| KCK:
AKP bringt Operationsangebote nach Hewler
Der KCK-Exekutivrat
hat in einer schriftlichen Erklärung am 30.Januar zu den Angriffen der
AKP und Gülen Gemeinde gegen die Kurden, zu Vernichtungsplänen gegen Öcalan
und den Entwicklungen hinsichtlich Westkurdistan (Syrien) Stellung genommen.
Für neue Massaker
wird das Fundament geschaffen
In der Erklärung des KCK-Exekutivrates heißt es zu den neuen diplomatischen
Bemühungen der AKP: „Die Vertreter der AKP reisen nach Südkurdistan und
treffen sich mit verschiedenen Institutionen. Sie erklären ihnen, dass
sie eine neue großangelegte Operation gegen die PKK planen, dieses Mal
diese ‚Plage‘ ein für alle Mal beseitigen wollen, und auf Unterstützung
von ihnen hoffen. Sie geben an, ihre Vorbereitungen bereits getroffen
zu haben und wollen alle, vor allem gewisse kurdische Kreis, unbedingt
in diese Operationen mit einbeziehen. Mit ihren medialen Lügen und ihrer
psychologischen Kriegsführung wollen sie sich hierfür eine künstliche
Überlegenheit erschaffen. Sie beabsichtigen gegen die kurdische Freiheitsbewegung
einen neues Kriegskonzept und gegen die Bevölkerung neue Massaker zu initiieren.“
Totalisolation Abdullah
Öcalans soll eine rechtliche Grundlage bekommen
In Bezug auf Abdullah Öcalan, dem nun mittlerweile seit über sechs Monaten
mit willkürlichen Gründen seine wöchentlichen Anwaltskonsultationen untersagt
werden, erklärte die KCK: „Auf der einen Seite wird tagtäglich das politische
Genozid ausgeweitet1 und auf der anderen
Seite versucht die AKP-Gülen-Koalition für die jeglichem Recht entbehrende
Totalisolation unseres Vorsitzenden eine rechtliche Formel zu finden.
Was hiermit beabsichtigt wird ist nichts anderes als ein neues Vernichtungskonzept
und die Vorbereitung auf neue Massaker. Anders ist die Praxis nicht zu
interpretieren. Allerdings werden, wie bisher auch, in Zukunft die Pläne
dieses faschistischen Kolonialismus nicht aufgehen.
Kritik an der Konferenz
zu Westkurdistan in Hewler
In der Erklärung wurde die Konferenz vom letzten Wochenende zu Westkurdistan,
die in Hewler organisiert wurde, bewertet und hierbei unterstrichen, dass
der Erfolg in diesem Teil Kurdistans unbedingt die Einheit aller kurdischer
Kräfte dort voraussetze. Dem fügte der Exekutivrat hinzu: „Die Konferenz
hatte nicht die Absicht alle Gruppen und Parteien der Region zu vereinen
und vertrat somit nicht die Mehrheit des kurdischen Volks im Westen. Deswegen
ist diese Konferenz als Schlag gegen die kurdische Einheit zu verstehen.
Die Interessen unseres Volkes in Westkurdistan kann nur durch eine kurdische
Einheit gewahrt werden. Deswegen stimmt uns solch eine Konferenz, die
sich nur auf einen bestimmten Kreis von Parteien aus Westkurdistan stützt,
nachdenklich. Der Regierung der Föderalen Region Kurdistans bekommt als
Gastgeber dieser Konferenz eine besonders unglückliche Rolle zu. In ihren
Erklärungen betont sie stets die Wichtigkeit der kurdischen Einheit, in
ihrer Praxis ist wird sie dem allerdings nicht gerecht. Solch eine Haltung
hat keinerlei Nutzen für das kurdische Volk.“
Quelle: ANF, 30.01.2012,
ISKU
1-
Gemeint sind die Festnahmewellen im Rahmen der sog. KCK-Operationen
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