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Austria: boeses - oesterreich 12. 01

Willkommen zur neuen Ausgabe von boeses:oesterreich!

Egal wie kalt es draussen auch sein mag, politisch gesehen ist es in
Oesterreich noch kaelter. Verfolgung von Homosexuellen, die
fortschreitende Durchdringung der Medien mit
FPOe/OeVP-ParteigaengerInnen und der alltaegliche Rassismus sind nur
einige der Themen in dieser Ausgabe.

Jetzt noch schnell (fuer Neulinge) die Erklaerung was dieser
Newsletter sein soll, und warum wir ihn machen:

boeses:oesterreich ist unser monatlicher Newsletter, der ueber die
aktuelle Situation in Oesterreich (und ueber die Auswirkungen der
FPOe/OeVP Regierung) informieren soll. Entschlossen haben wir uns
dazu, da wir bemerkt haben, dass die Wissenslage ueber den realen
Zustand in Oesterreich speziell in anderen Laendern sehr gering ist.
Die Regierung hat es geschafft, dass mit der Diskussion ueber die
EU-"Sanktionen" der alltaegliche Wahnsinn dieses Landes aus dem
Blickfeld der internationalen Oeffentlichkeit verschwand.
Mittlerweile sind die "Sanktionen" aufgehoben, etwas das in
Oesterreich durch (fast) alle politischen Gruppierungen als Sieg
gefeiert wurde, das "Interesse" an der Entwicklung Oesterreichs noch
weiter geschrumpft. Die befuerchtete "Normalisierung" der
rechts-rechtsextremen oesterreichischen Regierung schreitet voran,
Informationen ueber die Verschaerfung der Zustaende in Oesterreich
sind darum wichtiger denn je. Gerade deshalb ist es auch aeusserst
erwuenscht, dass dieser Newsletter so breit wie moeglich verteilt
wird, damit so viele Menschen wie moeglich von den Zustaenden in
Oesterreich erfahren. Also: Verbreiten, verbreiten, verbreiten!
Natuerlich ist es ebenso moeglich dieses Material (auch auszugsweise)
fuer Zeitschriften zu verwenden, schickt uns halt zumindestens ein
Mail, wenn ihr dies tut.

Kritik und Anmerkungen (wenn moeglich schreibt bitte in deutsch oder
englisch!!) an:

 raw@raw.at

Viel Spass beim Lesen!


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[1] Voelkischer Kampf gegen zweisprachige Ortstafeln
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[2] Touristin in Schubhaft genommen
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[3] Neue Wege des Journalismus
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[4] Staatlich finanziertes Regierungsfernsehen
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[5] "Menschenjaeger" eine zulaessige Wertung
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[6] Vom Ruhigstellen staatlich verordneter Polizeikritik
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[7] Charles Ofoedu "darf" noch bleiben
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[8] Optische Unterstuetzung fuer eine Ministerin
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[9] Boese Reime
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[10] Keine Gnade fuer schwule Liebe
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[11] Zentrale Ueberwachung
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[12] Informations"sicherheits"gesetz
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[1] Voelkischer Kampf gegen zweisprachige Ortstafeln
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Zu einem Sturm der Entruestung fuehrte eine Entscheidung des
Verfassungsgerichtshofes, nach der auch in Ortschaften mit weniger
als - bisher als Grenze definierte - 25 Prozent Angehoerige einer
"Minderheit" zweisprachige Ortstafeln angebracht werden muessen. Zehn
Prozent waeren nach dem Erkenntnis bereits ausreichend. Betroffen von
der neuen Regelung waere vor allem Kaernten, da es hier eine starke
slowenischsprachige "Minderheit" gibt, doch dass in dieser Frage
nichts geschieht, dafuer will Kaerntens Landeshauptmann - und
selbsternannter Alpen-Robin Hood - Joerg Haider sorgen. Und da kann
er sich der Unterstuetzung seiner Landsleute sicher sein: Wurde doch
bereits die Umsetzung der alten Regelung vom deutschnationalen Mob
schon in den 70iger-Jahren verhindert. Dementsprechend scharf seine
Reaktionen: Einerseits kuendigte er - bar jeglicher gesetzlichen
Grundlage - eine Volksbefragung zu der Thematik an, andererseits
fordert er die Absetzung des Verfassungsgerichtshofspraesidenten und
erklaert, dass auch die bereits bestehenden zweisprachigen Ortstafeln
abgebaut werden sollen.

