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Grodno: Bullenwillkür in Belarus

In der Nacht vom 7. auf den 8. September 2002 wurde der bekannte Rockmusiker und Journalist Stas Pochobut von dem Milizangehörigen Valerij Shpakevich in Grodno körperlich misshandelt. Stas wurde ein Backenknochen gebrochen, ausserdem wurden eine Gehirnerschütterung und zahlreiche weitere Körperverletzungen festgestellt. Stas musste sich einer Gesichtsoperation unterziehen, damit der Knochen wieder richtig zusammenwachsen konnte.
Trotz der eindeutigen Sachlage, die sich durch Zeugenaussagen bestätigen lassen, lehnte es die Staatsanwaltschaft des Leninbezirks in Grodno ab, ein Strafverfahren gegen Shpakevich einzuleiten. Stattdessen wandte sie sich an die Verwaltung des Inneren des Gebiets Grodno mit der Aufforderung die Eignung von Valerij Shpakevich für seinen Dienst zu überprüfen. Indes erklärte die Milizführung die "Einhaltung der Ordnung" zur Chefsache und erteilte Valerij Shpakevich für sein Vergehen einen ....VERWEIS.
Inzwischen hat Stas Beschwerde eingelegt bei der Verwaltung des Inneren des Gebiets Grodno, die sich der Sache in den kommenden Tagen annehmen will.
Wir wenden uns an alle mitdenkenden Leute mit der Bitte um Unterstützung der Faxkampagne, die von der Internetzeitung "Pagonia" und der Jugendorganisation "RAZAM!" durchgeführt wird. Dafür ist es nötig ein Fax an den Chef der Verwaltung des Inneren des Gebiets Grodno Belashevskij A.A. zu schicken (00375-152-79 73 72)

Der Text sollte ungefähr folgendermassen abgefasst sein:
An den Leiter der Verwaltung des Inneren des Gebiets Grodno
Belashevskij A.A.

In der Nacht vom 7. auf den 8. September 2002 wurde der bekannte Rockmusiker und Journalist Stas Pochobut von dem Milizangehörigen Valerij Shpakevich in Grodno körperlich misshandelt. Stas wurde ein Backenknochen gebrochen, ausserdem wurden eine Gehirnerschütterung und zahlreiche weitere Körperverletzungen festgestellt. Stas musste sich einer Gesichtsoperation unterziehen, damit der Knochen wieder richtig zusammenwachsen konnte.
Trotz der Tatsache, dass sich sie Staatsanwaltschaft des Leninbezirks in Grodno bei den entsprechenden Ermittlungen des Sachverhaltes an Sie mit der Aufforderung gewandt hat, die Eignung von Valerij Shpakevich für seinen Dienst zu prüfen, wurde ihm lediglich ein Verweis erteilt. Ich wende mich an Sie mit der Aufforderung, gegen Ihren Mitarbeiter Valerij Shpakevich Massnahmen von geeigneter Härte zu ergreifen entsprechend der von ihm begangenen Tat.
Datum, Unterschrift


Fragen an:
A.Siewier
00375-152-33 46 46 Grodno
 kds-razam@tut.by

 

07.01.2003
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