DTP
zur Demokratisierung der Türkei und zur Lösung der kurdischen Frage
(…)
B. Lösungsvorschläge für wirtschaftliche und soziale Probleme
I. Wirtschaftspolitik
Um die durch die seit Republikgründung praktizierte staatliche Wirtschaftspolitik
und die Kriegssituation hervorgerufene Rückständigkeit und Zerstörung
zu beseitigen, sind grundlegende wirtschaftliche Veränderungen notwendig.
Wichtig sind die Erfahrungen der Länder, in denen die Machtbefugnisse
zwischen Hauptstadt und Kommune ausgeglichen sind und in denen auf regionale
Entwicklung ausgerichtete Modelle erfolgreich durchgeführt werden,
die der Kommune je nach Dringlichkeit und Vorrang der Region Handlungsmöglichkeiten
bei der Nutzung von Quellen bieten.
Für eine friedliche Lösung der kurdischen Frage ist eine wirksame und
umfangreiche Politik unumgänglich, welche die bestehenden gesellschaftlich-ökonomischen
Probleme löst. Damit jedoch diese Politik und die eingeleiteten Schritte
einen dauerhaften Frieden und Stabilität schaffen können, müssen wir
uns mit den historisch-politischen Gründen der Armut und der Benachteiligung
konfrontieren. So wie [in Spanien] ein hoher wirtschaftlicher Standard
in den katalanischen und baskischen Regionen die Entstehung und Fortsetzung
von Gewalt und Konfrontation nicht verhindern konnte, so wird er auch
in unserer Region keinem dauerhaften Frieden dienen, solange wir die
historisch-politischen Aspekte der gesellschaftlich-ökonomischen Probleme
nicht akzeptieren.
Den Zahlen der staatlichen Entwicklungsorganisation von 2003 zufolge
steht die ost-südostanatolische Region in der Liste der sozioökonomischen
Entwicklung an letzter Stelle. 14 der 16 am stärksten unterentwickelten
Regionen liegen in Ost- bzw. Südostanatolien.
Südostanatolien ist beim Produktivniveau in den Sektoren Landwirtschaft,
Industrie und Dienstleistung im Gegensatz zu anderen Gebieten weitgehend
zurückgeblieben, was sich auch in der Wohlstandsbilanz spiegelt. In
den im Westen des Landes liegenden am stärksten entwickelten Städten
Istanbul, Izmir und Ankara kommen auf 10 000 Einwohner 20, 23 bzw. 32
Ärzte. Dies ist schon viel weniger als eigentlich erforderlich. Zwischen
der Hauptstadt Ankara und Ağrı klafft ein 13-facher Unterschied.
Nahezu alle politischen Parteien betonen in ihren Aussagen diese sozioökonomische
Unausgewogenheit, aber die praktizierte Politik ändert nichts an der
Situation. Die offiziellen Zahlen zur regionalen Verteilung der öffentlichen
Investitionen, die an das von der 59. Regierung unter dem Aspekt der
Entwicklung angewendete Gesetz zur Investitionsförderung angelehnt sind,
zeigen, dass die praktische Durchführung kein positives Resultat in
der Region gebracht hat.
Eine Konfrontation mit den politischen und historischen Gründen für
die Armut in der Region ist für jedes gesellschaftlich-wirtschaftliche
Programm unabdingbar, das für die Schaffung eines gerechten und würdevollen
Friedens entwickelt wird.
LÖSUNGSVORSCHLÄGE
1. Eine Koordination mit den lokalen Dynamiken, allen voran den Kommunalverwaltungen,
ist notwendig. Zentralistische wirtschaftliche Programme, fern einer
lokalen Partizipation und nicht auf den Menschen ausgerichtet, haben,
wie auch am Beispiel des GAP-Projektes zu sehen, keine Erfolgsaussichten.
Ein konstruktiver Dialog zwischen Kommune und Zentrale wird auch hier
aufbauende Ergebnisse hervorbringen.
