Die Zusammenarbeit aller Demokraten ist notwendig!

 

Am 28. April 1998 wurde vor dem Staatssicherheitsgericht in Ankara das Verbotsverfahren gegen die prokurdische Demokratische Volkspartei (HADEP) eröffnet. Der Vorwurf gegen den Parteivorsitzenden Murat Bozlak und seine Vorstandskollegen, die am 12. Februar d.J. im Zuge einer Razzia im HADEP-Büro in Ankara festgenommen und inhaftiert worden waren, lautet: ‘Separatismus’ und ‘Führung des politischen Flügels der bewaffneten Bande PKK (Arbeiterpartei Kurdistans)’ zu sein.
Das Interview mit Mahmut Sakar, HADEP Istanbul, führte Karin Leukefeld. Die Übersetzung stammt von
Beate Rudolph.
 

Herr Sakar, wie schätzen Sie das aktuell in Ankara seit Ende April 1998 laufende Verbotsverfahren gegen Ihre Partei ein?
Es ist bekannt, daß wir seit Gründung unserer Partei ständigen Repressionen ausgesetzt sind. Seit Februar 1998 hat sich diese Situation allerdings verschärft. Die steigende Repression zeigt sich z.B. an den Überfällen auf die verschiedenen Regionalbüros unserer Partei. Unser Vorsitzender und fast der gesamte Parteivorstand befindet sich im Gefängnis. Es gibt Haftbefehle gegen unser Vorstandskomitee. Bei allen Beweismitteln und der Anklage, die vorgebracht wurde, wird deutlich, daß es sich nicht um einen Strafprozeß, sondern um ein politisches Verfahren handelt.

Wird der Prozeß international
beobachtet?
Eigentlich sollten an diesem Prozeß viele internationale Delegationen teilnemen. Mit einem Urteil gegen unsere Partei und unseren Vorsitzenden werden eigentlich auch alle unsere Wähler verurteilt. Ein solches Urteil würde sich auch gegen die gerechten Forderungen des kurdischen Volkes richten, dementsprechend ist es ein Prozeß, der große internationale Aufmerksamkeit finden sollte. Dieser Prozeß hat eine historische Dimension. Auch bei vorherigen Prozessen hatten wir schon eine größere Beteiligung erwartet. Aber unsere diesbezüglichen Erwartungen wurden enttäuscht.

Anfang Juni wurden erneut HADEP-Mitglieder und -funktonäre im kurdischen Hakkari festgenommen. Was können Sie zur Repression gegen die HADEP in den kurdischen Gebieten der Türkei sagen?
Der Kreisvorsitzende der HADEP (in Hakkari) wurde vom Bezirkskommandanten vorgeladen und festgenommen. Er befindet sich noch immer in Polizeihaft. Auch weitere HADEP-Mitglieder, die mit ihm festgenommen wurden, sind noch in Haft. So sieht das derzeit aus. Nach dem türkischen Gesetz ist solch eine Vorgehensweise eigentlich nicht legal. Auch im Zusammenhang mit der aktuellen Militäroperation in den kurdischen Gebieten und im Nordirak (Südkurdistan) gibt es vor allem auch in Van umfangreiche Repressionen gegen unsere Parteimitglieder. Darüberhinaus unterliegen auch noch andere Organisationen massiven Repressionen, wie z.B. das Mesopotamische Kulturzentrum und Zeitungen.
Man will die Arbeit unserer Partei behindern, man will verhindern, daß wir eine starke Opposition entwickeln können. Oppositionelle Arbeit soll unmöglich gemacht werden. Obwohl wir ja eine legale Partei sind, gesteht man uns eigentlich keines der gesetzlich verankerten Rechte zu. Beispielsweise beantragten wir die Genehmigung für eine Feier anläßlich unseres Gründungstages. Nicht einmal dieses Recht wurde uns zugestanden.

Was war die Ablehnungsbegründung?
Es gab keine Begründung. Trotzdem versuchten wir in kleinem Rahmen, unsere Jahrestagsfeier zu begehen.

