KCK beendet einseitigen Waffenstillstand!

Die Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistan (KCK) erklärte offiziell das Ende ihres Waffenstillstandes. Sie erklärte, dass die AKP-Regierung nicht die notwendigen Schritte eingeleitet hat, sondern im Gegenteil darauf beharrt ihre Vernichtungspolitik stärker denn je einzusetzen. In so einer Situation sei der einseitiger Waffenstillstand bedeutungslos.

Die KCK ruft das kurdische Volk und die demokratischen Kräften dazu auf, sich gegen den Faschismus und Staatsterror Erdoğans und der AKP zu stellen und den Kampf um den Erhalt der demokratischen Werte stärker und organisierter zu führen.

In der Erklärung wurde betont, dass nach den Wahlen die AKP-Regierung weiter die Berge Kurdistans bombardiert und die kurdische Befreiungsbewegung mit allen Mitteln zu vernichten versucht. In Gever (Yüksekova) wurden zwei Jugendliche getötet, in Nisêbîn (Nusaybin) einer, in Farqin (Silvan) vier und in Colemêrg (Hakkari) ein Jugendlicher hingerichtet. Dutzende Jugendliche wurden bei den Angriffen der AKP-Regierung schwer verletzt. In vielen kurdischen Städten wurde eine Ausgangssperre verhängt, all diese Formen der Vernichtungspolitik fanden während des einseitigen Waffenstillstandes statt.

ANF, 05.11.2015, ISKU

ISKU | Informationsstelle Kurdistan