| Luftangriffe
der türkischen Armee fordern erneut zivile Opfer unter der Bevölkerung
Südkurdistans
Das türkische Militär
griff regionalen Quellen zu Folge am Abend des 15.12.2010 Dörfer in der
südkurdischen Region Haftanin in Zaxo mit Mörsern und Artillerie an. Dabei
starb der 40-jährige Bewohner des Dorfes Kerkiko Yasin Isa und eine weitere
Person wurde verletzt. Im Dorf Sineht entstand Sachschaden.
Das Hauptquartier der Volksverteidigungskräfte (HPG) forderte die kurdische
Bevölkerung und die internationale Öffentlichkeit auf, gegen diese Angriffe
zu protestieren. Sie erklärten, dass das pausenlose Bombardement das Ziel
hat, die Region zu entvölkern. Diese Angriffe widersprechen jeglichem
Recht. Trotz des Waffenstillstands der Guerilla nimmt der Artilleriebeschuss
nicht ab, jeden Tag werden Regionen in Südkurdistan bombardiert. Dieses
Jahr wurden schon etliche Dörfer bombardiert und mindestens 4 DorfbewohnerInnen
sind dieses Jahr aufgrund des Bombardements getötet worden, Dutzende wurden
verletzt.
Quelle: ANF, 17.12.2010,
ISKU
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