Nach dem Anschlag auf Akin Birdal wurde eine Gruppe von Tätern festgenommen. Eine der verantwortlichen
Personen soll gesagt haben, ihr nächstes Ziel sei die HADEP in Istanbul gewesen. Wird die HADEP in Istanbul nun zu
einem besonderen Ziel der Todesschwadronen in der Türkei?
Die HADEP war schon immer ein Ziel solcher Angriffe, auch staatlicher Angriffe. Es gab viele Festnahmen, man versucht unsere Arbeit zu behindern. Für uns ist eindeutig, daß der Staat mit diesen Banden verquickt ist. Staatlicherseits wurde unsere Arbeit als potentielles Ziel für Angriffe solcher Banden aufgezeigt, also wird es weitere Repressionen geben.
Den Anschlag auf Akin Birdal versuchte man hinterher damit zu erklären, daß Mafiabanden ihn durchgeführt hätten. Der Staat hätte nichts damit zu tun. Auch im Fall weiterer Anschläge gegen die HADEP soll der Eindruck erweckt werden, daß es keinerlei Zusammenhänge zwischen diesen Angriffen und dem Staat gibt. Wenn bei anderen Parteien nur der Verdacht besteht, ihre Mitglieder oder Vorstände könnten durch evtl. zu erwartende Angriffe gefährdet sein, dann führt die Polizei sofort Gespräche mit diesen Parteien, bietet Polizeischutz und Bodyguards an. Bei uns ist es das nie so gewesen. Selbst bei offensichtlichen und massiven Angriffen fragte niemand: ‘Habt Ihr irgendwelche Forderungen, wollt Ihr Schutz haben?’ Allerdings bin ich der Ansicht, daß man diese Angriffe mit Polizeischutz nicht lösen kann. Ich halte es trotzdem für wichtig, daß in der aktuellen Situation, in der sich unser Vorstand befindet auch Polizeischutz eingefordert wird und er ihn auch erhält.
Das Attentat gegen Akin Birdal wurde von verschiedenen Organisationen von langer Hand vorbereitet. Die Aussagen eines ARGK-Überläufers (die sich u.a. auch auf Akin Birdal bezogen haben sollen; Anm. d. Red.) haben zu Angriffen und Festnahmen geführt. Es gab viele Presseberichte, die diesen Anschlag vorbereitet haben. Schließlich wurden Attentäter aus den Reihen der Banden, der Mafia gesucht und auch gefunden, die diesen Anschlag ausführten. Das macht die Zusammenarbeit zwischen dem Staat einerseits und den Banden andererseits ganz deutlich. Die Aufgabe der Banden war die technische Ausführung. Den größten Teil der Aufgabe aber erledigte der Staat. Es wäre ein Fehler, dieses Attentat auf Akin Birdal und einige andere Vorfälle der letzten Zeit losgelöst von der Geschichte der Türkei in den vergangenen zehn Jahren zu sehen. Es hat tausende Morde ‘unbekannter Täter’ gegeben. Für uns ist deutlich, daß mit dem Jahr 1991 die Aktivitäten der Konterguerilla nicht beendet waren, sondern ins Jahr 1998 transportiert wurden. Der Boden für Kontra-Aktionen besteht nach wie vor.

