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Frankfurt/M.: »Vom Mythos objektiver Forschung nach Auschwitz. Unbewusste Verstrickungen in die NS-Vergangenheit bei der Untersuchung der Shoah in der Bundesrepublik Deutschland«

Wie kommt es, dass so viele Deutsche antisemitische Positionen
vertreten, obwohl der Antisemitismus doch aus den öffentlichen, den
politischen, den wissen-schaftlichen Diskursen verschwunden schien? Auf
welchen Wegen reproduziert sich antisemitisches Wissen jenseits der
Öffentlichkeit? Lässt sich der private, der familiäre, der
intergenerationelle Diskurs benennen und untersuchen, in dem sich die
Tradierung des antisemitischen Wissens seit 1945 vollzieht? Wie
funktioniert das, wenn doch zu Hause eigentlich »über so was«, »über
die Vergangenheit« und das, »was da mit den Juden passiert ist«, nicht
geredet wird? Wie bewusst ist es den Akteurinnen, dass sie
antisemitische Stereotype verwenden? Wie hoch ist die Identifikation
mit den Groß-/ Eltern? Wie lässt es sich gleichzeitig gegen Nazis und
für »Opi + Omi« sein?

»Vom Mythos objektiver Forschung nach Auschwitz.
Unbewusste Verstrickungen in die NS-Vergangenheit bei der Untersuchung
der Shoah in der Bundesrepublik Deutschland«

Veranstaltung mit Kurt Grünberg
(Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt)
Dienstag, 16.12., 20 Uhr
KoZ (Studierendenhaus)

veranstaltet von "spektrum toter hund" - in kooperation mit diskus

 

15.12.2003
"spektrum toter hund" - in kooperation mit diskus   [Aktuelles zum Thema: Kritik d. Antisemitismus]  Zurück zur Übersicht

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