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Diese Technische Dokumentation soll Leuten, die HTML-Seiten für LinksRhein erstellen wollen, den Einstieg erleichtern. Der Schwerpunkt liegt auf der Erklärung des HTML-Codes zu einem Beispieldokument (ein Leserbrief im Rahmen des Hungerstreiks von Flüchtlingen im letzten Jahr). Es empfiehlt sich ein HTML-Einführungsbuch zur Vertiefung zu lesen. Darüber hinaus wird das Übertragen des Dokuments auf den WebServer sowie der Zusammenhang zwischen der Inhaltserschließung mit der Suchfunktionalität beschrieben.
Die Grafik zeigt, wie die LinksRhein-Seiten produziert werden. Die elektronischen Texte werden in einem HTML-Editor in HTML umgesetzt und inhaltlich erschlossen. Anschließend übertragen wir sie mit einen FTP-Programm auf den WebServer der Firma Seeseiten. Unsere Suchmaschine grast diesen Server (genauer: nur die von uns produzierten Seiten) täglich ab und erstellt einen Index. Mit einem WebBrowser (z.B. Netscape Navigator oder Microsoft Internet Explorer) kann auf die Seiten weltweit zugegriffen werden.
Texte nehmen wir am liebsten in elektronischer Form (z.B. als Mail oder Word-Datei) entgegen. Ansonsten müssen wir sie erst einscannen und mit einer Texterkennungssoftware (OCR) behandeln, was recht aufwändig ist. Sind Bilder enthalten, müssen diese in der Regel mit Bildbearbeitungssoftware nachbearbeitet werden. Wichtig ist dabei, dass wegen der Übertragungszeiten im Internet Bilder nicht größer als etwa 100 kByte sein sollten, weshalb sie vorher möglichst gut komprimiert werden sollten. Mit einem 56k-Modem braucht so eine Datei immer noch gut 5 Sekunden, bis sie übertragen ist. In der Regel muss eine Datei, die für das Web aufbereitet wird, völlig neu layoutet werden.
Wir führen zu jedem Dokument in LinksRhein ein umfangreiche Inhaltserschließung durch. Das Bild zeigt, am Beispiel eines Leserinnenbriefs welche. Titel, Autorin, Erstellungsdatum, URL(d.i. die Internetadresse) sind nur die vordergründigsten Angaben. Nicht sichtbar ist z.B. die Kurzbeschreibung jedes Dokuments, die später in der Trefferliste der Suchmaschine angezeigt wird. Auch die Zuordnung zu dem jeweiligen Kontext (hier: die Pressedoku der Karawane-Seite) in Form von Links und Navigationsbuttons ist eine Form der Inhaltserschließung.
Jedes HTML-Dokument besitzt einen Kopfteil (Header) und einen Körper (Body), die mit den entsprechenden HTML-Tags gekennzeichnet sind. Im Header von LinksRhein-Dokumenten sind der Titel, der Verweis auf das Stylesheet sowie die Dublin Core-Metadaten untergebracht. Im Body befinden sich das LinksRhein-Logo, Quellenangabe, obere und untere Navigationsleiste sowie der eigentliche Text. Diese Elemente findet ihr auch in der folgenden Darstellung des HTML-Codes unseres Beispieldokuments wieder.
Am Beispiel eines Leserbriefs soll der HTML-Code von LinksRhein-Seiten erklärt werden. Auf der linken Seite befinden sich die Veranschaulichungen / Erklärungen des etwas länglichen Codes, der auf der rechten Seite abgebildet ist.
Stylesheets sind Dateien, die einheitliche Layoutbeschreibungen für zahlreiche HTML-Seiten enthalten. Für unterschiedliche Ausgabegeräte (Drucker=print/ Monitor=screen) können im HTML- Header durch den Verweis auf unterschiedliche Stylesheets unterschiedliche Layout-Vorgaben definiert werden. Die Layout-Definitionen befinden sich hier in den Dateien lr_print.css und lr_screen.css. Wird eine Textzeile mit dem Style von Titel versehen, ist die Darstellung fett (bold), 30 pixel hoch (font-size: 30pt) und hat einen Abstand zur nächsten Zeile von ebenfalls 30 pt. Für die Autorin wird ein kursives, fettes Schriftbild, mit einer Ausrechtung an den rechten Rand definiert.