In den Jahren dazwischen gab es also vielleicht eine relative Ruhe. Warum denken Sie, eskalieren diese Aktionen
gerade in den letzten Monaten?
Diese Art von Aktionen erreichen einmal einen Höhepunkt, dann gehen sie wieder zurück, dann steigen sie wieder an usw. Man darf nicht den Fehler machen, zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktionen eher geringer sind, zu denken, sie seien zu Ende. 1993 und 1994, als es massive Aktionen der Konterguerilla gab, war das Interesse international sehr groß und entsprechend waren auch die internationalen Reaktionen. Nachdem die Intensität dieser Konterguerilla-Aktivitäten abgenommen hatte, ließ auch das internationale Interesse und die Reaktionen nach. Auch wenn zur Zeit nicht ganz so viele Aktionen durchgeführt werden wie damals, gibt es doch ein sehr starkes (Konterguerilla-) Potential. Ich halte es für eine politische Taktik, daß in der letzten Zeit die Verbrechen und die Repression gegen unsere Partei weniger stark waren. Möglicherweise dachte man, das Interesse der Bevölkerung gehe zurück, wenn sich die Situation etwas beruhigt. Es stellte sich aber heraus, daß die Unterstützung durch die Bevölkerung für die HADEP und ihre Politik weiter zunimmt. Also griff man (gemeint ist der Staat, Anm. d. Red.) auf die alten Methoden zurück und verstärkte die Angriffe. In den vergangenen ein, zwei Jahren haben das Militär und der Generalstab immer mehr die Führung des Staates übernommen. Zivile Organisationen und Parteien haben an Einfluß verloren, auch ihnen schreibt der Generalstab vor, was zu tun und zu sagen ist. Ich will ein Beispiel nennen: wenn es mal wieder eine Staatskrise gibt, trifft sich der Ministerpräsident mit dem Generalstab am runden Tisch und es werden geheime Vereinbarungen getroffen, irgendwelche geheimen Gremien gegründet, die die vorhandenen Probleme lösen sollen. Die Führung dieser Gremien aber übernimmt der Generalstab. So sollen Probleme gelöst werden, was aber letztlich keine Lösung ist. Im Zusammenhang mit den Wahlen versucht der Generalstab dann, Einfluß auf die neue Regierung zu nehmen. Faktisch bedeutet das, der Generalstab regiert mit, führt den Staat und beherrscht ihn. Die Zeit der gewalttätigen Ausschreitungen gegen die Bevölkerung in den Metropolen hat sich massiv verstärkt. Sogar in den Jahren 1992 und 1993 waren die Angriffe nicht so schlimm wie heute. Da der Generalstab in den staatlichen Gremien inzwischen aber so viel Macht erreicht hat, kann er die Repression derzeit auf solchem Niveau durchführen. Meiner Ansicht nach leben wir derzeit in einer sehr gefährlichen Phase. Die Gewalt ist subtiler geworden, wird anders dosiert als 1994. Es gibt einen Boden dafür, daß auch auf eine international so bekannte Persönlichkeit wie Akin Birdal ein Attentat verübt werden konnte. Damit hat die Repression einen neuen Höhepunkt erreicht. Nun wird es zunächst wieder abnehmen, doch der nächste Höhepunkt ist bereits in Sicht.

Sie selbst kommen ja aus Diyarbakir und haben dort und in den kurdischen Gebieten in den letzten Jahren als
Anwalt und Vorsitzender des IHD gearbeitet. Nun leben und arbeiten Sie in Istanbul – ist die Repression in der
Westtürkei geringer?
Die Repression in Kurdistan ist wesentlich organisierter als im Westen der Türkei. Daher können die staatlichen Sicherheitskräfte in den kurdischen Gebieten ganz anders operieren. In Kurdistan wird die Politik im Grunde von den Organisationen der Ausnahmezustandsregierung geführt. Es gibt Notstandsgesetze, es gibt den Ausnahmezustandsgouverneur, es gibt die Spezialkräfte (özel-tims), die Konterguerilla – die staatliche Repression ist völlig durchorganisiert. Die Militärs regieren Kurdistan wie ein ganz anderes Land. Der Susurluk-Fall wurde in der gesamten Türkei diskutiert, aber Kurdistan blieb davon unberührt. Nichts hat sich dort dadurch geändert, es wurde noch nicht mal darüber diskutiert. Es gibt auch eine eigene Wirtschaftsform in Kurdistan, die im wesentlichen auf dem Rauschgift- und Waffenhandel basiert. Man kann die Situation in Kurdistan mit keiner anderen Region der Türkei vergleichen, die Repression dort hält unvermindert an, die dort angewandten Methoden sind mit den Repessionsmethoden im Rest der Türkei nicht vergleichbar.
Gleichwohl verschärfen sich auch die Repressionen in den Metropolen. Man wendet dort die Erfahrungen an, die man in Kurdistan gewonnen hat. Ein weiteres großes Problem ist, daß die türkische Regierung, die diesen Vernichtskrieg gegen das kurdische Volk führt, von ihrer eigenen Bevölkerung unterstützt wird. Aufgrund fehlender Opposition kann die Regierung ihre Politik in Kurdistan ungehindert fortsetzen. Darüberhinaus wird aber doch langsam deutlich, daß Teile der türkischen Bevölkerung diesen Krieg in Kurdistan nicht mehr als legitim ansehen. Das liegt daran, daß der Krieg jetzt schon so lange dauert, daß die Wirtschaft in der Türkei weitgehend zusammengebrochen ist und der nationale Befreiungskampf, wenn auch noch in kleinem Rahmen, eine internationale Bedeutung gewonnen hat. Die sinkende Akzeptanz in der türkischen Bevölkerung sieht man auch daran, daß die gefallenen türkischen Soldaten nicht mehr mit so großem Fanatismus wie früher beerdigt werden.
Nehmen wir die Sabah (türkische Tageszeitung, Anm. d. Red.) von heute. Da gibt es auf Seite eins einen Bericht über einen Soldaten, der gefallen ist. Die Schlagzeile lautet: ‘Warum fallen die Menschen, die unsere Hoffnung sind?’ Diese Überschrift ist wirklich interessant, denn sie hat zwei Bedeutungen: ‘umut’ ist einerseits eine Umschreibung für den Soldaten, andererseits bedeutet es ‘Hoffnung’. Der Tod dieses Soldaten hat eine Diskussion über den gesamten Krieg ausgelöst. Auch die bürgerliche Presse berichtet mittlerweile von den Kriegsgewinnlern, die auf unterschiedliche Weise – ökonomisch und politisch – vom Krieg profitiert haben.
Für die HADEP – ebenso wie für andere demokratische Organisationen – ist heute die Arbeit in den Metropolen von besonderer Bedeutung. Hier gibt es Diskussionen über die Rechtmäßigkeit des geführten Krieges. Das könnte vielleicht schon zu einer Abnahme von Gewalt führen. Tatsächlich haben sich aber die Repressionen in den Metropolen verstärkt: der türkische Staat will diese Gebiete nicht auch noch verlieren.

