Hard Times?
Dienstag, 21.08.2007
Wer ironische Unterstützung zum Umgang mit den - ohne Frage - harten Zeiten braucht, dem sei der Comic-Strip "Krisenmanagement" von Peter Puck ans Herz gelegt. Egal in welcher Gefahrensituation - Pucks sensible Tipps garantieren dem Hilfesuchenden professionellen Rat um aus der misslichen Lage möglichst "cool" herauszukommen.
Der Comic ist in unserer "Kulturecke" zu finden.
Vormerken: Anti-Nazi Demo in Bocholt
Dienstag, 21.08.2007
Watch Out Antifas!
Sonntag, 12.08.2007 
Seit 20 Jahren nun nerven die Nasen im schönen August die demokratische Gesellschaft mit ihrem Gejammere und Gezetere über den verstorbenen Nationalsozialisten Rudolf Hess.
So wird es wohl auch dieses Jahr sein.
Schon bevor Rudolf Hess verstarb war er einer der Lieblingskultfiguren der NS-Nachkriegsszene. Das mag wohl nicht nur daran liegen, daß er den Titel „Stellvertreter des Führers“ in jenen 12 Jahre währenden 1000 jährigem „Reich“ innehatte. Sondern auch daran, dass er in den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen (1945 - 48) sagte:“...Es war mir vergönnt, viele Jahre meines Lebens unter dem größten Sohne zu wirken, den mein Volk in seiner tausendjährigen Geschichte hervorgebracht hat. ...Ich bin glücklich, zu wissen, daß ich meine Pflicht getan habe meinem Volke gegenüber, meine Pflicht als Deutscher, als Nationalsozialist, als treuer Gefolgsmann meines Führers. Ich bereue nichts. ...“ [WEITER]
Giovanni Pesce ist tot
Freitag, 10.08.2007 
Am 27. Juli 2007 verstarb in Mailand der 89 jährige ehemalige Partisanenkommandant Giovanni Pesce.
Einige Antifas aus dem Ruhrgebiet konnten ihn 2004 in Mailand kennenlernen.
Der Historiker Luigi Borgomaneri organisierte damals in Sesto San Giovanni im „istituto per la storia dell´eta contemporanea“ (ISEC) ein Seminar zur Partisanengeschichte Italiens.
Mehr in diesem Kondolenz-Schreiben
Anschlag auf Antifa-Festival in der Schweiz
Sonntag, 05.08.2007 
Am Abend des 04.08. wurde auf ein antifaschistisches Festival in Bern, im Autonomen Zentrum "Reitschule", ein Brandbombenanschlag verübt. Der Sprengsatz konnte jedoch glücklicherweise rechtzeitig entdeck werden. Er detonierte außerhalb der Musikhallen, sodass niemand verletzt wurde. Mehr zu diesem Mordanschlag ist auf folgenden Links zu finden:
Hintergrundberichterstattung auf Indymedia
Link zum Antifafestival
Anti-Antifa-Aktionen in Dortmund
Sonntag, 29.07.2007
Zum wiederholten Male kam es zu einem Angriff auf AntifaschistInnen in Dortmund. War in den letzten Monaten zweimal das Wahlkreisbüro der MdB Ulla Jelpkes/Die Linke mit Steinen attackiert worden, traf es diese Woche zum zweiten Mal das Haus der Familie Richter. [...]
Mehr dazu in unserem Indymedia-Artikel
Ein wackeliger Stuhl: Markus Schumacher verliert NPD-Sitz in Hattingen
Sonntag, 29.07.2007 
Seit dem 14. Juni 2007 hat Markus Schumacher von der NPD (vorne im Bild) seinen Sitz in der Hattinger Stadtverordnetenversammlung verloren. Dies beschloß einstimmig die Stadtverordnetenversammlung von Hattingen. (Hinter ihm auf dem Bild von links nach rechts: Carsten Römhild, NPD-Kreisvorsitzender Bochum, Martin Seelert, NPD-Kreisvorstand Wattenscheid, Stephan Haase, NPD Landesvorsitzender)
Markus Schumacher kann gegen diesen Entschluß noch klagen. Bis zu einem rechtskräftigen Beschluß des Verwaltungsgerichts darf er jedoch nicht an der Arbeit der Vertretung teilnehmen.
Wir werden sehen, wie es weitergeht mit der Parteikarriere des 1977 geborenen, ehemaligen Kunstgeschichtsstudenten der RUB.
