Anmeldung der Demo |
| Heute fand ein Gespräch der gruppe behubelni mit dem Anmelder der Demo am D13 in Aachen statt, um die Gruppe über das "Kooperationsgespräch" mit der Polizei zu informieren. Bei dem Gespräch waren von Seiten der Polizei Die Damen Beaujean und Flachskamp-Hagemann, sowie die Herren Bames, Schreckenberg, Knaub, Becker und Roman anwesend. Der Einsatzleiter für die Demonstration Herr Dr. Lennartz war noch im Urlaub. Bei der Polizei bestand Interesse zu erfahren, was sich hinter dem Motto der Demo "Für das Recht auf Bewegungsfreiheit verbirgt. Ihnen wurde erklärt, das die Einschränkung der Bewegungsfreiheit, die für Flüchtlinge seit vielen Jahren besteht und nun mittels der Hooligangesetze auf weitere Teile der Bevölkerung ausgedehnt wird, eine nicht hinzunehmende Einschränkung von Grundrechten sei, gegen die es zu protestieren gilt. Die Polzei wollte wissen, ob mit Teilnehmern von außerhalb zu rechnen sei, was der Anmelder nicht ausschließen konnte. Dann interessierte sie noch, ob die Demo etwas mit den Aktionstagen zu tun habe.Es wurde erklärt, das es da wohl inhaltliche Übereinstimmungen gibt. Die Polizei erklärte ihre Probleme mit der Demoroute, die so nicht durchfürbar sei. Auf keinen Fall wollen sie erlauben, dass die Demonstration durch die Adalbertstraße und die Großkölnstraße geht. Da sei, wegen der ohnehin großen Menschenmenge nicht möglich, einen geordneten Demozug durchzuführen und man müsse ja auch an mögliche Feuerwehr- und RTW-Einsätze denken. Diese Entscheidung stand wohl schon vorher fest, so dass alle Gegenargumente nix nutzten. Als Ersatz wurde ein Weg vom Kugelbrunnen durch die Blondelstraße (statt Adalbertstraße) und Mostardstraße, Neupforte und Seilgraben (statt Großkölnstraße) angeordnet. Der Anmelder bat um Bedenkzeit und will der Polizei seine Entscheidung bis Montag mitteilen. Er ließ aber in unserem Gespräch durchblicken, dass er die angemeldete Route für geeigneter hält und daran festhalten möchte. Für diesen Fall wird die abgeänderte Route als Auflage in die Genehmigung geschrieben. Irgendwie sei es zum Vergleich mit den Montagsdemos des Antikriegsbündnisses gekommen, dass ja auch schon mal durch die Adalbertstraße geht. Das wollte die Polizei nicht gelten lassen, da zu dieser Demonstration sicher "Menschen mit mehr Demoerfahrung" kämen. Sie ließen also durchblicken, was sie erwarten und dass ist offensichtlich nicht die bunte Demo, die wir uns vorstellen. Nicht verwunderlich, dass die Vorbereitung auf Gewalt von der Polizei ausgeht. Dann wollten sie noch wissen, ob der Anmelder mit Störungen rechnet, was verneint werden konnte. Die ins Gespräch gebrachten Pflastersteinwürfe seien ja für die Absichten der Demonstration nicht förderlich. Gleiche Frage an die Polizei: Nein, die rechnet auch nicht mit Störungen. Weshalb sie denn dann Lager aufbauen? Das seien reine Erfindungen der Presse, von der Polizei sei das nicht beabsichtigt und auch nicht an die Presse gegeben worden. Na ja, wir werden sehen, ob das wirklich ein Märchen ist. Die AZ ist ja schon immer für ihre "Stürmer-Mentalität" bekannt. |