Können Sie sagen, wieviele HADEP-
Mitglieder und Funktionsträger zur Zeit in Haft sind?
Das ist leider unmöglich, denn diese Zahlen ändern sich täglich. Von unserem Zentralkomitee sind z.Zt. zehnPersonen (in Ankara) inhaftiert. In Istanbul sind es fünf Personen. Täglich werden neue Menschen festgenommen, andere auch entlassen. Daher ändern sich die Zahlen ständig.

Wie sind die Beziehungen Ihrer Partei zur türkischen Linken? Gibt es eine Art Friedensbewegung in der Türkei gegen den Krieg?
Natürlich stehen wir miteinander in Verbindung, es gibt Gespräche mit verschiedenen Organisationen und Parteien. Es gibt auch gemeinsame Aktionen, wie bspw. am 1. Mai oder Newroz. Leider konnten wir bisher noch keine gemeinsame Front für unseren Kampf bilden. Wir sind eine Partei, die gegen das System in der Türkei kämpft, daher haben wir die Bildung einer gemeinsamen Front immer verteidigt und werden das auch weiterhin tun. Wir bemühen uns um die Bildung einer gemeinsamen Plattform. Auch wenn wir heute noch nicht sehr weit sind, sind wir doch optimistisch, daß wir es eines Tages schaffen. Nachdem die kurdische Bewegung bereits internationale Bedeutung gewonnen hat, nachdem tausende von Menschen ermordet wurden, im Kampf gefallen sind, denken wir, daß keine Organisation, keine Partei, niemand, der sich als sozialistisch, demokratisch oder revolutionär bezeichnet, sich an einer Zusammenarbeit mit uns vorbeimogeln kann. Niemand mehr kann ernsthaft ideologische oder politische Vorwände bringen, um eine Zusammenarbeit in einem Block bspw. zu verweigern. Wenn wir sehen, welche Leiden dieser Krieg über das kurdische und das türkische Volk gebracht hat, hoffen wir, daß es irgendwann einmal zu einer Zusammenarbeit von revolutionären und demokratischen Organisationen kommen wird.

Eine Möglichkeit dafür bietet doch die Vorbereitung der nächsten Wahlen.
Mesut Yilmaz hat ja angekündigt, daß er Ende d.J. (1998) zurücktreten wird. Ein Übergangsgremium soll dann für das Frühjahr 1999 die Neuwahlen vorbereiten. Wird darüber nachgedacht, für die nächsten Wahlen mit einer gemeinsamen Plattform anzutreten?
Wir bemühen uns, mit demokratischen und fortschrittlichen Kräften in der Türkei einen ähnlichen Block zu bilden wie zu den Wahlen 1995. Damals gab es den Block für Freiheit, Brot und Arbeit. Erste Gespräche darüber haben begonnen.

