Prozess

August 2005 - Park Fiction eröffnet!

Image Endlich, nach 10 Jahren Kampf und Wunschproduktion, wird der Park eröffnet. Tausende kommen zum "DAUERPICKNICK GEGEN GENTRIFIZIERUNG" - und nehmen die Park Fiction Eröffnung zum Anlass, gegen die Latte-Macchiatisierung des Öffentlichen Raums in St. Pauli zu protestieren.

Park Fiction Presseerklärung vom Freitag, 19. August, 2005

Image Nach zehn Jahren wird Park Fiction endlich eröffnet. Doch der Bauauschuss Hamburg Mitte blockiert das auf der Documenta ausgestellte Projekt: Eröffnung unter den Bedingungen der Gentrifizierung

Park Fiction Presserklärung zu Hamburger Dialog, der Medianight und den Riverkasematten

Image Was für eine Stadt will die Stadt?

Am 23.4. akkumulierten verschiedene Ereignisse, die einen Paradigmenwechsel in der Stadt-(Planungs-) Politik in aller Brutalität und Feinheit erkennen lassen. Die Stadt richtete für 500.000 Mark ein Event in Räumen aus, die sie kurz zuvor an jenen Investor verpachtet hatte, welchem sie die Rote Flora für weniger als 400.000 Mark verkauft hat. Das Ereignis gehört in einen weiteren Zusammenhang eingeordnet:



Medianight Presseerklärung Pudelklub

Image Stellungnahme des Pudel Klubs zur Media Night auf der gemeinsamen Pressekonferenz von Park Fiction, Pudelclub, Hafenstrasse, Roter Flora und Café Amphore


Die sogenannten Riverkasematten

Image Chronik der Riverkasematten 1997 - 2001

THAT'S GENTRIFICATION

Image Flugblatt Text April 2001: anlässlich einer Medianight genannten Veranstaltung in den frisch von dem zweilichtigen Investor Klaus Martin Kretschmer erworbenen Kasematten unterhalb des Park Fiction Geländes, veröffentlicht Park Fiction ein Flugblatt.

Der Garten des Bescheidenen Politikers

Offener Brief an die SPD-Fraktionen Altona und Hamburg-Mitte

Betr.: Park Fiction Projekt - Ihre Pressereklärung 03/01 vom 14.02.2001:'SPD-Fraktionen Altona und Mitte fordern mehr Bürgerbeteiligung beim "Antoni-Park"'



Also, welchen Zug soll man nehmen?

In welchem Bahnhof soll man zusteigen?

Wie findet man eine Tätigkeit,

die es einem gestattet, ein wenig

eigene Musik zu spielen,

anstatt immer nur

die der anderen zu begleiten?

Jean-Luc Godard

Privatisierter Blick - sozialisierter Schatten

Image Was wir verhindern wollten - und verhindert haben: Geschlossene Elbuferbebauung am Hafenrand...

AUFRUHR AUF EBENE p

(Dies ist der einzige offizielle Text von Park Fiction zum urbanistischen, politischen und künstlerischen Hintergrund des Projekts, von 1995)

Aus einer Position der Unterlegenheit heraus haben im Hafenrandverein organisierte AnwohnerInnen die millionenschwere Bebauung des Elbhangs in St. Pauli verhindert, den
B-Plan gekippt und stattdessen einen selbstverwalteten Park mit Blick auf die Elbe durchgesetzt. Zugleich konnte mit Park Fiction ein radikal beteiligungsorientiertes Planungsverfahren durchgesetzt werden, dessen erster Teil - die Phase der kollektiven Wunschproduktion - seit Oktober 1997 aus Mitteln des Kunst im öffentlichen Raum Programms der Kulturbehörde finanziert wird. Diese urbane Praxis wird hier in einem weiteren stadttheoretischen Bezugsrahmen diskutiert. Dieser Text ist Teil des sozialen, politischen und künstlerischen Park Fiction Prozesses, der Perspektiven für weitere Aktivitäten im urbanen Feld eröffnet.

REBELLION ON LEVEL p

(This is the only official theoretical text by Park Fiction, from 1995)

Acting from a subordinate position, residents organised in the Hafenrandverein (Harbour Edge Association) prevented the development of the slope along the Elbe River in St. Pauli, which was to consume millions; they caused the local development plan to be chopped and succeeded in having a self-organised park with a view to the Elbe realised instead. With Park Fiction, a radically participatory planning procedure could be carried through, the first part of which – the phase of collective production of desires – is being financed since 1997 by funds from the municipal culture department’s programme for art in public space. This urban practice is discussed here within an expanded urban-theoretical frame. The text is part of the social, political and artistic Park Fiction process opening up perspectives for further activities in the urban field.
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