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Solidarität mit Kobanê – Den Widerstand gegen IS unterstützen!
Delegation vor Ort. IS greift kurdische Selbstverwaltungsgebiete in Nordsyrien/Rojava an. Türkei liefert Waffen an die Terrororganisation per Bahn
Unterrichtsbeginn an kurdischen Schulen
Heftigste IS-Angriffe auf Kobanê/ Bündnis zwischen YPG und FSA im Kampf gegen IS / Waffenlieferung der Türkei an den IS
Embargo gegen Rojava: Einreise unmöglich!
Terrorlisten abschaffen!
Erneut Raketenbeschuss auf Qamişlo
Kobanê: Schwere Gefechte mit IS an drei Fronten
Türkisches Militär schießt auf zwei Dorfbewohner aus Rojava
„Ich seh’ in dein Herz, sehe gute Kurden, schlechte Kurden“
Besuch einiger Flüchtlinge des “Camp Maxmur” in Ranya
Deutscher Delegation wird Einreise nach Nordsyrien/Rojava verwehrt
Militäroperation gegen Schule, die kurdischen Unterricht anbietet
Die Sicherheitskräfte der Assyrer in Rojava
Und die Jahre gehen ins Land … 21 Jahre PKK-Verbot – und …?
Festnahme eines vermeintlichen PKK-Mitglieds ist ein falsches und fatales Signal
GBA: Festnahme eines mutmaßlichen Mitglieds der ausländischen terroristischen Vereinigung "Arbeiterpartei Kurdistans" (PKK)

weitere Nachrichten


Dringender Aufruf an die Öffentlichkeit!

Seit dem 15.09.2014 führt der Islamische Staat (IS) Angriffe auf den Kanton Kobani in Rojava durch. Bei diesen Angriffen handelt es sich um die heftigsten Angriffe auf das von der kurdischen Bevölkerung besiedelte Gebiet im Norden Syriens. Bei diesen Angriffen kommen neben den Waffen, die durch die kürzliche Gewaltwelle im Nordirak erbeutet wurden, auch aus der Türkei gelieferte Waffen zum Einsatz. Vertreter aus Kobani berichten, dass die Waffenlieferung an den Islamischen Staat (IS) von der Türkei durch Züge transportiert werden. Die offensichtliche Unterstützung dieser Angriffe des Islamischen Staates durch die türkische AKP-Regierung erfolgt vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Indessen ist an der Grenze zu Kobani vermehrte Militärpräsenz der türkischen Armee zu beobachten.
Bis zum jetzigen Moment (18.09.2014, 15 Uhr) mussten aufgrund der Angriffe des IS 21 Dörfer evakuiert werden. In dessen Folge sahen sich tausende Menschen gezwungen in das Stadtzentrum von Kobani zu fliehen.
Bei Fortdauer der Angriffe besteht die Gefahr, dass die Region um Kobani unter die Kontrolle des IS geraten könnte. Dies würde zur Folge habe, dass tausende Menschen massakriert werden und hunderttausende Menschen fliehen werden müssten. Aktuell wird über ein internationales Bündnis im Kampf gegen den Islamischen Staat debattiert. In diesem Sinne möchten wir die internationale Öffentlichkeit dazu aufrufen, ihr Schweigen gegen die brutalen Angriffe des IS zu brechen. Hierbei haben die internationalen Kräfte dafür zu sorgen, dass die Türkei die offensichtliche Unterstützung der Organisation Islamischer Staat zu unterbindet.
Salih Gedo, Außenminister der Autonomen Selbstverwaltung Cizire
Abdulkarim Omar, Sprecher der Autonomen Selbstverwaltung Cizire
18.09.2014


Tausende Kurdinnen und Kurden protestieren in Nordkurdistan an der Grenze zu Kobanê

Ab 16 Uhr am Donnerstag demonstrieren Tausende Menschen zur Grenzstadt Pîrsûs (Suruc), um gegen die Unterstützung der Terrorbande IS durch den türkischen Staat zu protestieren.
Während die Einheiten von YPG/YPJ gegen die Angriffe der Terrororganisation IS auf den Kanton Kobanê standhalten, mobilisieren Tausende den Schutz von Kobanê an der Grenze in Nordkurdistan/Südosttürkei.
Der Kovorsitzende der DBP von Pîrsûs İsmail Kaplan wies gegenüber Sterk TV auf die zunehmenden Angriffe des IS hin und erklärte, dass sie die Unterstützung des IS durch den türkischen Staat nicht zulassen werden
. ... weiter


Militäroperation gegen Schule, die kurdischen Unterricht anbietet

Im Dorf Kerwas (Yalaza) im Bezirk Pîran (Lice) herrscht große Anspannung, seit Soldaten eine Operation begonnen haben, um eine Schule zu zerstören, die im neuen Schuljahr kurdischen Unterricht anbieten will.
Die Schule wurde von den BewohnerInnen kollektiv errichtet, um eine Alternative zum Umgang des türkischen Staates mit der kurdischen Sprache an Schulen zu schaffen. In den kommenden Tagen sollte die Schule mit dem Unterricht beginnen.
... weiter


Rojava/Nordsyrien: Massaker des „Islamischen Staates“ an Zivilbevölkerung von Til Hemis

Bei Operationen der Volksverteidigungseinheiten (YPG) im Kanton Cizîrê gegen den Islamischen Staates IS, kommt es seit dem 13. September zu schweren Gefechten zwischen beiden Seiten. Laut Angaben der YPG mussten sich IS-Kämpfer, nachdem sie schwere Verluste erlitten haben, aus Til Maruf und Ebugayf in der Nähe von Til Hemis zurückziehen. Bei ihrem Rückzug sollen die Mitglieder des IS die Zivilbevölkerung als lebende Schutzschilde benutzt und diejenigen, die sich dagegen wehrten, kaltblütig ermordet haben. Rund 50 Zivilisten sollen hierbei ums Leben gekommen sein. Außerdem erreichte die Nachrichtenagentur ANHA die Meldung, dass IS-Mitglieder die Dörfer, die sie verlassen mussten, zum Teil niedergebrannt haben sollen. ... weiter


Militäroperation gegen Schule, die kurdischen Unterricht anbietet

Im Dorf Kerwas (Yalaza) im Bezirk Pîran (Lice) herrscht große Anspannung, seit Soldaten eine Operation begonnen haben, um eine Schule zu zerstören, die im neuen Schuljahr kurdischen Unterricht anbieten will.
Die Schule wurde von den BewohnerInnen kollektiv errichtet, um eine Alternative zum Umgang des türkischen Staates mit der kurdischen Sprache an Schulen zu schaffen. In den kommenden Tagen sollte die Schule mit dem Unterricht beginnen.
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Schreiben vom Co-Vorsitzenden der Partei der Demokratischen Einheit (PYD) Salih Müslim zum Weltfriedenstag

An die internationale Öffentlichkeit
An die Mitglieder der Vereinten Nationen
An alle internationalen Hilfsorganisationen

Anlässlich des Weltfriedenstages möchte ich, als jemand der seine Hoffnung auf den Frieden nicht verloren hat, an Sie diesen Brief richten. Der Zweck dieses Schreibens ist es zwar nicht, Ihnen die tragischen Geschehnisse in Syrien der vergangenen drei Jahren zu schildern. Aber während ich hiermit an Sie appelliere, ihrer Verantwortung für ein Ende dieses Dramas einzutreten, möchte ich Ihnen auch mitteilen, wie wir versuchen, unserer Verantwortung hierfür gerecht zu werden. ... weiter


KCK-Erklärung zum Weltfriedenstag

Anlässlich des Weltfriedenstags am 1. September erklärt der Exekutivrat der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK), dass ein ehrenhafter und wahrer Frieden nur durch ehrenvolle Kämpfe erreicht werden kann. ... weiter


AUFRUF ZUR FESTIVAL-KUNDGEBUNG AM 13. SEPTEMBER IN DÜSSELDORF

Unter dem Motto „Freiheit für Abdullah Öcalan – Status für die Kurden“ führen wir als Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland NAV-DEM am 13. September 2014 in Düsseldorf eine große Festival-Kundgebung durch. ... weiter


Schluss mit der Kriegspolitik in Kurdistan und dem Mittleren Osten!

Stopp des Genozids an ÊzîdInnen und ChristInnen!

Solidarität mit den kämpfenden KurdInnen!

Der Beginn des 1. Weltkriegs jährt sich dieses Jahr zum 100. Mal. Trotz dieses und weiterer Traumata der Menschheit, sind Kriege nach wie vor weltweit präsent. Vor allem der Nahe und Mittlere Osten kommt seit Jahrzehnten nicht zur Ruhe, aber auch in anderen Teilen der Welt tobt offener Krieg. Daher ist es umso wichtiger, am 1. September, dem internationalen Antikriegstag, auf die Straße zu gehen und gegen Krieg und Unterdrückung einzustehen. (...)
Gemeinsames Flugblatt zum 1. September
NAV-DEM – Zentrum der demokratischen Gesellschaft
Cenî – Frauenbüro für Frieden
ISKU – Informationsstelle Kurdistan
Kampagne TATORT Kurdistan
CIWANÊN AZAD – Freie Jugend
YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan
FKÊ – Föderation der êzîdischen Vereine
CÎK – Islamisch-kurdische Gesellschaft
FEDA – Föderation der alevitischen Vereine


Proteste in Pîran: Türkisches Militär erschießt Demonstranten

Nachdem das türkische Militär auf Anordnung eines Gerichts den Abriss einer Statue von Mahsum Korkmaz in Pîran (Lice) durchgeführt hat, kam es in dem Ort zu Protesten und schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und den türkischen Sicherheitskräften. Das türkische Militär schoss scharf auf die Menschenmenge und tötete den 24-jährigen Mehdin Taşkın. Die Auseinandersetzungen zwischen den Menschen aus Pîran und dem Militär halten unterdessen weiter an. ... weiter


Überlebende des Massakers an den Êzîden in Koço berichten von 600 Toten

„Erst wollten sie, dass wir zum Islam übertreten. Wir lehnten das ab. Anschließend gaben sie uns eine Frist bis zum Sonntag. Als sie dann kamen, haben sie alle Dorfbewohner in einer Schule versammelt. Sie haben unser Geld, unsere Telefone, das Gold der Frauen und alles andere wertvolle von uns genommen. Die Männer haben sie in Gruppen in Autos gesetzt und sie dann direkt vor dem Dorf massakriert. Was sie mit unseren Frauen und Kindern gemacht haben, wissen wir nicht …“ ... weiter


Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Anhang übersenden wir an Sie ein Schreiben über die Handlungsempfehlungen an die deutsche Politik aufgrund der akuten Lage in Südkurdistan (Nordirak) und Rojava (Nordsyrien). Dabei handelt es sich um eine Konklusion sämtlicher Akteure vor Ort und international.
Die Dschihadisten der Gruppe „Islamischer Staat“ (IS oder auch als ISIS bekannt), die nach der Einnahme von Mossul und weiterer irakischer Städte im Juni ein bis nach Syrien reichendes Kalifat ausgerufen haben, begannen Anfang August mit einer neuen Offensive in Südkurdistan/Nordirak. … mehr


Einleitung
In diesem Dossier wollen wir mit Ihnen wichtige Informationen über den anhaltenden Krieg in Syrien und im Irak teilen. Es wird gezeigt, dass ein großer Krieg im Nahen Osten und vor allem in ganz Kurdistan stattfindet. Der Bericht zeigt auch, dass die Terroristen von ISIS ein umfassendes Massaker gegen das kurdische Volk und andere ethnische und religiöse Gruppen (Schiiten, Christen, Jesiden etc.) in der Region durchführen. Die Kurden führen einen legitimen Selbstverteidigungskrieg, um diesem schmutzigen Krieg gegen die Menschlichkeit ein Ende zu bereiten. Sie bekämpfen ISIS mit begrenzten Waffen und Militärtechnik und haben nur ihre Willenskraft und die Unterstützung der Bevölkerung. Die Tragödie ist, dass die Kurden in diesem Krieg, der die gesamte Menschheit bedroht, allein gelassen wurden. Trotzdem sind die Kurden entschlossen in ihrem Widerstand. mehr


Der lange Marsch der Êzîden

Wir verfolgen die kleinen Fußspuren êzidischer Kinder, die sie Barfuß hinterlassen haben. Während die Kinder, die geboren werden, ihre Namen auf der Flucht bekommen, rufen die Alten, die die Hitze nicht mehr aushalten „Ey Tausî Melek, Oh Engelspfau“. Durst, Hitze und Verrat vervollständigen den schweren Weg der Vertreibung des êzîdische Volkes. Die Schreie der Kinder nach Wasser, bringen den Himmel zum Beben. „Sie haben den Beschluss zu unserem Genozid gefasst“ sagt die alte Frau. Keinen Tropfen Milch mehr hat eine andere in ihren Brüsten, vergeblich versucht sie, ihr Baby zu stillen. In den Augen der Kinder sammeln sich keine Tränen sondern Staub. … mehr


Flugblatt von: NAV-DEM – Zentrum d. demokratischen Gesellschaft, FKÊ – Föderation der êzîdischen Vereine, YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan als PDF

Şengals Widerstand ist ein Widerstand der Menschlichkeit

Der Angriff des Islamischen Staats (IS) gegen die mehrheitlich êzîdische Stadt Şengal (Sinjar) in Südkurdistan/Nordirak seit dem 2. August ist der vorläufige Höhepunkt des Krieges dieser Gruppe gegen die Menschlichkeit. mehr


INFORMATIONSDOSSIER

Terrorgruppe IS (ISIS):
Barbaren unserer Zeit im Kampf gegen Frauen und Völker

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Bevölkerungs- und Glaubensgemeinschaften des Mittleren Osten erleben eine der größten Tragödien der Menschheit. IS, genannt Islamischer Staat, verübt brutale Massaker an Völkern und Glaubensgemeinschaften, welche mittelalterliche Brutalität übersteigt. Zivilisten werden geköpft, erschossen und gefoltert. Frauen werden auf den aufgebauten Sklavinnen- Märkten verkauft und vergewaltigt. 2000 Frauen wurden bereits verschleppt und vergewaltigt. … mehr


Pressemitteilung der kurdischen Frauenbewegung in Europa

An die internationale Öffentlichkeit und Widerstand leistende Menschheit

Die Terrororganisation IS (Islamischer Staat), welche Massaker und Genozide an den im Mittleren Osten lebenden und existierenden Völkern, Glaubensgemeinden und Gesellschaften ausübt, die nichts als Tod und Brutalität in jedes Haus bringt, und durch das kapitalistische System als Provokationsorganisation ausgenutzt wird, begeht momentan menschenverachtende Kriegsverbrechen, um die Menschheitswerte in Kurdistan und im Mittleren Osten zu zerstören. ... weiter


YPG erreicht Şengal – Gefechte mit IS begonnen

Laut örtlichen Quellen haben Kämpferinnen und Kämpfer der Volksverteidigungseinheiten (YPG) Şengal kurz nach der Mittagszeit erreicht. Sie haben gleich den Kampf gegen die Organisation Islamischer Staat (IS) aufgenommen. Die Kämpfe konzentrieren sich im Norden von Şengal im Ort Sinunê. ... weiter


Drohendes Massaker an Yeziden: Bevölkerung von Şengal gegen IS sich selbst überlassen

Südkurdistan/Nordirak - Die Angriffe auf Şengal (Sindschar) durch IS (Islamischer Staat) dauern seit zwei Tagen an. Heute, am Morgen des 3. August, wurde vermeldet, dass die südkurdischen Peshmergekräfte sich aus der Region zurückziehen und die Bevölkerung gegen die Islamisten sich selbst überlassen werden. ... weiter

KCK ruft KDP und PUK zum gemeinsamen Handeln für Şengal auf

Das KCK-Exekutivratsmitglied Zeki Şengali rief über den Fernsehsender Med Nuçe die Verantwortlichen der südkurdischen Parteien KDP und PUK dazu auf, zur Verteidigung von Şengal schnellstmöglich gemeinsam zu handeln. Şengali erklärte, dass ihre bewaffneten Kräfte für den Kampf gegen IS und für den Schutz der yezidischen Bevölkerung bereit stehen. ... weiter


IHD: Türkei fungiert als logistisches Zentrum von IS

Am 25. Juli 2014 veröffentlichte der Menschenrechtsverein IHD die Vorabversion eines Berichts, in dem auf die logistische Unterstützung des türkischen Staates für die Kämpfer des "Islamischen Staates" (IS) bei ihren Angriffen auf Kobanê aufmerksam gemacht wird. Laut IHD fungiert das an Dîlok (Gaziantep) angebundene Karkamış Flüchtlingscamp an der Grenze zu Rojava als logistisches Zentrum für die IS. „Von diesem Camp gehen die Angriffe auf den Kanton Kobanê aus, die über die Türkei ausgeführt werden“, heißt es in dem Bericht. ... weiter


Kobanê weiterhin in der Umzinglung des „Islamischen Staates“

Die Angriffe der Organisation "Islamischer Staat" (IS, auch ISIS) auf Rojava halten seit mittlerweile mehr als zwei Wochen an. Gegenwärtig haben die Islamisten die Region Kobanê von drei Seiten umzingelt. Sie greifen im Westen von Dscharābulus, im Süden von Şirrīn und im Osten von Girê Spî (Tall Abyad) aus an. Immer wieder erreichen uns auch Meldungen, dass Kämpfer der IS Kobanê vom Norden aus angreifen und hierbei ohne Probleme die türkisch-syrische Grenze überqueren können. Bislang können die Verteidigungskräfte der YPG (Volksverteidigungseinheiten) und der YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) die Angriffe der ISIS erfolgreich abwehren. Bei den Gefechten mit den Kämpfern der IS soll die Zahl der Toten in die Hunderte gehen. ... weiter


Öcalan: Lösungsprozess mit Inhalt füllen – Selbstverteidigung in Rojava stärken

Am 10.07. besuchten die beiden Abgeordneten Leyla Zana und Sırrı Süreyya Önder den inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali. Wichtige Diskussionsthemen bei dem knapp dreieinhalbstündigen Besuch waren der gegenwärtige Stand im Lösungsprozess und die Angriffe von ISIS in Rojava. Nach dem Besuch auf Imrali wurde die Öffentlichkeit in einer schriftlichen Erklärung der Demokratischen Partei der Völker (HDP) über die Inhalte des Besuchs auf Imrali informiert. ... weiter


KobanTürkei macht Grenzgebiet auf – ISIS greift Kobanê vom Norden aus an

In der vergangenen Nacht haben Mitglieder von ISIS erstmals vom Norden aus Angriffe auf Kobanê durchgeführt. Die Angriffe ereigneten sich auf mehrere Dörfer, die sich an der Grenze zur Türkei befinden. Laut lokalen Angaben erfolgten die Angriffe, nachdem die Türkei das Grenzgebiet für Mitglieder von ISIS freigab. ... weiter


HDP verurteilt israelische Offensive gegen Palästina

Die Demokratische Partei der Völker (HDP) hat die israelischen Luftangriffe gegen Palästinenser scharf verurteilt und kritisierte das Schweigen der internationalen Gemeinschaft zu den Angriffen, die bislang 80 Todesopfer gefordert haben. ... weiter


Genfer Appell: YPG ist legitime nationale Kraft

Die Demokratische Selbstverwaltung von Rojava und die Volksverteidigungseinheiten YPG/YPJ haben die Verzichtserklärung („Deed of Committment“) des Genfer Appells unterzeichnet, mit der sie zusichern, keine unter 18-Jährigen in bewaffnete Formationen aufzunehmen. Bei der Vertragsunterzeichnung sagte die Vorsitzende der Delegation des Genfer Appells Elisabeth Decrey-Warner, die YPG sei eine nationale Kraft, die ihre Legitimität bewiesen habe. ... weiter


Reportage mit Leyla Agirî, Mitglieder der YJA-Koordination

"... lasst uns die gemeinsame Widerstandsfront der Frauen stärken"

Bei unserem Aufenthalt in den Meder-Verteidigungsgebieten, bei dem wir die Ansichten, Gedanken und Vorbereitungen der kurdischen Bewegung kennenlernen wollten, haben wir beobachten können, dass die Frauenbewegung eine der dynamischsten Institutionen der kurdischen Bewegung darstellt. Der letzte Kongress der YJA (Yekîtiya Jinên Azad– Einheit der freien Frauen) hat sich zum Ziel gesetzt, mit Frauen des Mittleren Ostens eine demokratische Einheitsfront aufzubauen, den Demokratischen Konföderalismus im Mittleren Oste umzusetzen und einen weltweiten Frauenkongress zu organisieren. Mit dem Mitglied der YJA-Koordination Leyla Agirî haben wir über den Dachverband der Frauen und die Revolution der Frau gesprochen. ... weiter


