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boeses:oesterreich 08/0903

Willkommen zur neuen Ausgabe von boeses:oesterreich!

Diesmal kommt boeses:oesterreich als (spaet-) sommerliche Doppelausgabe,
dafuer in Zukunft hoffentlich wieder immer bereits am Anfang des Monats,
drueckt uns die Daumen, dass das auch immer so hinhaut ;-)

Jetzt noch schnell (fuer Neulinge) die Erklaerung was dieser Newsletter
sein soll, und warum wir ihn machen:

boeses:oesterreich ist unser monatlicher Newsletter, der ueber die
aktuelle Situation in Oesterreich (und ueber die Auswirkungen der
FPOe/OeVP Regierung) informieren soll. Entschlossen haben wir uns dazu,
da wir bemerkt haben, dass die Wissenslage ueber den realen Zustand in
Oesterreich speziell in anderen Laendern sehr gering ist. Die Regierung
hat es geschafft, dass mit der Diskussion ueber die EU-"Sanktionen" der
alltaegliche Wahnsinn dieses Landes aus dem Blickfeld der
internationalen Oeffentlichkeit verschwand. Mittlerweile sind die
"Sanktionen" aufgehoben, etwas das in Oesterreich durch (fast) alle
politischen Gruppierungen als Sieg gefeiert wurde, das "Interesse" an
der Entwicklung Oesterreichs noch weiter geschrumpft. Die befuerchtete
"Normalisierung" der rechts-rechtsextremen oesterreichischen Regierung
schreitet voran, Informationen ueber die Verschaerfung der Zustaende in
Oesterreich sind darum wichtiger denn je. Gerade deshalb ist es auch
aeusserst erwuenscht, dass dieser Newsletter so breit wie moeglich
verteilt wird, damit so viele Menschen wie moeglich von den Zustaenden
in Oesterreich erfahren. Also: Verbreiten, verbreiten, verbreiten!
Natuerlich ist es ebenso moeglich dieses Material (auch auszugsweise)
fuer Zeitschriften zu verwenden, schickt uns halt zumindestens ein Mail,
wenn ihr dies tut.

Kritik und Anmerkungen (wenn moeglich schreibt bitte in deutsch oder
englisch!!) an:

 raw@raw.at

Viel Spass beim Lesen!

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[1] Naziaufmarsch, abgeblasen
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[2] Notarzt wegen Toetung von Seibani Wague angeklagt
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[3] Oesterreichische Asylpolitik
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[4] Law and Order, rassistisch und gnadenlos
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[5] AsylwerberInnen sollen "gemeinnuetzige Arbeit" verrichten
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[6] Familien-Wahlrecht gefordert
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[7] Kinder statt Party - eine Wertediskussion
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[8] Haider bleibt in Kaernten oder auch nicht
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[9] Frau + Mann = richtige Ehe
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[10] Salzburger FPOe mit Aufloesungserscheinungen
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[11] DatenschuetzerInnen kritisieren HEROLD Business Data
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[1] Naziaufmarsch, abgeblasen
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Manche koennen es einfach nicht lassen: Obwohl er mit seinen
Aktivitaeten bisher nur eine Niederlage und Peinlichkeit nach der
anderen eingefahren hat, wollte der Korneuburger Neonazi Sascha
Gasthuber erneut aufmarschieren. Der Hintergrund war eigentlich einer,
der in Oesterreich durchaus mehrheitstauglich waere, naemlich die vor
kurzem erfolgte Aufhebung eines Ehrengrabes fuer den
Nazi-Flieger-"Helden" Walter Nowotny, gegen die seit Wochen von der
allmaechtigen Kronen Zeitung und Co. Sturm gelaufen wird (siehe
boeses:oesterreich 0703).

Allein mit Gasthuber - diesmal als "Schutzbuendnis Soldatengrab"
"getarnt" - will dann doch lieber keineR was machen, so distanzierte
sich im Vorfeld sogar der rechte Fluegel in der rechtsextremen FPOe von
dem Vorhaben. Kein Wunder also, dass es kaum Widerspruch gab, als die
Wiener Polizei mit dem Hinweis auf zu erwartende Verstoesse gegen das
NS-Wiederbetaetigungsgesetz die Demonstration wenige Tage vor dem
angepeilten Datum untersagte. Zusaetzlich sah sich Gasthuber noch mit
einer Hausdurchsuchung konfrontiert, in deren Verlauf auch die Produkte
seines ohnehin schlecht laufenden Internet-Versandes beschlagnahmt
wurden.

