenkamen die in der Abschlussresolution
unterstrichen haben, dass „zur erfolgreichen Fortführung und Entwicklung
der Verhandlungen die Voraussetzungen für die Gesundheit, Sicherheit
und Freiheit von Herrn Abdullah Öcalan, der sich in dieser Phase
nur sehr eingeschränkt bewegen kann, sichergestellt werden müssen
sowie Kommunikationsmöglichkeiten unterschiedlicher Gruppierungen
ermöglicht werden müssen“. ...
weiter
|
|
|
Bawer
Dersim, Mitglied des Kommandantenrates der Volksverteidigungskräfte
HPG, erklärte, dass bald die ersten sich zurückziehenden Guerillaeinheiten
die Meder-Verteidigungsgebiete erreichen werden. Dies werde durch
die Medien und Beobachtungsdelegationen verfolgt werden. Dersim
betonte, dass die Guerilla unter Waffen in der Verteidigungsstellung
stehen werde. ...
weiter
Der Journalist
Hasan Cemal hat sich für eine Reportage, die am 14.05.2013 in
der unabhängigen Internetzeitung T24 veröffentlicht wurde, mit
dem führenden Kommandanten der Volksverteidgungskräfte (HPG) Bahoz
Erdal getroffen. ...
weiter
|
|
|
Sechs Tag
nach der Ankündigung des Rückzugs der Volksverteidigungskräfte
HPG aus Nordkurdistan/Türkei haben die ersten 15 KämpferInnen
die Meder-Verteidigungsgebiete erreicht. Die Gruppe aus dem Gebiet
Wan erreichte heute gegen 6.30Uhr ihr Ziel und wurde von einer
Vielzahl von Medienvertretern begrüßt. ...
weiter
|
|
Erklärung
Öcalans zum 1. Mai in Zürich
Das Zürcher
1. Mai-Komitee hatte den Repräsentanten des kurdischen Volkes
Abdullah Öcalan als Gastredner für die 1. Mai Demonstration nach
Zürich eingeladen. Da Abdullah Öcalan noch immer auf der Gefängnisinsel
Imrali gefangenen gehalten wird, schickte er eine Grußbotschaft,
die auf der Demonstration verlesen worden ist.
Eines vereint
all diejenigen, die aufstehen und auf die Straßen und Plätze strömen,
um für ihre Würde zu kämpfen: die Hoffnung. Gerade deshalb hat
die kapitalistische Moderne immer und immer wieder versucht, uns
dort zu treffen, wo Hoffnung aufkeimte. Hoffnung war nie etwas,
das das Volk in der Ferne suchen musste.
...
weiter
|
|
|
Cüneyt
Özdemir* / Journalist und Kolumnist, 30.04.13
Jahrelang ist der Krieg der Republik Türkei (TR) gegen die PKK
nicht nur in den rauen Bergen und den schroffen Felsen geführt
worden, sondern er ist parallel dazu auch psychologisch mit Hilfe
der Medien geführt worden.
...
weiter
|
|
|
Auszüge
der Presseerklärung der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans
(KCK), die vom Exekutivratsvorsitzenden der KCK Murat Karayilan
am 25.04.2013 während einer Pressekonferenz in den Kandil-Bergen
verlesen worden ist: „Unser Vorsitzender [Anm.: Abdullah Öcalan]
hat die Ergebnisse der Gespräche und Verhandlungen mit dem Staat
sowie seine Gedanken hierzu sowohl durch die BDP-Delegationen
als auch mit zwei an den Vorstand unserer Bewegung gerichteten
Briefen übermittelt. Als KCK-Vorstand sowie jegliche zugehörige
Organe haben wir die notwendigen Bewertungen gemacht, die Briefe
schriftlich beantwortet und auf diesem Weg die Gedanken und Vorschläge
unserer Bewegung an unseren Vorsitzenden übermittelt. Auf Grundlage
der diesem Meinungsaustausch und konkreter Entwicklungen folgenden
Konkretisierung und der erreichten Ergebnisse hat unser Vorsitzender
Apo uns mit einem auf den 14. April datierten dritten Brief dazu
aufgerufen, unsere Guerillaeinheiten rückzuziehen. Der Vorstand
unserer Bewegung hat diesen Ausruf als bindende Perspektive und
Befehl erörtert und ist entschlossen, der ihr zukommenden Verantwortung
gerecht zu werden.“ ...
weiter
|
|
|
Die
kurdische Frauenbewegung diskutiert intensiv über ihre Rolle und
Aufgaben im Rahmen des Dialogs, der zwischen der türkischen AKP-Regierung
und dem inhaftierten kurdischen Repräsentanten, Abdullah Öcalan,
im November 2012 begonnen hatte. Während die Verhandlungen weiter
andauern, wurden bereits einige konkrete Schritte für die Lösung
der kurdischen Frage im Rahmen einer grundlegenden Demokratisierung
der Türkei gemacht. So verkündete die Gemeinschaft der Kommunen
Kurdistans (KCK) am 21.03.2013 einen Waffenstillstand der kurdischen
Guerillakräfte. ...
weiter
|
|
|
Wir
reden über den Frieden. Nach so viel Kampf, Toten, Zerstörung,
Tributen und Schmerz zu einem natürlichen und notwendigen normalen
Leben übergehen. Fein, schön, aber wer hat diesen Krieg, der alsbald
ein Ende finden sollte, überhaupt und weshalb begonnen?
