Kurdische Medienmitarbeiter protestieren gegen Verbote

In Amed haben MitarbeiterInnen kurdischer Medien gegen die zunehmende Repression protestiert. Um das Ausmaß der Zeitungsverbote zu demonstrieren, hängten sie die kriminalisierten Printmedien an einer Kette vor dem Gerichtsgebäude auf. Weiterhin zeigten sie Schilder, die mit Parolen wie „Eine Schande für die Türkei“ und „Hieß es nicht, kurdisch sei erlaubt?“ auf arabisch, kurdisch, englisch und türkisch. Die TeilnehmerInnen der Protestkundgebung riefen dazu Parolen wie „Die freien Medien lassen sich nicht zum schweigen bringen“ und „Keine Repression kann uns einschüchtern“.

Vorausgegangen war der Aktion ein gegen die einzige kurdischsprachige Tageszeitung Azadiya Welat ausgesprochenes einmonatiges Erscheinungsverbot.

Quelle: ANF, 08.10.2008, ISKU

Übersetzung aus dem Türkischen
ISKU | Informationsstelle Kurdistan