R.O.T.K.Ä.P.C.H.E.N.


Das 1. Mai-Camp Dessau
(28. 04. - 01.05. 2001)



Kontakt/Infos/Anmeldungen:

Initiativgruppe 1. Mai Dessau
c/o Infoladen "Volk und Wissen"
Schlachthofstraße 25
06844 Dessau
Phon: (Mo-Fr 17.-19.00 Uhr): 0340/ 26 60 210
Fax: 0340/ 26 60 220
Mobil (ständig besetzt): 0178/ 288 37 35
e-mail: querkopf@t-online.de

Wer keinen Bock hat, hier die Feder zu spitzen und die Anmeldung auszufüllen, kann sich natürlich auch unter folgenden Kontakten bis zum 25. April zurückmelden (ist natürlich keine Pflicht, hilft uns aber schon, die entstehenden Kosten für Lebensmittel etc. abzuschätzen).

Camp-Technix:

  • Kosten pro Tag und TeilnehmerIn für Frühstück, Abendbrot und Geländemiete: 8 DM (Soli 10 DM)
  • Zeltvariante!!! Bitte Zelte, Schlafsäcke und Besteck mitbringen.
  • Anreise: Ab 28. April 2001, 10.00 Uhr im Alternativen Jugendzentrum (AJZ Dessau), Schlachthofstr. 25 möglich.
  • Einzelner Besuch von Veranstaltungen möglich!


Veranstaltungen:

Drogen und Gesellschaft
Infoveranstaltung, 28. April 2001, 16.00 Uhr

Inhaltliches:

Bewusstseinsverändernde Drogen gibt es seit Jahrtausenden. Sie wurden je nach Kulturkreis und Zeitepoche gepflegt oder geächtet, waren verboten oder erlaubt.

In der Bundesrepublik entbrennt immer wieder die Diskussion und der Streit um die Legalisierung vor allem weicher Drogen, um die Verschärfung des Betäubungsmittelgesetzes und auch um die Einstufung legaler Drogen. Die Veranstaltung beinhaltet drei Referate. Einerseits wird die Anti-Repressionsarbeit und Aufklärung über Drogen, vor allem Cannabisprodukten, Bestandteil sein. Weiterhin wird die Beratungsstelle " drug-scouts " aus Leipzig ihren akzeptierenden Ansatz in der Drogenarbeit vorstellen, der weitab vom repressiven Ansatz verortet ist.

Drogenkreisläufe und ihre Wirkungsweise in der Gesellschaft, vor allem der ökonomische Faktor, werden in einem weiteren Referat beleuchtet.

Mit:
Grüne Hilfe Dessau, Drug-Scout Leipzig


Der Atomkonsens der alles spaltete? "Kann es nach dem Konsens der Regierungsgrünen noch eine gemeinsame Zukunft mit der Anti-Atom-Bewegung geben?"
Diskussionsveranstaltung, 30.04. 2001, 15.00 Uhr

Inhaltliches:

Vermittlungsschwierigkeiten

Die Grünen waren nie Volkspartei, verfügten nie über eine Massenbasis. Aber sie hatten einst so etwas wie eine Flaggschiffbesatzung - die AtomkraftgegnerInnen. Mit Brokdorf und Castorblockaden ist die grüne Partei groß geworden. Jetzt, an den fetten Fleischtöpfen der Macht angekommen, heißt es


Konsens mit den einstigen Gegnern !

Antiatomkraftbewegungkoordinationsschwierigkeiten

Mit ihren Aktionen in Brokdorf, gegen Castortransporte usw. hat die Antiatomkraftbewegung Akzente gesetzt, die sowohl die Wahrnehmung diverser Umweltfragen als politische Streitthemen, als auch den Aufstieg einer entsprechenden Klientelpartei, den Grünen, ermöglichte.

Inzwischen stehen viele der Umweltaktivisten zu den Grünen auf


Kontra, denn das ist Verrat !
Mit:
Anti-Atom-Initiative; bündnisgrünem/r PolitikerIn in Verantwortung


Moderne Reformen oder politische Selbstaufgabe? - Wohin treibt der Sozialismusbegriff?
Podiumsdiskussion, 29. April 2001, 15.00 Uhr

Inhaltliches:

Schon seit Jahren ist in der sich sozialistisch begreifenden Parteien- und Gruppenlandschaft ein mehr oder weniger kontrovers geführter Diskurs zu beobachten. Schlagwörter wie Reformen, Dogmatismus, Politikwechsel, Regierungsfähigkeit, Mitte-Links, Moderne, ideologiefreier Sozialismus, Pluralismus etc. stehen für diese inhaltlich-programmatische Auseinandersetzung. Vorwiegend das kolportierte Moderne-Konzept bewegt die Gemüter. Mit dieser Podiumsdiskussion will die Initiativgruppe 1. Mai Dessau einen kleinen Beitrag dazu leisten, die inhaltlich-programmatischen Standorte der beteiligten Akteure in diesem Diskussionsprozeß zu verorten. Argumente statt gegenseitiger Vorwürfe, Inhalt statt persönlicher Befindlichkeit, Pro und Contra lauten dabei unsere Motivationsmaximen.

Mit:
u. a. Andre Brie, Dieter Klein (angefragt), exponierten VertreterInnen der Kommunistischen Plattform und des Marxistischen Forums



Ernst Lohoff - Kritik der Warengesellschaft
30. April 2001, 19.00 Uhr

Inhaltliches:

Seit 1986 existiert die Zeitschrift KRISIS, die theoretischen Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft versammelt. Der Zusammenbruch des sozialistischen Staatensystems waren für die Macher von KRISIS kein Grund, marktwirtschaftlich "realistisch" zu werden, sondern verwies nur auf die Notwendigkeit, die Grenzen und die Begrenztheit des traditionellen Marxismus zu überwinden.

Bei Fragen wendet euch bitte an querkopf@t-online.de.