Als die "drei Weisen" letztes Jahr Oesterreich besuchten, um sich
ueber die Situation nach der Regierungsuebernahme von FPOe und OeVP
zu erkundigen, ruehmte sich Haider noch mit seinem guten Verhaeltnis
zur slowenischen "Volksgruppe". Dem kritischen Ausland fuehrte er ein
potemkinsches Dorf vor und nannte dieses "Kaerntner Modell".

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[2] Touristin in Schubhaft genommen
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Ihren Wien-Besuch wird eine 62-jaehrige Touristin aus der Ukraine so
schnell nicht vergessen: Eigentlich war sie ja mit einer Reisegruppe
auf dem Weg nach Italien, der Zwischenstopp in Wien sollte sich aber
als fatal erweisen. Denn dabei ging ihre Tasche verloren, samt
Reisepass und Visum, prompt wurde sie - gelernt ist gelernt - von der
Polizei kontrolliert und - allen Erklaerungen zum Trotz - in
Schubhaft genommen. Erst nach 4 Tagen und Interventionen von NGOs
wurde die Frau wieder freigelassen. Rechtlich alles einwandfrei.

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[3] Neue Wege des Journalismus
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Der Kaerntner Landeshauptmann Joerg Haider sieht sich selber gerne im
Fernsehen, und wenn ihm die Medien nicht oft genug die Moeglichkeit
zur Selbstdarstellung, bieten dreht er halt kurzerhand selbst ein
Interview. So geschehen Anfang Oktober fuer eine lokale
Nachrichtensendung des staatlichen Fernsehens ORF. Haider hatte ein
Interview anlaesslich seines Besuches in New York angeboten, das
Kaerntner Landesstudio des ORF zeigte sich interessiert, befand aber
die dadurch entstehenden Kosten fuer das Kamerateam als zu hoch.
Hilfsbereit und uneigennuetzig wie immer drehte Haider mit seinen
Mitarbeitern das Interview kurzerhand selber und stellte das Material
- das auch prompt gesendet wurde - dem Sender zur Verfuegung.
Mittlerweile hat der ORF-Redakteursrat diese Vorgangsweise als
"inakzeptabel" bezeichnet. Na ob das was helfen wird...

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[4] Staatlich finanziertes Regierungsfernsehen
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Viel Worte wurden von Seiten der Regierungsparteien verloren ueber
die angeblich bevorstehende "Entpolitisierung" des staatlichen
Fernsehsenders ORF, daraus geworden ist - wenig ueberraschend -
nichts. Zur neuen Generaldirektorin wurde mit Monika Lindner eine
Vertrauensfrau von Niederoesterreichs Landeshauptmann Erwin Proell
(OeVP) gewaehlt. Doch auch fuer die FPOe hat sie einige Geschenke im
Gepaeck: So soll der Posten des Informationsdirektors mit Walter
Seledec besetzt werden. Dieser ist bisher Chef der
Mittagsnachrichtensendung, in dieser Funktion schaffte er es schon
mal 20 Minuten lang ueber eine Pressekonferenz der FPOe zu berichten.
Nebenbei ist er Brigadier beim Bundesheer, kauft dort gerne Waffen zu
Billigstpreisen und produziert als Dokumentation getarnte
Dokumentationen fuer FPOe und Bundesheer, die dann auch regelmaessig
im Hauptabendprogramm landen. Auch der Posten des Radiodirektor soll
einschlaegig besetzt werden: Und zwar mit Gerhard Draxler
ausgerechnet mit dem Mann, der die Ausstrahlung des oben erwaehnte
Selbstinterviews Joerg Haiders zu verantworten hatte...

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[5] "Menschenjaeger" eine zulaessige Wertung
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Letzten Maerz wurde dem Journalisten Karl Pfeifer Schadenersatz
zuerkannt, da ein Schreiberling der rechtsextremen Wochenzeitung "Zur
Zeit" behauptet hatte, dass er gegen den Politologen Werner
Pfeifenberger eine "Menschenhatz eroeffnet (habe), die in der Folge
bis zum Tod des Gehetzten gehen sollte". Pfeifenberger hatte zuvor
rechtsextreme und revisionistische Artikel verfasst, die schliesslich
zu einer Anzeige gegen ihn wegen NS-Wiederbetaetigung fuehrten. Noch
vor dem Prozess beging Pfeifenberger Selbstmord.

Das Urteil wurde nun vom Oberlandesgericht aufgehoben, da das
"Tatsachensubstrat richtig sei" - Pfeifer hatte Pfeifenberger in
einem Artikel "Nazidiktion" vorgeworfen - und die "Menschenhatz"
somit eine zulaessige Wertung darstellt.

