Österreich modernisiert, neues Opfer "Sisi"
Die Wiener Bildhauerin Ulrike Truger: "In den vergangenen Jahren das historische Bild der früheren Kaiserin von Österreich neu aufgearbeitet und revidiert. Nur in der künstlerischen Darstellung ist alles beim alten geblieben." Deshalb arbeitet die Theodor Körner Preisträgerin an einer Großskulptur für den Wiener Prater. Das Denkmal stellt eine dynamisch schreitende Sisi dar. 6,5 Tonnen schwer 2,6 Meter groß und aus weißem Carrara-Mamor gemeißelt, so wird die neue Kaiserin.
Truger: "Aus der Starrheit wird in meinem Sisi-Denkmal Lebendigkeit, aus dem Ebenmaß wird Einzigartigkeit und aus dem geschliffenen Marmor wird ein archaischer Stein".
Die Künstlerin sieht in ihrer Arbeit 'die Darstellung des zeitlosen, allgemein menschlichen Problems der Befreiung von Klischees und die Zurückgewinnung des Einzigartigen'. Armes Österreich das alte Helden polieren und Biegen muß.
Im übrigen, Truger ist auch die Schöpferin des "Oscar des Journalismus", den jeder Gatterer- und Rennerpreisträger erhält.
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