/
www.infoladen-daneben.de  //start/archiv/patriachat/aab/13
letzter Text  nächster Text

Antifa heißt mit Vergewaltigern saufen?! 

 Florian J., ein im Februar 1999 geouteter Vergewaltiger aus Berlin, tauchte vor ca. vier Wochen am Antifa-Tag der AAB (immer Dienstags) im Schnarup Thumby (eine Kneipe in Berlin-Friedrichshain, Scharnweberstr. 38) mindestens einmal auf.     Anstatt sofort rausgeschmissen zu werden, konnte er dort problemlos, in gemütlicher Runde, sein Bier  trinken. Es war nicht so, daß er nicht erkannt wurde, sondern sein altes (?) Umfeld reintegrierte ihn.

      Das ist aktiver Täterschutz!!! 

 Dieses Verhalten widerspricht jeglicher emanzipatorischen linken Politik!  Es ist genug diskutiert worden! Die AAB wurde schon viel zu oft aufgefordert, sich mit Vergewaltigung und Täterschutz auseinanderzusetzen. Ihr Verhalten zeigt eindeutig, daß sie sich mit dem Täter solidarisieren.  Wir haben keinen Bock mehr, uns an Euch abzuarbeiten! Wir diskutieren nicht mehr, sondern handeln. Deshalb haben wir, eine Gruppe von Frauen Lesben, das Schnarup Thumby am Dienstagabend, den    27.7.1999 angegriffen. Nachdem wir einen Stapel Flugblätter reingeworfen hatten, feuerten wir mehrere Schüsse mit CS- und Pfeffergas ab, wobei wir bewußt auf den Fußboden zielten. Auf den Flugblättern war folgender Inhalt:

„Unter Eurer Kundschaft befindet sich mindestens ein Vergewaltiger. Florian J. ist nicht nur wieder in Berlin, sondern auch in eurer Kneipe gewesen Daß er nicht rausfliegt, sondern sich in Eurer Mitte platziert, zeigt, daß ihr Taterschützerlnnen seid. Wenn ihr das nicht verhindert, kommen wir öfter vorbei. Täterschützer und Vergewaltiger wir kriegen Euch! Wir  kastrieren auch ohne Chipkarte“.

 Mit dem Gas wollten wir bezwecken, daß die Kneipe zumindestest an diesem Abend schließen muß. Wir sind uns darüber bewußt, daß es Kritik an der Form unserer Aktion geben wird, doch wir finden es gerechtfertigt, Gas nicht nur gegen Faschokneipen, sondern auch gegen Vergewaltigerkneipen einzusetzen. Von den an dem abend anwesenden Gästlnnen kann keineR behaupten, ungerechterweise Gas      abbekommen zu haben. Denn andere Frauen Lesben hatten in der vorherigen Nacht die Kneipe plakatiert und folgenden Spruch (der dort noch immer steht) direkt vor den Eingang gesprüht: Achtung: Vergewaltiger und Täterschützer trinken hier! Sie hatten auch den Hausflur des Schnarup Thumby plakatiert und mit folgenden Sprüchen besprüht: Vergewaltiger wir kriegen Euch!, Florian J. ist und bleibt ein Vergewaltiger!, Sexisten auf’s Maul!, Hier patroulliert die FrauenLesben-Miliz!  Doch bereits am folgenden Abend waren die Parolen im Hausflur vom Haus-/Kneipenkollektiv (?) entfernt  worden. Wir folgern daraus, daß sich dieses nicht hinter den Inhalt der Parolen stellen kann. 
 

FrauenLesben organisiert Euch! keinen Fußbreit den Sexisten!
      Wenn wir die BeHERRschung verlieren, haben wir schon fast gewonnen! 

     Schlagt-dle-Sexlsten-wo-lhr-sie-trefft-GmbH