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Klassenkampf und Selbstorganisation

Eine politische Einschätzung des Kampfzyklus bei der AEG in Nürnberg

Einleitung

Die Auseinandersetzung um die Schließung des AEG Stammwerkes in Nürnberg dauerte Monate. Dabei zeigten die ArbeiterInnen eine für deutsche Verhältnisse ungewohnte Entschlossenheit und Ausdauer. Leider ist es unmöglich die gesamte ungeheuer spannende Erfahrung auch nur annähernd im Rahmen dieses Artikels auszuwerten. Daher beschränkt sich unsere Einschätzung auf die entscheidenden Punkte des Kampfzyklus bei der AEG.
  • Was waren die wesentlichen Merkmale der AEG-Auseinandersetzung, die sie von anderen Streiks unterscheiden?
  • Wie ist der gesamte Kampfzyklus nach seinem vorläufigen Ende zu bewerten?
  • Worin liegt die politische Bedeutung der AEG?
Im zweiten Teil werden die Lehren, die aus der AEG gezogen werden können, beleuchtet.
  • Welche Konsequenzen muss die Linke ziehen?
  • Was können KollegInnen, die gegen Massenentlassungen kämpfen, von der AEG lernen?
  • Wie kann die notwendige Auseinandersetzung mit der chauvinistischen und teilweise offenen nationalistischen Standortlogik geführt werden?

Zur Seite 2: Worin liegt die Bedeutung des AEG-Streiks? >>>

Politischer Streik bei der AEG - Klassenkampf bei der AEG - Die IGM als Ordnungsmacht - Selbstorganisation der Klasse - Erfolg oder Niederlage - Ein Schritt nach vorn - Die politische Bedeutung der AEG

Zur Seite 3: Lehren, die aus der AEG gezogen werden können >>>

Konsequenzen für die Linke - Was kann die Klasse lernen? - Internationale Solidarität

Zur Seite 4: Chronologie des Kampfs um die AEG >>>

Chronik des Kampfs um die AEG

Und zu Nr. 5: Ein aufschlussreiches Interview >>>

"Der AEG-Streik ist in eine politische Dimension gegangen" Interview aus der DKP Zeitung "Unsere Zeit" (UZ) vom 17.03.2006 mit Jürgen Wechsler, Streikleiter des AEG Electrolux Hausgerätewerkes Nürnberg und 2. Bevollmächtigter der IG Metall Nürnberg.



Das Ende des Streiks - Eine Niederlage ?

Die Linke versteht den Streik bei der AEG als Niederlage. Darum halten wir es für nötig unsere Einschätzung zu veröffentlichen, weil wir den gesamten Streikablauf in seiner Vielfältigkeit analysiert haben und wohl als eine Minderheit feststellen, dass durch den Streik der Klassenkampf ein Schritt vorwärts gekommen ist.La lutte continue!
Wir sehen den Kampfzyklus bei der AEG in Nürnberg als eine wichtige Erfahrung und Chance. Er steht zusammen mit dem 6-tägigen wilden Streik bei Opel Bochum und der Bewegung gegen Hartz IV am Anfang eines neuen Aufschwungs des Klassenkampfes in Deutschland. Im Frühjahr 2006 sprechen einige angesichts der ungewohnten Häufung, Länge und Entschlossenheit von Streiks in Deutschland bereits von der "Rückkehr eines Gespenstes".
Ergreifen wir als revolutionäre Linke diese Chance, lernen aus unseren Fehlern, nutzen die positiven Erfahrungen, dann wird es möglich sein, den Klassenkampf voranzutreiben.






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