Die letzten Jahre hatte er sich ja massiv in die Naziszene des Ruhrgebiets eingebracht. Um Kontakte zu Schlägern und Mitglieder der Freien Nationalisten war er nicht verlegen. Bei Attac-Campus schaffte er es, sich kurzzeitig einzuschleichen. Auf Antifa-Veranstaltungen im Bahnhof Langendreer versuchte er es vergebens.
Für die NPD fungiert er als Ratsherr, Pressesprecher, Anmelder für Kundgebungen und immer wieder als Redner auf Kundgebungen, wo er mit den Feinden der "nationalen und sozialen Frage" "hart ins Gericht gegangen" ist. Etwas was er ganz gerne nicht nur verbal machen möchte. Hinter seiner Fassade des Biedermanns scheint immer mehr die des Brandstifters hervor.
Heiß geredet hat er sich auf jeden Fall schon:
- Am 30. April 2005 bei der Kundgebung auf dem Massenbergboulevard in Bochum. Anläßlich der Bundestagswahl. Dabei war der Bundesvorsitzende der NPD, Udo Voigt, der Bochumer NPD-Direktkandidat für den Bundestag.
- Auf der Nazikundgebung gegen Shimon Peres am 9.12.2005 in Wattenscheid.
- Am 10. Juni 2006 zur WM-Zeit in Gelsenkirchen auf der NPD-Kundgebung ?Arbeit für Millionen, statt Profite für Millionäre?
- Auf den beiden antisemitischen Kundgebungen auf dem Bochumer Husemannplatz im August 2006. Vorgeschobener Anlaß war der Einmarsch der Israelis in den Libanon.
- Am 21. und 28. April 2007 auf den Kundgebungen in Essen-Borbeck und Paderborn, die zum 1. Mai nach Dortmund mobilisieren sollten.
- Am 30. Mai 2007 gegen die Anwesenheit von Gregor Gysi in Bochum-Wattenscheid.
Undd nocheinmal: "Goaliat!" / "Alte Liebe" is gone!
Mittwoch, 26.07.2007 
Nachdem Herrn Kellerhoffs Laden als "Grußworte" (Westfälische Rundschau) in Dortmund die Scheiben zu Bruch gingen, ist der Laden wieder dicht. Zunächst wollte der gekränkte Besitzer noch zur Denunzitation der Scheibenschmeißer anstiften, aber als dies keinen Erfolg hatte und der sich anbahnende Protest immer deutlicher wurde, hat er das Handtuch geschmissen und das Kreuzviertel mit seinem "Thor-Steinar"-Kram verlassen.
Natürlich nicht ohne sich vorher wieder als Opfer hochzustilisieren. Mehr dazu in diesem Indymedia-Artikel.
NACHTRAG: NEWS HAT SICH ALS FALSCH HERAUSGESTELLT! LADEN HAT DOCH WEITERHIN GEÖFFNET!
"GOTCHA!" - Thor Steinar Laden in Dortmund neueröffnet
Sonntag, 22.07.2007
Der „Thor Steinar“-Laden „Goaliat!“, betrieben von Thorsten Kellerhoff, ist Anfang Juli 2007 von der Oskar-Hoffmann-Straße 47 in Bochum in die Hohestraße 53 in Dortmund verzogen. Noch unter dem Namen "Alte Liebe" (Name des Ladenlokals, das vor ihm dort war), erhofft sich Herr Kellerhoff nun eine ruhigere Arbeitsatmosphäre...
Mehr dazu auf unserem Indy-Artikel
Nazidemo am 01.09.2007 in Dortmund
Samstag, 30.06.2007
Für ihren "Antikriegstag" haben die Nazis in Dortmund wieder einmal eine Demonstration angemeldet. Diese soll am Samstag den 1. September 2007 stattfinden. Ausgehend von dem Friedensplatz soll die Demo über Olpe, Kleppingstraße, Ostwall und Hamburger Straße bis nach Körne gehen.
Anbei ein paar Zeilen der Westfälischen Rundschau vom 29.6.2007
"Goaliat!" is gone!
