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Sonderseite zu dem Mord an Sakine, Fidan und Leyla


Dersim: Frieden für die Türkei dringlich und notwendig

Bawer Dersim, Mitglied des Kommandantenrates der Volksverteidigungskräfte HPG, erklärte, dass bald die ersten sich zurückziehenden Guerillaeinheiten die Meder-Verteidigungsgebiete erreichen werden. Dies werde durch die Medien und Beobachtungsdelegationen verfolgt werden. Dersim betonte, dass die Guerilla unter Waffen in der Verteidigungsstellung stehen werde. ... weiter

Reportage mit Bahoz Erdal über den Rückzug der Guerilla

Der Journalist Hasan Cemal hat sich für eine Reportage, die am 14.05.2013 in der unabhängigen Internetzeitung T24 veröffentlicht wurde, mit dem führenden Kommandanten der Volksverteidgungskräfte (HPG) Bahoz Erdal getroffen. ... weiter


Rückzug der Guerillakräfte: Erste Gruppe erreicht Kandil

Sechs Tag nach der Ankündigung des Rückzugs der Volksverteidigungskräfte HPG aus Nordkurdistan/Türkei haben die ersten 15 KämpferInnen die Meder-Verteidigungsgebiete erreicht. Die Gruppe aus dem Gebiet Wan erreichte heute gegen 6.30Uhr ihr Ziel und wurde von einer Vielzahl von Medienvertretern begrüßt. ... weiter


Erklärung Öcalans zum 1. Mai in Zürich

Das Zürcher 1. Mai-Komitee hatte den Repräsentanten des kurdischen Volkes Abdullah Öcalan als Gastredner für die 1. Mai Demonstration nach Zürich eingeladen. Da Abdullah Öcalan noch immer auf der Gefängnisinsel Imrali gefangenen gehalten wird, schickte er eine Grußbotschaft, die auf der Demonstration verlesen worden ist.

Wir vertrauen auf das Zusammenleben der Völker in Frieden und Würde

Eines vereint all diejenigen, die aufstehen und auf die Straßen und Plätze strömen, um für ihre Würde zu kämpfen: die Hoffnung. Gerade deshalb hat die kapitalistische Moderne immer und immer wieder versucht, uns dort zu treffen, wo Hoffnung aufkeimte. Hoffnung war nie etwas, das das Volk in der Ferne suchen musste. ... weiter


TR / PKK!

Cüneyt Özdemir* / Journalist und Kolumnist, 30.04.13
Jahrelang ist der Krieg der Republik Türkei (TR) gegen die PKK nicht nur in den rauen Bergen und den schroffen Felsen geführt worden, sondern er ist parallel dazu auch psychologisch mit Hilfe der Medien geführt worden. ... weiter


Türkei/Nordkurdistan: Abzug der Guerillakräfte beginnt am 8. Mai Update


Auszüge der Presseerklärung der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK), die vom Exekutivratsvorsitzenden der KCK Murat Karayilan am 25.04.2013 während einer Pressekonferenz in den Kandil-Bergen verlesen worden ist: „Unser Vorsitzender [Anm.: Abdullah Öcalan] hat die Ergebnisse der Gespräche und Verhandlungen mit dem Staat sowie seine Gedanken hierzu sowohl durch die BDP-Delegationen als auch mit zwei an den Vorstand unserer Bewegung gerichteten Briefen übermittelt. Als KCK-Vorstand sowie jegliche zugehörige Organe haben wir die notwendigen Bewertungen gemacht, die Briefe schriftlich beantwortet und auf diesem Weg die Gedanken und Vorschläge unserer Bewegung an unseren Vorsitzenden übermittelt. Auf Grundlage der diesem Meinungsaustausch und konkreter Entwicklungen folgenden Konkretisierung und der erreichten Ergebnisse hat unser Vorsitzender Apo uns mit einem auf den 14. April datierten dritten Brief dazu aufgerufen, unsere Guerillaeinheiten rückzuziehen. Der Vorstand unserer Bewegung hat diesen Ausruf als bindende Perspektive und Befehl erörtert und ist entschlossen, der ihr zukommenden Verantwortung gerecht zu werden.“ ... weiter


Kurdische Frauen beschließen Aktionsplan zur Unterstützung des Friedens- und Demokratisierungsprozess in der Türkei

Die kurdische Frauenbewegung diskutiert intensiv über ihre Rolle und Aufgaben im Rahmen des Dialogs, der zwischen der türkischen AKP-Regierung und dem inhaftierten kurdischen Repräsentanten, Abdullah Öcalan, im November 2012 begonnen hatte. Während die Verhandlungen weiter andauern, wurden bereits einige konkrete Schritte für die Lösung der kurdischen Frage im Rahmen einer grundlegenden Demokratisierung der Türkei gemacht. So verkündete die Gemeinschaft der Kommunen Kurdistans (KCK) am 21.03.2013 einen Waffenstillstand der kurdischen Guerillakräfte. ... weiter


FERDA ÇETİN: Ein Spiel, indem die Götter als Schiedsrichter fungieren


Wir reden über den Frieden. Nach so viel Kampf, Toten, Zerstörung, Tributen und Schmerz zu einem natürlichen und notwendigen normalen Leben übergehen. Fein, schön, aber wer hat diesen Krieg, der alsbald ein Ende finden sollte, überhaupt und weshalb begonnen? ... weiter


Anquatschversuche bei kurdischen Jugendlichen in Hamburg

In den letzten Wochen wurden in Hamburg mehrere kurdische Jugendliche von Mitarbeitern des Hamburger Landesamtes für Verfassungsschutz angesprochen. Sie wollten die Jugendlichen dazu nötigen, mit dem Verfassungsschutz zusammen zu arbeiten. Falls sie dies nicht tun würden, drohten die Verfassungsschützer mit negativen Konsequenzen. Diese Praxis wird auch in weiteren Bundesländern seit gut einem Jahr immer intensiver angewandt. ... weiter


Wurden in Şêx Meqsûd chemische Waffen eingesetzt?

