| Operationen
der türkischen Armee ebnen den Weg zu weiteren Gefechten
BEHDİNAN - Die Operationen
des türkischen Militärs gegen die HPG (Volksverteidigunskräfte), die am
13. August eine Waffenpause eingeleitet hat, dauern an.
Im Landkreis Cukurca in Hakkari sind bei Gefechten, die im Zuge einer
Militäroperation entstanden sind, zwei Soldaten getötet worden.
Nahe des Dorfes Tiyarê in dieser
Region kam es bei einer Operation des türkischen Militärs zu Gefechten
mit HPG-Guerillas. Am 16. August haben militärischen Spezialeinheiten
die Guerillas der HPG belagert, woraufhin die Guerillas sich verteidigt
haben. Laut den Informationen der HPG-Pressestelle (BIM) wurden bei den
Gefechten 2 Soldaten der Spezialeinheit getötet und weitere Soldaten vermisst.
Nach der Auseinandersetzung
hat das türkische Militär die Toten und Verletzten mit Sikosky-Helikoptern
abtransportiert. Die Operation dauert hingegen zur Stunde noch an.
Neue Operation in Muş
Weiterhin hat das türkische Militär heute in den Morgenstunden Operationen
begonnen, welche die Regionen Gırmeçok, Baskent, Benzen, Geliye Gulık
und Mile Koxê im Landkreis Varto in Muş betreffen. Die HPG-Pressestelle
lässt verlauten, dass militärische Spezialeinheiten zusammen mit Soldaten
in zivil an der Operation, die immer noch andauert, teilneehmen würden.
Gleichzeitig Operationen und
Bombardements
Laut HPG-Pressestelle startete das türkische Militär am Abend 14. August
in den Regionen Kepe Mırışka und Kevire Spi im Landkreis Cukurca der Provinz
Hakkari Operationen, die bis zum Abend des 16. August andauerten und in
einem ergebnislosen Rückzug des Militärs endeten. Vor allem das Gebiet
Küçük Gare sei verstärkt bombardiert worden.
Bei einer Minenexplosion wurden
Tiere verletzt, danach Bombardements
Gleichzeitig haben regionale Quellen gemeldet, dass am 10. August in Gunde
Sineva in Yüksekkova eine von Soldaten gelegte Mine explodierte und Tiere
der dortigen Dorfbewohner_innen zerfetzte.
Danach bombardierte das türkische Militär die Dorfbewohner_innen. Es gab
dabei weder Verletzte noch Tote, jedoch wurde weiteres Vieh der Dorfbewohner_innen
getötet.
(ANF, 17.08.2010,
ISKU)
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