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21 Jahre PKK-Verbot: Zeit für Dialog
Vor 36 Jahren wurde die PKK gegründet
Türkei: Mehrfach Lebenslänglich für zwei Kobanê-Unterstützer beantragt
Tausende Frauen an der Grenze zu Kobanê versammelt
Repression gegen kurdische Bewegung geht weiter - Hausdurchsuchung wegen Öcalan-Bildern in München
Hausdurchsuchung in München
YPJ-Kämpferinnen: Freiheit der Frau nur über Selbstorganisierung möglich
PKK-Verbot aufheben
Zur aktuellen Diskussion über die Aufhebung des „PKK-Verbots“
21 Jahre PKK-Verbot : Perspektivwechsel jetzt!
Erklärung der YXK-Jin zum 25.11.14, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
Die brutalen Angriffe auf die Frauen in Şengal und Kobanê sind ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
Aus der Erklärung von Pervin Buldan nach dem Treffen mit dem türkischen Justizminister ...
Karayilan: Ohne Verhandlungen kann es nicht weitergehen

weitere Nachrichten

 

Repression gegen kurdische Bewegung geht weiter - Hausdurchsuchung wegen Öcalan-Bildern in München

Mit dem Vorwand des angeblichen Zeigens eines Öcalan-Bildes auf einer Solidaritäts-Demonstration mit den Menschen in Sengal im August wurde heute Morgen die Wohnung einer kurdischen Aktivistin in München von der Münchner und Augsburger Polizei durchsucht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, da durch das angebliche Zeigen des Bildes des inhaftierten Abdullah Öcalans gegen das PKK-Verbot verstoßen worden sei. Bei der Durchsuchung beschlagnahmte die Polizei mehrere Fahnen und den Computer der betroffenen Aktivistin. ... weiter


25. November – Tag gegen Gewalt an Frauen

YPJ-Kämpferinnen: Freiheit der Frau nur über Selbstorganisierung möglich

Kobanê/Westkurdistan – Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen haben die Kommandantin der kurdischen Frauenverteidigungseinheiten (YPJ) Biharin Kendal und die YPJ-Kämpferin Viyan Peyman, die seit mehr als zwei Monaten in der belagerten kurdischen Stadt Kobanê Widerstand gegen den IS (Islamischer Staat) leisten, Frauen weltweit zum Kampf gegen die männliche, hegemoniale Vorherrschaft aufgerufen. ... weiter

Berlin und Ankara

Zur aktuellen Diskussion über die Aufhebung des „PKK-Verbots“

Einer Partei und zahlreichen Nichtregierungsorganisationen die Betätigung verboten, kritische Medien geschlossen. Der öffentliche Protest und vielleicht Sanktionen gegen den ausführenden Staat durch die deutsche Regierung wären sicher. Wenn es um die Verletzung „westlicher Werte“ und Länder wie Russland, China, Iran oder anderswo ginge. Ein ganz anderer Maßstab gilt aber, wenn die Regierung es im eigenen Land macht, wie beim sogenannten PKK-Verbot vom 23. November 1993. ... weiter


Erklärung der YXK-Jin zum 25.11.14, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen mobilisieren sich weltweit Frauen, um auf die herrschenden gesellschaftlichen Missstände in der Form von Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen. Dieser Tag geht auf den 25. November 1960 zurück, an dem die 3 Mirabal-Schwestern Opfer eines Mordanschlags der faschistischen Trujillo-Diktatur der Dominikanischen Republik wurden. ... weiter


Die Êzîd*innen auf dem Berg Şengal warten dringend auf Hilfe

Eine schlimme, humane Tragödie spielt sich gerade für über zehntausend Êzîd*innen ab, die sich vollkommen abgeschnitten von der Außenwelt auf dem Berg Şengal (Sindschar) befinden. Die Bevölkerung von Şengal, auf die ein Winter in löchrigen Zelten wartet, appelliert an die internationale Gemeinschaft, dringend etwas zu unternehmen. Die Schergen des Islamischen Staates (IS), die am 10. Juni kampflos Mossul eingenommen haben, haben sich gegen andere Völker, Religionen und Konfessionen gewendet. Im Zuge dieser Angriffswelle waren, als die Banden sich am 3. August dem Berg Şengal zugewendet haben, über 200 000 Menschen der Gefahr eines Massakers ausgesetzt. ... weiter


Pressemitteilung vom Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 14.11.2014

Türkei: Situation der Flüchtlinge aus Kobanê spitzt sich zu

Im Zuge des anbrechenden Winters macht die „Kobanê-Krisenkoordination“ in einem Bericht auf die dramatische Lage der rund 180.000 Flüchtlinge aus der weiterhin umkämpften Stadt Kobanê aufmerksam. ... weiter


Nicht die Immunität, sondern das Verbot aufheben!!

In einer gemeinsamen Erklärung beziehen das Demokratische Gesellschaftszentrum der KurdInne in Deutschland, NAV-DEM e.V. und der Rechtshilfefond für Kurdinnen und Kurden in Deutschland, AZADÎ e.V. Stellung zur Aufhebung der Immunität der Bundestagsabgeordneten Nicole Gohlke: ... weiter


Türkische Soldaten – Scharfrichter an der Grenze zu Rojava

Türkische Soldaten an der Grenze handeln in vollständiger Straflosigkeit, wenn sie auf ZivilistInnen schießen. Seit der Revolution in Rojava (Westkurdistan) im Juli 2012 wurden mindestens 30 Zivilisten und Zivilistinnen an der Grenze zwischen Nord- und Westkurdistan (Türkei/Syrien) getötet. ... weiter


Interview mit Pervin Buldan, HDP: Falls der Prozess einbricht, wird dies niemals von Herrn Öcalan ausgehen

Pervin Buldan ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei der Demokratischen Völker HDP. Sie ist Mitglied der HDP-Delegation, die seit Frühjahr 2013 den inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imralı im Rahmen des Lösungsprozesses zwischen der kurdischen Bewegung und dem türkischen Staat besucht. Die Gespräche befinden sich in einer Sackgasse, da die AKP-Regierung auf Zeit spielt und keine konkreten Schritten macht. Im Interview mit der kurdischen Nachrichtenagentur ANF, das Ruken Adalı mit Pervin Buldan führte, erklärte sie den letzten Stand der Gespräche. ... weiter


Ein Bericht aus der belagerten Stadt Kobanê

Seit knapp zwei Monaten haben die Kämpfer des Islamischen Staates (IS) die kurdische Stadt Kobanê in Westkurdistan belagert. Ersin Çaksu ist einer der wenigen Journalisten, die täglich aus der belagerten Stadt Kobanê berichten. ... weiter


Türkische Armee ermordet Frau an Grenze zu Kobanê

Heute Mittag hat das türkische Militär die 28-jährige Kader Ortakkaya an der Grenze zu Kobanê ermordet. Ortakkaya nahm an der Grenze an einem Protest teil, zu dem die „Initiative der freien Kunst“ aufgerufen hatte. So sollte eine grenzüberschreitende Menschenkette die Solidarität der Menschen aus Nordkurdistan mit den Menschen aus Kobanê symbolisieren. ... weiter


 