Der kurdische Stadtteil von Halep (Aleppo) Şêx Meqsûd (Sheikh Maqsoud) wurde in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages durch das syrische Militär aus der Luft angegriffen. Bei den Luftangriffen verloren zwei Kinder und eine Frau ihr Leben, 15 weitere Menschen wurden vergiftet. Es besteht der Verdacht, dass bei den Luftangriffen auch chemische Waffen zum Einsatz gekommen sein könnten. ... weiter


Karayilan: Warum sollte nicht auch von uns eine Delegation nach Imrali?

Der Vorsitzende des Exektuvrats der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans KCK Murat Karayilan erklärte, dass es im Rahmen des Lösungsprozesses eine zu schwere Kommunikation nach Imrali gebe: „Wir wollen als Bewegung den Prozess weiter anstoßen, doch die Kommunikation nach Imrali ist schwierig. Für den Lösungsprozess braucht es ein Verfahren wie damals in Südafrika. Warum sollte, falls eine schnelle Entscheidung benötigt wird, keine Delegation von uns nach Imrali gehen können?“ ... weiter


Demirtaş: Es geht um Selbstvertrauen, nicht um Vertrauen in die AKP

„Diejenigen, denen es an Selbstvertrauen mangelt, beurteilen die gegenwärtige Phase nur in Bezug auf die AKP-Regierung und ihre Politik. Sie manövrieren die Angelegenheit in eine Sackgasse, weil sie nicht über die Diskussion um das Vertrauen in die AKP und ihre Unzuverlässigkeit hinausgehen. Es geht hier aber um Selbstvertrauen und das Vertrauen in den eigenen Kampf, nicht um das Vertrauen in die AKP.“ . ... weiter


Die Doppelstrategie Europas vor dem Hintergrund eines möglichen Friedensprozesses in Kurdistan

„ […] verfolgt die PKK weiterhin ihre lang¬jährige Doppelstrategie: bewaffnete Auseinandersetzungen im Kampfgebiet und ein weitgehend friedliches […] Vorgehen in Europa.“
Jahr für Jahr begegnen uns diese Worte im deutschen Verfassungsschutzbericht. Zu erwähnen, dass die PKK seit 1993 insgesamt acht Mal einen einseitigen Waffenstillstand verkündet hat, diese Friedeninitiativen aber allesamt auf geschlossene Türen der Türkei gestoßen sind, macht für die Herrschaften des VS in diesem Zusammenhang natürlich wenig Sinn. ... weiter


Karayilan: Statt den Waffen muss nun die Politik sprechen

Im Gespräch mit dem kurdischen Fernsehsender Nuce TV erklärt der Der KCK-Exekutivratsvorsitzender Murat Karayilan, wie die kurdische Freiheitsbewegung den historischen Aufruf des inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan bewertet, weshalb die kurdische Freiheitsbewegung einen einseitigen Waffenstillstand ausgerufen hat und welche Schritte nun von der türkischen Regierung erwartet werden. Im Folgenden werden die Bewertungen Karayilans unter den Zwischenüberschriften wiedergegeben. ... weiter


Fermin Muguruza: Auftritt in Diyarbakir

Fermin Muguruza ist ein baskischer Musiker und Komponist. Er ist Mitbegründer der Ska-Punk-Band Kortatu, die in den 1980er Jahren aktiv war, und Negu Gorriak, einer anderen bekannten baskischen Band.
Heute wird er auf der Newroz-Feier in Diyarbakir auftreten. Fermin Muguruza schrieb 1999 den bekannten Song „Newroz“. Wir sprachen mit ihm wenige Tage vor seiner Ankunft in Diyarbakir. ... weiter


Strategische Schritte brauchen ein strategisches Angehen

Der BDP-Co-Vorsitzende Selahattin Demirtaş bewertete die Erklärung des KCK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan bei der Dicle Haber Ajansi DIHA. Demirtaş erklärte, dass „die Regierung nun auch das ihrige tun müsse“ und fügte hinzu, dass für den Rückzug der Guerilla ein juristischer Schritt im Parlament verabschiedet werden muss. Weiterhin verlangte Demirtaş demokratische Reformen, damit keine neuen militärischen Gefechte stattfinden können. ... weiter


Angriffe auf kurdische Institutionsvertreter/innen und Politiker/innen in Europa sind nicht hinnehmbar

Am 24. März 2013 wurde der stellvertretende Vorsitzende der Konföderation kurdischer Vereine in Europa (KON-KURD) und Mitglied des Kurdistan Nationalkongresses (KNK), Yilmaz Orkan, am Flughafen von Brüssel auf dem Weg zum Weltsozialforum nach Tunesien auf Ersuch der spanischen Behörden festgenommen.
Im Oktober 2012 war bereits der bekannte kurdische Diplomat und Mitglied des Exekutivrats des Kurdistan Nationalkongresses (KNK), Adem Uzun, mittels eines Komplotts und konstruierter Anschuldigungen in Frankreich verhaftet worden. ... weiter


KCK bestätigt Waffenstillstand

Der Vorsitzende der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK), Murat Karayilan, hat in seiner Botschaft, die während der Newroz-Feier in Bonn über Großbildleinwand gezeigt worden ist, auf den Aufruf Abdullah Öcalans geantwortet. „Ab dem 21. März erklären wir klar und deutlich als KCK, PKK und HPG einen Waffenstillstand,“ so Karayilan. ... weiter


