Homepage Inhaltsverzeichnis Zum Abo-Coupon E-Mail
17. Februar 1999 Jungle World

Wer war Kastors Gegenspieler? 

Wie mich der Baustoffprüfer Jürgen Prüglmeier um ein Vermögen brachte. Oliver Geden als Kandidat beim Sat. 1-Quiz "Jeder gegen Jeden"

Berlin-Spandau. Donnerstag, 3. Dezember 1998, 12.25 Uhr. An der Haltestelle Kirchhofstraße verwechsele ich den Bus in Richtung Hakenfelde: Übermüdet, nach einem Anflug von morgendlichem Durchfall schon mit leichtem (Lampen-)Fieber kämpfend. Die Außentemperatur beträgt exakt zwei Grad, die Luftfeuchtigkeit tendiert gegen 94 Prozent, die Straßen sind viel zu glatt für meine PVC-Sohlen. 

Ich bin auf dem Weg zu einer Art Hinrichtung und werde wohl - zu allem Überfluß - auch noch zu spät kommen. Zu spät zu "Jeder gegen Jeden". Ich wollte mitmachen. Kurz nach meinem vierten Berliner WG-Wechsel hatte ich von der Zwangsverkabelung im Prenzlauer Berg profitiert und konnte die Möglichkeiten meiner Fernbedienung erstmals voll ausspielen.

Bald schon blieb ich bei jener Quizshow hängen, in der werktäglich jeweils 12 Kandidaten um den Tagessieg von 5 000 Mark konkurrieren. Mit rund 2 500 Teilnehmern pro Jahr ist das dem britischen "Fifteen to One" nachempfundene Sat. 1-Format Deutschlands größter Umschlagplatz medial erzeugter Existenzen - bei täglich knapp zwei Millionen Zuschauern und einer Einschaltquote um die 13 Prozent. Die Show bewegt sich auf dem Niveau einer etwas anspruchsvolleren Variante von "Trivial Pursuit". Mit der klassischen Überheblichkeit einer couch potato hatte ich beim Zuschauen natürlich immer schon die richtige Antwort parat. 

Die 5 000 Mark schienen mir leicht verdient, zumal Studenten die erfolgreichste Berufsgruppe stellen. Davon kann man schön in den Urlaub fahren oder aber auch die nächste politische Kampagne finanzieren. Von fünf Teilnehmern aus einer durchschnittlich begabten Politgruppe wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mindestens einer gewinnen. Fast täglich wurde ich von Moderator (und Sat. 1-Nachrichtensprecher) Hans-Hermann Gockel um meine Bewerbung gebeten. Als sich dann noch das schon überwunden geglaubte Trauma zurückmeldete, niemals an Michael Schanzes Schüler-Quiz "1, 2 oder 3" teilgenommen zu haben (von dem ich als Kind immer überzeugt war, daß ich es locker gewinnen würde), gab ich Gockels Flehen schließlich nach. 

Das Sat. 1-Studio auf dem Spandauer Eiswerder ist nicht zu verfehlen. Drei Mitarbeiter von "Mediabolo" erwarten mich bereits vor der Tür. Ich bin der Vorletzte - und deshalb bereits namentlich bekannt. In der Halle warten drei Dutzend Kandidaten auf ihre Begrüßung. Pro Tag werden hier fünf bis sechs Sendungen abgedreht, heute ist der vorletzte von fünf Drehtagen für diesen Monat. 

Die "Mediabolo"-Typen habe ich zuletzt vor einem Jahr gesehen. Im Novotel von Siemensstadt führten sie eine der zahlreichen Vorausscheidungen zu "Jeder gegen Jeden" durch. In unmittelbarer Nachbarschaft zur 4. Berliner Ostereierbörse hatten rund 100 angehende Kandidaten aus ganz Ostdeutschland ihre Eignungsprüfung zu bestehen. Angesichts des enormen Jahresbedarfs an menschlichem Quizshow-Material fiel der Allgemeinbildungstest relativ harmlos aus. Das anschließende Foto-Shooting aber dürfte sich vor allem gegen diejenigen gerichtet haben, die schon zu diesem Zeitpunkt so aussahen, als hätten sie den Tagesgewinn als festen Bestandteil einer persönlichen "Grundbedürfnisstrategie" verplant.

