|
|
|
|
|
|
Konstanz (egr) Seit kurzem gibt es auch in Konstanz eine Städtegruppe "Terre des Femmes". Den ersten öffentliche Auftritt der Konstanzer Gruppe wird es am 25. November geben, im Rahmen des internationalen Gedenktags "Nein zu Gewalt an Frauen". Dieser Tag geht zurück auf den Tod der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den Diktator Trujillo beteiligt.
"Terre des Femmes" will an diesem Tag deutschlandweit 1500 Fahnen hissen, um auf die Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. Weitere Aktivitäten der Konstanzer Städtegruppe sind in Planung, ein weiteres wichtiges Datum wird der Frauentag am 8. März sein. Alle, die Interesse daran haben, in der Städtegruppe Konstanz mitzuarbeiten, sind und willkommen.
Um die Menschenrechtsverletzungen, denen Frauen auch heute noch weltweit ausgesetzt sind, geht es in der Arbeit der Organisation "Terres des Femmes". Die Vereinigung konnte im Rahmen eines internationalen Kongresses, der im Oktober in Berlin unter der Schirmfrauschaft der bundesdeutschen Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Christine Bergmann, stattfand, auf einen nunmehr zwanzigjährigen Einsatz für den Schutz von Frauen und Mädchen zurückblicken. Als einer der wichtigsten Erfolge, die "Terre des Femmes" rrungen hat, gilt die Bekämpfung eder grausamen Beschneidungen von Mädchen. In Zusammenarbeit mit internationalen Kräften wurde diese mittlerweile in einigen Ländern wie Ägypten verboten und unter Strafe gestellt. Weitere Hauptaktionsthemen sind Probleme asylsuchender Frauen und der Frauenhandel. Unter dem Motto "Männer setzen Zeichen" können sich Männer zum Thema Frauenhandel und Prostitution melden und über Hilfsmöäglichkeiten informieren, per Hotline, mit Hilfe von Broschüren und über Internet.
Die Kontaktadresse: Christa Böger, Telefon (07533)6076: e-mail Christa.boeger@gmx.de
|
|
|
sw, 8.11.01