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Pressespiegel 21. – 27. Juli 2008
Archiv | zu den vergangenen Jahren

Dieser Pressespiegel umfasst Übersetzungen, zusammengestellt aus kurdischen und türkischen Nachrichtenagenturen wie DIHA, Dicle Nachrichtenagentur (Dicle Haber Ajansi), ANF, Ajansa Nûçeyan a Firatê (Firat News Agency), Yeniden Özgür Gündem oder DM, Denge Mezopotamya u.a.
Die Übersetzungen sind aus der kurdischen oder aus der türkischen Sprache. Wir versuchen in den kurdischen Gebieten die Namen der Städte und Dörfer auch in der kurdischen Namensbezeichnung wiederzugeben. Die türkischen Bezeichnung steht dann in Klammern dahinter.
Vorherige Übersetzungen sind im deutschsprachigen Pressespiegel und Archiv zu finden

Ausserdem bieten wir einen deutschsprachigen Pressespiegel mit Archiv an, der viele Zeitungen die im Internet publizieren präsentiert. Die Seite ist geschützt und nur mit einem Passwort zu öffnen. Bitte in das Feld 'Benutzername' wie auch in das Feld 'Kennwort' das Passwort 'Presse' einsetzen.
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25.07.2008

 

Dreimonatige Kampagne zu Hasankeyf startet morgen
Am Samstag beginnt die dreimonatige Kampagne zu Hasankeyf. Den Startschuss zu dieser wird die Hasankeyf-Initiative in Batman geben. Mitglieder der Initiative so wie von NGO’s, aber auch Bürgermeister verschiedener Städte und Abgeordnete des türkischen Parlaments die an der Kampagne teilnehmen, werden in einer öffentlichen Zeremonie den Eid leisten, aktiv zu sein, damit Hasankeyf nicht in den Fluten des Stausees versinken wird. (...) weiter



24.07.2008

 

Großer Erfolg der Selbstanzeigen-Kampagne
Mittlerweile wurden im Rahmen der Selbstanzeigen-Kampagne fast 200 tausend Petitionen der Untersuchungskommission für Menschenrechte des türkischen Parlaments übergeben. Die Selbstanzeigen-Kampagne hatte am 23. Mai dieses Jahres in Diyarbakır begonnen als 321 Menschen sich selbst anzeigten. In ihrer Selbstanzeige hieß es: „Wenn es eine Schuld darstellt „werter“ zu sagen, dann sage auch ich ‚werter Herr Öcalan’, und zeige mich wegen eben dieses Vergehens selbst an“. (...) weiter



23.07.2008

 

Kurdischer Politiker in Deutschland verhaftet
Am 22. Juli wurde in Detmold der kurdische Politiker Hüseyin Acar (Çolak) verhaftet. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor noch bis zum Juni dieses Jahres in leitender Funktion für die PKK tätig gewesen zu sein. Acar hat in der Türkei 20 Jahre im Gefängnis verbracht. Auch ist er lebender Zeuge des Massakers von Maraş, wo er eine Hand verloren hatte. (...) weiter

HRW fordert unabhängige Untersuchung
Human Rights Watch fordert die Untersuchung der Ereignisse im syrischen Gefängnis Sidnaya. Am 5. Juni kam es zu Unruhen im dortigen Gefängnis. Nach vorliegenden Informationen wurden die Unruhen unter Einsatz übermäßiger Gewalt, bei der auch scharfe Munition zum Einsatz kam, unterdrückt. Anschließend ergriffene Sicherheitsvorkehrungen dauern nach wie vor an. Auch gibt es bisher keinerlei Genehmigung einsitzende Gefangene zu besuchen. (...) weiter

Krise um neues Wahlgesetz im Irak
Am 22.7. hatte das irakische Parlament in geheimer Wahl das umstrittene neue Wahlgesetz angenommen. Die kurdischen Abgeordneten hatten an der Abstimmung nicht teilgenommen. Sie hatten zuvor aus Protest den Saal verlassen. Zu dem Eklat war es gekommen, nachdem die Abstimmung nach dem 24. Paragraphen in geheimer Wahl fortgesetzt werden sollte. Die kurdischen Abgeordneten sahen darin einen „klaren Verstoß gegen die irakische Verfassung“ und verließen den Saal. (...) weiter



22.07.2008

 

Aktuelle Statistik über Menschenrechtsverletzungen in Bingöl
Der IHD in Bingöl veröffentlichte eine aktuelle Statistik der Menschenrechtsverletzungen in ihrer Region. Danach haben allein in Bingöl in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 31 Menschen ihr Leben verloren. 25 Personen wurden Opfer bewaffneter Auseinandersetzung, zwei Personen fielen durch Minen zum Opfer. Des Weiteren wurden in dieser Zeitspanne allein in Bingöl 35 Personen festgenommen. (...) weiter

Große Sorge um Frauenrechtlerin im Iran
Die Frauenrechtlerin Zeyneb Bayezidi befindet sich seit 13 Tagen im iranischen Verhör. Sicherheitskräfte verhafteten sie am 9. Juli in der Stadt Mahabad. Als Grund wird ein Kondolenzbesuch für einen gefallenen Guerilla der PJAK ins Feld geführt. Zeyneb Bayezidi ist Mitglied der Azermerh Frauengesellschaft Kurdistans, sowie der Menschenrechtsorganisation Ostkurdistans (RMMK). (...) weiter



21.07.2008

 

Stellungnahme der HPG: Die Deutschen wurden aufgrund der Bemühungen der NGO’s frei gelassen
Das Hauptquartier der HPG nahm Stellung zu den näheren Umständen der Freilassung der drei deutschen Bergsteiger. In ihrer Erklärung hieß es dazu: man hätte mit der Freilassung der drei Deutschen dem Aufruf von Seiten des IHD, MAZLUM DER, DTP und des Friedensrates der Türkei Folge geleistet. „Am 9. Juli sind am Ararat drei deutsche Staatbürger, die im Guerillagebiet Ferien machten, auf Eigeninitiative der Gebietskommandantur Serhat von dieser inhaftiert worden.“ Dieses sei laut Erklärung „als Reaktion auf die feindliche Haltung der deutschen Regierung gegenüber dem kurdischen Volk und der Freiheitsbewegung zu bewerten“. In der Erklärung wurde versichert, dass man den drei Bergsteigern gegenüber „alles getan hätte um ihr Leben zu schützen“. (...) weiter

Vorsitzender einer linken Partei der Kurden in Syrien verhaftet
Muhammed Musa, Generalsekretär der Linken Partei der Kurden, wurden am Samstag in Damaskus verhaftet. Die nationale Menschenrechtsorganisation Syriens wandte sich jetzt in einer Erklärung an die Öffentlichkeit. In ihrer Erklärung wendet sie sich scharf gegen die Verhaftung von Muhammed Musa. (...) weiter

Lehrer im Iran zum Tode verurteilt
Mittlerweile ist im Iran gegen vier Lehrer die Todesstrafe verhängt worden. Als letzen traf es den Lehrer Enwer Huseynpenahî. Zuvor wurden die Lehrer Ferzad Kemanger, Eli Heyderiyan und Ferhad Wekili zum Tode verurteilt. (...) weiter

Lehrer im Iran zum Tode verurteilt
Im Iran sind zurzeit 9 Personen von Recm (Tod durch Steinigen) bedroht. Es handelt sich bei den Verurteilten sowohl um Frauen wie auch um Männer, denen Ehebruch oder Prostitution zum Vorwurf gemacht wird. Nun sind Menschenrechtsorganisationen im Iran aktiv geworden und haben eine Kampagne gegen Recm gestartet. (...) weiter