Bayık: Die Kobanê-Pläne der AKP sind ins Wasser gefallen (Teil 1)

Im Interview mit dem Fernsehsender Sterk TV erklärt der Kovorsitzende des KCK-Exekutivrates Cemil Bayik wie der erfolgreich anhaltende Widerstand von Kobanê die Pläne der türkischen Regierung für die Region zunichte gemacht hat. ... weiter

Bayık: Die AKP führt das Land in die internationale Isolation und an den Rand des Bürgerkriegs (Teil 2)


 

Kampagne "Bücher für Rojava" gestartet

Mit dem Ziel eine mehrsprachige Bibliothek für die erste kurdische Universität in Rojava – die Sozialwissenschaftsakademie Mesopotamien – zu errichten, starten wir, als eine Gruppe von Studierenden aus Nordkurdistan, der Türkei und Europa, eine Bücherkampagne. Unser Ziel ist es Bücher in allen Sprachen und überall auf der Welt zu sammeln, um sie dann der Sozialwissenschaftsakademie Mesopotamiens, die am 02.September 2014 in Qamishlo im Kanton Jazira in Westkurdistan (Nordsyrien) eröffnet wurde, zu spenden. ... weiter


 

Widerstand gegen die Drohungen und Angriffe der AKP verstärken

Die Co-Präsidentschaft des Exekutivkomitees der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) warnte in einer schriftlichen Erklärung vor der provokativen und aggressiven Haltung des AKP-Staates und seiner parteilichen Presse gegenüber der Partei der Demokratischen Völker (HDP) und den legalen kurdischen Parteien. Diese wird die Türkei in eine Systemblockade führen. ... weiter


 

NAV-DEM begrüßt die große Teilnahme am Tag der Solidarität mit Kobanê

In einer schriftlichen Erklärung hat das Demokratische Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland (NAV-DEM) die große Teilnahme an den Kundgebungen und Demonstrationen in Deutschland zum internationalen Tag der Solidarität mit Kobanê am 1.November begrüßt. So fanden an diesem Tag allein in Deutschland in 20 verschiedenen Städten Aktionen statt. Weltweit fanden am 1. November in über 30 Ländern Solidaritätsaktionen mit Kobanê statt. ... weiter


 

Die Angriffe des IS gegen Kobanê halten weiter an

Auch heute, am 45. Tag der Belagerung Kobanês durch den Islamischen Staats(IS), greifen die Dschihadisten Kobanê mit neuer Verstärkung und schweren Waffen aus den Städten Rakka, Minbic, Dscharabulus und Girê Spî (Til Ebyad) an. Sämtliche Angriffe wurden jedoch von der YPG/YPJ niedergeschlagen. ... weiter


 

Aufruf der YXK und IL :

Solidarität mit Rojava. Wer wenn nicht wir? Wann wenn nicht jetzt?

Seit drei Jahren entsteht in den überwiegend kurdischen Gebieten Nordsyriens („Rojava“ genannt) ein politisches System demokratischer Selbstverwaltung. Die Bevölkerung organisiert sich in eigenen Versammlungen und Räten, um ihr Leben über z.B. ethnische und religiöse Unterschiede hinweg gemeinsam zu gestalten. Die Frauen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie organisieren sich in allen Bereichen eigenständig und sind maßgeblich an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligt.... weiter


 

Erneute Belege für die Unterstützung des IS durch den türkischen Staat

Wieder einmal kann die Unterstützung der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) durch die Türkei mit Fotos belegt werden. Bewaffnete Anhänger des IS wurden an der Grenze bei der Verabschiedung durch türkische Soldaten beobachtet. ... weiter


 

Muslim: Sieg in Kobane ist nah

Der Co-Vorsitzende der Partei der Demokratischen Einheit (PYD), Salih Muslim, sagte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ANF, dass die Türkei weiterhin Kobanê schikaniert, aber dass die Kräfte der YPG dem IS schwere Verluste zufügen. Muslim betonte auch die Wichtigkeit der Dohuk Übereinkunft und vertrat die Einschätzung: „In Kobanê sind wir Sieg und Freiheit nah.“ ... weiter


 

Öcalan: Mutige politische Schritte sind jetzt notwendig!

Abdullah Öcalan wurde auf der Gefängnisinsel Imralı von einer Delegation der Demokratischen Partei der Völker (HDP), bestehend aus den Co-Vorsitzenden Pervin Buldan und İdris Baluken sowie dem Istanbuler Parlamentarier Sırrı Süreyya Önder, besucht. Die Delegation veröffentlichte einen schriftlichen Bericht des vierstündigen Treffens, bei dem Öcalan unter Anderem seine Trauer über die Toten der Vorfälle vom 6. und 7. Oktober zum Ausdruck gebracht und den Angehörigen sein Beileid ausgesprochen hat. ... weiter


 

Internationaler Aktionstag für die Solidarität mit Kobanê / Datum für die globale Rally: 1. November 2014

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
zum 1. November werden alle Menschen, die sich mit dem Widerstand von Kobanê solidarisieren dazu aufgerufen, in ihren Städten Aktionen, Demonstrationen, Kundgebungen und andere Formen des Protests zu organisieren. Am 1. November soll überall auf der Welt gezeigt werden, dass der Widerstand von Kobanê gegen den IS-Faschismus nicht allein ist. Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterstützen den Aufruf zur „Global Rally for Kobanê“.

... weiter

 
Pressemitteilung, Civaka Azad, 17.10.2014

Zusammenkunft von PYD und ENKS in Hewler – Kurdisches Autonomiegebiet erkennt Kantone Rojavas an

Am 14., 15. Und 16. Oktober kamen die Vertreterinnen und Vertreter der wichtigen politischen Parteien aus Rojava in der südkurdischen Stadt Duhok zusammen, um über eine Kooperation aufgrund der aktuellen Situation in Kobanê und über eine perspektivische Zusammenarbeit aller politischen Parteien und Strukturen in Rojava zu beraten. ... weiter


 

Türkei: 4000 Häftlinge für Kobanê im Hungerstreik

Rund 4.000 PKK- und PAJK-Gefangene in 92 Gefängnissen der Türkei sind aus Protest gegen die Zusammenarbeit der AKP-Regierung mit dem Islamischen Staat (IS) sowie gegen die anhaltenden Angriffen des IS auf Kobanê in Rojava in einen Hungerstreik getreten. ... weiter


 

Message vom PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan

Auf der heutigen Fraktionssitzung der Demokratischen Partei der Völker (HDP) verlas ihr Co-Vorsitzender Selahattin Demirtas eine schriftliche Mitteilung von Abdullah Öcalan bezüglich der heftigen Proteste gegen die türkische AKP-Regierung. ... weiter


 

Hamburg für Kobanê - ‚Überall ist Kobanê, überall ist Widerstand!‘
Wir haben uns heute entschlossen, das Hamburger Rathaus zu besetzen und somit offen unsere Solidarität mit der kämpfenden Bevölkerung in Kobanê auszudrücken.
Wir wollen nicht mehr tatenlos zusehen, wie in Syrien der IS mit aller Macht den kurdischen Kanton Kobanê angreift, um mit Unterstützung des NATO-Partners Türkei die demokratische autonome Selbstverwaltung in den kurdischen Gebieten (Rojava) zu vernichten. weiter ...