Statt dem Naziaufmarsch kam es zu einer antifaschistischen Demonstration
an der sich rund 500 Personen beteiligten. Zwar tauchten am Rand
derselben immer wieder vereinzelte Neonazis auf, diesen gelang es aber
den ganzen Tag ueber - dank umfangreicher "Beobachtung" durch
AntifaschistInnen und Polizei nicht, sich zu organisieren.

(Quelle: Eigenrecherche)

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[2] Notarzt wegen Toetung von Seibani Wague angeklagt
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Im Fall Seibani Wague, der Mitte Juli bei einer "Beamtshandlung" durch
die Wiener Polizei ums Leben gekommen ist (siehe boeses:oesterreich
0703), wurde jetzt der Notarzt - nicht aber die beteiligten
PolizistInnen - vom Innenministerium wegen fahrlaessiger Toetung
angeklagt.

Laut der Akte des Ministeriums habe der Arzt "fahrlaessig den Tod
herbeigefuehrt, indem er es unterliess, nach intramuskulaerer
Verabreichung des Medikamentes Haldol (ein Beruhigungsmittel, Anm.) die
Vitalfunktionen ausreichend zu ueberwachen, weshalb er den kritischen
Zustand des Cheibani W. nicht erkannte und dieser in der Folge
verstarb", zitiert der "Falter" aus dem Akt. In ersten Meldungen der
Polizei war das Verhalten des Notarztes noch als voellig korrekt
beschrieben worden...

Zur gleichen Zeit fordert nun der Wiener FP-Obmann Hilmar Kabas die
sofortige Schliessung des Afrikakulturdorfs, in dem Wague arbeitete.
Dass der Mauretanier laut einem Verschlussakt des Innenministeriums
unter Drogen gestanden sein soll, naehrt fuer Kabas den Verdacht, dass
"das wienweite Problem von schwarzafrikanischen Drogenhaendlern" im
Wiener Stadtpark seine Fortsetzung finde. Er verwies auch darauf, dass
die Gemeinde Wien beim "Ferienspiel" mit dem Afrikadorf kooperiere.
Wiener Kinder und Jugendliche koennten dadurch "quasi von Amts wegen" in
Kontakt mit Drogenkriminalitaet gebracht werden, befuerchtete Kabas in
einer Aussendung.

Dazu im Gegensatz sprach sich der Gruene Rathaus-Klubchef Christoph
Chorherr fuer eine Weiterfuehrung und Subventionierung im kommenden Jahr
aus. Nach dem Todesfall und den beiden Brandanschlaegen wuerden fuer die
Abgangsdeckung 15.000 Euro, genauso wie ein neuer Standort benoetigt, so
die Gruenen.

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[3] Oesterreichische Asylpolitik
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Nachdem bei einer Massenschlaegerei am 9.8.03 im Fluechtlingslager
Traiskirchen ein tschechenischer Fluechtling ums Leben kam, ist eine
Diskussion um die staatliche Unterbringung von Asylsuchenden im
allgemeinen, und um das Lager Traiskirchen im speziellen entbrannt.

Waehrend von Seiten der FPOe zum x-ten Mal die Schliessung gefordert
wurde, schmettert Innenminister Strasser (OeVP) jede Kritik an den
Zustaenden in Traiskirchen ab, indem er meint, dass "tschetschenische
Asylwerber besonders aggressiv" seien. Ein Sprecher des
Bundeskriminalamtes macht die, "Hitze" und laermende Kinder fuer den
Gewaltausbruch verantwortlich.

Michael Chalupka von der Diakonie, die bis vor kurzem gemeinsam mit
Caritas, Volkshilfe und Rotem Kreuz das Lager betreut hat, sieht das
anders: "Es liegt hauptsaechlich am Mangel an Beratung." In Traiskirchen
lebten schwer Traumatisierte Tuer an Tuer mit Menschen, die sie als
potenzielle FeindInnen betrachteten (in diesem Fall: MoldawierInnen und
TschetschenInnen). Eine Situation, die "viel Sozialarbeit und Mediation"
noetig mache.

Doch seit dem 1. Juli 2003 ist die deutsche Firma "European Homecare"
fuer die Versorgung der AsylwerberInnen zustaendig, und die Maxime
lautet: Kostenreduzierung. Gespart wird, wo es geht: das Taschengeld
(40.-/Monat) , von dem saemtliche Hygieneartikel gekauft werden muessen,
wird erst Ende des Monat ausbezahlt, Klopapier rationiert, und
natuerlich an der Betreuung: Zum Zeitpunkt der Schlaegerei befanden sich
lediglich ein Betreuer und zwei Wachleute im Lager.