...
weiter
|
|
|
In den letzten
Wochen wurden in Hamburg mehrere kurdische Jugendliche von Mitarbeitern
des Hamburger Landesamtes für Verfassungsschutz angesprochen.
Sie wollten die Jugendlichen dazu nötigen, mit dem Verfassungsschutz
zusammen zu arbeiten. Falls sie dies nicht tun würden, drohten
die Verfassungsschützer mit negativen Konsequenzen. Diese Praxis
wird auch in weiteren Bundesländern seit gut einem Jahr immer
intensiver angewandt. ...
weiter
|
|
|
Der kurdische
Stadtteil von Halep (Aleppo) Şêx Meqsûd (Sheikh Maqsoud) wurde
in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages durch das syrische
Militär aus der Luft angegriffen. Bei den Luftangriffen verloren
zwei Kinder und eine Frau ihr Leben, 15 weitere Menschen wurden
vergiftet. Es besteht der Verdacht, dass bei den Luftangriffen
auch chemische Waffen zum Einsatz gekommen sein könnten. ...
weiter
|
|
|
Der
Vorsitzende des Exektuvrats der Gemeinschaft der Gesellschaften
Kurdistans KCK Murat Karayilan erklärte, dass es im Rahmen des
Lösungsprozesses eine zu schwere Kommunikation nach Imrali gebe:
„Wir wollen als Bewegung den Prozess weiter anstoßen, doch die
Kommunikation nach Imrali ist schwierig. Für den Lösungsprozess
braucht es ein Verfahren wie damals in Südafrika. Warum sollte,
falls eine schnelle Entscheidung benötigt wird, keine Delegation
von uns nach Imrali gehen können?“ ...
weiter
|
|
|
„Diejenigen,
denen es an Selbstvertrauen mangelt, beurteilen die gegenwärtige
Phase nur in Bezug auf die AKP-Regierung und ihre Politik. Sie
manövrieren die Angelegenheit in eine Sackgasse, weil sie nicht
über die Diskussion um das Vertrauen in die AKP und ihre Unzuverlässigkeit
hinausgehen. Es geht hier aber um Selbstvertrauen und das Vertrauen
in den eigenen Kampf, nicht um das Vertrauen in die AKP.“
.
...
weiter
|
|
|
„ […]
verfolgt die PKK weiterhin ihre lang¬jährige Doppelstrategie:
bewaffnete Auseinandersetzungen im Kampfgebiet und ein weitgehend
friedliches […] Vorgehen in Europa.“
Jahr
für Jahr begegnen uns diese Worte im deutschen Verfassungsschutzbericht.
Zu erwähnen, dass die PKK seit 1993 insgesamt acht Mal einen einseitigen
Waffenstillstand verkündet hat, diese Friedeninitiativen aber
allesamt auf geschlossene Türen der Türkei gestoßen sind, macht
für die Herrschaften des VS in diesem Zusammenhang natürlich wenig
Sinn. ...
weiter
|
|
|
Im Gespräch
mit dem kurdischen Fernsehsender Nuce TV erklärt der Der KCK-Exekutivratsvorsitzender
Murat Karayilan, wie die kurdische Freiheitsbewegung den historischen
Aufruf des inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan bewertet,
weshalb die kurdische Freiheitsbewegung einen einseitigen Waffenstillstand
ausgerufen hat und welche Schritte nun von der türkischen Regierung
erwartet werden. Im Folgenden werden die Bewertungen Karayilans
unter den Zwischenüberschriften wiedergegeben.
...
weiter
|
|
|
Fermin Muguruza
ist ein baskischer Musiker und Komponist. Er ist Mitbegründer
der Ska-Punk-Band Kortatu, die in den 1980er Jahren aktiv war,
und Negu Gorriak, einer anderen bekannten baskischen Band.
Heute wird er auf der Newroz-Feier in Diyarbakir auftreten. Fermin
Muguruza schrieb 1999 den bekannten Song „Newroz“. Wir sprachen
mit ihm wenige Tage vor seiner Ankunft in Diyarbakir.