NAV-DEM - Navenda Civaka Demokratîk ya Kurdên li Almanyayê

Massive Angriffe auf Rojava – gelebte Demokratie und Menschlichkeit in großer Gefahr

Islamisten greifen mit erbeuteten Waffen aus dem Irak die Selbstverwaltungen in Rojava/Nord-Syrien an

Nachdem die Islamisten der ISIS Mosul und weitere Orte im Irak eingenommen und anschließend das Kalifat ausgerufen haben, haben sie nun erneut eine Angriffswelle auf die Demokratisch-Autonomen Verwaltungen von Rojava aufgenommen. ... weiter


Kampagne Tatort Kurdistan | Rojava Delegation, 08.07.2014

Stellungnahme zur Antwort der Regierung des Cizîre Kantons (größter Teil Syrisch-Kurdistans, Nordostsyrien) auf den Bericht von Human Rights Watch zur Menschenrechtslage

Die Übergangsregierung des im Januar 2014 ausgerufenen Kantons Cizîre hat letzte Woche auf den Bericht von Human Rights Watch (HRW) vom 19. Juni 2014 über die Menschenrechtslage in ihrem Kanton geantwortet. Wir, die Mitglieder einer Delegation, die im Mai 2014 die Cizîre Region besucht hat und mehrere Dutzend Gespräche führte, begrüßen diese Richtigstellung des HRW-Berichts.
Nach über drei Wochen Aufenthalt in allen Gebieten des Cizîre-Kantons und über 120 geführten Gesprächen mit politischen und sozialen Einrichtungen sowie der „Asayish“ genannten Sicherheitskräfte und den Volksverteidigungskräften (YPG) befinden wir den HRW-Bericht in vielen Punkten für überzogen und unverhältnismäßig. Der Antwort der Cizîre-Regierung stimmen wir zu und möchten sie durch eigene Anmerkungen ergänzen:
... weiter


Kurdische Frauen schlagen demokratische Front gegen ISIS vor

Die Organisation YJA-Star (Yekîtiya Jinên Azad Star– Einheit der freien Frauen „Star“) der kurdischen Frauenbewegung reagiert heftig auf die menschenverachtenden Verbrechen der islamistischen Gruppe „Islamischer Staat Irak und Levante“ insbesondere an Frauen. ... weiter


Devriş Çimen, Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 25.06.2014

Kurdischer Staat: „Cui bono?“ – Wem nutzt es?

Eines ist klar, nach all der Unterdrückung, Verleugnung, den Massakern, der Folter und den Zwangsumsiedlungen, mit denen die kurdische Bevölkerung seit gut einem Jahrhundert massiv konfrontiert ist, stellt der Wunsch nach einem eigenen kurdischen Staat einen für die meisten KurdInnen sehnsüchtigen Traum dar. Ein Traum, der zugleich Alpträumen den Weg ebnen könnte. Auch in Anbetracht der Tatsache, dass die KurdInnen auf Siedlungsgebiete im Iran, in der Türkei, im Irak und in Syrien aufgeteilt sind – und sie in diesen Staaten von einer Politik der Ausbeutung, Kolonialisierung, Assimilation und Unterdrückung betroffen waren und sind – besteht dieser Wunsch. Völkerrechtlich besteht ohnehin das Recht auf Widerstand gegen anhaltendes Unrecht und Tyrannei und es gibt das Selbstbestimmungsrecht der Völker. ... weiter


Neues Vollzugsgesetz: Kein Fortschritt für kranke Gefangene
„Die Frage der kranken Gefangenen kann nicht durch vage juristische Definitionen gelöst werden“

Der Vorsitzende der HDP-Parlamentariergruppe Idris Baluken kritisierte die neue gesetzliche Regelung zu kranken Gefangenen: „Sie bringt keine Lösung. Sie ermöglicht weder eine Behandlung noch die Freilassung kranker Gefangener. Es ist unethisch und falsch so zu tun, als würde man durch ungenaue juristische Definitionen eine Lösung herbeiführen.“ ... weiter


Adana: Türkische Polizei ermordet 15-Jährigen

In Adana wurde im zumeist von KurdInnen bewohnten Stadtteil Seyhan der 15-jährige Ibrahim Aras durch türkische Polizeikräfte getötet. Wie die Anwohner berichten, habe die Polizei aus einem gepanzerten Fahrzeug heraus ohne ersichtlichen Grund mit einem Sprengsatz den Kopf des Jungen getroffen. ... weiter


Rojava: 13 Tote bei Bombenanschlag in Tirbespiyê

Am Samstag sind bei einem Bombenanschlag in der westkurdischen Stadt Tirbespiyê insgesamt 13 Menschen ums Leben gekommen. Der Anschlag ereignete sich in der Nähe einer Tankstelle auf der Landstraße, die von Tirbespiyê nach Derik führt. Ein geparkter LKW wurde vermutlich über eine Fernsteuerung in die Luft gesprengt. ... weiter


YPG in Südkurdistan

Islamischer Staat im Irak und in Syrien" (ISIS), die Mossul erobert, steht nun vor dem Vormarsch auf Kirkuk. Gestern Mittag griffen ISIS-Kämpfer, Militärposten der südkurdischen Peshmerga an. Die Volksverteidgungseinheiten der YPG aus Rojava sendeten daraufhin Einheiten in die südkurdische Region. ... weiter


Der Frieden weckte Hoffnungen bei den Familien, aber für die Kinder hat sich nicht viel verändert

Interview mit Prof. Nükhet Sirman
Die Zahl der Jugendlichen, die sich der PKK anschließen, hat trotz des Friedensprozesses nicht abgenommen, sagt Professor Nükhet Sirman von der Frauenfriedensinitiative. „Die Familien, die Aufrufe starten, um ihre Kinder zurückzubekommen, hatten Hoffnung auf Veränderungen, aber die derzeitigen Gegebenheiten habe sich für die Kinder nicht verändert“, sagt Sirman, Professorin für Anthropologie. ... weiter


KCK: Die revolutionären Volksaufstände müssen erhöht werden

Der Kovorsitz der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) hat eine Erklärung zur Ermordung von zwei Menschen in Pîran (Lice) in der Provinz Amed (Diyarbakir) veröffentlicht.
Im Folgenden die gekürzte Erklärung der KCK: ... weiter


Proteste gegen die Morde in PiranTürkischer Staat ermordet zwei Menschen in Pîran

Bei den seit 15 Tagen anhaltenden Protesten in Pîran (Lice) in der Provinz Amed (Diyarbakir) ist es zu Toten gekommen. Der türkische Staat hat gegen 16.30 Uhr des 7. Juni mit Militär- und Polizeikräften die Demonstranten angegriffen. Das Militär hat hierbei nach Angaben der örtlichen Bevölkerung mit scharfer Munition auf die Menschen geschossen und zwei Menschen ermordet. ... weiter


Widerstand der Bevölkerung in Lice gegen Militäroperationen

Der Widerstand der Bevölkerung von Lice, in der Provinz Amed, der vor zwei Wochen begann und gegen die militärischen Operationen und die Aktionslosigkeit der türkischen Regierung im Friedensprozess gerichtet ist, dauert weiter an. Täglich gibt es schwere Auseinandersetzungen zwischen der Bevölkerung und dem türkischen Militär. ... weiter


Massaker an Zivilbevölkerung in Serê Kaniyê

Der Nachrichtenagentur ANF zu Folge wurden mehrere Dörfer in der Region Serê Kaniyê in Rojava, Nordsyrien Opfer eines Überfalls der islamistischen Gruppe Irakischer Staat Irak und Syrien ISIS. Den ersten Berichten zufolge wurden mindestens 15 Menschen, darunter viele Frauen und Kinder getötet.
Es gibt noch keine sicheren Angaben zur Anzahl der Getöteten. .
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Wir verurteilen die Angriffe auf kurdische Zivilisten in Rojava - Nordwestkurdistan

Die ISIS hat in der Region Serêkaniye in Westkurdistan / Rojava ein Dorf überfallen und ein Massaker angerichtet. Nach ersten Angaben wurden 15 kurdische Zivilisten getötet und Dutzende verletzt. YEK-KOM und die kurdischen Vereine verurteilen die Angriffe der Dschihadisten und rufen die Weltöffentlichkeit auf, das Schweigen zu brechen! Alle demokratischen Kräfte sind aufgefordert, gegen die fortwährenden Verbrechen an die Menschlichkeit zu protestieren. ... weiter


Rojava, Delegation der Kampagne TATORT Kurdistan, Mai 2014

Beshir Abdulmecid MussaDer Fall Beshir Abdulmecid Mussa – Starke Hinweise auf Verstrickung der südkurdischen PDK-Regierung in Bombenanschläge in Rojava

Als Delegation von TATORT Kurdistan halten wir uns seit dem 3. Mai 2014 in Rojava (Nordsyrien) im Kanton Cizîre auf, um die Menschenrechtslage, die politische und ökonomische Situation hier vor Ort zu untersuchen. Unsere Delegation besteht aus der Ethnologin Anja Flach, dem Ökologen Ercan Ayboga und dem Historiker Michael Knapp und hat sich zum Ziel gesetzt ebenfalls die politischen Konflikte in und um Rojava zu untersuchen. Während sich unsere Delegation in Rojava aufhielt, ereignete sich am 09.05.2014 gegen 21:30 Uhr eine heftige Explosion in der kurdischen Kleinstadt Tirbespi. Die Sicherheitskräfte der autonomen Verwaltung (Asayiş), die sofort zum Ort der Explosion fuhren, fanden ein vollständig zerstörtes Lehmhaus in einem Hinterhof vor. Unter den Trümmern des Hauses wurde eine Leiche gefunden. In der Nachbarschaft entdeckten die Asayiş Beshir Abdulmecid Mussa (im Weiteren auch mit seinem kurdischen Namen „Pesheng“ benannt), der durch die Explosion einen Schock erlitten hatte. Schnell wurde klar, dass es sein Haus war, in dem die Bombe detonierte, und dass es sich bei der Explosion um einen Unfall beim Bombenbau handelte. Nachdem die Sicherheitskräfte Beshir Abdulmecid Mussa, ins Krankenhaus zur Untersuchung gebracht hatten und festgestellt worden war, dass er unverletzt ist, begannen sie mit seiner Vernehmung, bei der das Ausmaß des Skandals allmählich klar wurde. ... weiter

weitere Berichte der Delegation:

