| Türkei/Kurdistan:
Kinder protestieren gegen Schläge mit dem Gewehrkolben
MARDİN - In der Türkisch-Syrischen
Grenzstadt Nusaybin/Nisêbîn in der Provinz Mardin haben Hunderte Kinder
gegen einen brutalen Polizeiübergriff in Hakkari/Colemerg protestiert.
Bei dem Übergriff brach ein Polizist eines Sondereinsatzkommandos dem
14 jährigen S.T. durch Schläge mit dem Gewehrkolben und Tritte gegen den
Kopf den Schädel. Dabei fiel S.T. zunächst ins Koma.
Zeyni Çıtırkı, die die Pressekonferenz in Vertretung der Kinder abhielt
dazu: „Die Regierung lud Duzende von Kindern aus anderen Ländern zum 23
Tag des Kindes ein. Am gleichen Tag kam es zu dem Übergriff in Hakkari
und Kindern werden Arme gebrochen. Wir schreien gegen die Brutalität gegenüber
kurdischen Kindern an. Genug ist Genug. Wir wollen kein Blut und keine
Tränen mehr sehen. Die Regierung sollte Geld für Bildung und nicht für
Krieg ausgeben“.
Hier einige der weiteren Parolen die die Kinder während der Demonstration
riefen: “Nieder mit den Scheußlichkeiten der AKP”, “Lang lebe der Frieden”,
“Lang lebe die Freiheit”, “Die Mörder der Kinder werden den Preis vor
dem Ende der Menschheitsgeschichte bezahlen”.
Quelle: DIHA, 02.05.2009,
ISKU
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