Cemil Bayik: Den JITEM aus den 1990er Jahren haben sie erneut ins Leben gerufen

In einer in den kurdischen Tageszeitungen Azadiya Welat und Yeni Özgür Politika veröffentlichten Kolumne hat der Kovorsitzende der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) Cemil Bayik die Aufstände in Nordkurdistan nach dem Einmarsch der Dschihadisten des Islamischen Staates (IS) im Kanton Kobanê in Rojava/Nordsyrien und die Angriffe der radikalislamistischen Hüda-Par auf KurdInnen in Nordkurdistan/Türkei bewertet. Es folgt eine freie Übersetzung seiner Analyse. ... weiter


Aus gegebenem Anlass möchten wir, das kurdisch-deutsche Kulturzentrum Hamburg, wie folgt zu den Ereignissen der letzten Tagen Stellung nehmen:

Das Vorrücken der IS-Banden auf Kobane und den türkischen Staatsterror in Nordkurdistan verfolgen wir mit großer Bestürzung. Wir rufen alle in Hamburg und der gesamten Bundesrepublik lebenden Kurdinnen und Kurden dazu auf, ihren Protest auf einer friedlichen und demokratischen Ebene zum Ausdruck zu bringen. Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung lehnen wir ab. ... weiter


Abdullah Öcalan: JITEM arbeitet daran, den (Friedens-)Prozess zu zerstören

Mehmet ÖcalanSadik Topaloğlu - Der PKK-Vorsitzende Abdullah Öcalan hat bei dem Besuch seines Bruders Mehmet Öcalan wichtige Aspekte zu Kobanê und über die aktuelle Lage im Friedensprozess abgegeben: „Der JITEM [dt.: Geheimdienst und Terrorabwehr der Gendarmerie] arbeitet daran, den Prozess zu zerstören. Falls der JITEM nicht ausgeschaltet wird und nicht aus dem Prozess herausgehalten wird, wird dieser nicht weitergehen.“ Er sprach über die Angriffe auf Kobanê und rief auf: „Gegen diese Politik müssen sich alle KurdInnen, überall wo sie sich befinden, erheben. Sie müssen starken Widerstand gegen den Islamischen Staat zeigen. Wenn sie dies heute nicht tun, wird es morgen schon zu später sein können.“... weiter


„So wie sich Rojava selbst verteidigt, so muss Nordkurdistan die Revolution verteidigen“

Interview der Zeitung Özgür Gündem mit der Kovorsitzenden der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans KCK Besê Hozat
Die Frage, mit der sich die Menschen in der Türkei und Kurdistan befassen, ist, wie der aktuelle [Friedens]Prozess weitergeht. Während die AKP-Regierung behauptet, es gäbe keine Verbindung zwischen dem Lösungsprozess und der Situation in Kobanê, erklärt die kurdische Bewegung, dass die Lage dort eine rote Linie darstelle … Wohin entwickelt sich also der Friedensprozess? ... weiter


Die skandalöse Rede von Erdoĝan in Antep

Erdoĝan hat heute in Antep eine Rede ohne Teleprompter gehalten.
Es war eine gesegnete und gute Rede, um die wahren Anschichten Erdoĝans über den IS zu verstehen.
Wir wissen um die engen verwandtschaftlichen Beziehungen von Erdoĝan und der AKP zur IS, El Kaide und El Nusra. ... weiter


Überall ist Kobanê, überall ist Widerstand

Am Abend des 6. Oktober, nach 21 Tagen Widerstand der Verteidigungseinheiten YPG und YPJ sowie der Bevölkerung, gelang es dem IS ins Stadtzentrum von Kobanê einzudringen. Es droht in der Stadt ein großes Blutvergießen an der Zivilbevölkerung, die sich z.T. noch immer in der Stadt aufhält. In einer Erklärung am frühen Abend sagte die Kovorsitzende der Partei der Demokratischen Einheit PYD Asya Abdullah, dass der IS es geschafft hat, den strategisch wichtigen Hügel Miştenur vor der Stadt einzunehmen. Die Kämpfe konzentrieren sich im östlichen Teil der Stadt, das Stadtzentrum steht unter Raketenbeschuss. Der Widerstrand der YPG/YPJ halte weiter an, aber die Banden des IS würden weiter vorrücken. ... weiter


Direkte Auseinandersetzungen zwischen IS und YPG/YPJ in Kobanê

Das Pressezentrum der Volksverteidigungseinheiten YPG informierte über die neuesten Auseinandersetzungen in Kobanê. In der Stadt soll es an 50 Punkten zu direkten Auseinandersetzungen zwischen der YPG und dem Islamischen Staat IS gekommen sein. 74 IS-Bandenmitglieder seien getötet worden. Auch 15 KämpferInnen der Verteidigungseinheiten YPG und YPJ seien ums Leben gekommen, darunter auch die Kämpferin der Frauenverteidigungseinheiten YPJ Arin Mirkan, die am 5. Oktober mit einem Selbstmordanschlag in Miştenur viele Feinde mit in den Tod gerissen hat. ... weiter


Der Journalist Fehim Taştekin hat sich für die Zeitung Radikal, die in der Türkei erscheint, nach Südkurdistan und Rojava begeben, um sich ein Bild über die Situation der Kurdinnen und Kurden im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) zu machen. Was dabei herausgekommen ist, ist eine mehrteilige Reportage, die eindrucksvolle Einblicke liefert. Wir möchten die Reportagen Taştekins in gekürzter Form veröffentlichen, um seine Eindrücke auch mit euch zu teilen. Nach dem Teil I Erste Station Maxmur und Teil II: Zu Besuch in Kandil, die wir bereits veröffentlich haben, hier jetzt der Teil III Auf den Straßen von Qamişlo


Öcalan: Die Belagerung von Kobanê wird die Türkei in einen neuen Prozess ziehen

Die Delegation der Partei der Demokratischen Völker HDP hat eine Erklärung zu den Details ihres Treffens mit Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali am Mittwoch abgegeben.
Laut der Delegation habe Öcalan betont, dass die Realität von Kobanê und der Lösungsprozess ein unteilbares Ganzes seien und alle dazu aufgerufen, „diesen demokratischen Kampf für die Menschheit, der so viele Opfer gefordert hat“ zu verteidigen.
... weiter


Pariser Stadtverwaltung beschließt Gedenktafel in Erinnerung an Sakine, Fidan und Leyla

Die lokalen Behörden in Paris haben beschlossen, eine Gedenktafel für die am 9. Januar 2013 ermordeten kurdischen revolutionären Frauen am Ort ihrer Ermordung in der Rue La Fayette anzubringen.
Der Stadtrat von Paris folgte damit am Montag einstimmig einem Antrag von Yves Contassot von der Grünen Partei. ... weiter


Pressemitteilung vom Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 2.Oktober 2014

Aktuelles zu den Kämpfen zwischen den Kurden und dem IS:

Kämpfe zwischen IS und Kurden in Südkurdistan/Irak - Kämpfe in Kobanê halten unverändert an - Fernsehaufnahmen: IS-Kämpfer passieren im Beisein türkischer Soldaten die Grenze ... weiter


