Frankfurter Rundschau, 29.03.2009 Türkei Tödliche Gewalt überschattet Wahlen Istanbul. Tödliche Gewalt hat die Kommunalwahlen in der Türkei überschattet. In den Städten Kars, Van, Diyarbakir, Sanliurfa und Kayseri wurden nach Medienberichten an den Wahllokalen insgesamt sechs Männer getötet. Bei Kämpfen zwischen Familienclans und Anhängern unterschiedlicher Parteien habe es zudem etwa 50 Verletzte gegeben. Die Wahl ist auch ein politischer Stimmungstest für die islamisch- konservative Regierungspartei AKP des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Letzte Umfragen sahen die Partei in den Städten und Gemeinden bei Ergebnissen zwischen 39 und 49 Prozent. Die AKP würde demnach wieder die Bürgermeister von Istanbul und Ankara stellen. Zur Stimmabgabe waren
mehr als 45 Millionen Menschen aufgerufen.
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