Dublin Core ist ein internationaler Metadaten Standard für die Beschreibung von Dokumenten im World Wide Web. Es umfasst im Kern 15 Felder wie Titel, Beschreibung, Schlagwort, Datum etc.) In HTML werden Dublin Core Metadaten mit dem Meta-Tag (<meta name=„“ content=„“>) ausgezeichnet. Die Suchmaschine von LinksRhein indexiert sowohl den Volltext als auch jedes Feld dieser Metadaten und ermöglicht später die Suche in diesen Feldern. Gänsefüsschen (wie hier bei DC.Description) müssen mit &quot; gekennzeichnet werden. Mehrere DC.Creator oder DC.Subject-Angaben kommen untereinander in separate Zeilen. Der Name der Autorin muss in der Reihenfolge  Nachname, Vorname angegeben werden. Das Datum entspricht dem Veröffentlichungsdatum der elektronischen Version und ist mit der Notation Jahr-Monat-Tag einzugeben. Als Textart (DC.Type) gibt es bei uns eigentlich nur text.article für Zeitungsartikel und text.pamphlet für Flugis etc. und text.info für 
Hier ist die obere Navigationsleiste und ihr HTML-Code abgebildet. Auf der linken Seite befinden sich Links zu den übergeordneten Verzeichnissen, auf der rechten Seite gibt es zwei Navigationspfeile und ein Button um auf das Suchformular zu wechseln.
Ein LinksRhein Dokument, wie z.B. der Leserbrief, besteht aus 2 Tabellen, von denen die obere 2 Zeilen mit je 2 Spalten besitzt und die untere nur aus einer Zeile besteht. Die 1. Tabelle hat in der 1. Zeile das Logo und die Quellenangabe und in der 2. Zeile die Navigationsleiste. Nach dem Text folgt die 2. Tabelle. Sie besteht nur aus einer Navigationsleiste (links wieder die übergeordneten Verzeichnisse, rechts zwei Navigationsbuttons und ein Button um zum Anfang des Dokuments zurückzukommen.
Die Tabellenstruktur wird wie oben dargestellt nach HTML umgesetzt. Die HTML-Tags lauten <table></table> für eine Tabelle, <tr></tr> für eine Zeile und <td></td>für eine Spalte. Es sind also 2 Tabellen, von denen die obere aus 2 Zeilen mit je 2 Spalten und die untere aus 1 Zeile mit ebenfalls 2 Spalten besteht.
Im Suchformular können sowohl Volltextsuchen als auch Suchen in bestimmten Feldern (Titel, AutorIn, Schlagwort und Beschreibung), die den bei der Inhaltserschließung vergebenen Dublin Core Metadaten (DC.Title, DC.Creator, DC.Subject und DC.Description) entsprechen, durchgeführt werden. Wir betreiben eine eigene Open-Source Suchmaschine („Harvest“), die die Dublin Core-Metadaten richtig behandelt.Täglich (von 5 Uhr bis 6 Uhr) wird das gesamte Angebot von LinksRhein gesammelt und indexiert. Die Suche wird durch JavaScript-Funktionen in der Suchseite gestartet.
Die Schlagwort-Navigation verwendet ebenfalls die Suchmaschine, jedoch mit voreingestellten Anfragen. Sobald der Button angeclickt wird („onClick“) wird die JavaScript Funktion openStr() aufgerufen, die als Parameter den Suchbegriff „Festung Europa“  an die Harvest Suchmaschine übergibt. Auch hier können wie beim Suchformular bestimmte Felder (eben die Dublin-Core Metadaten) durchsucht werden. Das Hinzufügen neuer Buttons ist einfach: es brauchen jeweils nur die Beschriftung des Buttons und der Suchbegriff ausgetauscht werden.
Der Grund, warum wir den kostenlosen Phase5 HTML-Editor empfehlen können ist, dass er sauberen Code erzeugt (d.h. nicht in den  Sourcecode Dinge reinschreibt, die wir nicht drinstehen haben wollen), seine Unterstützung von Stylesheets, dann die Tatsache, dass er selbst einen Browser integriert hat und zu guter Letzt sogar per FTP Dateien übertragen kann.
Das Übertragen der Dateien vom Rechner zu Hause auf den Seeseiten-Server geschieht mit einem FTP-Programm (FTP=File Transfer Protokoll). Also: Ins Internet einwählen, und die FTP-Verbindung aufbauen. Einloggen geht mit Hostadresse: www.seeseiten.de, username: linksrhein, password: geheim. Der Rest ist irgendwie selbsterklärend und funktioniert wie normale Dateimanager, nur dass das rechte Fenster nicht für den eigenen Rechner steht, sondern die Verzeichnisstruktur des Seeseitenservers enthält.