Ihnen ist bekannt, daß in Deutschland Ende September ein neues Parlament gewählt wird und es möglicherweise zu einem Regierungswechsel kommen wird. Es könnte sein, daß die neue Bundesregierung aus der SPD und Bündni90/Die Grünen besteht. Welche Erwartungen haben Sie an eine rot-grüne Bundesregierung?
Wir haben durchaus die Erwartung, daß sich eine solche Regierung der kurdischen Frage gegenüber wesentlich demokratischer verhält. Wir möchten, daß es keine weiteren Waffenlieferungen gibt und daß Deutschland seinen Einfluß geltend macht, um die internationale Unterstützung für die Türkei zu beenden. Wir möchten, daß die Bundesregierung zu den Menschenrechtsverletzungen in Kurdistan konkret Stellung bezieht, daß sie diesbezüglich auch auf die türkische Regierung einwirkt. Wir möchten, daß sich die zukünftige Regierung auch anders gegenüber den kurdischen Aktivitäten in Deutschland verhält, daß sie diese etwas unterstützt und nicht behindert. Denn eine Unterstützung der kurdischen Aktivitäten hier ist gleichzeitig eine Unterstützung der kurdischen Bewegung in der Türkei und Kurdistan. Wichtig ist uns, daß Deutschland die Diskussion über die kurdische Frage auf eine internationale Ebene bringt und die Rechte des kurdischen Volkes verteidigt. Das wäre für uns in der Tat eine große Hilfe.

Zum Abschluß noch eine persönliche Frage an Sie, Herr Sakar. Sie arbeiten an sehr exponierter Stelle und das mit großem Engagement. Diese Art von Arbeit in der Türkei erfordert großen persönlichen Einsatz und Mut. Woher nehmen Sie die Kraft?
Für uns ist es eine Aufgabe der Menschlichkeit, sich für ein schnelles Ende des Krieges in Kurdistan und eine politische Lösung einzusetzen. Wir sind ein Teil dieses Landes und daher sind wir verpflichtet, diese Arbeit zu tun. Es ist richtig, die Schwierigkeiten, mit denen wir konfrontiert sind, können noch zunehmen, aber das gehört dazu. So ist die Lebenseinstellung derjenigen, die diese Arbeit tun, das ist auch meine Einstellung.
 
 

Die Angriffe gegen HADEP im Jahre 1998
Alltag in der Türkei
 

Urteile und laufende Verfahren gegen die HADEP

Prozesse

Extralegale Hinrichtungen

Die Namen der Gefangenen und Verurteilten
Murat Bozlak, Vorsitzender; Mehmet Satan, Stellvertretender Vorsitzender; Ishak Tepe, Finanzbeauftragter; Hamit Geylani, Generalsekretär; M. Zeynettin Unay, Stellvertretender Generalsekretär; Ali Riza Yurtsever, Mitglied des Mesopotamischen Kulturzentrums; Melik Aygül, Abdullah Varli, Kemal Okutan, Mitglieder der Parteizentrale;
Osman Dagtekin, Kreisvorsitzender von Aydin; Sahabettin Yilmaz, Kreisvorsitzender von Payas; Hayrettin Toprak, Kreisvorsitzender von Hasankeyf; Abdulsamet Calapkulu, Mehmet Akyürek, Hanifi Akboga, Mehmet Isik, Kreisfunktionäre von Siirt; Rahim Ugrag, Kreissekretär Antalya; Antalya Ziya Yüce, Mitglied der Disziplinarrats; M. Sait Eren, Kreisfunktionär Adana; Sakir Kakalicoglu, Kreisvorsitzender Batman; Mehmet Sait Yüksel, Kreisvorsitzender; Hamza Abay, Kreisvorsitzender Eskisehir; Yilmaz Acikyüz, Kreissekretär; Kemal Bülbül, Kreisvorsitzender Ankara; Aydin Ibrahim Alcicek, Kreisvorsitzender; Osman Dagtekin, Kreissekretär; Ahmet Özgür, Kreisfinanzbeauftragter; Musa Demir, Mitglied des Exekutivrates; Kamuran Karaman, Kreisvorsitzender der Jugendkommission; Mehmet Kanat, Halil Tura, Diaddin Bazgan, Kasim Imret, Abdurahman Celik, Halil Yasak, Irfan Yilmaz, Iskender Kaya, Gülgün Erbay, Adnan Bayram, M. Dogan, M. Emin Adamis, Tahir Tas, S. Aksoy und Adem Bulut, Mitglieder. l
 
 
 

Bilanz der Repression  gegen HADEP im ersten Halbjahr 1998