...
weiter
|
|
|
Der BDP-Co-Vorsitzende
Selahattin Demirtaş bewertete die Erklärung des KCK-Vorsitzenden
Abdullah Öcalan bei der Dicle Haber Ajansi DIHA. Demirtaş erklärte,
dass „die Regierung nun auch das ihrige tun müsse“ und fügte hinzu,
dass für den Rückzug der Guerilla ein juristischer Schritt im
Parlament verabschiedet werden muss. Weiterhin verlangte Demirtaş
demokratische Reformen, damit keine neuen militärischen Gefechte
stattfinden können. ...
weiter
|
|
|
Am 24. März
2013 wurde der stellvertretende Vorsitzende der Konföderation
kurdischer Vereine in Europa (KON-KURD) und Mitglied des Kurdistan
Nationalkongresses (KNK), Yilmaz Orkan, am Flughafen von Brüssel
auf dem Weg zum Weltsozialforum nach Tunesien auf Ersuch der spanischen
Behörden festgenommen.
Im Oktober 2012 war bereits der bekannte kurdische Diplomat und
Mitglied des Exekutivrats des Kurdistan Nationalkongresses (KNK),
Adem Uzun, mittels eines Komplotts und konstruierter Anschuldigungen
in Frankreich verhaftet worden. ...
weiter
|
|
|
Der Vorsitzende
der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK), Murat Karayilan,
hat in seiner Botschaft, die während der Newroz-Feier in Bonn
über Großbildleinwand gezeigt worden ist, auf den Aufruf Abdullah
Öcalans geantwortet. „Ab dem 21. März erklären wir klar und deutlich
als KCK, PKK und HPG einen Waffenstillstand,“ so Karayilan.
...
weiter
Der Autor
Hasan Cemal, dessen Wege sich nach seiner Kritik an die türkische
Regierung und der darauf folgenden Reaktion des türkischen Ministerpräsidenten
Erdoğan von der Zeitung „Milliyet“ getrennt hat, hat sich mit
dem Vorsitzenden des Exekutivrats der Gemeinschaft der Gesellschaften
Kurdistans KCK, Murat Karayılan am 24. März in Kandil getroffen.
Karayılan forderte in der Reportage, die in der unabhängigen Internetzeitung
T24 veröffentlicht wurde, vom Parlament einen Entschluss für den
Rückzug zu fassen.
...
weiter
|
|
|
Ich gratuliere
zum Newrozfest der Freiheit der Unterdrückten.
Ich
grüße die Völker des Mittleren Ostens und Zentralasiens, die Newroz,
den Tag des Erwachens und des neuen Lebens, gemeinsam und in großer
Zahl feiern.
Gegrüßt
seien die Geschwistervölker, die Newroz, das Licht und den Beginn
einer neuen Ära, mit Begeisterung und in demokratischer Toleranz
feiern.
Gegrüßt
seien alle, denen demokratische Rechte, Freiheit und Gleichheit
auf ihrer langen Reise den Weg weisen. Euch grüßen von den Hängen
von Zagros und Taurus, aus den Tälern von Euphrat und Tigris die
Kurden, eines der ältesten der antiken Völker, das in Anatolien
und Mesopotamien die Landwirtschaft, die dörfliche und die städtische
Zivilisation hervorgebracht hat.
... weiter
Civaka Azad
- Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., Pressemitteilung,
19.03.2013
Bereits in kurzer Zeit könnte es zu einer friedlichen
Lösung des bewaffneten Konflikts zwischen der Arbeiterpartei Kurdistans
(PKK) und der türkischen Regierung kommen. Der auf der Gefängnisinsel
Imrali inhaftierte PKK- Vorsitzende Abdullah Öcalan wurde am Montag,
den 18.03. von einer Delegation der drei Abgeordneten der Demokratischen
Friedenspartei BDP, Selahattin Demirtaş, Pervin Buldan und Sırrı
Süreyya Önder besucht. Ihnen gegenüber äußerte Öcalan, dass er
zum kurdischen Neujahrsfest Newroz am 21. März einen historischen
Aufruf an die in Diyarbakir/Amed feiernden KurdInnen senden wird.
Es wird davon ausgegangen, dass Öcalan eine Waffenruhe verkündet.
... weiter
|
|
Pressemitteilung
der „Kampagne Demokratie hinter Gittern“ zum Internationalen Tag
der politischen Gefangenen am 18. März 2013
Trotz des
begonnenen Dialogs zwischen der kurdischen Freiheitsbewegung und
türkischem Staat halten die Verhaftungen im Rahmen der sogenannten
KCK-Verfahren (KCK= Union der Gemeinschaften Kurdistans) an. Wegen
Terrorvorwürfen wurden seit 2009 über 9000 kurdische Journalistinnen,
Rechtsanwälte, Menschenrechtsaktivisten, Gewerkschafterinnen,
Frauenaktivistinnen, Bürgermeister oder Studierende hinter Gitter
gebracht. Die AKP-Regierung ist deswegen auch international unter
Druck geraten, hat aber bislang nicht mit der Freilassung dieser
Gefangenen reagiert. Einige wenige Freilassungen meist prominenter
Gefangener wie die des Verlegers Ragip Zarakoglu reichen jedoch
nicht aus, um bei der kurdischen Bevölkerung das Vertrauen in
die Ernsthaftigkeit der Regierung zu stärken. Die Freilassung
schwerstkranker kurdischer Gefangener könnte hierfür ein erster
Schritt sein....
weiter
|
|
|
Azê Malazgirt,
Kommandantin der Frauenguerilla YJA-Star, betonte, das der 8.