2. Ein Teil der Abgaben und Steuern sowie die Einnahmen aus örtlichen
Quellen können den kommunalen und regionalen Räten, deren Befugnisse
gestärkt wurden, überlassen und so für die Lösung der sozioökonomischen
Probleme der Bevölkerung genutzt werden.
3. Um das zerstörte wirtschaftliche und gesellschaftliche Gleichgewicht
der Regionen herzustellen und den Entwicklungsunterschied zwischen ihnen
aufzuheben, kann ein Förderungsgesetz geschaffen werden, das die Entwicklung
der arbeitsreichen Sektoren Bergbau, Landwirtschaft, Viehzucht und Tourismus
zum Ziel hat. Alle Regionen konnten von dem zuvor angewendeten Förderungsgesetz
gleichermaßen profitieren. Wir wollen sicherlich die Entwicklung aller
Städte, unabhängig von ihrer geographischen Lage. Doch werden für den
Osten und den Westen des Landes die gleichen Investitionsförderungen
angewendet, wird ein Investor aufgrund der Kriegs- und Krisensituation
im Osten die Städte im Westen bevorzugen. Daher betonen wir die Notwendigkeit
eines eigenständigen Förderungsgesetzes für die Region.
4. Die Infrastruktur (Verkehr, Kommunikation, Energie etc.) der zu gründenden
demokratisch-selbstständigen/autonomen Regionen kann mit wirtschaftlichen
Investitionen vorbereitet werden.
5. Der Bau der Nord-Süd- und der Ost-West-Autobahnen ist für die Stärkung
der wirtschaftlichen und sozialen Verbundenheit unabdingbar.
6. Die im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklung von der EU vergebenen
Entwicklungsfonds sollten im Rahmen des Solidaritätszuschlages den Regionen
zugeführt werden. Es ist wichtig, bei der Verteilung und der Nutzung
dieser Fonds die demokratische Unabhängigkeit des politischen und administrativen
Modells zu gewährleisten.
7. Städte wie Trabzon, Diyarbakır, Van und Erzurum können als regionale
Metropolen gestaltet werden, zum einen, um den Motor für die regionale
sozioökonomische Entwicklung zu bilden und die regionalen dynamischen
Kräfte zu fördern, zum anderen, um die Flucht aus der Region zu stoppen.
8. Durch eine Kapazitätsausweitung der Grenze von Habur können die freundschaftlichen
und wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Irak und der Autonomieregierung
Kurdistan entwickelt und freie Gebiete geschaffen werden.
9. Für eine generelle Lösung der Flüchtlingsproblematik und zur Reduktion
des dadurch entstehenden Drucks auf die Städte können für unsere Staatsbürger,
die in ihre Dörfer zurückkehren möchten, geeignete Voraussetzungen geschaffen
werden. Die Sicherheitszonen in der Region müssen aufgehoben und ländliche
Entwicklungsprojekte umgesetzt werden. Für eine Integration derjenigen,
die in den Städten bleiben wollen, können in Zusammenarbeit mit der
Kommune wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorkehrungen getroffen
werden, z. B. städtische Förderprojekte. Zur Lösung der Probleme in
den Bereichen Gesundheit, Dienstleistung, Bildung und Wohnraum können
umfassende Projekte entwickelt werden.
10. Für die Projekte, die die Dienstleistung in den Regionen gewährleisten
sollen, werden die notwendigen gesetzlichen und administrativen Voraussetzungen
geschaffen. In diesem Rahmen werden zur Vorbereitung der infrastrukturellen
Investitionen neben KOBI- (Klein- und Mittelbetriebs-) und Investitionsförderungen,
Krediten, Subventionen und Steuerbegünstigungen Bereiche wie Verkehr,
Energie, Wissenschaft und Kommunikation bevorzugt. Bei der Förderung
und der Verteilung der öffentlichen Gelder wird das Prinzip des Solidaritätszuschlags
noch stärker zur Anwendung kommen.
