PJAK bekennt sich zu Attentat auf Staatsanwalt im Iran

XOY – Das Hauptquartier der „Einheiten aus Ost-Kurdistan“ (Hêzên Rojhilata Kurdistanê, HRK) erklärte zu dem Attentat auf den iranischen Staatsanwalt Weli Heci Qulizade in Xoy, dass er wegen seiner Praktiken den Kurden gegenüber bestraft worden ist. Auf der Basis der Selbstverteidigung sei diese Aktion von Einheiten der PJAK durchgeführt worden, weil Weli Heci Qulizade an den Todesurteilen gegen Hasan Hikmet Demir und Fesih Yasemini beteiligt gewesen sein soll.
Das iranische Regime vollstreckte in der letzten Zeit des Öfteren die Todesstrafe. Weitere Todesurteile stehen noch aus. Zu dem sind die Gefangenen in den iranischen Gefängnissen willkürlicher Folter und Repression ausgesetzt. Dagegen sei die PJAK aktiv geworden und forderte für die Gefangenen im Iran eine menschliche Behandlung.

Quelle: ANF, 20.01.2010, ISKU

ISKU | Informationsstelle Kurdistan