Massaker in der Region Serekaniye
Asayis – Selbstverteidigungskräfte der Gesellschaft – nicht des Staates
Die Kommune, das Zentrum der Demokratischen Autonomie
Heseke – Eine schwer umkämpfte Stadt
Das Embargo gegen Rojava
Der Anschlag auf die Stadtverwaltung von Qamislo
Die Akademie Nuri Dersimi in Rimelan: „Während andere eine militärische Revolution erschaffen, erschaffen wir eine Revolution des Bewusstseins.“
Serê Kaniyê zwischen Krieg und Aufbau
3. Konferenz der Jungen Frauen des Kantons Cezire
Gedenktag für die Gefallen, Umbettung von Gefallenen auf den Friedhof von Derik
Agit und die Mühen der Ebenen
Besuch bei der Qada Geskirina Abori (Wirtschaftsentwicklung) von TEV-DEM, Derik
Die Volksverteidigungskräfte YPG und YPJ als Garantin der Revolution


Türkische Armee schießt auf Flüchtlinge an Grenze zu Rojava

Bei dem Versuch einer Familie aus Derik (Rojava/Nordsyrien) in Richtung Nordkurdistan/Türkei zu fliehen, wurde eine 28-jährige Frau am Abend des 18. Mai durch das türkische Militär ermordet. Sie versuchte gemeinsam mit ihrem Vater und ihren beiden sechs- und siebenjährigen Kindern in die Türkei zu gelangen, als das Militär an der Grenze das Feuer auf sie eröffneten. Sie wurde von einer Kugel im Bauch getroffen und erlag ihren Verletzungen. ... weiter


Pressemitteilung von Civaka Azad, 20.05.2014

Repressionen in Südkurdistan (KRG): PDK führt Razzien gegen die Opposition durch

Die Sicherheitskräfte der PDK (Demokratische Partei Kurdistans) haben am 19. Mai in den südkurdischen/nordirakischen Städten Hewler (Erbil), Dihok (Dohuk) und Zaxo bei Razzien gegen verschiedene politische Einrichtungen mindestens 25 Oppositionelle festgenommen. Bei den betroffenen Einrichtungen handelt es sich um die Vertretung des Kurdistan Nationalkongresses (KNK) in Hewler, um Büros der Partei für eine demokratische Lösung (PÇDK), sowie um Einrichtungen der Vereins der Freien Frau in Kurdistan (RJAK) und des Patriotischen Jugendzentrums. Auch betroffen von den Razzien waren JournalistInnen der Nachrichtenagentur Dicle (DIHA) und der Zeitschrift Roji Welat. Weder über den Grund der Festnahmen noch über Ort und Zustand der festgenommenen Personen gibt es derzeit Informationen. ... weiter


Kalkan: Wenn es so weitergeht, wird die Guerilla aktiv in den Prozess eingreifen

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Firat (ANF) erklärte das Exekutivratsmitglied der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) Duran Kalkan, dass bei einem Beharren der türkischen Regierung auf ihrem derzeitigen Kurs, die Guerillakräfte der HPG (Volksverteidigungskräfte) aktiv in den gegenwärtigen Prozess eingreifen könnten. ... weiter


„Lösungsprozess“: 341 neue Militärstationen und zweitausend neue Dorfschützer

Die „Kommission zur Beobachtung des Rückzugs“ war vor einem Jahr vom Menschenrechtsverein der Türkei IHD mit dem Ziel gegründet worden, den ordnungsgemäßen Rückzug der Guerillakräfte der PKK aus der Türkei zu beobachten und die Einhaltung des Waffenstillstands zwischen der PKK und dem türkischen Staat zu kontrollieren. Nun hat die Kommission ihren ersten Jahresbericht vorgelegt, dessen Inhalt den gesamten Prozess infrage stellt. ... weiter


Aufruf: Rojava – die Verwirklichung (oder: der Beginn) der Syrischen Revolution

In drei nördlichen Regionen des Staatsgebiets von Syrien – von den dort lebenden Kurd_innen als Rojava (West-Kurdistan) bezeichnet – vollzieht sich eine Entwicklung, die dem Trend im restlichen Syrien entgegengesetzt ist und große Hoffnungen auf tatsächlichen Frieden, Demokratie und Toleranz unter den Bevölkerungsteilen weckt. ... weiter


Kurdische Bürgermeisterin zu 4 Jahren und 2 Monaten Haft verurteilt

Die Bürgermeisterin von Lice Rezan Zuğurli wurde für schuldig befunden, eine „Straftat für eine [verbotene] Organisation begangen zu haben, ohne deren Mitglied zu sein“ und zu 50 Monaten Haft verurteilt. Rezan Zuğurli wurde bei den kürzlichen Kommunalwahlen als jüngste Co-Bürgermeisterin der Partei für Frieden und Demokratie (BDP) gewählt. ... weiter


Botschaft von Abdullah Öcalan zum 1. Mai

"Entweder Sozialismus oder Barbarei, entweder die Gesellschaft oder das Nichts"

Wir befinden uns inmitten der kapitalistischen Krise und noch nie in der Geschichte der Menschheit war das Bedürfnis nach dem Sozialismus so groß wie heute. Doch gerade heute befindet sich der Sozialismus aufgrund von ideologischen und praktischen Mängeln ebenso sehr in einer Krise wie der Kapitalismus. Es gibt keine objektiven Gründe für die sozialistische Krise, die Gründe sind viel mehr subjektiver Natur. Sie beruhen auf mangelndem Bewusstsein, fehlender Organisierung und einer unzureichenden Praxis. Selbstverständlich ist auch die Hegemonie der kapitalistischen Ideologie ein Grund für die sozialistische Krise. Aber die Hauptursache liegt in der mangelnden sozialistischen Ideologie und Praxis, an der fehlenden Einheitlichkeit von Bewusstsein und Praxis. ... weiter


Frauen aus Syrien und Rojava sind in Südkurdistan sexuellen Angriffen ausgesetzt

MERAL ÇİÇEK – HEWLÊR 30.04.2014

Die Frauenorganisation UN WOMAN der Vereinten Nationen hat die Gewalt gegen die weiblichen Flüchtlinge aus Syrien und Rojava in Südkurdistan untersucht. Sie unterstrich, dass die Frauen im Alltag ständigen Angriffen und Gewalt ausgesetzt sind und rief jeden dazu auf, die politischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die syrischen Flüchtlinge nach Hause zurück können. ... weiter


HDP-BDP-Delegation besucht Öcalan

Am 26. März besuchte die HDP-BDP-Delegation, bestehend aus den Abgeordneten İdris Baluken, Pervin Buldan und Sırrı Süreyya Önder, den auf der Gefängnisinsel Imrali inhaftierten Vorsitzenden der PKK, Abdullah Öcalan. Es war der erste Besuch nach den Kommunalwahlen am 30. März. Nach ihrer Rückkehr veröffentlichte die Delegation eine schriftliche Erklärung, die wir hier in gekürzter Form wiedergeben: ... weiter


YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan

Der 1. Mai als Tag der ArbeiterInnen und aller unterdrückten Menschen weltweit!

Der 1. Mai ist der Tag der revolutionären ArbeiterInnenklasse und wurde in Folge schwerer Streiks um den 8 Stunden-Tag im 19. Jahrhundert geboren.Viele ArbeiterInnen mussten diesen Kampf mit dem Leben bezahlen. Seitdem ist der 1. Mai zum Kampftag gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Entrechtung geworden. Bis heute kämpfen Millionen Menschen - von Amed und Istanbul über Athen und Berlin bis Rojava – für eine andere Welt. ... weiter


Civaka Azad | Pressemitteilung, 29.04.2014

Irak/Südkurdistan: Mindestens 60 Menschen durch Selbstmordanschläge getötet

Kurz vor den morgigen Parlamentswahlen im Irak sind bei Anschlägen mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende wurden verletzt.
Mindestens 30 Menschen starben in der von der Kurdischen Regionalregierung (KRG) und der Zentralregierung in Bagdad umstrittenen Stadt Chanakin, die sich Norden des Landes befindet. Der Anschlag ereignete sich bei einer Feier von Sympathisanten der Patriotischen Union Kurdistans (PUK), welche gerade eine Videobotschaft des irakischen Präsidenten und Vorsitzenden der PUK, Dschalal Talabani, ansahen. Talabani befindet sich derzeit in medizinischer Behandlung in Berlin. ... weiter


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Junge Mutter soll mit Zwillingen ins Gefängnis

Die 32-​jäh­ri­ge Mül­kiye Kılınç und ihren fünf Mo­na­te alte Zwil­lin­ge Özgür und Lorin sol­len am 19. Mai für zwei Jahre und einen Monat ins Ge­fäng­nis. Mül­kiye Kılınç, die im Me­so­po­ta­mi­schen Kul­tur­zen­trum von Istan­bul für die Li­te­ra­tur­ab­tei­lung ver­ant­wort­lich ist, hatte 2011 eine Reihe von Bü­chern ver­kauft, die selbst in der Tür­kei nicht ver­bo­ten sind. Zu den Au­to­ren ge­hör­ten Mi­chel Fou­cault („Ge­schich­te der Se­xua­li­tät“), Noam Chomsky („In­ter­ven­tio­nen“), Nazım Hik­met („Men­schen­land­schaf­ten“), Elif Şafak („Is­ken­der“) sowie Ahmet Telli und Şükrü Erbaş. ... weiter


UN wird Arbeiten im Bereich der humanitären Hilfe in Rojava aufnehmen

Die Kovorsitzende der Volksräte Westkurdistans (MGRK) Sinem Mihemed erklärte, dass sie Gespräche mit einer hochrangigen UN-Delegation geführt und diese zugesagt habe, Arbeiten im Bereich der humanitären Hilfe aufnehmen zu wollen. ... weiter