März zu einem noch größerem Widerstandtag gemacht werden müsse.
„Wir werden die Träume der Frauenkämpferinnen, die als Märtyrer
des Freiheitskampfes gefallen sind, verwirklichen und die Frauen
zu ihrer eigenen Freiheit führen“, so Azê.
...
weiter
8.-März-Botschaft
von Abdullah Öcalan
Zunächst möchte ich mein Befremden darüber ausdrücken, dass der
Internationale Frauentag 8. März nur an einem einzigen Tag begangen
wird. Es gehört zu den unverzichtbaren Lebensbedingungen, dass
alle Tage von Frauen und Befreiung geprägt sind. Aber daran wird
auch sichtbar, dass Frauen im Leben nicht vorkommen. Dass Frauen
nur an einem Tag im Jahr gewürdigt werden, macht die Dimension
der Versklavung deutlich. ...
weiter
Kurdische
Frauenbewegung in Europa | Tevgera Jinen Kurd li Ewropa - TJKE
Den diesjährigen
8. März müssen wir ohne unsere Genossinnen Sakine Cansız, Fidan
Doğan und Leyla Şaylemez begehen. Unsere drei Freundinnen wurden
am 9. Januar 2013 in Paris von türkischen Gladio-Einheiten gezielt
ermordet. Bis heute hat die französische Regierung diesen dreifachen
Mord nicht aufgeklärt. Im Gegenteil, es steigert unsere Befürchtungen
und unsere Wut, dass in den letzten Wochen der diplomatische Austausch
zwischen der Türkei und Frankreich intensiviert wurde.
... weiter
|
|
|
FERDA ÇETİN -
Es sind knapp zwei Monate seit den Morden an den drei kurdischen
Frauen in Paris vergangen. Nach der Tat ist vieles an die Öffentlichkeit
gelangt. Aber es gibt keine Hinweise darauf, dass die Untersuchungen
sich vertieft oder ernstzunehmende Ergebnisse gebracht haben. ...
weiter
|
|
|
FERDA ÇETİN -
Wie verschiedene Dokumente belegen, die der Nachrichtenagentur Firat
(ANF) vorliegen, hat sich in der Türkei eine neue Organisierung
des „Tiefen Staates“ unter dem Namen Ötüken gebildet. Diese Organisation
scheint für die jüngsten Lynchversuche gegen die Politiker der Partei
für Frieden und Demokratie (BDP) in der Schwarzmeerregion der Türkei
und in Hatay verantwortlich zu sein.
...
weiter
|
|
|
Im Interview
mit dem Journalisten Erdal Er gibt Duran Kalkan, Mitglied des KCK-Exekutivrates,
Antworten auf Fragen, wie sie sich – die PKK und KCK – dem Gesprächsprozess
zwischen dem inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan und dem
türkischen Staat annehmen. Wie sind die Aussagen Abdullah Öcalans
zu werten? Werden die Guerillakräfte der Volksverteidigungskräfte
HPG die von ihnen festgenommenen Soldaten, wie von Öcalan gefordert,
freilassen? Will die AKP die kurdische Frage lösen oder ist dieser
Prozess eher als Teil eines Vernichtungskonzepts gegen die kurdische
Freiheitsbewegung zu werten? Auf diese und weitere Fragen ging Duran
Kalkan im Interview ein. ...
weiter |
|
|
Während der
türkische Ministerpräsident Erdoğan in den türkischen Medien permanent
von dem Rückzug der kurdischen Guerillaeinheiten spricht, werden
die Meder-Verteidigungsgebiete, das Rückzugsgebiet der Guerilla
in Südkurdistan, Bombardierungen der türkischen Luftwaffe ausgesetzt.
Zeitgleich sind Vorbereitungen für ausgedehnte Militäroperationen
in Nordkurdistan zu verzeichnen.
... weiter
|
|
|
Am
gestrigen Tag wurde dem auf der Gefängnisinsel Imrali inhaftierten
PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan der Besuch seines Bruders, Mehmet
Öcalan, gestattet. Am Folgetag berichtet Mehmet gegenüber der Nachrichtenagentur
Dicle (DIHA), was sein Bruder ihm während ihrer 45-minütigen Gesprächszeit
mitgeteilt hat.
...
weiter
|
|
Freiheit
für Öcalan bedeutet Frieden in Kurdistan
Kurdisches
Frauenbüro für Frieden - Cenî e.V.