Karayılan: Der Rückzug ohne gesetzlichen Rahmen ist nicht möglich

Der Autor Hasan Cemal, dessen Wege sich nach seiner Kritik an die türkische Regierung und der darauf folgenden Reaktion des türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan von der Zeitung „Milliyet“ getrennt hat, hat sich mit dem Vorsitzenden des Exekutivrats der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans KCK, Murat Karayılan am 24. März in Kandil getroffen. Karayılan forderte in der Reportage, die in der unabhängigen Internetzeitung T24 veröffentlicht wurde, vom Parlament einen Entschluss für den Rückzug zu fassen. ... weiter


Öcalans historische Erklärung zu Newroz 2013

Ich gratuliere zum Newrozfest der Freiheit der Unterdrückten.
Ich grüße die Völker des Mittleren Ostens und Zentralasiens, die Newroz, den Tag des Erwachens und des neuen Lebens, gemeinsam und in großer Zahl feiern.
Gegrüßt seien die Geschwistervölker, die Newroz, das Licht und den Beginn einer neuen Ära, mit Begeisterung und in demokratischer Toleranz feiern.
Gegrüßt seien alle, denen demokratische Rechte, Freiheit und Gleichheit auf ihrer langen Reise den Weg weisen. Euch grüßen von den Hängen von Zagros und Taurus, aus den Tälern von Euphrat und Tigris die Kurden, eines der ältesten der antiken Völker, das in Anatolien und Mesopotamien die Landwirtschaft, die dörfliche und die städtische Zivilisation hervorgebracht hat. ... weiter

Friedensaufruf Abdullah Öcalans zum Newrozfest am 21. März

Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., Pressemitteilung, 19.03.2013
Bereits in kurzer Zeit könnte es zu einer friedlichen Lösung des bewaffneten Konflikts zwischen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der türkischen Regierung kommen. Der auf der Gefängnisinsel Imrali inhaftierte PKK- Vorsitzende Abdullah Öcalan wurde am Montag, den 18.03. von einer Delegation der drei Abgeordneten der Demokratischen Friedenspartei BDP, Selahattin Demirtaş, Pervin Buldan und Sırrı Süreyya Önder besucht. Ihnen gegenüber äußerte Öcalan, dass er zum kurdischen Neujahrsfest Newroz am 21. März einen historischen Aufruf an die in Diyarbakir/Amed feiernden KurdInnen senden wird. Es wird davon ausgegangen, dass Öcalan eine Waffenruhe verkündet. ... weiter


Pressemitteilung der „Kampagne Demokratie hinter Gittern“ zum Internationalen Tag der politischen Gefangenen am 18. März 2013

Freilassung der haftunfähigen Gefangenen in der Türkei!

Trotz des begonnenen Dialogs zwischen der kurdischen Freiheitsbewegung und türkischem Staat halten die Verhaftungen im Rahmen der sogenannten KCK-Verfahren (KCK= Union der Gemeinschaften Kurdistans) an. Wegen Terrorvorwürfen wurden seit 2009 über 9000 kurdische Journalistinnen, Rechtsanwälte, Menschenrechtsaktivisten, Gewerkschafterinnen, Frauenaktivistinnen, Bürgermeister oder Studierende hinter Gitter gebracht. Die AKP-Regierung ist deswegen auch international unter Druck geraten, hat aber bislang nicht mit der Freilassung dieser Gefangenen reagiert. Einige wenige Freilassungen meist prominenter Gefangener wie die des Verlegers Ragip Zarakoglu reichen jedoch nicht aus, um bei der kurdischen Bevölkerung das Vertrauen in die Ernsthaftigkeit der Regierung zu stärken. Die Freilassung schwerstkranker kurdischer Gefangener könnte hierfür ein erster Schritt sein.... weiter


Azê Malazgirt: Sakine Cansız war die Clara Zetkin dieser Zeit

Azê Malazgirt, Kommandantin der Frauenguerilla YJA-Star, betonte, das der 8. März zu einem noch größerem Widerstandtag gemacht werden müsse. „Wir werden die Träume der Frauenkämpferinnen, die als Märtyrer des Freiheitskampfes gefallen sind, verwirklichen und die Frauen zu ihrer eigenen Freiheit führen“, so Azê. ... weiter


An alle Frauen, die auf der Suche nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe sind

8.-März-Botschaft von Abdullah Öcalan
Zunächst möchte ich mein Befremden darüber ausdrücken, dass der Internationale Frauentag 8. März nur an einem einzigen Tag begangen wird. Es gehört zu den unverzichtbaren Lebensbedingungen, dass alle Tage von Frauen und Befreiung geprägt sind. Aber daran wird auch sichtbar, dass Frauen im Leben nicht vorkommen. Dass Frauen nur an einem Tag im Jahr gewürdigt werden, macht die Dimension der Versklavung deutlich. ... weiter


8. März: Clara hat ihn begründet, Rosa ihn ausgeweitet, Sakine lässt ihn weiterleben!

Kurdische Frauenbewegung in Europa | Tevgera Jinen Kurd li Ewropa - TJKE
Den diesjährigen 8. März müssen wir ohne unsere Genossinnen Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez begehen. Unsere drei Freundinnen wurden am 9. Januar 2013 in Paris von türkischen Gladio-Einheiten gezielt ermordet. Bis heute hat die französische Regierung diesen dreifachen Mord nicht aufgeklärt. Im Gegenteil, es steigert unsere Befürchtungen und unsere Wut, dass in den letzten Wochen der diplomatische Austausch zwischen der Türkei und Frankreich intensiviert wurde. ... weiter


Versucht die französische Staatsanwaltschaft uns einzuschläfern?