Kindertag in der Türkei: 2000 Kinder im Gefängnis

Den Nationalen Kindertag der Türkei erleben 2000 Kinder im Gefängnis, diese Zahlen hatte zuletzt das Justizminsterium eingeräumt. Die meisten dieser Kinder wurden während Demonstartionen festgenommen und haben entsetzliche Haftbedingungen. Die Gewalt, der besonders kurdische Kinder ausgesetzt sind, zeigte sich besonders dramatisch durch den Pozanti-Gefängnisskandal 2012. ... weiter


BDP-Abgeordnete wechseln zur HDP

Am 18. April sind die Abgeordneten von der Partei für Frieden und Demokratie BDP und die Demokratische Partei der Völker HDP in der Zentrale der BDP zusammen gekommen. Neben der Diskussion aktueller Themen stand auch der Wechsel der BDP-Abgeordneten zur HDP auf der Agenda. Nach dem Treffen erklärte der Co-Vorsitzende der HDP Ertuğrul Kürkçü der Presse gegenüber, dass beide Parteien darin überein gekommen seien, dass sich die Abgeordneten der BDP schnellst möglichst der HDP anschließen sollten. ... weiter


Iran: Kurdischer politischer Gefangener hingerichtet

Am 17. April wurde im Gefängnis von Kirmaşan (Kermanschah) der kurdische politische Gefangene Simko Xurşidi hingerichtet. Er wurde 2010 wegen Unterstützung einer kurdischen Partei verhaftet und 2012 zum Tode verurteilt, die Entscheidung des Berufungsgerichts stand noch aus. ... weiter


YEK-KOM Föderation kurdischer Vereine in Deutschland

Für eine Menschheit und Welt in Frieden und Menschlichkeit!

In Deutschland fand der erste Ostermarsch gegen Hochrüstung und Kriegspolitik vor über 50 Jahren statt. Seitdem nehmen auch viele der hier lebende Kurdinnen und Kurden alljährlich an den Ostermärschen teil und bringen so Ihre Forderungen nach Frieden in Kurdistan und auf der ganzen Welt zum Ausdruck. ... weiter


Organisationskomitee der Jugenddemonstration vom 12. April in Duisburg

An die Öffentlichkeit

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte MedienvertreterInnen,
zum 12.April 2014 hatten wir als ein Zusammenschluss kurdischer Jugendorganisationen und -verbände gemeinsam mit weiteren fortschrittlichen und demokratischen Organisationen aus Deutschland zu einer Demonstration in Duisburg aufgerufen.
Ziel dieser Demonstration war es auf die politische Situation in Kurdistan und der Türkei aufmerksam zu machen. Vor und nach den Kommunalwahlen in der Türkei am 30.März dieses Jahres hatte sich dort die politische Lage für all diejenigen Teile der Gesellschaft, die für eine Demokratisierung und für ihre Freiheiten in der Türkei eintreten, verschärft. Besonders in den kurdischen Siedlungsgebieten, aber auch im Westen der Türkei, haben die Repressionen gegenüber politischen AktivistInnen deutlich zugenommen.
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Muharrem Erbey und 47 weitere Gefangene aus Haft entlassen

Im KCK-Hauptverfahren gegen 175 Angeklagte wurden am Freitag auf Beschluss des 2. Hohen Starfgerichtshof von Diyarbakır 48 Gefangene aus der Haft entlassen, unter ihnen der bekannte Menschenrechtsanwalt Muharrem Erbey. Das Gericht entschied, dass in 10 Fällen keine hinreichende Beweise für die Mitgliedschaft in der „Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans“ (KCK) vorlägen. In 38 Fällen wurde die Entscheidung mit der Überschreitung der maximalen Untersuchungshaftzeit von 5 Jahren begründet, eine Frist, die durch eine erst kürzlich erfolgte Gesetzesänderung festgelegt wurde. ... weiter


Internationale Persönlichkeiten fordern Freilassung kranker Gefangener in der Türkei

In einem Brief an Ministerpräsident R.T. Erdoğan und Justizminister Bekir Bozdağ haben weltweit Hunderte, darunter Intellektuelle, PolitikerInnen und KünstlerInnen, die Freilassung kranker Gefangener in türkischen Gefängnissen gefordert.
Zu den UnterzeichnerInnen gehören unter anderem Prof. Noam Chomsky, Prof. Immanuel Wallerstein, Desmond Tutu, Selahattin Demirtaş, Ko-Vorsitzender der Partei für Frieden und Demoratie, Oscar Olivera, Europaabgeordnete, die britischen Menschenrechtsanwälte Frances Webber, Margaret Owen OBE, Gareth Peirce, Louise Christian, die Sinn-Fein-Abgeordneten Pat Sheean und Conor Murphy, der Philosoph und ehemalige ungarische Abgeorndnete G. M. Tamás und der katholische Bischof Jacques Gaillot.
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Nachdem die südkurdische KDP seit Mai 2013 den Grenzübergang Sêmalka zu Rojava geschlossen gehalten und sich somit am Embargo gegenüber der Bevölkerung von Rojava beteiligt hatte, hat sie nun die Brücke über den Tigris am Grenzübergang Sêmalka und begonnen, einen Graben am Grenzverlauf zu errichten. Mit dem Abbau der Brücke hat die KDP außerdem die Fahne der südkurdischen Regionalregierung abgenommen und ihre Parteifahne gehisst. ... weiter


Nachdem die WählerInnenstimmen in Agirî (Agri) nach dem Wahlsieg der BDP vor der AKP aufgrund von vermeintlichen Unregelmäßigkeiten 14 weitere Mal ausgezählt worden waren, hat die örtliche Wahlbehörde nun für den 1. Juni 2014 Neuwahlen in der Stadt angesetzt. Als Grund wurde ein zerissener Sack angegeben, in dem Stimmzettel enthalten waren, die durch den Riss aus dem Sack verschwunden sein könnten. ... weiter


Auch wenn das amtliche Endergebnis der Lokalwahlen in der Türkei noch aussteht und an einigen Orten Widerspruch gegen das vorläufige Ergebnis eingelegt wurde, steht der Sieg der BDP in 3 Großstädten und 11 Provinzen in Nordkurdistan wohl fest. Zu den Provinzen Van, Hakkari, Diyarbakir, Batman, Siirt, Dersim, Iğdir und Şirnak, die zuvor schon in Hand der BDP waren, kommen nun noch die Provinzen Bitlis, Ağrı und Mardin, wo Ahmet Türk als unabhängiger Kandidat angetreten war, hinzu. ... weiter


Die Kovorsitzende der PYD Asya Abdullah sagte mit dem Hinweis, dass ausländische Kräfte sich inmitten des systematischen Angriff gegen den autonomen Aufbau Rojavas befinden: „Die Angriffe gegen Rojava sind gegen die Geschwisterlichkeit, die Revolution, den Frieden und die Freiheit gerichtet.“ ... weiter


Seit mehr als zwei Wochen ist Kobani-Kanton den barbarischen und wilden Angriffen der ISIS ausgesetzt.
Diese Angriffe folgten vorherigen brutalen Angriffen auf unsere arabischen Brüder, weil sie mit Kurden oder mit der Freien Armee zusammengearbeitet haben. Die ISIS-geführte Kampagne zerstörte hunderte Häuser von unschuldigen Dorfbewohnern. . ... weiter


ISIS verlagert ihre Kämpfer nach Nordsyrien - Angriffe konzentrieren sich auf den Kanton Kobanê - Syrisches Regime lässt ISIS-Kämpfer durch ihre Gebiete ziehen


Seit mehr als zwei Wochen halten die Angriffe der islamistischen Kämpfer der Gruppe (Islamischer Staat in Irak und Syrien) (ISIS) auf den westkurdischen Kanton Kobanê an. Bei den Auseinandersetzungen mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) geht die Zahl der Toten laut örtlichen Angaben bereits in die Hunderte. Zuvor hatte die ISIS ihre Kräfte in den nordsyrischen Städten Rakka (ar-Raqqa), Sirrin, Cerablus (Dscharablus) und Til Ebyad (Tall Abyad) zusammengezogen. Über die genauen Hintergründe dieser Entscheidung von ISIS gibt es keine Informationen. Vermutet wird, dass sie ihren Konflikt mit den islamistischen Gruppen von Al-Nusra, der islamischen Front und den turkmenischen Kräften beigelegt, sich über die Aufteilung der Gebiete geeinigt und anschließend letzteren Gruppen die Regionen İdlib, Humus und Lazkiye überlassen hat.
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Beim diesjährigen Newrozfest in Deutschland sind in Düsseldorf Vertreter von insgesamt 60 Organisationen und zehntausende Menschen unter dem Motto „Das Fest der Völker für Frieden und Demokratie: Newroz – Für einen Frieden in Kurdistan und Demokratie in der Türkei“ zusammengekommen. ... weiter


Ich grüße alle Freundinnen und Freunde, deren Herzen mit dem Newrozfeuer für Frieden und Freiheit brennen!
Ich grüße unser Volk, das in Mesopotamien, der Wiege der Zivilisationen, das prächtige Newrozfeuer in einen Aufbruch und ein Fest der Demokratie verwandelt.
Ich sende Euch stellvertretend für alle Jugendlichen und Frauen meines Landes meine Liebe. Ich rufe alle, die ihre Herz für den Frieden geöffnet haben, die unsere Stimme hören, die gesamte Türkei auf, sich im Geiste der Solidarität der Jahrhunderte zusammenzuschließen. ... weiter


Erklärung der Internationalen Initiative »Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan zum Urteil des EGMR im Fall Öcalan vs. Türkei (No. 2)
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat heute das Urteil einer Kammer zu einer Reihe von Beschwerdeklagen Abdullah Öcalan gegen die Türkei gefällt.
Die Klagen bezogen sich unter anderem auf die Isolationsbedingungen auf Imrali Island, die verschärfte Lebenslängliche Haftstrafe ohne jede Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung, die Komplettüberwachung aller Konsultationen mit Anwälten und die lebensgefährliche Bedrohung duch giftige Substanzen, die in Öcalans Haaren gefunden wurden. Aus Sicht Öcalans und seiner AnwältInnen stellen diese und andere Rechtverletzungen Verstöße gegen die Artikel 2, 3, 5, 6, 7, 8, 13 und 14 der Europäischen Menschenrechtskonvention dar. ... weiter