11. Neben diesen langfristigen Projekten gibt es akut zu lösende Probleme.
Die Regierung kann mit privaten Fonds in Zusammenarbeit mit dem Rektorat
für gesundheitliche und soziale Leistungen, den Kommunalregierungen
und den zivilgesellschaftlichen Organisationen für die Probleme von
Frauen, Kindern, Jugendlichen und Fluchtopfern wie Armut, Gewalt, Wohnraumprobleme,
Gesundheit und Bildung eine Sozialpolitik entwickeln.
II. Sozialpolitik
Die in der Region in den letzten zwanzig Jahren entstandene gesellschaftliche
und wirtschaftliche Zerstörung, die Massenarmut und die dadurch erwachsenen
Traumata erfordern eine rasche Intervention.
Die Vertreibung im Land kann nicht unabhängig von den historischen,
politischen, ethnischen und gesellschaftlichen Problemen des Ostens
sowie Südostens betrachtet werden. Darüber hinaus wird das fehlende
Vertrauen zwischen Staat und Bürger, hervorgerufen durch die fehlende
lokale Repräsentanz des Staates in der Region und die überwiegend militärischen
Vorkehrungen, durch die Vertreibungs-, Armuts- und sozialen Probleme,
verstärkt.
Die Fluchtwelle in den Jahren 1984–1999 ist im Gegensatz zu der sozioökonomischen
Fluchtwelle in den 1960er und 1970er Jahren eine aufgrund der politischen
Bedingungen und der mangelnden Sicherheit hervorgerufene, hauptsächlich
durch die kurdische Frage entstandene Fluchtwelle. Die aus Krieg und
Vertreibung resultierende Armut, fehlende Hilfen und die sozialen Probleme
stellen nicht nur eine Menschenrechtsverletzung dar, sondern verletzen
ebenso zahlreiche, z. T. auch von der Türkei unterzeichnete, internationale
Abkommen. In der in der Region herrschenden Kriegssituation wird von
380 000 bis 3,5–4 Millionen kurdischen Flüchtlingen gesprochen. Diese
Flucht hat zum einen zu einer Entvölkerung der Region geführt und zum
anderen die für die Menschen in der Region lebenswichtigen wirtschaftlichen
Aktivitäten vernichtet.
Rückkehr zu den Lebensräumen und Schaffung der Voraussetzungen
dafür
1. Die Rückkehr zum Lebensraum ist ein Recht. Von diesem Recht werden
alle Fluchtopfer bedingungslos Gebrauch machen.
2. Der Staat muss seinen Staatsbürgern vertrauen; kein Staat darf seinen
Staatsbürger als potentiellen Schuldigen betrachten. Aus diesem Grund
werden über die Rückkehr in die Dörfer nicht die Sicherheitskräfte,
sondern die Bewohner dieser Dörfer entscheiden. Die Aufgabe der Sicherheitskräfte
besteht darin, die Sicherheit im Dorf zu gewährleisten; die anderen
offiziellen Kreise sind dafür verantwortlich, die Opfer zu entschädigen
und Unterstützung für die Einrichtung eines menschenwürdigen Lebensraumes
im Dorf zu geben.
3. Das Dorfschützersystem, ein großes Hindernis bei der Rückkehr in
die alten Lebensräume, wird aufgehoben. Die Dorfschützer werden entwaffnet
und anderweitig beschäftigt. Die enteigneten Ländereien werden wieder
den alten Besitzern gegeben.
4. Vor der Rückkehr werden alle entvölkerten Dörfer, das umgebende Gebiet
und die Felder von Minen gesäubert. Die mit Minen ausgelegten Felder
werden unter Berücksichtigung des gesellschaftlichen Nutzens verwendet.
5. Es werden erforderliche Ausstattungen geschaffen und Förderprojekte
entwickelt, um ökonomische Aktivitäten wie Imkerei, Viehzucht und industrielle
Produktion zu beleben. Damit die Dorfbewohner Kooperativen und Gemeinschaften
gründen können, werden technische und rechtliche Unterstützung gegeben.
6. Bei der Praktizierung von Ernährungsprojekten mit wenig Zinsen wird
unseren in die Dörfer zurückgekehrten Staatsbürgern Vorrang gegeben.