Suruç: Angriffe auf die Bevölkerung an der Grenze durch Polizei und Armee

Seit dem 15. September befindet sich die Stadt Kobanê unter Beschuss durch den Islamischen Staat (IS). Die türkische Grenzstadt Suruç bildet mit seinen Polizisten und Soldaten mittlerweile eine vierte Front im Kampf um Kobanê. Obwohl die Menschen in Suruç lediglich eine Art Wache halten, greift die türkische Polizei sowie das Militär die Bevölkerung permanent an. Bei den Angriffen in Etmanik, Dewşen, Bedhê und Qop wurden Wasserwerfer und andere Militärfahrzeuge eingesetzt. ... weiter


Eine Bewertung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 30.09.2014

„Pufferzone“ der Türkei bedeutet Besatzung von Rojava

Der Krieg um den kurdischen Kanton Kobanê (Ain Al Arab) dauert an, die Volksverteidigungseinheiten YPG und die Frauenverteidigungseinheiten YPJ versuchen die Stadt mit leichtez Waffen gegen den mit Panzern und Artillerie angreifenden IS zu verteidigen. Die Kämpfe finden mittlerweile direkt an der türkischen Staatsgrenze in der Nähe von Suruç in der Provinz Riha (Urfa) statt. Der IS belagert von mehreren Seiten Kobanê und beschießt die Stadt mit schweren Waffen. Es scheint bisher weder wirksame Luftschläge der USA gegen den IS bei Kobanê gegeben zu haben, noch haben die Angriffe des IS an Intensität verloren. Die türkische Polizei und das Militär gehen mit Wasserwerfern, Tränengas und scharfer Munition gegen die kurdische Bevölkerung vor, die an der Grenze protestiert und ihren Verwandten in Kobanê zur Hilfe kommen möchte. Gleichzeitig hat auch der IS begonnen, kurdische Dörfer und Protestierende jenseits der Grenze mit Granaten zu beschießen. ... weiter


Pressemitteilung von Civaka Azad

Die Menschlichkeit verteidigen – Der Widerstand von Kobanê geht unvermindert weiter

Der Widerstand um Kobanê hält weiterhin den Angriffen des Islamischen Staates (IS) stand. Doch besonders Positives ist von dort nicht zu berichten, denn vor allem an der Südfront dringen die Kämpfer des IS weiterhin in Richtung Stadtzentrum vor. Dort finden derzeit die schwersten Auseinandersetzungen statt. Auch an den beiden weiteren Fronten im Osten und Westen gehen die Kämpfe weiter. Dort konnten die YPG (Volksverteidigungseinheiten) und die YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) bisher die strategisch wichtigen Anhöhen vor der Stadt unter ihrer Kontrolle halten. Viele haben befürchtet, dass Kobanê in der Nacht von gestern auf heute hätte fallen könne; auch wenn das nicht geschehen ist, gibt es kein Grund zum Aufatmen. Die Bedrohungslage bleibt unverändert ernst. ... weiter


KCD-E (Demokratische Gesellschaftskongress der KurdInnen in Europa)

An die Presse und Öffentlichkeit

Seit dem 15. September 2014 greift die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) den Kanton Kobanê in Nordsyrien/Westkurdistan (Rojava) mit schweren Waffen, die in großen Teilen von der irakischen Armee in Mossul erbeutet wurden, mit aller Gewalt aus drei Richtungen an. Der IS genießt dabei militärische, politische und logistische Unterstützung der türkischen Regierung. Unter Anderem im Gegenzug für die Freilassung von 49 türkischen Konsulatsangehörigen sowie aus strategischen Gründen toleriert und unterstützt die Türkei die Angriffe der Dschihadisten auf Kobanê. Sie beliefert den IS zudem auf illegaler Weise und im Widerspruch zur internationalen Bekämpfung der Organisation mit Waffen und Panzern. ... weiter


HDP-Delegation: (Friedens)Prozess ernsthaft gefährdet

In einer von İdris Baluken, Pervin Buldan und Sırrı Süreyya Önder unter dem Titel HDP İmralı Delegation veröffentlichten Stellungnahme, erklärte die Partei der Demokratischen Völker (HDP), dass der aktuelle (Friedens)Prozess aufgrund regionaler Entwicklungen – ins-besondere in Kobanê – und dem mangelenden Entgegenkommen der türkischen Regierung ernsthaft gefährdet seien. ... weiter


KCK: Der Waffenstillstand besteht nicht mehr

Der Exekutivrat der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK) hat eine wichtige Stellungnahme bezüglich der Unterstützung des Islamischen Staates (IS) durch den türkischen Staat, den vom Repräsentanten des kurdischen Volkes Abdullah Öcalan in die Wege geleiteten Lösungsprozess der kurdischen Frage und zu der Forderung der Türkei nach einem weiteren Rückzug der Guerilla veröffentlicht. ... weiter


Rojava und die spanische Revolution

Kurdistan Report Redaktion

Während die Angriffe auf Kobanê breit in den Medien diskutiert werden, findet eine inhaltliche Diskussion über die Idee Rojavas nur oberflächlich statt. Viel mehr findet eine Annäherung über altbekannte Muster statt; die Schablone des Nationalstaats wird über Rojava gelegt. Alternative Ansätze einer Organisierung der Gesellschaft jenseits von Staat, Macht und HERRschaft, die Rojava verkörpern, werden auf diese Weise unsichtbar gemacht. .
Die aufflammende Revolution Rojava leistet nicht nur Widerstand gegen den IS, sondern stellt einen Freiheitsfunken für den gesamten Mittleren Osten dar. Für solch eine Betrachtung plädiert auch Metin Yegin in der folgenden Kolumne, welche am 26.09.2014 in der türkischsprachigen Zeitung Özgür Gündem erschienen ist. ... weiter


Rückweg nach Kobanê versperrt – Tausende an der Grenze zu Kobanê an Einreise gehindert

Tausenden Menschen, die aufgrund von Attacken des Islamischen Staates (IS) Kobanê in Richtung Pîrsûs (Suruç) Nordkurdistan/Südosttürkei verlassen hatten, wird nun untersagt, die Grenze zurück nach Kobanê zu passieren.
Diese Menschen dürfen angeblich aufgrund von Nachrichten der AKP-Regierung, Kobanê sei evakuiert, nicht zurückkehren. Sie werden an der Grenze bei Mürşitpınar von türkischen Militäreinheiten festgehalten. Nach ihren Angaben soll nach Wünschen der türkischen Regierung Kobanê menschenleer gemacht werden, aber sie werden Wege finden, zurück nach Hause zu gelangen.
... weiter


KCK: Pläne zur Bildung einer Pufferzone kommen Unterstützung des IS gleich

In einer schriftlichen Erklärung äußerte sich die Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans KCK zur aktuellen Situation in Kobanê und zu den Plänen der Türkei, eine Pufferzone im Grenzgebiet zu Syrien errichten zu wollen. Im Folgenden möchten wir eine leicht gekürzte Fassung der Erklärung mit Ihnen teilen: ... weiter


Handlungsempfehlungen an die deutsche Politik aufgrund der akuten Situation in Kobanê/Ain al-Arab Rojava/Nordsyrien

Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 22.09.2014
Seit mittlerweile einer Woche greift die dschihadistische Organisation „Islamischer Staat“ (IS, auch als ISIS bekannt) erneut die Stadt Kobanê (Ain al-Arab) in Rojava (Nordsyrien) an. Die Gruppierung spricht von einem finalen Kampf auf das selbstverwaltete Gebiet in Kobanê und hat dementsprechend große Teile ihrer Kampfverbände und ihres militärischen Geräts in die Region mobilisiert. Mit schweren Waffen und Panzern hat sie die Stadt von drei Seiten umstellt und versucht in Richtung Stadtzentrum vorzudringen. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG und Frauenverteidigungseinheiten YPJ haben als Vorsichtsmaßnahme dutzende Dörfer um Kobanê geräumt und die Zivilbevölkerung in Sicherheit gebracht. Mit ihren vergleichsweise schwachen militärischen Mitteln versuchen die Kräfte derzeit die Einheiten des IS aufzuhalten und zurückzudrängen. ... weiter


PM: Angriffe des türkischen Militärs und der türkischen Polizei auf DemonstrantInnen in Suruc/Riha(Sanliurfa) – 2 TeilnehmerInnen der Jugenddelegation aus der BRD wurden verhaftet und mehrere Stunden gefangen gehalten.

Die auf Aufruf der YXK nach Kurdistan gereiste über 20-köpfige Jugend-Delegation hat zum Ziel, die Folgen des Krieges des IS in Kurdistan zu beobachten und die Beobachtungen der Öffentlichkeit in der BRD bekannt zu machen. Am 22.09.2014 war die Delegation deshalb in Suruc, eine an der Grenze zu Syrien liegende Kleinstadt, in dem in den letzten Tagen mehrere tausend Flüchtende aus Kobanê/Rojava angekommen sind. Die Delegation wurde dort Opfer der Angriffe der Polizei, die bereits seit Tagen mit brutaler Gewalt gegen protestierende Menschen vorgeht. 2 TeilnehmerInnen - Thomas M. Und Semiye K. - wurden dabei verhaftet und bis spät in den Abend in der Polizeiwache festgehalten. 2 weitere Delegationsteilnehmer haben sich bei dem Durcheinander verirrt und waren ebenfalls bis spät in den Abend verschollen. ... weiter


Gespräch mit Redur Xelil, Sprecher der Volksverteidigungseinheiten in Rojava/Nordsyrien

Martin Dolzer, zurzeit auf Delegation in Rojava
Seit 73 Stunden herrscht eine ununterbrochene Auseinandersetzung um Kobané, den mittleren der drei Kantone von Rojava an der Grenze zur Türkei. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat hier einen Großangriff mit modernsten schweren Waffen gestartet, die sie in Mossul erobert hat. Per Zug wurden nun zusätzlich über die Türkei Panzer und große Geschütze direkt an die türkisch-syrische Grenze gebracht. Die Kämpfer der Volksverteidigungseinheiten YPG sind von drei Seiten gleichzeitig in heftige Abwehrkämpfe verwickelt und leisten Widerstand gegen IS, die mehrere Dörfer eingenommen hat. Es wird von einer großen Anzahl getöteter Dschihadisten und einigen gefallenen Mitgliedern der Selbstverteidigungseinheiten berichtet. ... weiter


Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 20.09. 2014

Rojava/Nordsyrien: Kobanê unter Angriff, Zehntausende auf der Flucht, Gefahr eines weiteren Massakers

Dringender Aufruf zu Beobachtungsdelegationen an die türkisch-syrische Grenze

Medienberichten zufolge flohen seit Freitag mehr als 45.000 Menschen aus dem Kanton Kobanê (Arab al Ain) über die Grenze in die Türkei. Örtliche Quellen berichten von der Gefahr weiterer hunderttausender Flüchtlingen und einem Massaker. Wenige Tage zuvor hat der Islamische Staat (IS) eine militärische Großoffensive auf das von überwiegend KurdInnen bewohnte Kobanê gestartet. Dabei sollen nun dutzende Dörfer evakuiert worden sein. Frauen und Kinder aus 100 umliegenden Dörfern wurden ins Zentrum der Stadt Kobanê gebracht. Die Gefechte zwischen dem IS, der mit schwersten Waffen, die zuvor im Irak und Syrien erbeutet wurden, seinen bisher ausgedehntesten und heftigsten Angriff auf die kurdische Zivilbevölkerung durchführt, und den kurdischen Verteidigungseinheiten (YPG) dauern örtlichen Angaben zufolge weiter an. ... weiter

 


Dringender Aufruf an die Öffentlichkeit!

Seit dem 15.09.2014 führt der Islamische Staat (IS) Angriffe auf den Kanton Kobani in Rojava durch. Bei diesen Angriffen handelt es sich um die heftigsten Angriffe auf das von der kurdischen Bevölkerung besiedelte Gebiet im Norden Syriens. Bei diesen Angriffen kommen neben den Waffen, die durch die kürzliche Gewaltwelle im Nordirak erbeutet wurden, auch aus der Türkei gelieferte Waffen zum Einsatz. Vertreter aus Kobani berichten, dass die Waffenlieferung an den Islamischen Staat (IS) von der Türkei durch Züge transportiert werden. Die offensichtliche Unterstützung dieser Angriffe des Islamischen Staates durch die türkische AKP-Regierung erfolgt vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Indessen ist an der Grenze zu Kobani vermehrte Militärpräsenz der türkischen Armee zu beobachten.
Bis zum jetzigen Moment (18.09.2014, 15 Uhr) mussten aufgrund der Angriffe des IS 21 Dörfer evakuiert werden. In dessen Folge sahen sich tausende Menschen gezwungen in das Stadtzentrum von Kobani zu fliehen.
Bei Fortdauer der Angriffe besteht die Gefahr, dass die Region um Kobani unter die Kontrolle des IS geraten könnte. Dies würde zur Folge habe, dass tausende Menschen massakriert werden und hunderttausende Menschen fliehen werden müssten. Aktuell wird über ein internationales Bündnis im Kampf gegen den Islamischen Staat debattiert. In diesem Sinne möchten wir die internationale Öffentlichkeit dazu aufrufen, ihr Schweigen gegen die brutalen Angriffe des IS zu brechen. Hierbei haben die internationalen Kräfte dafür zu sorgen, dass die Türkei die offensichtliche Unterstützung der Organisation Islamischer Staat zu unterbindet.
Salih Gedo, Außenminister der Autonomen Selbstverwaltung Cizire
Abdulkarim Omar, Sprecher der Autonomen Selbstverwaltung Cizire
18.09.2014


Tausende Kurdinnen und Kurden protestieren in Nordkurdistan an der Grenze zu Kobanê

Ab 16 Uhr am Donnerstag demonstrieren Tausende Menschen zur Grenzstadt Pîrsûs (Suruc), um gegen die Unterstützung der Terrorbande IS durch den türkischen Staat zu protestieren.
Während die Einheiten von YPG/YPJ gegen die Angriffe der Terrororganisation IS auf den Kanton Kobanê standhalten, mobilisieren Tausende den Schutz von Kobanê an der Grenze in Nordkurdistan/Südosttürkei.
Der Kovorsitzende der DBP von Pîrsûs İsmail Kaplan wies gegenüber Sterk TV auf die zunehmenden Angriffe des IS hin und erklärte, dass sie die Unterstützung des IS durch den türkischen Staat nicht zulassen werden
. ... weiter