YEK-KOM e.V. Föderation der Kurdischer Vereine in Deutschland
Am 15. Februar 1999 wurde Abdullah Öcalan unter rechtswidrigen
Umständen von internationalen Geheimdienstkräften in Kenia entführt
und an die Türkei ausgeliefert. Seitdem wird er unter unmenschlichen
Bedingungen auf der Gefängnisinsel Imrali festgehalten, wo seit
14 Jahren eine Politik des rechtsfreien Raums praktiziert wird.
Das bedeutet, dass Abdullah Öcalan ein Gefangener ohne jeglichen
rechtlichen und politischen Status ist. Er ist der totalen Willkür
der türkischen und internationalen Politik ausgesetzt. Dies ist
auch der Grund, warum der Europäische Rat, das CPT und EGMR trotz
der andauernden Menschenrechtsverstöße der türkischen Regierung
ihren politischen, rechtlichen und diplomatischen Verantwortungen
nicht nachkommen. ... weiter
Freiheit für Abdullah
Öcalan
Internationale
Initiative »Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan«
Wer ist Abdullah Öcalan?
Abdullah Öcalan wird von Kurdinnen und Kurden als ihr politischer
Repräsentant angesehen. Rund dreieinhalb Millionen Kurdinnen und
Kurden haben dies in einer Unterschriftenkampagne 2006 bezeugt.
Er ist ihr bedeutendster Vertreter im Kampf um kulturelle Rechte
und Demokratie und gilt als Symbol für die Freiheit der KurdInnen.
Öcalan wendet sich gegen Separatismus und Sezessionismus und präsentiert
als Lösungsperspektive einen demokratischen Mittleren Osten mit
gleichberechtigten Völkern. Kürzlich wurde eine weltweite Unterschriftenkampagne
für seine Freiheit gestartet. ...
weiter
Rochade à
la Turca – Mach’ es noch einmal, Sam!
Presseerklärung
der Internationalen Initiative “Freiheit für Abdullah Öcalan –
Frieden in Kurdistan” anlässlich des 14. Jahrestags der Verschleppung
Abdullah Öcalans, 15. Feburar 2013
14 Jahre
nach der Verschleppung Abdullah Öcalans im Rahmen einer internationalen
Geheimdienstoperation ist die kurdische Frage in der Türkei aktueller
denn je. Daran konnte auch diese völkerrechtswidrige Aktion nichts
ändern. ...
weiter
|
|
Urteil
im § 129b Prozess gegen Ali Ihsan Kitay: 2 Jahre und 6 Monate
Haft
- Politisch
motiviertes Pilotverfahren
- RichterInnen
negieren Völkerrecht ohne sachverständige Grundlage
- OLG setzt
TAK jenseits der Realität mit PKK gleich
- „Mildes“
Urteil aufgrund erlittener Folter
- RichterInnen
sehen „türkische“ Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen
als erwiesen an
- Kitay
und Verteidigung gehen in Revision
- Kundgebung
vorm Gericht – ca. 100 ProzessbeobachterInnen
- Vermeintlich
„mildes“ Urteil – politisch gewollte Kriminalisierung
In dem im
August 2012 vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamburg begonnenen
Prozess gegen den kurdischen Politiker Ali Ihsan Kitay wurde am
Mittwoch, den 13. Februar, das Urteil gesprochen. Die RichterInnen
befanden den 47-jährigen Kurden schuldig, in den Jahren 2007 und
2008 die kurdische Arbeiterpartei PKK in Norddeutschland geleitet
zu haben. Gegen Kaution wird Kitay bis zur Entscheidung über die
Revision aus der Untersuchungshaft entlassen. Straftaten in Deutschland
werden dem nach Paragraph 129b Strafgesetzbuch (Mitgliedschaft
in einer terroristischen Vereinigung im Ausland) Angeklagten nicht
vorgeworfen.
...
weiter
|
|
An
die Öffentlichkeit
Die
Morde in Paris dürfen nicht in Vergessenheit geraten
Koma
Jinên Bilind (KJB) - Koordination
Am 9. Januar 2013 wurden in der französischen Hauptstadt
Paris die Mitbegründerin der PKK und führende Persönlichkeit der
kurdischen Frauenbewegung, Sakine Cansiz, unsere Genossinnen Fidan
Dogan (Rojbîn) und Leyla Saylemez (Ronahî) ermordet. Obwohl bereits
ein Monat vergangen ist, wurden diese Morde immer noch nicht ausreichend
aufgeklärt. Der französische Staat enthält der Öffentlichkeit
seine Erkenntnisse vor. Diese Vorgehensweise deutet darauf hin,
dass die Rolle Frankreichs und des türkischen Staats bezüglich
der Morde in Paris nicht außerhalb eines gemeinsamen Konzeptes
mit der AKP-Regierung zu suchen ist. ...