Für diejenigen, die von dem Kredit profitieren, wird ein ihren Gütern
entsprechendes Sicherheitssystem entwickelt, eine Bürgschaft wird nicht
verlangt.
7. Alle wirtschaftlichen und psychischen Verluste, die aus der Flucht
resultieren, die Millionen Menschen von ihren Lebensräumen und wirtschaftlichen
Produktionsstätten getrennt haben, werden rasch und gerecht ersetzt.
Dafür werden die Entschädigungskriterien und der Umfang im bestehenden
Gesetz 5233 erweitert, die Anträge wirkungsvoll und transparent bearbeitet.
Die gerechte Entschädigung der Verluste, die die Vertreibung hervorgerufen
hat, wird nicht nur umgesetzt, um die wirtschaftlichen Probleme der
Menschen in den Elendsvierteln der Städte zu vermindern, sondern soll
auch aufgrund des sozialen Charakters der Regierung als Ausdruck ihrer
Verantwortung gegenüber seinem Staatsbürger entwickelt werden; die Umsetzung
des Gesetzes soll als Methode, Summe und Prozedur der Verbesserung der
angeschlagenen Beziehung zwischen Staatsbürger und Staat dienen. Bedauerlicherweise
hat die Praktizierung des Gesetzes bisher nicht zur gerechten Lösung
der Probleme geführt, sondern wurde zum Verdecken der Vergangenheit
benutzt.
Aktionsplan für eine Atmosphäre ohne Auseinandersetzungen
Nach der Parlamentswahl vom 22. Juli 2007 ist die Türkei in eine neue
Phase eingetreten. Alle politischen Kräfte betrachten die Probleme des
Landes aus ihrer Position heraus und entsprechend ihrer Vorränge und
machen von diesem Standpunkt aus Lösungsvorschläge. Jedoch ignorieren
die Kräfte, die bei der Lösung der Probleme eine Rolle spielen könnten,
leider das grundlegendste, brennende Problem.
Der seit dreißig Jahren bestehende Kriegszustand ist wesentliche Ursache
für die Vertiefung sämtlicher Probleme des Landes. Dennoch wird er lediglich
als Terror- und Sicherheitsproblem betrachtet, was wiederum das Problem
in jeglicher Hinsicht vertieft. Die Erfolglosigkeit der Lösungsversuche
mit den immergleichen Auffassungen und Vorkehrungen hat sich auf jeden
Fall bestätigt. Die Gesellschaft erleidet dadurch nur schwer auszugleichende
Verluste. Alle Menschen in unserer Region wollen eine Lösung dieses
Problems. Für keinen Menschen sind die Verluste von Menschenleben und
der alltägliche Schmerz in der Familie verständlich und akzeptabel.
Die Aussagen [von Müttern gefallener Soldaten] „Ich sage nicht, es lebe
das Land.“, „Ich sage, es lebe das Land. Aber bis wohin?“ sind ein Ausdruck
davon.
Das Fortbestehen des Kriegszustandes führt zu einer nur schwer zu behebenden
Feindschaft zwischen den Völkern, die seit mehr als tausend Jahren in
dieser Region zusammengelebt und in vielen Lebensbereichen zusammengearbeitet
haben. Zahlreiche entsprechende Warnsignale wurden bedauerlicherweise
ignoriert oder zum Werkzeug der Tagespolitik gemacht.
Als eine Partei, die sich aller Probleme der Türkei annimmt und Lösungswege
sucht, sehen wir es als lebenswichtig an, dass in unserem Land eine
kriegsfreie Atmosphäre geschaffen wird und sich Schritte zu deren dauerhafter
Festigung anschließen. Solange keine konkreten Ergebnisse erzielt werden,
wird es nicht möglich sein, inneren Frieden, Ruhe und Wohlstand in unserem
Land zu erreichen. Aufgrund dieser Sichtweise arbeiten wir seit Jahren
für den inneren Frieden. Dafür haben wir Opfer gebracht. Denn wir wissen,
dass dies der einzige Weg ist, die Werte, die das tausendjährige Zusammenleben
geschaffen hat, weiterleben zu lassen. Wir haben aus jüngster Vergangenheit
erfahren, dass alle anderen Bestrebungen und Wege nur Feindschaft zwischen
beiden Gesellschaften säen und mit jedem Tag verstärken. Daher kommen
unsere Beharrlichkeit und Hartnäckigkeit.