FERDA ÇETİN - Es sind knapp zwei Monate seit den Morden an den drei kurdischen Frauen in Paris vergangen. Nach der Tat ist vieles an die Öffentlichkeit gelangt. Aber es gibt keine Hinweise darauf, dass die Untersuchungen sich vertieft oder ernstzunehmende Ergebnisse gebracht haben. ... weiter

Türkei: Der neue „Tiefe Staat“ ÖTÜKEN

FERDA ÇETİN - Wie verschiedene Dokumente belegen, die der Nachrichtenagentur Firat (ANF) vorliegen, hat sich in der Türkei eine neue Organisierung des „Tiefen Staates“ unter dem Namen Ötüken gebildet. Diese Organisation scheint für die jüngsten Lynchversuche gegen die Politiker der Partei für Frieden und Demokratie (BDP) in der Schwarzmeerregion der Türkei und in Hatay verantwortlich zu sein. ... weiter

Duran Kalkan: Die Freilassung der Gefangenen muss auf beiden Seiten geschehen

Im Interview mit dem Journalisten Erdal Er gibt Duran Kalkan, Mitglied des KCK-Exekutivrates, Antworten auf Fragen, wie sie sich – die PKK und KCK – dem Gesprächsprozess zwischen dem inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan und dem türkischen Staat annehmen. Wie sind die Aussagen Abdullah Öcalans zu werten? Werden die Guerillakräfte der Volksverteidigungskräfte HPG die von ihnen festgenommenen Soldaten, wie von Öcalan gefordert, freilassen? Will die AKP die kurdische Frage lösen oder ist dieser Prozess eher als Teil eines Vernichtungskonzepts gegen die kurdische Freiheitsbewegung zu werten? Auf diese und weitere Fragen ging Duran Kalkan im Interview ein. ... weiter

Murat Karayilan, Vorsitzender des Exekutivrats der KCK, zu den Forderungen Erdoğans

Während der türkische Ministerpräsident Erdoğan in den türkischen Medien permanent von dem Rückzug der kurdischen Guerillaeinheiten spricht, werden die Meder-Verteidigungsgebiete, das Rückzugsgebiet der Guerilla in Südkurdistan, Bombardierungen der türkischen Luftwaffe ausgesetzt. Zeitgleich sind Vorbereitungen für ausgedehnte Militäroperationen in Nordkurdistan zu verzeichnen. ... weiter


Abdullah Öcalan: Wir haben dem Staat unser Lösungsprojekt vorgelegt

Am gestrigen Tag wurde dem auf der Gefängnisinsel Imrali inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan der Besuch seines Bruders, Mehmet Öcalan, gestattet. Am Folgetag berichtet Mehmet gegenüber der Nachrichtenagentur Dicle (DIHA), was sein Bruder ihm während ihrer 45-minütigen Gesprächszeit mitgeteilt hat. ... weiter

Freiheit für Öcalan bedeutet Frieden in Kurdistan

Kurdisches Frauenbüro für Frieden - Cenî e.V.
YEK-KOM e.V. Föderation der Kurdischer Vereine in Deutschland

Am 15. Februar 1999 wurde Abdullah Öcalan unter rechtswidrigen Umständen von internationalen Geheimdienstkräften in Kenia entführt und an die Türkei ausgeliefert. Seitdem wird er unter unmenschlichen Bedingungen auf der Gefängnisinsel Imrali festgehalten, wo seit 14 Jahren eine Politik des rechtsfreien Raums praktiziert wird. Das bedeutet, dass Abdullah Öcalan ein Gefangener ohne jeglichen rechtlichen und politischen Status ist. Er ist der totalen Willkür der türkischen und internationalen Politik ausgesetzt. Dies ist auch der Grund, warum der Europäische Rat, das CPT und EGMR trotz der andauernden Menschenrechtsverstöße der türkischen Regierung ihren politischen, rechtlichen und diplomatischen Verantwortungen nicht nachkommen. ... weiter


Freiheit für Abdullah Öcalan

Internationale Initiative »Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan«
Wer ist Abdullah Öcalan?
Abdullah Öcalan wird von Kurdinnen und Kurden als ihr politischer Repräsentant angesehen. Rund dreieinhalb Millionen Kurdinnen und Kurden haben dies in einer Unterschriftenkampagne 2006 bezeugt. Er ist ihr bedeutendster Vertreter im Kampf um kulturelle Rechte und Demokratie und gilt als Symbol für die Freiheit der KurdInnen. Öcalan wendet sich gegen Separatismus und Sezessionismus und präsentiert als Lösungsperspektive einen demokratischen Mittleren Osten mit gleichberechtigten Völkern. Kürzlich wurde eine weltweite Unterschriftenkampagne für seine Freiheit gestartet.
... weiter


Rochade à la Turca – Mach’ es noch einmal, Sam!

