In Wan frieren die Hoffnungen ein!

In Wan liegen die Temperaturen bei minus 9 Grad und es sind 20 cm Schnee gefallen. Die Bewohner haben zwei starke Erdbeben überlebt und müssen nun gegen die Kälte und immer wieder auftretende Zeltbrände kämpfen. Das Leben in den Zelten wird immer härter. Bis jetzt kam es zu 127 Brandfällen in den Zelten, bei denen 11 Personen, mehrheitlich Kinder, ums Leben kamen.
Es sind über 3 Monate nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7.2 am 23. Oktober 2011 in Wan vergangen, doch es leben noch immer etwa 70 Tausend Menschen in Zelten. Es gibt weiterhin keine Infrastruktur für die Container-Wohnungen. Bis jetzt konnte sich das Leben der von dem Erdbeben Betroffenen nicht normalisieren. Ab dem 2. Januar haben die Schulen den Unterricht wieder aufgenommen, die Lehrer sind in die Stadt zurückgekehrt. Aber auch für das Lehrpersonal gibt es Schwierigkeiten bei ihrer Unterbringung. Zu wenig Wohnraum steht zur Verfügung.

Quelle: ANF, 31.01.2012, ISKU

ISKU | Informationsstelle Kurdistan