Seit knapp zehn Tagen ist die Situation an der türkischen Grenze in der Region Qilaban (Uludere, Provinz Sirnex/Şırnak) zwischen den kurdischen Volksverteidigungskräften (HPG) und dem türkischen Militär angespannt. Immer wieder wird von bewaffneten Auseinandersetzungen berichtet. ... weiter


Der 21. Februar ist der Internationale Tag der Muttersprache, der von der UNESCO als Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“ ausgerufen wurde. Vor dem Hintergrund, dass in der Türkei die einzige offizielle Sprache türkisch ist, sind derzeit 18 Sprachen gefährdet, drei davon sind bereits ausgerottet. Außer der türkischen Sprache werden aufgrund der Vielfalt ethnischer Gruppen weitere 34 Sprachen gesprochen, die bis heute in staatlichen Erziehungs- und Bildungsinstitutionen verboten sind. ... weiter


Die Volksverteidigungskräfte (HPG) erklärten, dass es seit der letzten Woche zu großen Truppenbewegungen des türkischen Militärs nahe der Grenzstadt Şirnex (Şırnak) komme und das von Zeit zu Zeit die Militärkräfte das Feuer auf Gebiete eröffne, die von den Guerillakräften der HPG kontrolliert werden. Aus diesem Grund kam es zu einigen bewaffneten Auseinandersetzungen. ... weiter


Im E-Typ-Gefängnis von Amed (Diyarbakir) haben die Gefangenen aufgrund einer geplanten Verlegung einen Aufstand gegen die Gefängnisleitung begonnen. Eine Vielzahl von gepanzerten Militärfahrzeugen und Krankenwagen haben sich infolge dessen in das Gefängnis begeben. Auch außerhalb des Gefängnisses hört man die Gefangenen derzeit Parolen rufen. ... weiter

Wan: PKK-Gefangener zündet sich an

Im F-Typ-Gefängnis von Wan (Van) hat sich heute gegen Mittag der PKK-Gefangene Oktay Mert selbst angezündet. Das Gefängnis war in der letzten Zeit immer wieder wegen Foltervorfällen und schlechter Behandlung von Gefangenen aufgefallen. Trotz Verbrennungen an seiner linken Körperhälfte wurde Mert nur kurz im Krankenhaus behandelt und gegen den Willen der Ärzte wieder zurück ins Gefängnis gebracht. ... weiter

Dimensionen der Unterdrückung im Gefängnis Tekirdağ ist unerträglich

SEDAT SUR – TEKİRDAĞ | In den türkischen Gefängnissen nehmen Folter und Unterdrückungen gegenüber den politischen Gefangenen immer weiter zu. Die F-Typ-Hochsicherheitsstrafvollzugsanstalt in Tekirdağ ist Vorreiter bei Folter und Unterdrückung gegenüber den politischen Gefangenen. ... weiter


Aus Recherchen der Tageszeitung „Karşı“ geht hervor, dass der dringend Tatverdächtige an den Morden der kurdischen Frauen in Paris, Ömer Güney, telefonisch Kontakt mit dem Regionaldirektorium des türkischen Geheimdienstes MIT aus der Stadt Erzirom (Erzurum) hatte. ... weiter


Sabri Ok, Mitglied des Exekutivrats der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans KCK, erklärte gegenüber ANF, dass die Demokratische Partei Kurdistans (KDP) im Namen der Regierung die Kantone von Rojava nicht akzeptiert, obwohl diese von der Patriotischen Union Kurdistan (YNK), der Goran-Bewegung und vielen anderen Parteien in Südkurdistan anerkannt werden. Felah Mustafa, zuständig für die auswärtigen Angelegenheiten der Autonomen Region Kurdistan bekundete am 11. Februar, dass sie die Kantone in Rojava als Regierung nicht anerkennen. ... weiter


Bilanz der Proteste am Jahrestag von Öcalans Entführung: 2 Schwerverletzte und mehr als 40 Festnahmen

Zum Jahrestag des internationalen Komplotts, der am 15. Februar 1999 zur Festnahme von Abdullah Öcalan führte, kam es überall in Kurdistan zu Protesten. Allein in Nordkurdistan und der Türkei kam es in mehr als 70 Städten zu Protesten, an denen mehr als eine Millionen Menschen auf die Straßen gingen. Vielerorts reagierten die türkischen Sicherheitskräfte mit roher Gewalt. An zehn Orten kam es zu schweren Auseinandersetzung zwischen DemonstrantInnen und der Polizei. Dabei wurden Dutzende Menschen verletzt, zwei unter ihnen schwer. Ein Jugendlicher verlor ein Auge. Über 40 Menschen wurden festgenommen. ... weiter


In jeder größeren Stadt in Europa sind die Plakate dieser Tage unübersehbar. In riesigen Lettern porträtieren sie Nelson Mandela mit drei Worten: „Revolutionär, Gefangener, Präsident‟. Hinter ihnen sehen wir Mandela mit einer in die Höhe gereckten Faust.
Hollywood verdichtet die Geschichte einer Revolution auf eine Erzählung von 141 Minuten. Im wirklichen Leben dauern die Kämpfe länger, zu lange, unerträglich lang. Mandela war 27 Jahre im Gefängnis, der Kampf gegen die Apartheid für politische Gleichheit währte Jahrzehnte.
Auch die Kurden kämpfen seit Dekaden für Freiheit, und ihr Anführer ist noch immer im Gefängnis. Vor 15 Jahren, am 15. Februar 1999, wurde Abdullah Öcalan illegal aus Kenia verschleppt. Seither ist er unter unaussprechlichen Bedingungen auf der Insel Imrali inhaftiert. Er hält mehrere „Europarekorde‟ als Gefangener mit der längsten Isolationshaft (mehr als 10 Jahre) und der längsten Kontaktsperre mit seinen Anwälten (seit mehr als 2,5 Jahren). ... mehr


Öcalans Freiheit ist eine Notwendigkeit für die Lösung des Kurdistan-Konflikts
Analyse der YXK zur Rolle Abdullah Öcalans im aktuellen İmralı-Prozess
 

Wer ist Abdullah Öcalan?
Abdullah Öcalan wird von Kurdinnen und Kurden als ihr politischer Repräsentant angesehen. Er ist ihr bedeutendster Vertreter im Kampf um Rechte und Demokratie und gilt als Symbol für die Freiheit der KurdInnen. Er wendet sich gegen Separatismus und Sezessionismus und präsentiert als Lösungsperspektive einen demokratischen Mittleren Osten mit gleichberechtigten Völkern. Die laufende weltweite Kampagne für seine Freiheit hat 2,4 Millionen Unterschriften gesammelt. ... mehr


Am vergangenen Wochenende sind in Amed (Diyarbakir) mehr als 500 kurdische JugendaktivistInnen zusammengekommen und haben das “Ciwan Amed Jugendforum” gegründet. Mit diesem Jugendforum wollen die AktivistInnen verschiedene Projekte zum Aufbau einer alternativen Gesellschaft ins Leben rufen.
An der Tagung am 08. Februar nahmen hunderte Studierende überall aus Kurdistan, VertreterInnen von verschiedenen Jugend- und Arbeitsverbänden teil,
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Die Aktivistinnen des in Rojava aktiven „Sara Frauenvereins“ und die weiblichen Mitglieder des Vereins zum Schutz der Kinderrechte sind nach Amed (Diyarbakir) gereist, um dort ihre Erfahrungen mit Frauen-Aktivistinnen aus Nordkurdistan auszutauschen. Eine Woche lang wollen sie mit Frauen in Nordkurdistan diskutieren und über ihre Rolle bei der Revolution in Rojava berichten. ... weiter


Nihat Kaya – Seit den Parlamentswahlen in Südkurdistan vom 21. September sind mittlerweile fast fünf Monate vergangen. Noch konnte bis dato allerdings keine Regierung gebildet werden. Und wie lange es noch dauern wird, bis dies geschieht, ist nicht abzusehen. Doch es ist nicht nur diese politische Frage, die die Menschen in Südkurdistan derzeit beschäftigt. ... weiter


Acht Tage nachdem mit Cizîre der erste Kanton in Rojava (Westkurdistan/Nordsyrien) die Autonomie ausgerufen hat, hat nun der Kanton Kobanî es ihm nachgemacht. Auch Kobanî wird fortan von einem dreiköpfigen Exekutivrat sowie 22 Ministerien verwaltet. ... weiter


Am 30. März 2014 finden in der Türkei Kommunalwahlen statt. In der Vergangenheit waren die Wahlen in der Türkei immer wieder überschattet von Repressalien gegen Wähler und Kandidaten der kurdischen Parteien. Mehrere Tausend kurdische Politiker, unter ihnen auch gewählte Bürgermeister, sitzen derzeit in Haft; und auch wenn es vereinzelt zu Haftentlassungen in letzter Zeit gekommen ist, kommt es zugleich immer wieder auch zu neuen Verhaftungen. Verschwundene Stimmzettel und Wahlurnen sowie Militär- und Polizeipräsenz vor und in den Wahllokalen sind weitere Beispiele für undemokratische Wahlen. Allen Repressionen zum Trotz stecken die Kandidatinnen und Kandidaten der Partei für Frieden und Demokratie (BDP) bereits voll im Wahlkampf. Erstmals treten sie mit Doppelkandidaten an den Wahlen an, was bedeutet, dass die BDP in den Stadtverwaltungen, in denen sie die Wahlen gewinnen, je eine Bürgermeisterin und ein Bürgermeister stellen werden. ... weiter


Der Kanton Cizîre, einer von insgesamt drei kurdischen Kantone im Norden Syriens, hat am 21. Januar die „Demokratisch Autonome Verwaltung“ ausgerufen. Nach einer Sitzung des „Übergangsrates zur Bildung der Selbstverwaltung in Westkurdistan“ in Amudê wurde bekannt gegeben, dass Cizîre fortan eine eigene Verwaltung mit einem Vorsitz und insgesamt 22 Ministerien erhalten wird. Zum Vorsitzenden der Demokratisch autonomen Verwaltung wurde der Kurde Ekrem Heso gewählt, seine StellvertreterInnen sind die Assyrerin Elizabet Gewriyê und der Araber Husen Ezem. Der Autonome Verwaltungsrat wird aus 101 Mitgliedern bestehen und soll die gesamte Vielfalt des Kantons repräsentieren. ... weiter