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[6] Vom Ruhigstellen staatlich verordneter Polizeikritik
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Buelent Oeztoplu, Leiter des Jugend-, Kultur- und Integrationsvereins
Echo, war bis vor kurzem Mitglied einer Kommission des
Menschenrechtsbeirates (eine staatliche Institution, deren
VertreterInnen u.a. das Recht haben, jede Polizeihandlung - auch
unangekuendigt - zu beobachten und zu kritisieren).
Am 12.9.01 wurde er aufgrund eines internationalen Haftbefehls aus
Deutschland festgenommen und drei Wochen in Haft behalten, die ersten
5 Tage davon voellig isoliert. Als Haftgrund stellte sich
schliesslich Verdacht auf versuchten Todschlag eines Polizisten im
Jahr 1984 in Mannheim/D heraus. Damals war er drei tuerkischen
Staatsbuergern zur Hilfe geeilt, die von Deutschen angegriffen
wurden. Buelent wurde dabei angeschossen und fluechtete in die
naechste Polizeistation (ebenso wie die anderen beteiligten
tuerkischen Staatsbuerger). Nur waren die beteiligten Deutschen
Zivilpolizisten, was den in Deutschland verbliebenen Angegriffenen
schliesslich Knast einbrachte, dem nach Oesterreich zurueckgekehrten
Buelent Oeztoplu "nur" eine Art inoffizielles Einreiseverbot (per
"ruhendem" Haftbefehl).

Erst im August dieses Jahres stellte das zustaendige Gericht in
Mannheim einen internationalen Haftbefehl aus, ganz offensichtlich
aufgrund "spezieller Informationen" aus Oesterreich, wie in der nun
von Buelent Oeztoplu per Einreise nach Deutschland erzwungenen
Gerichtsverhandlung die RichterInnen fast unverhohlen mitgeteilten.

Vom Menschenrechtsbeirat wurde er zwischenzeitlich suspendiert - erst
auf erheblichen Druck wurde eine Option auf seine Wiederaufnahme nach
vollstaendiger Klaerung der Vorwuerfe in die Suspendierung
eingefuegt. Insofern hat die Aktion ja ihren Zweck erfuellt...

(Quelle:  http://www.echo.non.at)

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[7] Charles Ofoedu "darf" noch bleiben
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Nachdem der in Nigeria geborene Schriftsteller Charles Ofoedu
vergangenen Monat entgegen einer fremdenpolizeilichen Weisung von der
Fremdenpolizei voruebergehend in Schubhaft genommen wurde (siehe
boeses:oesterreich 1101), hat noch rechtzeitig vor Ablauf der
fremdenpolizeilich "genehmigten" Frist bis 1.12.01 der
Verfassungsgerichtshof (VfGh) Charles Einspruch gegen das gegen ihn
verhaengte Aufenthaltsverbot aufschiebende Wirkung zuerkannt. Charles
Ofoedu ist nun also zumindest theoretisch bis zum VfGh-Entscheid
ueber die Rechtsmaessigkeit des Aufenthaltsverbotes vor einer
Abschiebung sicher.

(Quelle:  http://www.no-racism.net)

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[8] Optische Unterstuetzung fuer eine Ministerin
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Die Alpbacher Technologiegespraeche sind fuer Oesterreich ein recht
wichtiges Treffen. Unter anderem hielt dort letztes Mal auch
Infrastrukturministerin Monika Forstinger (FPOe) einen Redebeitrag,
der mit Hilfe zweier Firmen vorbereitet und durch Video und Animation
visuell unterstuetzt wurde. Beeindruckend auch der Preis, der dafuer
ausgegeben wurde, damit die Ministerin ein halbwegs gutes Bild
machte: Schlappe 40.000 Euro kostete es die immer wieder aufs Neue
beeindruckende Inkompetenz von Frau Forstinger eine Rede lang zu
ueberspielen.

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[9] Boese Reime
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Die "Kronen Zeitung" "erfreut" ihre LeserInnen auch mit Reimen eines
gewissen "Wolf Martin". Seine Reime enthalten regelmaessig
rassistische, antisemitische und sexistische Anspielungen. Ein Reim
ueber die Kolporteure der Obdachlosen-Zeitung "Augustin", die er als
"laestig wie Laeuse und Wanzen" bezeichnete, war dann sogar dem
oesterreichischen Presserat zu viel. Dieser kam zur Ueberzeugung,
dass seine Aussage ein eindeutiger Verstoss gegen den Ehrenkodex der
oesterreichischen Presse ist und der Autor seine Berufspflichten
verletzt hat. Weitere Konsequenzen wird es daraus aber keine geben,
wer legt sich denn schon mit der - mit Abstand - auflagenstaerksten
Tageszeitung Oesterreichs an?