Man teilt uns in unsere Gruppen ein, ich bin in der 509. Aufzeichnung der Sendung gelandet, der letzten an diesem Tag. Das bedeutet: Ab jetzt stundenlanges Rumsitzen und Warten. Das Abtasten innerhalb der Gruppe beginnt. Ich fühle mich ziemlich unsicher. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mich gegenüber den anderen möglichst cool und kompetent zu geben, allerdings ohne überheblich zu wirken. Dieses "Image" erhöht in der Vorrunde die Chancen, von vielen Frageweiterleitungen der Konkurrenz verschont zu bleiben, denn erfahrungsgemäß werden zunächst die (scheinbar) Schwächsten rausgekegelt. Doch schon nach drei Minuten leiste ich mir den ersten Patzer, als ich es mir nicht verkneifen kann, einen Spruch unseres Betreuers zu kommentieren. 

Von meinem Nachbarn, Markus aus Wuppertal, ernte ich eiskaltes Schweigen. Schon verloren! Ich gebe auf und genehmige mir auf der Toilette erstmal eine Ladung Echinacin. Markus hingegen wird seine Strategie bis zum Aufzeichnungsbeginn konsequent durchhalten. Doch er wird später bereits als zweiter ausscheiden. Niemand aus der Gruppe gibt Wesentliches über sich preis, lediglich Claudia, Beamtin aus Malborn im Hunsrück, sammelt hier schon eifrig Minuspunkte, weil sie nur unter Mühen Hochdeutsch spricht. Daß ich ihr Heimatkaff aus diversen fußballerischen Auseinandersetzungen meiner Jugend kenne, verschweige ich geflissentlich. Ich will nicht zu allem Überfluß auch noch in meinen moselfränkischen Heimatdialekt verfallen und von der Konkurrenz unter "Provinz" verbucht werden. 

Claudia wird später die erste sein, die ausscheidet. Die anderen unterhalten sich über Fußball, die "Jeder gegen Jeden"-Sendungen der vergangenen Woche sowie über weitere Highlights aus dem Programm von Sat. 1 und RTL. Unsere "Kandidatenverzichtserklärungen" werden eingesammelt, damit wir nicht im nachhinein versuchen, die Ausstrahlung der Sendung juristisch zu verhindern. Nach und nach werden wir zu Kurzinterviews gerufen, damit Mike* uns dem Moderator kurz vorstellen kann. 

Ich erzähle ihm was von Studium und Journalismus, er gibt sich beeindruckt, auch wenn er mit meinen Studiengängen erkennbar nichts anfangen kann. Das ist sein Job. Er spielt hier den Motivator und kommt sich dabei mächtig wichtig vor. Wie seine Kollegen trägt er modebewußt Glatze und gibt den smarten, in stetigem Aufstieg befindlichen Medienmenschen, obwohl er diesen Scheißjob schon seit über einem Jahr macht. Karrieretechnisch scheint "Mediabolo" so etwas wie eine Sackgasse zu sein. Silvia, die als einzige Frau des Teams im Hintergrund den Orga-Kram erledigt, kann sich schon mit Ende 20 das in der Medienbranche enorme Handicap leisten, schwanger zu werden. 

Unsere Sendung wird an einem Freitag im Januar 1999 ausgestrahlt werden, zum Abschluß eines Dekaden-Specials, beginnend mit den fünfziger Jahren. Ich bin heilfroh, in die Neunziger-Gruppe geraten zu sein. Nicht nur weil die Fragen dadurch tendenziell leichter werden, sondern auch, weil die anderen beiden Gruppen in der Zwischenzeit durch Kostüm und Maske deutlich auf Siebziger- bzw. Achtziger-Niveau gebracht wurden. Bei uns hält man sich mit der Kostümierung hingegen zurück, nach einem kurzen Disput geht mein vorsorglich mitgebrachtes Ersatz- Sweatshirt durch, da Orange irgendwie nach Techno aussieht. 

Mittlerweile halte ich mich nur noch mit Kaffee und O-Saft aufrecht, mein Fieber steigt weiter an. Bis zum Auftritt sind es noch mindestens zweieinhalb Stunden. Die Gespräche am Tisch verflachen zusehends, die Fragen des Produktionsleiters werden nach Möglichkeit ignoriert ("Was macht ihr denn so?" - "Studieren." - "Was wollt ihr euch denn in Berlin noch so anschauen?" - "Ich wohne in Berlin."). Gegen 16 Uhr dürfen wir dann zur Abwechslung den eigentlichen Ort des Geschehens besichtigen. 