Militäroperation gegen Schule, die kurdischen Unterricht anbietet

Im Dorf Kerwas (Yalaza) im Bezirk Pîran (Lice) herrscht große Anspannung, seit Soldaten eine Operation begonnen haben, um eine Schule zu zerstören, die im neuen Schuljahr kurdischen Unterricht anbieten will.
Die Schule wurde von den BewohnerInnen kollektiv errichtet, um eine Alternative zum Umgang des türkischen Staates mit der kurdischen Sprache an Schulen zu schaffen. In den kommenden Tagen sollte die Schule mit dem Unterricht beginnen.
... weiter


Rojava/Nordsyrien: Massaker des „Islamischen Staates“ an Zivilbevölkerung von Til Hemis

Bei Operationen der Volksverteidigungseinheiten (YPG) im Kanton Cizîrê gegen den Islamischen Staates IS, kommt es seit dem 13. September zu schweren Gefechten zwischen beiden Seiten. Laut Angaben der YPG mussten sich IS-Kämpfer, nachdem sie schwere Verluste erlitten haben, aus Til Maruf und Ebugayf in der Nähe von Til Hemis zurückziehen. Bei ihrem Rückzug sollen die Mitglieder des IS die Zivilbevölkerung als lebende Schutzschilde benutzt und diejenigen, die sich dagegen wehrten, kaltblütig ermordet haben. Rund 50 Zivilisten sollen hierbei ums Leben gekommen sein. Außerdem erreichte die Nachrichtenagentur ANHA die Meldung, dass IS-Mitglieder die Dörfer, die sie verlassen mussten, zum Teil niedergebrannt haben sollen. ... weiter


Militäroperation gegen Schule, die kurdischen Unterricht anbietet

Im Dorf Kerwas (Yalaza) im Bezirk Pîran (Lice) herrscht große Anspannung, seit Soldaten eine Operation begonnen haben, um eine Schule zu zerstören, die im neuen Schuljahr kurdischen Unterricht anbieten will.
Die Schule wurde von den BewohnerInnen kollektiv errichtet, um eine Alternative zum Umgang des türkischen Staates mit der kurdischen Sprache an Schulen zu schaffen. In den kommenden Tagen sollte die Schule mit dem Unterricht beginnen.
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Schreiben vom Co-Vorsitzenden der Partei der Demokratischen Einheit (PYD) Salih Müslim zum Weltfriedenstag

An die internationale Öffentlichkeit
An die Mitglieder der Vereinten Nationen
An alle internationalen Hilfsorganisationen

Anlässlich des Weltfriedenstages möchte ich, als jemand der seine Hoffnung auf den Frieden nicht verloren hat, an Sie diesen Brief richten. Der Zweck dieses Schreibens ist es zwar nicht, Ihnen die tragischen Geschehnisse in Syrien der vergangenen drei Jahren zu schildern. Aber während ich hiermit an Sie appelliere, ihrer Verantwortung für ein Ende dieses Dramas einzutreten, möchte ich Ihnen auch mitteilen, wie wir versuchen, unserer Verantwortung hierfür gerecht zu werden. ... weiter


KCK-Erklärung zum Weltfriedenstag

Anlässlich des Weltfriedenstags am 1. September erklärt der Exekutivrat der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK), dass ein ehrenhafter und wahrer Frieden nur durch ehrenvolle Kämpfe erreicht werden kann. ... weiter


AUFRUF ZUR FESTIVAL-KUNDGEBUNG AM 13. SEPTEMBER IN DÜSSELDORF

Unter dem Motto „Freiheit für Abdullah Öcalan – Status für die Kurden“ führen wir als Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland NAV-DEM am 13. September 2014 in Düsseldorf eine große Festival-Kundgebung durch. ... weiter


Schluss mit der Kriegspolitik in Kurdistan und dem Mittleren Osten!

Stopp des Genozids an ÊzîdInnen und ChristInnen!

Solidarität mit den kämpfenden KurdInnen!

Der Beginn des 1. Weltkriegs jährt sich dieses Jahr zum 100. Mal. Trotz dieses und weiterer Traumata der Menschheit, sind Kriege nach wie vor weltweit präsent. Vor allem der Nahe und Mittlere Osten kommt seit Jahrzehnten nicht zur Ruhe, aber auch in anderen Teilen der Welt tobt offener Krieg. Daher ist es umso wichtiger, am 1. September, dem internationalen Antikriegstag, auf die Straße zu gehen und gegen Krieg und Unterdrückung einzustehen. (...)
Gemeinsames Flugblatt zum 1. September
NAV-DEM – Zentrum der demokratischen Gesellschaft
Cenî – Frauenbüro für Frieden
ISKU – Informationsstelle Kurdistan
Kampagne TATORT Kurdistan
CIWANÊN AZAD – Freie Jugend
YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan
FKÊ – Föderation der êzîdischen Vereine
CÎK – Islamisch-kurdische Gesellschaft
FEDA – Föderation der alevitischen Vereine


Proteste in Pîran: Türkisches Militär erschießt Demonstranten

Nachdem das türkische Militär auf Anordnung eines Gerichts den Abriss einer Statue von Mahsum Korkmaz in Pîran (Lice) durchgeführt hat, kam es in dem Ort zu Protesten und schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und den türkischen Sicherheitskräften. Das türkische Militär schoss scharf auf die Menschenmenge und tötete den 24-jährigen Mehdin Taşkın. Die Auseinandersetzungen zwischen den Menschen aus Pîran und dem Militär halten unterdessen weiter an. ... weiter


Überlebende des Massakers an den Êzîden in Koço berichten von 600 Toten

„Erst wollten sie, dass wir zum Islam übertreten. Wir lehnten das ab. Anschließend gaben sie uns eine Frist bis zum Sonntag. Als sie dann kamen, haben sie alle Dorfbewohner in einer Schule versammelt. Sie haben unser Geld, unsere Telefone, das Gold der Frauen und alles andere wertvolle von uns genommen. Die Männer haben sie in Gruppen in Autos gesetzt und sie dann direkt vor dem Dorf massakriert. Was sie mit unseren Frauen und Kindern gemacht haben, wissen wir nicht …“ ... weiter


Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Anhang übersenden wir an Sie ein Schreiben über die Handlungsempfehlungen an die deutsche Politik aufgrund der akuten Lage in Südkurdistan (Nordirak) und Rojava (Nordsyrien). Dabei handelt es sich um eine Konklusion sämtlicher Akteure vor Ort und international.
Die Dschihadisten der Gruppe „Islamischer Staat“ (IS oder auch als ISIS bekannt), die nach der Einnahme von Mossul und weiterer irakischer Städte im Juni ein bis nach Syrien reichendes Kalifat ausgerufen haben, begannen Anfang August mit einer neuen Offensive in Südkurdistan/Nordirak. … mehr


