BDP-Friedenskonvoi nach Dörtyol

Wegen der faschistischen Angriffe gegen die KurdInnen in Dörtyol im Bezirk Hatay, beschloss die Partei für Frieden und Demokratie (BDP) einen „Friedenskonvoi“ nach Dörtyol. Vor Ort will sich die Delegation mit den Opfern der Angriffe sowie mit den zuständigen Beamten treffen, um die Gründe für die Unruhen in der Stadt und Nachlässigkeit der Beamten bei der Verhinderung der Angriffe herauszufinden.
Der Konvoi, an dem sich die BDP-Kovorsitzenden Selahattin Demirtas und Gulten Kisanak sowie andere BDP-Abgeordnete beteiligen, setzte sich am frühen Morgen in Amed in Bewegung. Etwa 50 Fahrzeuge beteiligen sich an dem Konvoi. Zwischen Riha (Urfa) und Antep wurde der Konvoi von türkischen Sicherheitskräfte gestoppt. Die AktivistInnen sowie deren Papiere wurden überprüft.

Gouverneur von Hatay verbietet den Friedenskonvoi

Während die KurdInnen in Dörtyol sich auf den Konvoi vorbereiten, hat der Gouverneur von Hatay dem Konvoi, einschließlich der kurdischen Abgeordneten, das betreten der Stadt untersagt. Das Verbot begründet er wegen der „Empfindlichkeit“ der Einheimischen.

Quelle: ANF, 29.07.2010, ISKU

ISKU | Informationsstelle Kurdistan