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[10] Keine Gnade fuer schwule Liebe
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Im Fall des 36-jaehrigen Mannes der wegen Geschlechtsverkehr mit
einem 17-jaehrigen letztes Monat zu einer fuenfmonatigen Haftstrafe
verurteilt wurde (siehe boeses:oesterreich 1101) hat nun auch
Bundespraesident Klestil ein Gnadengesuch abgelehnt. In einem Brief
an den Anwalt des Angeklagten. teilte die Praesidentschaftskanzlei
mit, dass das Gnadengesuch dazu dienen wuerde dem 209 "die
Effizienz" zu nehmen und damit "in die Rechte der Volksvertretung
einzugreifen und so "die verfassungsrechtlichen Grundsaetze der
demokratischen Staatswillensbildung und der Gewaltentrennung
verletzen" wuerde.

Der Verfassungsgerichtshof wies unterdessen einen Antrag des
Oberlandesgerichtes Innsbruck zurueck, wonach der Paragraph 209
verfassungswidrig sei, da das Gegenteil schon 1989 festgestellt
wurde. Er schloss aber nicht aus, das der Paragraph 209 nicht unter
anderen Gesichtspunkten und einem anders formulierten Antrag
ueberprueft werden kann. Die Zurueckweisung des Antrages hat die
Bundesregierung bereits Mitte Juli im Ministerrat empfohlen. Auch
Bundeskanzler Schuessel wiederholte wieder mehrmals, dass er auf die
unveraenderte Beibehaltung des 209 bestehe.

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[11] Zentrale Ueberwachung
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Das umstrittene Zentrale Melderegister (ZMR) wird ab 1. Maerz 2002
seinen Vollbetrieb aufnehmen. Damit wird das groesste elektronische
Verwaltungsregister Oesterreichs erschaffen, in dem unter anderem die
Daten des Wohnsitzes aller OesterreicherInnen gespeichert und online
abrufbar sein werden.

(Quelle:  http://derstandard.at)

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[12] Informations"sicherheits"gesetz
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Das neue Informationssicherheitsgesetz wurde mit den Stimmen der
Regierungsparteien OeVP und FPOe beschlossen. Das bedeutet unter
anderem, dass oesterreichische Bundesbedienstete, die Zugang zu
Dokumenten ab der Klassifikation "vertraulich" haben, hinkuenftig von
der Staatspolizei ueberprueft werden. Auf die Frage, ob der Aufwand
nicht zu hoch waere, bemerkte der Botschafter vom Voelkerrechtsbuero
im Aussenministerium, dass ohnehin bereits die Haelfte ueberprueft
worden waeren und die Staatspolizei in Aussicht gestellt hat, die
uebrigen Beamten innerhalb eines Tages zu ueberpruefen. Ueber
datenschuetzerische Bedenken wurde gleich gar nicht diskutiert.

(Quelle:  http://derstandard.at)

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EPILOG
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Falls ihr diese Aussendung nicht mehr von uns haben moechtet,
schreibt uns einfach ein kurzes Mail. Bitte schaut aber zuerst, ob
ihr das betreffende Mail auch wirklich DIREKT von uns bekommen habt,
sonst muesst ihr euch halt an die netten Leute wenden, die diese
Aussendung weitergeschickt haben ;-)))))

Umgekehrt geht das natuerlich auch (und freut uns auch viel mehr).
Wer/welche in Zukunft direkt von uns, und damit auch garantiert alle
unsere Aussendungen, kriegen moechte mailt uns einfach mit dem Wunsch
in unseren Verteiler aufgenommen zu werden (Und auch hier noch mal
der Hinweis: Schreibt wenn moeglich bitte in deutsch oder englisch!).

Noch einfacher koennt ihr den Newsletter auf unserer Homepage
( http://www.raw.at) im Bereich "Kontakt" bestellen. Einfach
e-mail-Adresse ausfuellen, die gewuenschte(n) Sprache(n) auswaehlen
und ab damit!

In diesem Sinne
bis zum naechsten Mal
KEIN FRIEDE MIT OESTERREICH!!!

Rosa Antifa Wien (RAW)

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27.12.2001
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