Einleitung
In diesem Dossier wollen wir mit Ihnen wichtige Informationen über den anhaltenden Krieg in Syrien und im Irak teilen. Es wird gezeigt, dass ein großer Krieg im Nahen Osten und vor allem in ganz Kurdistan stattfindet. Der Bericht zeigt auch, dass die Terroristen von ISIS ein umfassendes Massaker gegen das kurdische Volk und andere ethnische und religiöse Gruppen (Schiiten, Christen, Jesiden etc.) in der Region durchführen. Die Kurden führen einen legitimen Selbstverteidigungskrieg, um diesem schmutzigen Krieg gegen die Menschlichkeit ein Ende zu bereiten. Sie bekämpfen ISIS mit begrenzten Waffen und Militärtechnik und haben nur ihre Willenskraft und die Unterstützung der Bevölkerung. Die Tragödie ist, dass die Kurden in diesem Krieg, der die gesamte Menschheit bedroht, allein gelassen wurden. Trotzdem sind die Kurden entschlossen in ihrem Widerstand. … mehr


Der lange Marsch der Êzîden

Wir verfolgen die kleinen Fußspuren êzidischer Kinder, die sie Barfuß hinterlassen haben. Während die Kinder, die geboren werden, ihre Namen auf der Flucht bekommen, rufen die Alten, die die Hitze nicht mehr aushalten „Ey Tausî Melek, Oh Engelspfau“. Durst, Hitze und Verrat vervollständigen den schweren Weg der Vertreibung des êzîdische Volkes. Die Schreie der Kinder nach Wasser, bringen den Himmel zum Beben. „Sie haben den Beschluss zu unserem Genozid gefasst“ sagt die alte Frau. Keinen Tropfen Milch mehr hat eine andere in ihren Brüsten, vergeblich versucht sie, ihr Baby zu stillen. In den Augen der Kinder sammeln sich keine Tränen sondern Staub. … mehr


Flugblatt von: NAV-DEM – Zentrum d. demokratischen Gesellschaft, FKÊ – Föderation der êzîdischen Vereine, YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan als PDF

Şengals Widerstand ist ein Widerstand der Menschlichkeit

Der Angriff des Islamischen Staats (IS) gegen die mehrheitlich êzîdische Stadt Şengal (Sinjar) in Südkurdistan/Nordirak seit dem 2. August ist der vorläufige Höhepunkt des Krieges dieser Gruppe gegen die Menschlichkeit. … mehr


INFORMATIONSDOSSIER

Terrorgruppe IS (ISIS):
Barbaren unserer Zeit im Kampf gegen Frauen und Völker

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Bevölkerungs- und Glaubensgemeinschaften des Mittleren Osten erleben eine der größten Tragödien der Menschheit. IS, genannt Islamischer Staat, verübt brutale Massaker an Völkern und Glaubensgemeinschaften, welche mittelalterliche Brutalität übersteigt. Zivilisten werden geköpft, erschossen und gefoltert. Frauen werden auf den aufgebauten Sklavinnen- Märkten verkauft und vergewaltigt. 2000 Frauen wurden bereits verschleppt und vergewaltigt. … mehr


Pressemitteilung der kurdischen Frauenbewegung in Europa

An die internationale Öffentlichkeit und Widerstand leistende Menschheit

Die Terrororganisation IS (Islamischer Staat), welche Massaker und Genozide an den im Mittleren Osten lebenden und existierenden Völkern, Glaubensgemeinden und Gesellschaften ausübt, die nichts als Tod und Brutalität in jedes Haus bringt, und durch das kapitalistische System als Provokationsorganisation ausgenutzt wird, begeht momentan menschenverachtende Kriegsverbrechen, um die Menschheitswerte in Kurdistan und im Mittleren Osten zu zerstören. ... weiter


YPG erreicht Şengal – Gefechte mit IS begonnen

Laut örtlichen Quellen haben Kämpferinnen und Kämpfer der Volksverteidigungseinheiten (YPG) Şengal kurz nach der Mittagszeit erreicht. Sie haben gleich den Kampf gegen die Organisation Islamischer Staat (IS) aufgenommen. Die Kämpfe konzentrieren sich im Norden von Şengal im Ort Sinunê. ... weiter


Drohendes Massaker an Yeziden: Bevölkerung von Şengal gegen IS sich selbst überlassen

Südkurdistan/Nordirak - Die Angriffe auf Şengal (Sindschar) durch IS (Islamischer Staat) dauern seit zwei Tagen an. Heute, am Morgen des 3. August, wurde vermeldet, dass die südkurdischen Peshmergekräfte sich aus der Region zurückziehen und die Bevölkerung gegen die Islamisten sich selbst überlassen werden. ... weiter

KCK ruft KDP und PUK zum gemeinsamen Handeln für Şengal auf

Das KCK-Exekutivratsmitglied Zeki Şengali rief über den Fernsehsender Med Nuçe die Verantwortlichen der südkurdischen Parteien KDP und PUK dazu auf, zur Verteidigung von Şengal schnellstmöglich gemeinsam zu handeln. Şengali erklärte, dass ihre bewaffneten Kräfte für den Kampf gegen IS und für den Schutz der yezidischen Bevölkerung bereit stehen. ... weiter


IHD: Türkei fungiert als logistisches Zentrum von IS

Am 25. Juli 2014 veröffentlichte der Menschenrechtsverein IHD die Vorabversion eines Berichts, in dem auf die logistische Unterstützung des türkischen Staates für die Kämpfer des "Islamischen Staates" (IS) bei ihren Angriffen auf Kobanê aufmerksam gemacht wird. Laut IHD fungiert das an Dîlok (Gaziantep) angebundene Karkamış Flüchtlingscamp an der Grenze zu Rojava als logistisches Zentrum für die IS. „Von diesem Camp gehen die Angriffe auf den Kanton Kobanê aus, die über die Türkei ausgeführt werden“, heißt es in dem Bericht. ... weiter


Kobanê weiterhin in der Umzinglung des „Islamischen Staates“

Die Angriffe der Organisation "Islamischer Staat" (IS, auch ISIS) auf Rojava halten seit mittlerweile mehr als zwei Wochen an. Gegenwärtig haben die Islamisten die Region Kobanê von drei Seiten umzingelt. Sie greifen im Westen von Dscharābulus, im Süden von Şirrīn und im Osten von Girê Spî (Tall Abyad) aus an. Immer wieder erreichen uns auch Meldungen, dass Kämpfer der IS Kobanê vom Norden aus angreifen und hierbei ohne Probleme die türkisch-syrische Grenze überqueren können. Bislang können die Verteidigungskräfte der YPG (Volksverteidigungseinheiten) und der YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) die Angriffe der ISIS erfolgreich abwehren. Bei den Gefechten mit den Kämpfern der IS soll die Zahl der Toten in die Hunderte gehen. ... weiter


Öcalan: Lösungsprozess mit Inhalt füllen – Selbstverteidigung in Rojava stärken

Am 10.07. besuchten die beiden Abgeordneten Leyla Zana und Sırrı Süreyya Önder den inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali. Wichtige Diskussionsthemen bei dem knapp dreieinhalbstündigen Besuch waren der gegenwärtige Stand im Lösungsprozess und die Angriffe von ISIS in Rojava. Nach dem Besuch auf Imrali wurde die Öffentlichkeit in einer schriftlichen Erklärung der Demokratischen Partei der Völker (HDP) über die Inhalte des Besuchs auf Imrali informiert. ... weiter