weiter |
|
Kurdischer
Jugendlicher bei Protesten zum 15. Februar getötet
Bei
den gestrigen Protesten zum Jahrestag der Entführung des PKK-Vorsitzenden
am 15. Februar 1999 wurde gestern in Amed (Diyarbakir) der 19-jährige
Şahin Öner von einem gepanzerten Polizeifahrzeug des Typs Skorpion
überfahren und getötet. Den Angehörigen wurde heute der Leichnam
ausgehändigt. Sie beschuldigten die Sicherheitskräfte, Şahin Ömer
getötet zu haben. Er wird noch heute beerdigt werden. ...
weiter
|
|
Die
„guten Absichten“ des Herrn Erdoğan
Erdal
Er, Behdînan
Auf
den ersten Blick wirkt die [titelgebende] Äußerung des türkischen
Ministerpräsidenten Erdoğan human und elegant, wir wissen jedoch
um die bitterböse Kriegsrealität, für die eben dieser Erdoğan
mit seinen Befehlen verantwortlich ist. Er zieht es vor, sich
dieser Realität zu entziehen, und betont in letzter Zeit bei jeder
Gelegenheit, dass er und seine AKP-Regierung ihre guten Absichten
erklärt hätten und diesen Taten gefolgt seien. ...
weiter |
|
Erdoğan
droht: Nun ist Deutschland an der Reihe!
Nachdem
bereits der stellvertretende AKP-Vorsitzende Mehmet Ali Şahin
vor Anschlägen auf KurdInnen in Deutschland gewarnt hat, deutete
nun auch der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan
in einem Interview mit dem türkischen Fernsehsender 24 TV an,
dass es zu Morden wie in Paris auch in Deutschland kommen könne.
...
weiter |
|
Karayilan:
Mit solch einer Politik wird es keine Lösung geben
Murat
Karayilan, Mitglied des KCK-Exekutvrates, bewertet gegenüber der
Nachrichtenagentur Firat (ANF) die Diskussionen um eine vermeintliche
Lösung der kurdischen Frage. Karayilan macht deutlich, dass die
aktuelle Politik der AKP-Regierung kaum Hoffnung auf eine Lösung
der Probleme gibt. Wenn es die AKP ernst meint, müsse sie praktische
Schritte für eine Lösung einleiten.
Wir dokumentieren Karayilans Aussagen in gekürzter Form. ...
weiter |
|
Warum
taucht der Name der USA nirgends auf?
Ferda
Çetin – Von
der Tat in Paris ist mehr bekannt, als dass es sich um die Tat
eines Auftragsmörders handelt. Um das Bekannte und Offensichtliche
auszublenden, wird der Fokus beständig auf das „Unbekannte“ gerichtet.
Die Analysen über das Ziel dieser Morde kommen mehrheitlich zu
dem Schluss, dass es sich um eine Provokation der gerade begonnenen
türkisch-kurdischen Gespräche handelt. Andere meinen, dass sie
das Werk jener Kräfte ist, welche die Regierung und die PKK bereits
zu Anfang [der Gespräche] unter Druck setzten, und die Fortsetzung
des Krieges wollen. ...
weiter |
|
Wir
werden nicht ruhig sein, bis die Morde an Sakine, Fidan und Leyla
aufgeklärt sind
Solange
wir nicht vom Gegenteil überzeugt worden sind, trägt Frankreich
eine große Schuld
Am
09. Januar 2013 wurden die drei kurdischen Aktivistinnen Sakine
Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez im kurdischen Informationszentrum
in Paris kaltblütig ermordet. Unsere Genossin Sakine war Gründungsmitglied
der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und eine führende Persönlichkeit
der kurdischen Frauenbewegung. Fidan war Vertreterin des Kurdistan-Nationalkongresses
(KNK) in Paris. Die 25-jährige Leyla war Jugendaktivistin der
kurdischen Freiheitsbewegung in Europa. ...
weiter |
|
Aydar:
Attentatspläne gegen kurdische AktivistInnen in Europa existieren
schon länger
MAXİME
AZADİ – Zübeyir Aydar, Mitglied des KCK-Exekutivrates, äußert
sich im Interview mit der Nachrichtenagentur Firat (ANF) über
Hinrichtungskommandos, die bereits im Jahr 2011 nach Europa geschickt
worden seien. Nach Aydar hatten der Iran und die Türkei vor zweieinhalb
Jahren erste Pläne für die Entsendung von Hinrichtungskommandos
gegen kurdische AktivistInnen in Europa gemacht. Im Jahr 2012
soll solch eine Gruppe aus einem anderen europäischen Land nach
Belgien gekommen sein. Bereits vor dem Mord in Paris soll es weitere
Anschlagspläne auf kurdische AktivistInnen gegeben haben. Aydar
äußerte im Interview auch seine Gedanken darüber, wer hinter den
Morden am 09. Januar in Paris gegen Sakine Cansız, Fidan Doğan
und Leyla Şaylemes stecken könnte. ...