In einem zweiten Lager (Bad Kreuzen, Oberoesterreich), das durch
European Homecare "betreut" wird, arbeiteten die zwei zustaendigen
Sozialarbeiter, vor der Uebernahme noch in der Kueche. Der dortige
Lagerleiter Rainer Nottrott:
"Es sind keine Sozialarbeiter, die den Beruf gelernt haben, sondern
angelernte Kraefte".

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[4] Law and Order, rassistisch und gnadenlos
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In einem heftig kritisierten Akt hat Justizminister Boehmdorfer letztes
Jahr den Wiener Jugendgerichtshof aufgeloest (siehe boeses:oesterreich
0402), damals kritisierte der Minister die Zustaende als
"menschenrechtswidrig". Nun werden die jungen Gefangenen einfach in
einem Seitentrakt der Justizanstalt Josefstadt untergebracht. So auch
ein 14-jaehriger Rumaene, sein "Vergehen": Der Diebstahl einer
Champagnerflasche und einer Zahnbuerste, Gesamtwert gerade mal 57 Euro,
nichts wofuer in Oesterreich geborene Jugendliche in Haft wandern
wuerden.

Aber weil er Rumaene ist, muss er halt unter dem "Verdacht auf
gewerbsmaessigen schweren Diebstahl" in den Knast. Dort wurde er dann
von seinen Mithaeftlingen mehrmals vergewaltigt, der Kommentar des
leitenden Staatsanwalts im Justizministeriums dazu: Die "Chemie"
zwischen den Haeftlingen sei "unguenstig" gewesen, einen Zusammenhang
mit den Haftbedingungen kann er nicht erkennen. Und in kaum
ueberbietbarem Zynismus weiter: "So was kann, soll aber nicht
vorkommen".

(Quelle:  http://www.falter.at)

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[5] AsylwerberInnen sollen "gemeinnuetzige Arbeit" verrichten
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Wer in Oesterreich um Asyl ansucht, darf bisher keiner Erwerbstaetigkeit
nachgehen, Innenminister Strasser will dies nun aendern. Aber natuerlich
nicht aus humanitaeren Gruenden, sondern damit sich die AsylwerberInnen
"nuetzlich" machen koennen, gemeinnuetzige Arbeit auf "freiwilliger
Basis" schwebt dem OeVP-Politiker vor. Mal sehen wie lange es dauert,
bis aus "freiwilliger" dann Zwangsarbeit wird, bzw. wie die
Nicht-Teilnahme an solchen "Projekten" sich auf die Bearbeitung des
Asylantrags auswirkt.

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[6] Familien-Wahlrecht gefordert
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Laut Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (OeVP) koennte die Zeit reif
sein: fuer ein Familienwahlrecht, das den Eltern pro Kind eine Stimme
zusaetzlich gewaehrt. Der Ex-Familienminister moechte dafuer auch die
restlichen Parlamentsparteien gewinnen. Zustimmung dazu signalisieren
vorerst aber nur die Freiheitlichen.

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[7] Kinder statt Party - eine Wertediskussion
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"Nach meinem Verstaendnis hat die aeltere Generation den
Generationenvertrag erfuellt, sie hat fuer ihre Eltern gesorgt, und sie
hat Kinder bekommen. Kinder sind die beste Zukunftssicherung, darueber
muss man reden" meint Bildungsministerin Gehrer (OeVP), und fragt sich
weiter: "Was macht das Leben lebenswert? Etwa wenn man von Party zu
Party rauscht?"

Prompt melden sich saemtliche Parteien zu Wort, um ihr Scherflein zur
Werte-Diskussion beizutragen. Allerdings nicht immer frei gewisser
Komik: So schlaegt z.B. der Vorsitzende des Rings Freiheitlicher Jugend,
Johann Gudenus, vor Verhuetungsmittel zu besteuern, um so der sinkenden
Geburtenrate entgegenzusteuern, stoesst damit aber nicht einmal in
seiner eigenen Organisation auf positive Resonanz.

OeVP-Nationalratspraesident Andreas Kohl weiss hingegen, wie er seine
Schaefchen zum patriotischen Koitus ueberreden kann: Er "droht" den
OesterreicherInnen damit, dass ueber eine verstaerkte Einwanderung
nachgedacht werden muesse, wenn die sie nicht endlich mehr Kinder
abliefern wuerden. Alles in allem Wortmeldungen, die sogar
OeVP-Innenminister Strasser "zum Kotzen" findet.