Presseerklärung der Internationalen Initiative “Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan” anlässlich des 14. Jahrestags der Verschleppung Abdullah Öcalans, 15. Feburar 2013
14 Jahre nach der Verschleppung Abdullah Öcalans im Rahmen einer internationalen Geheimdienstoperation ist die kurdische Frage in der Türkei aktueller denn je. Daran konnte auch diese völkerrechtswidrige Aktion nichts ändern. ... weiter


Urteil im § 129b Prozess gegen Ali Ihsan Kitay: 2 Jahre und 6 Monate Haft

Ali Ihsan Kitay wurde gegen Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen

  • Politisch motiviertes Pilotverfahren
  • RichterInnen negieren Völkerrecht ohne sachverständige Grundlage
  • OLG setzt TAK jenseits der Realität mit PKK gleich
  • „Mildes“ Urteil aufgrund erlittener Folter
  • RichterInnen sehen „türkische“ Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen als erwiesen an
  • Kitay und Verteidigung gehen in Revision
  • Kundgebung vorm Gericht – ca. 100 ProzessbeobachterInnen
  • Vermeintlich „mildes“ Urteil – politisch gewollte Kriminalisierung

In dem im August 2012 vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamburg begonnenen Prozess gegen den kurdischen Politiker Ali Ihsan Kitay wurde am Mittwoch, den 13. Februar, das Urteil gesprochen. Die RichterInnen befanden den 47-jährigen Kurden schuldig, in den Jahren 2007 und 2008 die kurdische Arbeiterpartei PKK in Norddeutschland geleitet zu haben. Gegen Kaution wird Kitay bis zur Entscheidung über die Revision aus der Untersuchungshaft entlassen. Straftaten in Deutschland werden dem nach Paragraph 129b Strafgesetzbuch (Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland) Angeklagten nicht vorgeworfen. ... weiter


An die Öffentlichkeit
Die Morde in Paris dürfen nicht in Vergessenheit geraten
Koma Jinên Bilind (KJB) - Koordination
Am 9. Januar 2013 wurden in der französischen Hauptstadt Paris die Mitbegründerin der PKK und führende Persönlichkeit der kurdischen Frauenbewegung, Sakine Cansiz, unsere Genossinnen Fidan Dogan (Rojbîn) und Leyla Saylemez (Ronahî) ermordet. Obwohl bereits ein Monat vergangen ist, wurden diese Morde immer noch nicht ausreichend aufgeklärt. Der französische Staat enthält der Öffentlichkeit seine Erkenntnisse vor. Diese Vorgehensweise deutet darauf hin, dass die Rolle Frankreichs und des türkischen Staats bezüglich der Morde in Paris nicht außerhalb eines gemeinsamen Konzeptes mit der AKP-Regierung zu suchen ist. ... weiter


Kurdischer Jugendlicher bei Protesten zum 15. Februar getötet
Bei den gestrigen Protesten zum Jahrestag der Entführung des PKK-Vorsitzenden am 15. Februar 1999 wurde gestern in Amed (Diyarbakir) der 19-jährige Şahin Öner von einem gepanzerten Polizeifahrzeug des Typs Skorpion überfahren und getötet. Den Angehörigen wurde heute der Leichnam ausgehändigt. Sie beschuldigten die Sicherheitskräfte, Şahin Ömer getötet zu haben. Er wird noch heute beerdigt werden. ... weiter


Bleiberecht für Leyla! Aufhebung des Ausweisungsbeschlusses gegen Sultan Karayigit
Von: Marion Padua aus Nürnberg
An: Bayerischer Landtag in Bayern
Das bayerische Innenministerium möge seinen Einfluss geltend machen für:
1. Die Aufhebung des Ausweisungsbeschlusses der Stadt Nürnberg gegen Sultan Karayigit (Leyla), geb. 14.9.1992, momentan wohnhaft in einem Asylbewerberheim in München.
2. Die die Wiederinkraftsetzung sämtlicher bürgerlicher Rechte für Sultan Karayigit.
Für Unterzeichnung und weiter Informationen:
https://www.openpetition.de/petition/online/bleiberecht-fuer-leyla-aufhebung-des-ausweisungsbeschlusses-der-stadt-nuernberg-gegen-sultan-karayig


Die „guten Absichten“ des Herrn Erdoğan
Erdal Er, Behdînan
Auf den ersten Blick wirkt die [titelgebende] Äußerung des türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan human und elegant, wir wissen jedoch um die bitterböse Kriegsrealität, für die eben dieser Erdoğan mit seinen Befehlen verantwortlich ist. Er zieht es vor, sich dieser Realität zu entziehen, und betont in letzter Zeit bei jeder Gelegenheit, dass er und seine AKP-Regierung ihre guten Absichten erklärt hätten und diesen Taten gefolgt seien. ... weiter


Erdoğan droht: Nun ist Deutschland an der Reihe!
Nachdem bereits der stellvertretende AKP-Vorsitzende Mehmet Ali Şahin vor Anschlägen auf KurdInnen in Deutschland gewarnt hat, deutete nun auch der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan in einem Interview mit dem türkischen Fernsehsender 24 TV an, dass es zu Morden wie in Paris auch in Deutschland kommen könne. ... weiter


Karayilan: Mit solch einer Politik wird es keine Lösung geben
Murat Karayilan, Mitglied des KCK-Exekutvrates, bewertet gegenüber der Nachrichtenagentur Firat (ANF) die Diskussionen um eine vermeintliche Lösung der kurdischen Frage. Karayilan macht deutlich, dass die aktuelle Politik der AKP-Regierung kaum Hoffnung auf eine Lösung der Probleme gibt. Wenn es die AKP ernst meint, müsse sie praktische Schritte für eine Lösung einleiten.
Wir dokumentieren Karayilans Aussagen in gekürzter Form. ... weiter


Karayılan: Wir haben weiterhin keine Zweifel daran, dass die Türkei in die Morde von Paris verwickelt ist
Murat Karayilan, Vorsitzender des KCK-Exekutivrates, bewertet in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Firat (ANF) die neuesten Entwicklungen zu den Untersuchungen der Morde an den drei kurdischen Aktivistinnen am 09. Januar in Paris.
... weiter