weiter |
|
Kalkan:
Mordanschlag ist Teil eines Vernichtungskonzeptes
Brüssel – In einem Beitrag für den kurdischen Nachrichtensender
Nuce TV bezeichnete Duran Kalkan, Mitglied des Exekutivrats der
Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK), die Ermordung
der PKK-Mitbegründerin Sakine Cansız, der Frankreichvertreterin
des Nationalkongresses Kurdistan (KNK) Fidan Doğan und der Jugendaktivstin
Leyla Şaylemez als Bestandteil des Liquidationskonzeptes gegen
die kurdische Freiheitsbewegung. ... weiter |
|
Drei
kurdische Politikerinnen in Paris ermordet
Gestern Abend (9.1.) wurden die kurdischen Politikerinnen
Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Söylemez in den Räumen des
Kurdischen Informationsbüros in der Nähe des Pariser Nordbahnhofes
heimtückisch ermordet.
Es war ein geplanter Mord. Sakine Cansız und Fidan Doğan wurden
mit Kopfschüssen, Leyla Şaylemez mit Schüssen in den Kopf und
den Bauch gezielt ermordet. Der oder die Täter benutzten Waffen
mit Schalldämpfern.
Wir verurteilen den Mord an dem PKK Gründungsmitglied, Sakine
Cansız, der Vertreterin des Kurdischen Nationalkongresses KNK
in Paris, Fidan Doğan und der jungen Kurdin Leyla Şaylemez auf
das Schärfste.
Die Föderation kurdischer Vereine in Frankreich FEYKAR hat für
den heutigen Tag zu Protesten gegen den Mord in Paris aufgerufen.
Wir rufen alle Menschen, insbesondere Frauen und Frauenorganisationen
auf, sich an den Protesten zu beteiligen. Sakine, Fidan und Leyla
leben in unserem Kampf für Freiheit und Frauenbefreiung weiter!
CENÎ - Kurdisches
Frauenbüro für Frieden e.V.
Stellungnahme
des Kurdischen Nationalkongresses (KNK)
KCK:
Türkische Gladio steckt hinter der Tat |
|
Verzerrung
der Medien
Wenige
Stunden nach Bekanntwerden des blutigen Mordanschlags an drei
kurdischen politischen Aktivistinnen im Pariser Büro des Kurdistan-
Informationszentrum bemerkte der stellvertretende Vorsitzende
der türkischen Regierungspartei AKP, Hüseyin Çelik, dass er die
Arbeiterpartei Kurdistan (PKK) hinter der Tat vermute und äußerte,
„es sieht nach einer internen Abrechnung aus“. Unter den drei
ermordeten Frauen befindet sich auch Sakine Cansiz, Gründungsmitglied
der im Jahr 1978 gegründeten PKK. Die Vermutungen liegen nah,
dass sich der Mordanschlag gezielt auf ihre Person richtete.
...weiter
|
|
Karayılan:
Der Dialog ist wichtig, aber es bedarf auch eines Lösungskonzepts
In
einem Interview mit der Nachrichtenagentur Firat (ANF) bewertete
Murat Karayılan, Vorsitzender des Exekutivrats der Gemeinschaft
der Gesellschaften Kurdistans (KCK), die Gespräche mit Abdullah
Öcalan auf der Gefängnisinsel Imralı. Karayılan, für den „der
Beginn des Dialogs mit dem Vorsitzenden Apo von äußerster Wichtigkeit“
ist, betonte, dass dieser Schritt mit Vorsicht zu beobachten sei.
Ihm zufolge dauern die Gespräche mit dem Repräsentanten des kurdischen
Volkes seit November an. ...
weiter
|
|
Zum
Jahrestag des Massakers von Roboskî veröffentlichen wir aus dem
im Januar erscheinenden Kurdistan Report 165 die Rede von Ferhat
Encü, die er auf der 9. Internationalen Konferenz der EUTCC gehalten
hatte.
Unsere Hochachtung
und unser Respekt gilt denen, die sich unermüdlich für die Aufklärung
des Massakers einsetzen und dafür keine Mühen und Repressalien
fürchten. Unser Mitgefühl gilt vor allem den Angehörigen, denen
vor einem Jahr ihre Liebsten genommen worden sind ...
weiter
|
|
| Salih
Müslim: Patriots in der Türkei für neuen Krieg vorgesehen
Im
Interview mit der Nachrichtenagentur ANF erklärte der Co-Vorsitzende
der PYD Salih Müslim unter anderem, dass Syrien seit 1992 im Besitz
von Chemiewaffen sei. Laut Müslim verfüge das Regime über Scud-Raketen
mit chemischen Sprengköpfen, die sich in der Nähe von Damaskus
befänden und gegen den Staat Israel gerichtet seien. „Allein deswegen
wird es zu keiner Intervention von außen kommen“, erklärt der
PYD-Co-Vorsitzende. Was das Patriot- Raketensystems der Nato angehe,
glaube Müslim, dass dieses nicht wegen des Syrien-Krieges, sondern
wegen eines zukünftigen anderen Krieges in der Türkei stationiert
werden solle. ...
weiter
|
|
| Finanzierungshilfe
des Krieges: Der Geheimfonds
Serhat
Çayan
ANKARA
– Der für die Kriegsfinanzierung in Kurdistan benutzte Geheimfonds
wird von der AKP nun auch zur Finanzierung von Banden der sogenannten
Freien Syrischen Armee (FSA) genutzt. In den Jahren 2010 und 2011
umfasste dieser Geheimfonds ein Budget von etwa 25 Millionen TL.