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[8] Haider bleibt in Kaernten oder auch nicht
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Joerg-bin-schon-fast-weg-Haider wird wieder bei der Landtagswahl im
Maerz 2004 in Kaernten fuer den Posten als Landeshauptmann kandidieren,
so zumindest seine derzeitige Ueberzeugung. Ausschlaggebend dafuer war
laut Haider die Zufriedenheit seiner Landsleute, deshalb wuerde er auch
gerne die 42% von der letzten Landtagswahl uebertreffen.

Wie er dieses "Versprechen" einhalten will, bleibt allerdings offen,
schliesslich betont er regelmaessig, dass er jederzeit fuer den Posten
des FPOe-Chefs zur Verfuegung stuende.

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[9] Frau + Mann = richtige Ehe
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Der rechtliche Unterschied, der noch immer zwischen hetero- und
homosexuellen Paaren besteht, ist nach Ansicht der OeVP gerechtfertigt,
weil Beziehungen, die Kinder hervorbringen koennten, mehr Foerderung und
Unterstuetzung noetig haben. Ganz im Sinne der heftig diskutierten
Aussendung des Vatikans zu homosexuellen Paaren, nach der "die Ehe
heilig ist, waehrend homosexuelle Beziehungen gegen das natuerliche
Sittengesetz verstossen", argumentiert also die Schuessel-Partei.

Waehrend in anderen europaeischen Laendern die Gleichstellung bereits
erfolgt oder zumindest gefoerdert wird, tuempelt das kleine Oesterreich
noch immer im katholischen Sumpf dahin. Nun muss sich allerdings der
Verfassungsgerichtshof mit der Thematik beschaeftigen: ein schwules
Paerchen aus Wien fordert ihr Recht auf Ehe ein.

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[10] Salzburger FPOe mit Aufloesungserscheinungen
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Der Salzburger Landtagsabgeordnete Helmut Naderer hat seinen Austritt
aus der FPOe bekannt gegeben. Er moechte damit der
"menschenverachtenden" Hatz, die sich in den letzten Monaten gegen ihn
parteiintern entwickelt habe, ein Ende bereiten. Er kam damit einem
bevorstehenden Ausschluss aus der Partei zuvor. Mit ihm verliess auch
die gesamte FPOe-Fraktion der Stadt Seekirchen, in der Naderer
Vizebuergermeister ist, die Partei, in Zukunft wollen sie als "Freie
Demokraten Seekirchen" bei Wahlen antreten.

Mittlerweile sind auch bereits vier weitere Salzburger FPOe
Landesgruppen geschlossen aus der Partei ausgetreten, als Grund nannten
sie dabei "die undemokratische Salzburger Parteifuehrung durch
Landesparteiobmann Karl Schnell, dessen Forderung nach einem
Parteiausschluss von (...) Helmut Naderer sowie die demotivierende
Freiheitliche Landespolitik". Schnell selbst zeigt sich betont
ungeruehrt und meint: "Der Selbstreinigungsprozess tut der Partei gut".
Na wenn er es sagt...

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[11] DatenschuetzerInnen kritisieren HEROLD Business Data
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Der Adressbuchverlag HEROLD Business Data plant eine CD-Rom auf den
Markt zu bringen, die ueber 2 Millionen Personen in Oesterreich
Informationen sogenannte Tiefendaten wie Alter, Kaufkraft, Stellung im
Haushalt, Partnerschaft oder Haushaltsgroesse liefert.
KonsumentenschuetzerInnen wie Hans Zeger von der ARGE Daten kritisieren,
dass damit fundamentale Rechtsbestimmungen ignoriert werden. Es ist
anzunehmen, dass ein Grossteil der Betroffenen nie bewusst ihre
Zustimmung zur Verwendung derartiger Privatdaten wusst gegeben haben.

Auf der Firmenhomepage von Herold Business Data wurde mittlerweile eine
Hotline fuer betroffene KonsumentInnen, die Widerspruch gegen die
Datenverwendung einlegen wollen, eingerichtet. Es ist jedoch fraglich,
ob alle Betroffenen auch tatsaechlich ueber diese Moeglichkeit
informiert worden sind, und natuerlich auch was dann erst recht mit den
Einspruchsdaten passiert.

(Quelle:  http://www.ad.or.at/)

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EPILOG
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KEIN FRIEDE MIT OESTERREICH!!!
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06.09.2003
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