Liebe Freundinnen und Freunde,
im Anhang schicken wir Euch einen “Offenen Brief der Kurdischen Frauenbewegung in Europa an alle Organisationen, Parteien, Bewegungen, Freundinnen und Freunde, die uns in diesen Tagen mit ihrer Solidarität viel Kraft gegeben haben!” ... weiter


Die Ermittlungen der französischen Behörden zu den politischen Morden in Paris verlaufen in Zusammenarbeit mit der Türkei!
FEYKA – Föderation der kurdischen Vereine in Frankreich, 20. Februar 2013
Die kurdische Gemeinschaft ist ernsthaft um die Unabhängigkeit der französischen Ermittlungen zu den Morden besorgt, da seid Anbeginn der Untersuchungen viele Informationen an die Medien herangetragen worden sind, die eben diesen Aspekt gänzlich in Frage stellen. ... weiter


Weltweit Angriffe und Morde an KurdInnen: Mindestens 65 Tote bei 7 verschiedenen Angriffen
Internationales Konzept gegen die Errungenschaften des kurdischen Volkes
In den letzten Tagen kam es zu einer Vielzahl von Angriffen in mehreren Teilen Kurdistans und auf in Europa lebende KurdInnen. In Folge dessen verloren dutzende Menschen ihr Leben, mehr als 200 Menschen wurden verletzt. ... weiter


Warum taucht der Name der USA nirgends auf?
Ferda Çetin – Von der Tat in Paris ist mehr bekannt, als dass es sich um die Tat eines Auftragsmörders handelt. Um das Bekannte und Offensichtliche auszublenden, wird der Fokus beständig auf das „Unbekannte“ gerichtet.
Die Analysen über das Ziel dieser Morde kommen mehrheitlich zu dem Schluss, dass es sich um eine Provokation der gerade begonnenen türkisch-kurdischen Gespräche handelt. Andere meinen, dass sie das Werk jener Kräfte ist, welche die Regierung und die PKK bereits zu Anfang [der Gespräche] unter Druck setzten, und die Fortsetzung des Krieges wollen. ... weiter


Hunderttausende bei Trauer-Zeremonie für Sakine Cansiz, Fidan Dogan und Leyla Saylemez in Amed fordern Gerechtigkeit und Frieden
CENÎ - Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V. | 17.1.2013
Die Wut und Trauer über den gezielten Mord an Sakine Cansiz, Fidan Dogan und Leyla Saylemez halten unvermindert an. Am 09. Januar 2013 waren die drei kurdischen Politikerinnen im Kurdistan Informationszentrum in Paris kaltblütig ermordet worden. Seitdem ist die kurdische Bevölkerung in Europa und allen vier Teilen Kurdistans in Bewegung, um die umgehende Aufklärung der Morde zu fordern und den drei Politikerinnen ihr letztes Geleit zu geben. ... weiter


Wir werden nicht ruhig sein, bis die Morde an Sakine, Fidan und Leyla aufgeklärt sind
Solange wir nicht vom Gegenteil überzeugt worden sind, trägt Frankreich eine große Schuld
Am 09. Januar 2013 wurden die drei kurdischen Aktivistinnen Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemez im kurdischen Informationszentrum in Paris kaltblütig ermordet. Unsere Genossin Sakine war Gründungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und eine führende Persönlichkeit der kurdischen Frauenbewegung. Fidan war Vertreterin des Kurdistan-Nationalkongresses (KNK) in Paris. Die 25-jährige Leyla war Jugendaktivistin der kurdischen Freiheitsbewegung in Europa. ... weiter


Aydar: Attentatspläne gegen kurdische AktivistInnen in Europa existieren schon länger
MAXİME AZADİ – Zübeyir Aydar, Mitglied des KCK-Exekutivrates, äußert sich im Interview mit der Nachrichtenagentur Firat (ANF) über Hinrichtungskommandos, die bereits im Jahr 2011 nach Europa geschickt worden seien. Nach Aydar hatten der Iran und die Türkei vor zweieinhalb Jahren erste Pläne für die Entsendung von Hinrichtungskommandos gegen kurdische AktivistInnen in Europa gemacht. Im Jahr 2012 soll solch eine Gruppe aus einem anderen europäischen Land nach Belgien gekommen sein. Bereits vor dem Mord in Paris soll es weitere Anschlagspläne auf kurdische AktivistInnen gegeben haben. Aydar äußerte im Interview auch seine Gedanken darüber, wer hinter den Morden am 09. Januar in Paris gegen Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Şaylemes stecken könnte. ... weiter


Kalkan: Mordanschlag ist Teil eines Vernichtungskonzeptes
Brüssel – In einem Beitrag für den kurdischen Nachrichtensender Nuce TV bezeichnete Duran Kalkan, Mitglied des Exekutivrats der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK), die Ermordung der PKK-Mitbegründerin Sakine Cansız, der Frankreichvertreterin des Nationalkongresses Kurdistan (KNK) Fidan Doğan und der Jugendaktivstin Leyla Şaylemez als Bestandteil des Liquidationskonzeptes gegen die kurdische Freiheitsbewegung. ... weiter


Drei kurdische Politikerinnen in Paris ermordet
Gestern Abend (9.1.) wurden die kurdischen Politikerinnen Sakine Cansız, Fidan Doğan und Leyla Söylemez in den Räumen des Kurdischen Informationsbüros in der Nähe des Pariser Nordbahnhofes heimtückisch ermordet.
Es war ein geplanter Mord. Sakine Cansız und Fidan Doğan wurden mit Kopfschüssen, Leyla Şaylemez mit Schüssen in den Kopf und den Bauch gezielt ermordet. Der oder die Täter benutzten Waffen mit Schalldämpfern.
Wir verurteilen den Mord an dem PKK Gründungsmitglied, Sakine Cansız, der Vertreterin des Kurdischen Nationalkongresses KNK in Paris, Fidan Doğan und der jungen Kurdin Leyla Şaylemez auf das Schärfste.
Die Föderation kurdischer Vereine in Frankreich FEYKAR hat für den heutigen Tag zu Protesten gegen den Mord in Paris aufgerufen. Wir rufen alle Menschen, insbesondere Frauen und Frauenorganisationen auf, sich an den Protesten zu beteiligen. Sakine, Fidan und Leyla leben in unserem Kampf für Freiheit und Frauenbefreiung weiter!