Sonntag, 24.06.2007 
Nachdem Goaliat!s Scheiben einmal mehr auf Durchzug geschaltet wurden, hat Thorsten Kellerhoff sein rassistisches Modelädchen in der Innenstadt ein für alle mal dicht gemacht. Wutschnaubend, Schimpfend (sogar die Polizei soll er angeblöckt haben...) und auf eine "2. Runde" verweisend. Er würde umgehend woanders wieder aufmachen. Nur zu, Herr Kellerhoff ;-)
Siehe dazu unsere "Berichterstattung vom Leichenschmaus "
"Den Rassistischen Konsens durchbrechen" - Demo gegen 'Pro Köln'
am Samstag, 16.06.2007, 10.00 Uhr, Hans-Böckler Platz / Bahnhof Köln-West 
"Die extrem rechte „Bürgerbewegung pro Köln“ will am 16.Juni einen „Schweigemarsch“ mit schwarzen Fahnen im Kölner Stadtteil Ehrenfeld durchführen. Ziel ihrer rassistischen Anfeindungen ist diesmal der geplante Neubau eines Moscheegebäudes an der Venloerstraße. Nicht nur die altgedienten Neofaschisten von „pro Köln“ samt ihrer Ableger aus ganz NRW sondern auch Neonazis aus dem „Kameradschafts“-Spektrum mobilisieren zu diesen Aufmarsch, für den sich bereits einige Größen des extrem rechten Spektrums als Redner angekündigt haben.
Uns die Straßen und nicht dem rechten Mob!"
Mehr Infos auf der Site von "Kein Bock auf Pro Köln"
Homepage vollständig online
Dienstag, 05.06.2007
Ab heute funktionieren alle Sektionen der Site. Zwar sind einige noch recht leer, aber das kommt alles noch. Schaut euch doch mal die "Kulturecke" an...
Azzoncao zeigt: "Die Rote Zora" von Oliver Ressler
Samstag, 02.06.2007, 14.30 Uhr im Kino Endstation, Bhf. Langendreer
Am Samstag zeigt das Polit-Café Azzoncao in den Räumlichkeiten des "Kino Endstation" eine Dokumentation von Oliver Ressler über die militante Frauengruppe „Rote Zora“, die in den 80er Jahren in Deutschland über 20 Anschläge verübte.
„Bekämpft wurden Atom-, Gen- und Reproduktionstechnologie, die entsprechenden Anschlagsziele waren Konzerne wie Bayer, Schering und Siemens, Forschungsinstitute und das Eigentum von "Vertretern der patriarchalen Ordnung" (RZ 1983). Die Rote Zora bildete eine radikale politische Opposition zur bestehenden Macht und setzte auf eine Politik der Sachbeschädigung. Es war ein Grundsatz, dabei keine Menschen zu verletzen. Zahlreiche Texte und Bekennerschreiben der Roten Zora zeigen, dass sie eine "bewaffnete, aber auch oft genug mit der Schreibmaschine kämpfende Gruppe" (Oliver Tolmein) war. Während die Frauen von den einen als "Terroristinnen" verfolgt wurden und bis heute werden, galten sie anderen zweifelsohne als Heldinnen.“ (Laufzeit: ca. 30 min)
Materialsammlung zur „Roten Zora“ und den „Revolutionären Zellen“
Im Anschluss besteht die Möglichkeit bei Kaffee und Keksen den Film zu reflektieren, Infos auszutauschen und über aktuelle Angelegenheiten zu quatschen.
"Old School"-Sektion ist online
Freitag, 11.05.2007
Ab heute könnt ihr euch in der Rubrik "Old School" darüber informieren, was in den letzten Jahren in Sachen Antifa in Bochum alles so gelaufen ist. Bisher sind Artikel über Genua, rechten Darkwave (Antifa-NRW-Zeitung) und ein Thesenpapier zu linker Militanz online.
Weitere werden folgen. (Ebenso wie die Kategorien "Verkaufstisch" und "Kulturecke").
Über das Ende eines Neonazi-Zentrums in Italien
Freitag, 04.05.2007
„Il cuore nero non battere di piu“ - „Das schwarze Herz schlägt nicht mehr“
So lautete eine Überschrift aus der anarchistischen Wochenzeitung „Umanita nuova“ im April diesen Jahres. Dabei hatte es auch kaum Zeit zum „Schlagen“, dieses „schwarze Herz“. Am 14. April sollte diese neue Lokalität der radikalen Rechten in Mailand eröffnet werden. Es sollte Zentrum der Vernetzung aller rechten Parteien und Gruppierungen Mailands und dessen Umlands werden. Eine Woche zuvor erlag es einem Herzinfarkt (infarto cardiaco). Bzw.: einem Anschlag [...].
Mehr dazu in diesem Azzoncao-Beitrag auf Indymedia Deutschland.