Am 19. Januar gegen 5 Uhr früh haben türkische Militärs das Dorf Roboski gestürmt und insgesamt sieben Menschen festgenommen. Rund 60 weitere Menschen sollen auf der Fahndungsliste des Militärs stehen. Im Zuge der Razzia wurde eine Vielzahl von Häusern stark beschädigt. Selbst Bilder der 34 Opfer des Roboski-Massakers vom 28. Dezember 2011 (siehe hierzu: civaka-azad.org/...) wurden auf den Boden geschmissen und zerstört. ... weiter


Paris: Französische und kurdische Organisationen bereiten für den 7. Januar eine Konferenz zum Thema Massaker an Frauen anlässlich der am 9. Januar 2013 ermordeten kurdischen revolutionären Frauen vor. Diese Konferenz soll in Gedenken an die in Paris ermordete PKK-Gründerin, Sakine Cansiz (Sara), Vertreterin des kurdischen Nationalkongresses in Frankreich, Fidan Doğan (Rojbin), Aktivistin der kurdischen Jugendbewegung, Leyla Şaylemez (Ronahi) sattfinden. ... weiter


Bei dem letzten Zusammentreffen des Kovorsitzenden der BDP Selahattîn Demirtaş und der stellvertretenden BDP-Vorsitzenden Perwîn Buldan mit dem Repräsentanten des kurdischen Volkes Abdullah Öcalan konnten zwei Fotos des Treffens auf der Gefängnisinsel Imrali gemacht werden. ... weiter


AMED – Nachdem die Forderung, die Abgeordneten der Partei für Frieden und Demokratie BDP freizulassen, abgelehnt worden ist, haben die Kovorsitzenden des Kongresses für eine demokratische Gesellschaft DTK und die unabhängige Abgeordnete von Wan Aysel Tuğluk eine Erklärung abgegeben. In der Erklärung wurde betont, dass diese Entscheidung wieder einmal die Doppelmoral widerspiegelt, sie betonte dass es ein „Rechtswesen für Kurden“ und ein „Rechtswesen für nicht Kurden“ gibt. ... weiter


Cahit Mervan, BRÜSSEL - Die islamistische Gülen-Sekte hat auf Grundlage von „Veruntreuung- und Bestechungsvorwürfen“ gegen die AKP-Regierung eine großanlegte juristische Operation gestartet. Hierbei wurden bereits dutzende Personen, unter diesen auch der Sohn des AKP-Innenministers Muammer Güler, festgenommen. Diese Vorgänge sind als der Beginn einer offen ausgetragenen längeren harten Auseinandersetzung zwischen der Gülen-Sekte und der AKP-Regierung zu verstehen. ... weiter


Mehr als elf Monate nach den Morden an den kurdischen Aktivistinnen Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez in Paris, erklärt Antoine Comte, dass die Untersuchungen vorankommen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Firat (ANF) erklärt der Anwalt der Angehörigen der drei ermordeten Frauen, dass viele Indizien auf die Beteiligung des türkischen Staates beim Massaker vom 9. Januar hindeuten. Im Folgenden geben wir die Übersetzung des Interviews wieder: ... weiter


Nach Informationen der Nachrichtenagentur ANHA hat die al-Qaida nahe Gruppe „Islamischer Staat im Irak und Syrien“ (ISIS) das Dorf Ihris nahe der Stadt Azaz angegriffen und dort 170 kurdische Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder entführt. ... weiter


Öcalans Nachruf auf Nelson Mandela:

“Ein glänzender Stern, der die Völker Afrikas erleuchtete”

Die Tränen, die Menschen heute überall auf der Welt für Mandela vergießen, die Geschichten die nun über ihn erzählt werden, sowie die Weisheit, die er allen anderen Freiheitsbewegungen hinterlassen hat, zeigen uns seine Bedeutung auf. ... weiter


Türkei/Nordkurdistan: Alleine im November 275 Festnahmen, 90 Verhaftungen

Die Festnahmen und Verhaftungen im Zuge der sogenannten KCK-Operationen haben im November einen neuen Höhepunkt erreicht. Trotz des „Demokratischen Lösungsprozesses“ wurden zwischen dem 1. und 30. November wegen angeblicher Verbindung zu einer verbotenen Organisation 257 Personen festgenommen und 90 von ihnen verhaftet. Bei den meisten handelt es sich um Jugendliche. ... weiter


Öcalan: Diese Morde sind eine bewusste Provokation des Prozesses

Der Inhaftierte KCK-Vorsitzende Abdullah Öcalan bezeichnete beim Besuch einer BDP-HDP Delegation die Morde von zwei Demonstranten in Gever durch die türkischen Sicherheitskräfte als eine gegen den Prozess gerichtete Provokation. Bei dem 13. Besuch einer politischen Delegation auf Imrali bewertete Öcalan den gegenwärtigen Stand des Lösungsprozesses und machte drei Vorschläge, wie der Prozess fortgesetzt werden könnte. ... weiter


Polizeiterror in Gever – zwei Tote

In Gever (Yüksekova) im Kreis Colemêrg (Hakkari) in Nordkurdistan (Türkei) griff die Polizei am 6.12. eine Kundgebung des Vereins der Angehörigen von Getöteten und Verschwundenen (MEYA-DER) an. Bei den darauf folgenden Auseinandersetzungen erschossen Polizeispezialeinheiten zwei Personen. ... weiter

Öcalan: Diese Morde sind eine bewusste Provokation des Prozesses
Der Inhaftierte KCK-Vorsitzende Abdullah Öcalan bezeichnete beim Besuch einer BDP-HDP Delegation die Morde von zwei Demonstranten in Gever durch die türkischen Sicherheitskräfte als eine gegen den Prozess gerichtete Provokation. Bei dem 13. Besuch einer politischen Delegation auf Imrali bewertete Öcalan den gegenwärtigen Stand des Lösungsprozesses und machte drei Vorschläge, wie der Prozess fortgesetzt werden könnte. ... weiter


Bese Hozat: Die PKK ist nun ein gesellschaftliches System

Die Kovorsitzende des Exekutivrats der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) Bese Hozat hat gegenüber der kurdischen Nachrichtenagentur Firatnews anlässlich des 35. Jahrestages des PKK-Gründungskongresses vom 26./27. November 1978 den Kampf der kurdischen Freiheitsbewegung bewertet. ... weiter

Bese Hozat: Die PKK ist eine Partei der Frauen
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Firat (ANF) bewertet die Kovorsitzende des KCK-Exekutivrates Bese Hozat anlässlich des 35. Jahrestages der Gründung der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) den Kampf um die Freiheit der Frau in den Reihen der PKK. Im Folgenden geben wir eine gekürzte Fassung des Interviews wieder:... weiter


Über die politischen Hintergründe des PKK-Verbots

Ulla Jelpke – Die Verfolgung der kurdischen Freiheitsbewegung in Deutschland fand von Anfang an in einem internationalen Kontext statt. Auch heute erfolgen Repressivmaßnahmen etwa gegen kurdische Fernsehsender koordiniert im Rahmen von NATO und EU. Die Türkei bildete im Kalten Krieg den Außenposten der NATO gegen die Sowjetunion und ein Bollwerk gegen antiimperialistische Entwicklungen im Nahen Osten. ... weiter


Proteste gegen die Ermordung von drei Flüchtlingen im türkisch/syrischen Grenzgebiet

In der Nacht vom 16. auf den 17. November hatten Spezialkräfte der türkischen Polizei drei Zivilisten ermordet, die aus Qamişlo über die türkische Grenze nach Nisêbîn (Nusaybin) fliehen wollten. Am Tatort protestierten nach Aufruf der BDP am 19.11. hunderte Menschen gegen die Ermordung. An dem Protest nahmen unter anderem auch der BDP-Abgeordnete Erol Dora, die Bürgermeisterin von Nisêbîn Ayşe Gökkan und der Bürgermeister von Qoser (Kızıltepe) Ferhan Türk teil. ... weiter


Das Rojava-Modell wird zum Vorbild werden

Aldar Xelîl, Mitglied des Kurdischen Hohen Rats, erklärte, dass in Kürze in Rojava eine Übergangsregierung ausgerufen wird. Dieses Modell soll auf der Grundlage der Einheit der Völker und einem gemeinsamen Leben zum Vorbild werden. Xelîl erklärte, dass sie im Vorfeld der Genfer Konferenz in Rojava eine Übergangsregierung ausrufen werden und darin der Wille zum gemeinsamen und autonomen Leben aller gesellschaftlichen Gruppen vertreten sein wird. ... weiter


Friedensprozess unterstützen

PKK-Verbot aufheben

Am 16.11.13 versammelten sich bis zu 20.000 Menschen zur Demonstration gegen das Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans PKK. Es wurde eine entschlossene aber friedliche Demonstration unter den Fahnen vieler Linker Organisationen aus Deutschland der Türkei und allen Teilen Kurdistans. Dabei fielen besonders auch die vielen Fahnen der PKK, KCK und Bilder Abdullah Öcalans auf, welche die TeilnehmerInnen der Demonstration, trotz Strafandrohung zeigten und so ihre Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung zeigten. Obwohl die Polizei hunderte Bilder des Vorsitzender PKK Abdullah Öcalan und Fahnen von PKK und KCK im Vorfeld „festnahm“, konnte das Verbot dieser Symbole von der Polizei nicht durchgesetzt werden. ... weiter


"20 Jahre PKK-Verbot – eine Verfolgungsbilanz"

Neuerscheinung: Broschüre »20 Jahre PKK-Verbot – eine Verfolgungsbilanz«

88 Seiten, Format A4
Herausgeber: Rechtshilfefonds AZADÎ e.V., Hansaring 82, 50670 Köln

In dieser Broschüre werden Repressionen auf der straf-, ausländer- und verwaltungsrechtlichen Ebene gegen Kurdinnen und Kurden sowie kurdische Institutionen dokumentiert, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. »Seitens AZADÎ sind wir der Hoffnung, dass uns eine Aktualisierung dieser Broschüre in weiteren fünf Jahren erspart bleibt, weil dann auch das PKK-Verbot in Deutschland (schlechte) Geschichte ist«, heißt es im hoffungsvollen Schlusssatz des Vorworts.

Die Broschüre kann kostenlos gegen Porto (1,45€) oder gerne auch eine Spende bei AZADÎ e.V. bezogen werden.