CENÎ - Kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.

Stellungnahme des Kurdischen Nationalkongresses (KNK)

KCK: Türkische Gladio steckt hinter der Tat


Verzerrung der Medien
Wenige Stunden nach Bekanntwerden des blutigen Mordanschlags an drei kurdischen politischen Aktivistinnen im Pariser Büro des Kurdistan- Informationszentrum bemerkte der stellvertretende Vorsitzende der türkischen Regierungspartei AKP, Hüseyin Çelik, dass er die Arbeiterpartei Kurdistan (PKK) hinter der Tat vermute und äußerte, „es sieht nach einer internen Abrechnung aus“. Unter den drei ermordeten Frauen befindet sich auch Sakine Cansiz, Gründungsmitglied der im Jahr 1978 gegründeten PKK. Die Vermutungen liegen nah, dass sich der Mordanschlag gezielt auf ihre Person richtete. ...weiter


Karayılan: Der Dialog ist wichtig, aber es bedarf auch eines Lösungskonzepts
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Firat (ANF) bewertete Murat Karayılan, Vorsitzender des Exekutivrats der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans (KCK), die Gespräche mit Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imralı. Karayılan, für den „der Beginn des Dialogs mit dem Vorsitzenden Apo von äußerster Wichtigkeit“ ist, betonte, dass dieser Schritt mit Vorsicht zu beobachten sei. Ihm zufolge dauern die Gespräche mit dem Repräsentanten des kurdischen Volkes seit November an. ... weiter


Zum Jahrestag des Massakers von Roboskî veröffentlichen wir aus dem im Januar erscheinenden Kurdistan Report 165 die Rede von Ferhat Encü, die er auf der 9. Internationalen Konferenz der EUTCC gehalten hatte.

Unsere Hochachtung und unser Respekt gilt denen, die sich unermüdlich für die Aufklärung des Massakers einsetzen und dafür keine Mühen und Repressalien fürchten. Unser Mitgefühl gilt vor allem den Angehörigen, denen vor einem Jahr ihre Liebsten genommen worden sind ... weiter


IAuf der Suche nach kurdischen AgentInnen
Kurdische Jugendliche sind in letzter Zeit verstärkt Anwerbeversuchen von Beamten des Verfassungsschutzes ausgesetzt. Im Folgenden findet ihr eine gekürzte Zusammenfassung des ersten Teils einer Artikelserie der Tageszeitung „Yeni Özgür Politika“, in welcher die Anquatschversuche der Verfassungsschutzes im Raum Hessen dokumentiert werden. ... weiter

Anwerbeversuche von kurdischen Jugendlichen durch die Polizei und den Verfassungsschutz – ein weiteres Beispiel ... weiter

Kriminalisierung und Repression kurdischer Aktivisten in der BRD ... weiter


Kürkçü: Sie verschleiern das Verbrechen von Roboskî, da die Verantwortlichen höheren Orts zu finden sind
ANKARA. Der Abgeordnete der Partei für Frieden und Demokratie (BDP), Ertuğrul Kürkçü, hat darauf hingewiesen, dass alle Bemühungen zur Aufklärung des Massakers von Roboskî (Ortasu) seit fast einem Jahr systematisch behindert werden, da die Verantwortlichen in der Regierung und im Generalstab säßen. ... weiter


Für drei nicht geworfene Steine 31 Jahre Gefängnis
Lieber …,
Ich werde dir eine Geschichte über 3 Steine erzählen. Und du sollst dies anderen weitererzählen...Hochachtungsvoll. Viele Grüße ... weiter


Salih Müslim: Patriots in der Türkei für neuen Krieg vorgesehen
Im Interview mit der Nachrichtenagentur ANF erklärte der Co-Vorsitzende der PYD Salih Müslim unter anderem, dass Syrien seit 1992 im Besitz von Chemiewaffen sei. Laut Müslim verfüge das Regime über Scud-Raketen mit chemischen Sprengköpfen, die sich in der Nähe von Damaskus befänden und gegen den Staat Israel gerichtet seien. „Allein deswegen wird es zu keiner Intervention von außen kommen“, erklärt der PYD-Co-Vorsitzende. Was das Patriot- Raketensystems der Nato angehe, glaube Müslim, dass dieses nicht wegen des Syrien-Krieges, sondern wegen eines zukünftigen anderen Krieges in der Türkei stationiert werden solle. ... weiter


Finanzierungshilfe des Krieges: Der Geheimfonds
Serhat Çayan
ANKARA – Der für die Kriegsfinanzierung in Kurdistan benutzte Geheimfonds wird von der AKP nun auch zur Finanzierung von Banden der sogenannten Freien Syrischen Armee (FSA) genutzt. In den Jahren 2010 und 2011 umfasste dieser Geheimfonds ein Budget von etwa 25 Millionen TL. Mit dem Beginn der Kämpfe in Syrien ist das Budget auf etwa 135 Millionen TL angestiegen und die AKP-Regierung verweigert jegliche Stellungnahme dazu.
... weiter