Wir wissen, dass das Land und die Menschen in jeder Hinsicht von der
Neustrukturierung der historischen Gemeinsamkeiten mit gleichberechtigten
und freien geschwisterlichen Beziehungen profitieren werden.
Wir haben als Partei für die Etablierung des inneren Friedens und die
Neustrukturierung der Beziehungen bis heute immer in dem Bewusstsein
um unsere Verantwortung gehandelt. Auch in dieser angespannten und kritischen
Phase, in der die Türkei sich befindet, sind wir entschlossen, unsere
Pflicht zu erfüllen. Für die Schaffung einer Atmosphäre ohne Auseinandersetzungen
und eines dauerhaften Friedens werden wir unsere Bestrebungen intensivieren.
Unsere Partei hat bis heute zahlreiche Schritte für ein Ende der Auseinandersetzungen
und die Etablierung einer für die Lösung der Frage geeigneten Atmosphäre
unternommen. Zeitweise stießen sie auch auf positive Resonanz. Dies
hat auch dazu geführt, dass in der gesamten Gesellschaft Hoffnung auf
eine Lösung aufkeimte. Jedoch wurden alle unsere Bestrebungen jedes
Mal von Kräften, die sich von Auseinandersetzungen und Spannungen nähren,
angegriffen und damit erfolglos gemacht. Diese Haltung hat bei unserem
Volk verständlicherweise zu einem Vertrauensverlust geführt. Daher werden
wir als Partei Vorreiter für die Entwicklung einer erfolgreicheren und
noch ernsteren Phase sein. Die Erfahrungen zeigen, dass einseitige Waffenstillstände
keine bleibenden und positiven Ergebnisse erzielen. Ausgehend auch von
diesen Erfahrungen werden wir uns um den Beginn und die Festigung einer
beidseitigen Phase ohne Auseinandersetzungen bemühen.
Hierfür:
1. Im Zentrum der Auseinandersetzungen in unserem Land steht die kurdische
Frage. Die Entwicklung entsprechender umfangreicher Konzepte in den
Arbeiten zur neuen Verfassung wird einen wichtigen Beitrag zur Errichtung
einer friedlichen Atmosphäre leisten. Dabei wird eine Zusammenarbeit
mit allen anderen Kräften und Institutionen entwickelt.
2. Für die Schaffung einer dauerhaften gewaltfreien Atmosphäre werden
wir versuchen, auf alle beteiligten Kreise einzuwirken. Wenn eine entsprechende
Atmosphäre geschaffen ist und die beteiligten Kräfte positiv gestimmt
sind, kann auch eine Vermittlerrolle übernommen werden.
3. Für die Entwicklung einer gewaltfreien Atmosphäre wird es Fusionsbestrebungen
mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und demokratischen Institutionen
geben. Wir werden bestrebt sein, eine geeignete Atmosphäre und eine
bewegende Kraft aufzubauen.
4. Für eine Atmosphäre ohne Auseinandersetzungen werden Kontakte zu
wichtigen äußeren Kräften – für den Frieden arbeitende internationale
zivilgesellschaftliche Organisationen, EU, USA und kurdische Autonomieregierung
– aufgenommen und eine diesbezügliche diplomatische Phase eingeleitet.
5. Um all diese Arbeiten auszuführen und eine entsprechende Arbeitsgruppe
zu gründen, an der politische Parteien, der Friedensrat, die Zivilgesellschaft,
Vertreter demokratischer zivilgesellschaftlicher Organisationen und
Persönlichkeiten beteiligt sind, wird unsere Partei all diese Aufgaben
verantwortungsvoll ausführen.
8. November 2007
2. außerordentlicher Kongress der DTP, Partei der Demokratischen Gesellschaft