Kobani: Anzahl der Todesopfer auf 14 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer durch den Bombenanschlag am 11. November in der westkurdischen Stadt Kobani ist auf 14 angestiegen. Drei der Verletzten verstarben in der Nacht auf den 12. November im Krankenhaus. Am 11. November war gegen 16 Uhr ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug vor dem Gebäude des kurdischen Roten Halbmonds “Heyva Sor a Kurd” detoniert. ... weiter


Hungerstreik gegen die Mauer: Gesundheitszustand von Gökkan verschlechtert sich

Ayşe Gökkan, Bürgermeisterin von Nisêbîn (Nusaybin), befindet sich seit sieben Tagen gegen den geplanten Mauerbau an der türkisch-syrischen Grenze – auf der Höhe Nisebin-Qamışlo – in einem unbegrenzten Hungerstreik. Ihr Gesundheitszustand hat sich in dieser Zeit zusehend verschlechtert. ... weiter


Kurdische Frauen rufen zur Solidarität mit Ayşe Gökkan auf!

Die Bürgermeisterin der kurdischen Stadt Nisêbîn (Nusaybin) Ayşe Gökkan ist am 31. Oktober in den unbefristeten Hungerstreik getreten. Sie protestiert mit ihrer Aktion gegen den geplanten Mauerbau an der türkisch-syrischen Grenze von Seiten der Türkei.
Am 12. Oktober begann die türkische Regierung mit dem Bau einer Mauer an der türkisch-syrischen Grenze zwischen Nisebin (Nusaybin)auf türkischer Seite und Qamişlo (auf syrischer Seite). Angeblich will die türkische Regierung die Grenze zu Syrien mit der Mauer „sichern“. Die AKP-Regierung eskaliert damit erneut die Angriffe gegen die kurdische Bevölkerung und ihre Freiheitsbewegung. Dies geschieht in einer Phase, in der die politische Lösung der kurdischen Frage erstmals in greifbare Nähe gerückt war und ein Dialog der Konfliktparteien begonnen hatte.
... weiter


„Die kurdische Freiheitsbewegung zeigt sich trotz derzeitiger Stagnation sehr kämpferisch und lässt an ihren friedenspolitischen Zielen und Forderungen keinen Zweifel. Es wird kein Zurück geben.“

Interview mit der Kampange TATORT Kurdistan zur Demo „Friedensprozess unterstützen – PKK-Verbot aufheben“ am 16. November in Berlin
Anlässlich des 20. Jahrestages des PKK-Verbots ruft die Kampagne TATORT Kurdistan gemeinsam mit einem breiten Bündnis zahlreicher gesellschaftlicher und politischer Gruppen zu einer Großdemonstration am 16. November in Berlin auf. Über die Demonstration und deren Vorbereitung führte die Ronahî-Redaktion ein Interview mit AktivistInnen der Kampagne TATORT Kurdistan. ... weiter


Iran: Habibullah Gulperipur hingerichtet

Der kurdische politische Gefangene Habibullah Gulperipur wurde am 26.10. im Gefängnis von Urmiye, Iranisch-Kurdistan, gehängt. Der junge Politiker war seit 2007 inhaftiert und wurde schwer gefoltert. Die Behörden verlegten ihn ständig von einem Gefängnis ins andere. ... weiter


Hoher Frauenrat beginnt neue Widerstandsphase

Der Hohe Frauenrat KJB (Koma Jinen Blind) hat mit der Durchführung der sechsten Jahrestagung mit 120 Delegierten in den Meder-Verteidigungsgebieten eine neue Widerstandsphase mit unter dem Motto „Frauen in Aktion für den Vorsitzenden und die Freiheit“ eingeleitet. Auf dem Kongress wurde beschlossen, mit Frauen aus dem gesamten Mittleren Osten, insbesondere denen aus der Türkei, eine gemeinsame Widerstandsplattform aufzubauen und sich gemeinsam zu organisieren. ... weiter


Proteste gegen die Mauer zwischen Nisêbîn und Qamişlo

Gegen den Bau einer Grenzmauer zwischen den beiden kurdischen Städten Nisêbîn (Nusaybin) und Qamişlo protestierten am Sonntag tausende Menschen auf beiden Seiten der Grenze. Trotz Angriffe der türkischen Sicherheitskräfte mit Wasserwerfern und Gasgranaten marschierten Tausende aus Nisêbîn bis an die Grenze. Um den Protest zu unterstützen, gingen auch in Rojava rund 6000 Menschen aus Qamişlo bis an die türkische Grenze. ... weiter


BDP-Delegation bei Abdullah Öcalan auf Imrali

Am 14. Oktober kam es nach einem Monat Pause wieder zu einem Besuch einer BDP-Delegation beim inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali. Vor dem Besuch gab es Komplikationen, weil die AKP-Regierung die Teilnahme des BDP-Kovorsitzenden Selahattin Demirtaş an dem Delegationsbesuch verhinderte. Dieser hatte zuvor die AKP-Regierung aufgrund der schwachen Inhalte ihres „Demokratisierungspakets“ scharf kritisiert. Am Besuch auf der Imrali-Insel nahmen die beiden Fraktionsvorsitzenden der BDP Pervin Buldan und Idris Baluken teil. Nach ihrem Besuch auf Imrali wurde folgende Botschaft Öcalans der Öffentlichkeit mitgeteilt: ... weiter

Die KCK zum aktuellen Stand des Lösungsprozesses

Unser weiteres Vorgehen hängt von der Haltung der Regierung ab

Mit einer umfassenden Deklaration haben die Kovorsitzenden des Exekutivrates der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) die Haltung der kurdischen Freiheitsbewegung zum aktuellen Stand des Lösungsprozesses bekannt gegeben. ... weiter


Wir fordern Gerechtigkeit und eine politische Lösung in Kurdistan

9. Oktober 1998: Internationales Komplott gegen Abdullah Öcalan
Kurdische Frauenbewegung in Europa (TJKE)
Am 9. Oktober 1998 begann das internationale Komplott gegen Abdullah Öcalan, der von Kurdinnen und Kurden als Führungspersönlichkeit angesehen wird. Vor 15 Jahren spitzte sich die politische Lage im Mittleren Osten und in Kurdistan zu. Durch die Intervention imperialistischer Kräfte wie den USA und Israel sowie ihres Handlangers Türkei musste Abdullah Öcalan als Generalsekretär der kurdischen Arbeiterpartei PKK Syrien verlassen und wurde nach einer viermonatigen Reise durch verschiedene Staaten schließlich in Kenias Hauptstadt Nairobi gefasst und an die Türkei ausgeliefert. ... weiter


AKP-„Demokratisierungspaket“: Kein Durchbruch in der kurdischen Frage
Seit knapp zwei Wochen wurde in den türkischen Medien über das von der AKP-Regierung angekündigte „Demokratisierungspaket“ spekuliert. Die Inhalte des Reformpakets wurden unter strengem Verschluss gehalten. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan werde der Öffentlichkeit am 30. September höchstpersönlich auf einer Pressekonferenz den Inhalt des Pakets mitteilen, hieß es immer wieder aus Regierungskreisen. Die AKP-Regierung ließ lediglich durchblicken, dass das Paket einen bedeutenden Beitrag für den gegenwärtigen Lösungsprozess in der kurdischen Frage leisten und „viele überraschen“ werde. Bereits vor Bekanntmachung des Reformpakets kritisierte die Partei für Frieden und Demokratie (BDP) die Regierung für ihre Entscheidung, ein vermeintliches Demokratisierungspaket für die kurdische Frage zusammenzuschnüren, ohne die kurdische Seite als Verhandlungspartner in diesem Lösungsprozess mit einzubeziehen.
Bewertung von Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 30.09.2013
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Vorschläge für den weiteren Verlauf des Lösungsprozesses
In einem zweiteiligen Interview mit der Tageszeitung Özgür Gündem berichtet der BDP-Kovorsitzende Selahattin Demirtaş von seinem letzten Besuch auf der Gefängnisinsel Imrali bei dem inhaftierten PKK Vorsitzenden Öcalan. Dieser hat bei dem zehnten Besuch der BDP-Delegation bei ihm aufgezeigt, wie der Lösungsprozess weitergeführt werden kann. Hierzu macht er insbesondere darauf aufmerksam, dass aus dem bisherigen Dialogprozess mit der AKP-Regierung ein Verhandlungsprozess entstehen muss. Im Folgenden geben wir die gekürzte Fassung des ersten Teils der Reportage wieder.
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Öcalan: Eine hundertjährige Frage lässt sich nicht mit einem Reformpaket lösen



Gedenkstätte Andrea Wolf in Wan eingeweiht

Am 23. Oktober 1998 kamen in Çatak in der Provinz Wan (Van) 41 GuerillakämpferInnen ums Leben. Im Gedenken an sie wurde jetzt ein Grabstätte errichtet, das nach einer der gefallenen GuerillakämpferInnen benannt wurde, der Internationalistin Andrea Wolf (Ronahi).
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AKP'ler wollen Gedenkstätte "Ronahi" einreißen
AKP-Mitglieder im Provinzrat von der Provinz Wan (Van) haben entschieden die Gedenkstätte, die nach der gefallenen Guerillakämpferin Andrea Wolf (Ronahi) benannt wurde, niederzureißen. Um die Zerstörung zu verhindern wollen BDP-Mitglieder ein Zelt an der Stätte aufbauen und eine „Mahnwache“ einrichten.....weiter

Die geplante Zerstörung des Mahnmals von Andicen (Kelahere) in der kurdischen Region Van muss verhindert werden
Erklärung des Freundeskreis Andrea Wolf


Demonstrationen gegen die Angriffe des IS auf Kobanê
Mit der Losung „Solidarität mit dem Widerstand von Şengal bis Kobanê eintreten“ werden in knapp 20 Städten in Deutschland Demonstrationen stattfinden, die den unmenschlichen Angriffe des IS verurteilen. ... zu den Terminen und Kundgebungsorten



Kurdistan Report
Hintergrundartikel, Kultur, Internationales
erscheint alle zwei Monate und ist auch im Internet zu finden




Spendenaufruf der Kurdistan Hilfe für den Wiederaufbau der Heyva-Sor-Zentrale in Kobanê (Rojava/Nordsyrien)

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AZADÎ
infodienst nr. 139
juni 2014 ist erschienen [PDF]

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