Gespräche zwischen dem Kurdischen Hohen Rat und der Nationalen Koalition der Syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte
In einem Gespräch mit der Tageszeitung Yeni Özgür Politika vom 13.12.2012 gab der Co-Vorsitzende der Partei der Demokratischen Einheit (PYD), welche als einflussreichste kurdische Partei in Syrien gilt, bekannt, dass die Gespräche, die zwischen der Nationalen Koalition der Syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte und dem Hohen Kurdischen Rat geführt wurden, positiv verlaufen sind. ... weiter


Pressemitteilung der „Kampagne Demokratie hinter Gittern“ zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2012:
Vor dem 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, verschärft die türkische AKP-Regierung ihre Repressionsmaßnahmen gegen die kurdische Opposition erneut:
Aufhebung der Immunität von kurdischen Abgeordneten angekündigt
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan teilte letzte Woche mit, dass das Parlament die Aufhebung der Immunität von 10 Abgeordneten der prokurdischen Partei für Frieden und Demokratie (BDP) beschließen werde. ... weiter
Menschenrechtsverletzung in der Türkei in Zahlen (letzter Stand 9. Dezember 2012)


Erneute Festnahmewelle gegen kurdische Oppositionelle in der Türkei
Allein am Samstag rund 80 Festnahmen - auch Bürgermeister von Siirt und den Festgenommenen
Bei zeitgleichen Razzien der türkischen Sicherheitskräfte in drei verschiedenen Städten wurden in den frühen Morgenstunden des 08. Dezembers rund 80 kurdische Aktivistinnen und Aktivisten festgenommen. Betroffen von den Festnahmen, die sich auf die Städte Batman, Mardin und Siirt konzentrierten, waren neben Verantwortlichen der Partei für Frieden und Demokratie (BDP), auch Mitglieder verschiedener zivilgesellschaftlicher Organisationen und MitarbeiterInnen kurdischer Stadtverwaltungen. ... weiter


20 Studierende in İzmir zu 590 Jahren Haft verurteilt
In einem Prozess gegen 21 Studierende, von denen acht bereits inhaftiert waren, sprach der 10. Hohe Strafgerichtshof in Izmir außerordentlich hohe Strafen gegen die Angeklagten aus. Diesen wurde lediglich vorgeworfen Mitglied im DYGM (Demokratisch-patriotischer Jugendrat) zu sein, einer Jugendorganisation der legalen BDP (Partei für Frieden und Freiheit). ... weiter


Eines Tages wird auch Apo frei sein ...
Ich weiß, einige Leser werden erbost sein. Mich scharf kritisieren. Aber statt uns selbst zu belügen sollten wir lieber Klartext reden. Zunehmend gewinnt der Weg, dem Terror der PKK zu entkommen, die kurdische Frage zu lösen, an Deutlichkeit. Vielleicht fällt es schwer, aber es ist von Nutzen schon jetzt zu wissen was passiert.
Sie werden mir böse sein. ... weiter


Erneuter Angriff auf Serêkanî – Dieses Mal mit Panzern
Am 21. November kam es in der westkurdischen Stadt Serêkanî erneut zu Angriffen von bewaffneten Gruppen, die über die türkische Grenze ins Land gelangten. Lokalen Angaben zufolge sind die Gruppen dieses Mal mit rund 50 militärischen Fahrzeugen und sieben Panzern in die Stadt gelangt. Diese Fahrzeuge gelangten vermutlich bei Gefechten in den Vororten von Aleppo in die Hand dieser Gruppen. Es wird allerdings berichtet, dass die Fahrzeuge über die türkisch-syrische Grenze in die Stadt Serêkanî gelangt seien. ... weiter


Pressemitteilung: Türkei interveniert in Nordsyrien (Westkurdistan)
Von Civaka Azad - Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V.
Laut Angaben des kurdischen Fernsehsenders Ronahi TV haben am Morgen des 19.11.2012 die islamistischen Gruppen El Şam, Ehfad El Resul und Cebet El den Vorsitzenden des Volksrates Abid Xelil in der westkurdischen Stadt Serêkanî (Ras al Ain) (Nordsyrien) umgebracht. Die angreifenden Gruppierungen wurden bei der Auseinandersetzung mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) von der türkischen Armee durch den Einsatz von Kurzstreckenraketen unterstützt. ... weiter


Kurdistan/Türkei: Hungerstreik in den Gefängnissen für beendet erklärt
Die Hungerstreikenden haben auf den gestrigen Aufruf des inhaftierten PKK-Vorsitzenden Abdullah Öcalan reagiert und der Öffentlichkeit über ihren Sprecher Deniz Kaya mitgeteilt, dass sie ihren Hungerstreik ab dem 18. November für beendet erklären. Abdullah Öcalan hatte am Tag zuvor über seinen Bruder an die Hungerstreikenden den Wunsch geäußert, dass diese ihre Aktion zu Ende bringen sollen.
Im Folgenden geben wir die Erklärung zur Beendigung des Hungerstreiks wieder: ... weiter


Kranker Gefangener nach Schlaganfall gestorben
Duran Kalkan: Die Versprechen müssen gehalten werden
Militärische Aktivitäten der türkischen Armee dauern an
Silopi: Vier Festnahmen
Friedensmütter besuchen Grab von Sakine Cansız
Reportage mit der ersten Gruppe, die Kandil erreicht hat
HPG: Hinterhalte der türkischen Armee in Elkê
„Wir mussten Mühen aufbringen, um nicht in Gefechte verwickelt zu werden!“
Halep: Ein YPG-Mitglied und fünf Soldaten getötet
500 Tage nach dem Massaker von Roboski: Wer gab den Schießbefehl?

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