KobanTürkei macht Grenzgebiet auf – ISIS greift Kobanê vom Norden aus an

In der vergangenen Nacht haben Mitglieder von ISIS erstmals vom Norden aus Angriffe auf Kobanê durchgeführt. Die Angriffe ereigneten sich auf mehrere Dörfer, die sich an der Grenze zur Türkei befinden. Laut lokalen Angaben erfolgten die Angriffe, nachdem die Türkei das Grenzgebiet für Mitglieder von ISIS freigab. ... weiter


HDP verurteilt israelische Offensive gegen Palästina

Die Demokratische Partei der Völker (HDP) hat die israelischen Luftangriffe gegen Palästinenser scharf verurteilt und kritisierte das Schweigen der internationalen Gemeinschaft zu den Angriffen, die bislang 80 Todesopfer gefordert haben. ... weiter


Genfer Appell: YPG ist legitime nationale Kraft

Die Demokratische Selbstverwaltung von Rojava und die Volksverteidigungseinheiten YPG/YPJ haben die Verzichtserklärung („Deed of Committment“) des Genfer Appells unterzeichnet, mit der sie zusichern, keine unter 18-Jährigen in bewaffnete Formationen aufzunehmen. Bei der Vertragsunterzeichnung sagte die Vorsitzende der Delegation des Genfer Appells Elisabeth Decrey-Warner, die YPG sei eine nationale Kraft, die ihre Legitimität bewiesen habe. ... weiter


Reportage mit Leyla Agirî, Mitglieder der YJA-Koordination

"... lasst uns die gemeinsame Widerstandsfront der Frauen stärken"

Bei unserem Aufenthalt in den Meder-Verteidigungsgebieten, bei dem wir die Ansichten, Gedanken und Vorbereitungen der kurdischen Bewegung kennenlernen wollten, haben wir beobachten können, dass die Frauenbewegung eine der dynamischsten Institutionen der kurdischen Bewegung darstellt. Der letzte Kongress der YJA (Yekîtiya Jinên Azad– Einheit der freien Frauen) hat sich zum Ziel gesetzt, mit Frauen des Mittleren Ostens eine demokratische Einheitsfront aufzubauen, den Demokratischen Konföderalismus im Mittleren Oste umzusetzen und einen weltweiten Frauenkongress zu organisieren. Mit dem Mitglied der YJA-Koordination Leyla Agirî haben wir über den Dachverband der Frauen und die Revolution der Frau gesprochen. ... weiter


NAV-DEM - Navenda Civaka Demokratîk ya Kurdên li Almanyayê

Massive Angriffe auf Rojava – gelebte Demokratie und Menschlichkeit in großer Gefahr

Islamisten greifen mit erbeuteten Waffen aus dem Irak die Selbstverwaltungen in Rojava/Nord-Syrien an

Nachdem die Islamisten der ISIS Mosul und weitere Orte im Irak eingenommen und anschließend das Kalifat ausgerufen haben, haben sie nun erneut eine Angriffswelle auf die Demokratisch-Autonomen Verwaltungen von Rojava aufgenommen. ... weiter


Kampagne Tatort Kurdistan | Rojava Delegation, 08.07.2014

Stellungnahme zur Antwort der Regierung des Cizîre Kantons (größter Teil Syrisch-Kurdistans, Nordostsyrien) auf den Bericht von Human Rights Watch zur Menschenrechtslage

Die Übergangsregierung des im Januar 2014 ausgerufenen Kantons Cizîre hat letzte Woche auf den Bericht von Human Rights Watch (HRW) vom 19. Juni 2014 über die Menschenrechtslage in ihrem Kanton geantwortet. Wir, die Mitglieder einer Delegation, die im Mai 2014 die Cizîre Region besucht hat und mehrere Dutzend Gespräche führte, begrüßen diese Richtigstellung des HRW-Berichts.
Nach über drei Wochen Aufenthalt in allen Gebieten des Cizîre-Kantons und über 120 geführten Gesprächen mit politischen und sozialen Einrichtungen sowie der „Asayish“ genannten Sicherheitskräfte und den Volksverteidigungskräften (YPG) befinden wir den HRW-Bericht in vielen Punkten für überzogen und unverhältnismäßig. Der Antwort der Cizîre-Regierung stimmen wir zu und möchten sie durch eigene Anmerkungen ergänzen: .
.. weiter


Kurdische Frauen schlagen demokratische Front gegen ISIS vor

Die Organisation YJA-Star (Yekîtiya Jinên Azad Star– Einheit der freien Frauen „Star“) der kurdischen Frauenbewegung reagiert heftig auf die menschenverachtenden Verbrechen der islamistischen Gruppe „Islamischer Staat Irak und Levante“ insbesondere an Frauen. ... weiter


Devriş Çimen, Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 25.06.2014

Kurdischer Staat: „Cui bono?“ – Wem nutzt es?

Eines ist klar, nach all der Unterdrückung, Verleugnung, den Massakern, der Folter und den Zwangsumsiedlungen, mit denen die kurdische Bevölkerung seit gut einem Jahrhundert massiv konfrontiert ist, stellt der Wunsch nach einem eigenen kurdischen Staat einen für die meisten KurdInnen sehnsüchtigen Traum dar. Ein Traum, der zugleich Alpträumen den Weg ebnen könnte. Auch in Anbetracht der Tatsache, dass die KurdInnen auf Siedlungsgebiete im Iran, in der Türkei, im Irak und in Syrien aufgeteilt sind – und sie in diesen Staaten von einer Politik der Ausbeutung, Kolonialisierung, Assimilation und Unterdrückung betroffen waren und sind – besteht dieser Wunsch. Völkerrechtlich besteht ohnehin das Recht auf Widerstand gegen anhaltendes Unrecht und Tyrannei und es gibt das Selbstbestimmungsrecht der Völker. ... weiter


Gedenkstätte Andrea Wolf in Wan eingeweiht

Am 23. Oktober 1998 kamen in Çatak in der Provinz Wan (Van) 41 GuerillakämpferInnen ums Leben. Im Gedenken an sie wurde jetzt ein Grabstätte errichtet, das nach einer der gefallenen GuerillakämpferInnen benannt wurde, der Internationalistin Andrea Wolf (Ronahi). ... weiter

AKP'ler wollen Gedenkstätte "Ronahi" einreißen
AKP-Mitglieder im Provinzrat von der Provinz Wan (Van) haben entschieden die Gedenkstätte, die nach der gefallenen Guerillakämpferin Andrea Wolf (Ronahi) benannt wurde, niederzureißen. Um die Zerstörung zu verhindern wollen BDP-Mitglieder ein Zelt an der Stätte aufbauen und eine „Mahnwache“ einrichten.....weiter

Die geplante Zerstörung des Mahnmals von Andicen (Kelahere) in der kurdischen Region Van muss verhindert werden
Erklärung des Freundeskreis Andrea Wolf


Periodika:
 


AZADÎ
infodienst nr. 141
september 2014 ist erschienen [PDF]

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