Mit dem Beginn der Kämpfe in Syrien ist das Budget auf etwa 135
Millionen TL angestiegen und die AKP-Regierung verweigert jegliche
Stellungnahme dazu. ...
weiter
|
|
| Erneute
Festnahmewelle gegen kurdische Oppositionelle in der Türkei
Allein
am Samstag rund 80 Festnahmen - auch Bürgermeister von Siirt und
den Festgenommenen
Bei zeitgleichen Razzien der türkischen Sicherheitskräfte in drei
verschiedenen Städten wurden in den frühen Morgenstunden des 08.
Dezembers rund 80 kurdische Aktivistinnen und Aktivisten festgenommen.
Betroffen von den Festnahmen, die sich auf die Städte Batman,
Mardin und Siirt konzentrierten, waren neben Verantwortlichen
der Partei für Frieden und Demokratie (BDP), auch Mitglieder verschiedener
zivilgesellschaftlicher Organisationen und MitarbeiterInnen kurdischer
Stadtverwaltungen. ...
weiter
|
|
| 20
Studierende in İzmir zu 590 Jahren Haft verurteilt
In
einem Prozess gegen 21 Studierende, von denen acht bereits inhaftiert
waren, sprach der 10. Hohe Strafgerichtshof in Izmir außerordentlich
hohe Strafen gegen die Angeklagten aus. Diesen wurde lediglich
vorgeworfen Mitglied im DYGM (Demokratisch-patriotischer Jugendrat)
zu sein, einer Jugendorganisation der legalen BDP (Partei für
Frieden und Freiheit). ...
weiter
|
|
| Eines
Tages wird auch Apo frei sein ...
Ich
weiß, einige Leser werden erbost sein. Mich scharf kritisieren.
Aber statt uns selbst zu belügen sollten wir lieber Klartext reden.
Zunehmend gewinnt der Weg, dem Terror der PKK zu entkommen, die
kurdische Frage zu lösen, an Deutlichkeit. Vielleicht fällt es
schwer, aber es ist von Nutzen schon jetzt zu wissen was passiert.
Sie werden mir böse sein. ...
weiter
|
|
| Erneuter
Angriff auf Serêkanî – Dieses Mal mit Panzern
Am
21. November kam es in der westkurdischen Stadt Serêkanî erneut
zu Angriffen von bewaffneten Gruppen, die über die türkische Grenze
ins Land gelangten. Lokalen Angaben zufolge sind die Gruppen dieses
Mal mit rund 50 militärischen Fahrzeugen und sieben Panzern in
die Stadt gelangt. Diese Fahrzeuge gelangten vermutlich bei Gefechten
in den Vororten von Aleppo in die Hand dieser Gruppen. Es wird
allerdings berichtet, dass die Fahrzeuge über die türkisch-syrische
Grenze in die Stadt Serêkanî gelangt seien.
...
weiter
|
|
| Pressemitteilung:
Türkei interveniert in Nordsyrien (Westkurdistan)
Von Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für
Öffentlichkeitsarbeit e.V.
Laut
Angaben des kurdischen Fernsehsenders Ronahi TV haben am Morgen
des 19.11.2012 die islamistischen Gruppen El Şam, Ehfad El Resul
und Cebet El den Vorsitzenden des Volksrates Abid Xelil in der
westkurdischen Stadt Serêkanî (Ras al Ain) (Nordsyrien) umgebracht.
Die angreifenden Gruppierungen wurden bei der Auseinandersetzung
mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) von der türkischen
Armee durch den Einsatz von Kurzstreckenraketen unterstützt. ...
weiter
|
|
| Kurdistan/Türkei:
Hungerstreik in den Gefängnissen für beendet erklärt
Die
Hungerstreikenden haben auf den gestrigen Aufruf des inhaftierten
PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan reagiert und der Öffentlichkeit
über ihren Sprecher Deniz Kaya mitgeteilt, dass sie ihren Hungerstreik
ab dem 18. November für beendet erklären. Abdullah Öcalan hatte
am Tag zuvor über seinen Bruder an die Hungerstreikenden den Wunsch
geäußert, dass diese ihre Aktion zu Ende bringen sollen.
Im Folgenden geben wir die Erklärung zur Beendigung des Hungerstreiks
wieder: ... weiter
|
|
|