Sebastian, der Produktionsleiter, führt die Achtziger und Neunziger durchs Aufnahmestudio und erklärt sicherheitshalber noch einmal die Regeln. Die Kandidaten haben in der Vorrunde jeweils drei Lichter (= "Leben") und damit nicht viele Möglichkeiten, sich zu blamieren. Zunächst stellt der Moderator reihum je eine Frage, im zweiten Teil der Vorrunde hat jeweils der Kandidat, der die letzte Frage richtig beantwortet hat, das Recht zu bestimmen, wem die nächste Frage gestellt wird. Die Vorrunde ist beendet, wenn sich das Feld von zwölf auf drei Kandidaten reduziert hat. Doch über die Finalrunde spricht zu diesem Zeitpunkt noch niemand. 

In einer fünfminütigen Proberunde beantworte ich eine von zwei Fragen richtig. Souverän wirkt einzig der breitschultrige fränkische Baustoffprüfer Jürgen Prüglmeier. Die Achtziger dürfen gleich im Studio bleiben, wir müssen wieder raus. Nachdem das Produktionsteam das Buffet geräumt hat, dürfen wir die Reste aufessen. Ich falle als einziger Vegetarier auf und ärgere mich über mein Fieber. Telefonisch kündige ich meine abendliche Verabredung. Mir ist schon jetzt klar, daß ich nach der Sendung gleich ins Bett muß. Die Gruppe übt sich kollektiv in Understatement, ans Gewinnen scheint hier niemand auch nur zu denken. Vielleicht sind einige auch nur wegen der Fahrtkostenübernahme nach Berlin dabei. 

Während des restlichen Nachmittags versuche ich rauszubekommen, wie ernst ich Jürgen nehmen muß. Er hält sich bedeckt, unterläßt aber auch jede Tiefstapelei. Er will schon in derselben Nacht zurückfahren, an seine Teilnahme am morgigen Monatsfinale will auch er nicht glauben. Ich bin wohl der einzige, der sich jetzt schon darüber Gedanken macht - und der so blöd ist, sich das auch anmerken zu lassen. Einer nach dem anderen muß jetzt in die Maske, während die anderen ihre Kurzvorstellung proben. Jeder soll zumindest seinen Namen sagen und was ihn mit den Neunzigern verbindet. Während Jürgen über seine Traumfrau spricht und Claudia sich freut, daß man endlich wieder Schlager hören darf, lege ich mir zurecht, daß ich in diesem Jahrzehnt durchgängig von staatlichen Institutionen alimentiert wurde und deshalb "nicht mehr arbeiten mußte". 

Politischer läßt sich das in zwei Sekunden nicht ausdrücken, überraschenderweise läßt Mike es durchgehen. Statt dessen versucht er vergeblich, mir einen anderen Wohnort oder Beruf aufzudrücken, weil es zu viele Berliner und Studenten in der Gruppe gibt. Fünfmal müssen wir den kompletten Durchgang proben, Mike achtet darauf, daß wir unter 25 Sekunden bleiben. 18. 15 Uhr: Es geht los. Beim Warten leistet sich Jürgen noch einen homophoben Witz über den Produktionsleiter. Ich muß nochmal aufs Klo, und alle haben es gesehen. Weil alle gleich groß wirken sollen, darf ich mich auf einen Barhocker setzen. 

Meine spielstrategisch ungünstige Position 12 im Blickfeld fast aller anderen (rechts außen) darf ich verlassen und auf 10 wechseln, da man sonst meine Sitzgelegenheit im Bild hätte. Noch einige Kameraeinstellungen und es geht los. Mein Lampenfieber hat sich einigermaßen gelegt. Meine Eingangsfrage aus dem Bereich Politik ist relativ einfach. Jürgen auf der 4 hat sich schon den ersten Fehler geleistet. Im zweiten Teil der Vorrunde erhalte ich bereits die erste weitergegebene Frage, von der ich akustisch kaum etwas außer "Bier" und "Comic-Zeichner" verstehe. Aber die Antwort "Brösel" reicht, um erstmal im Rennen zu bleiben. 

Wenig später leitet ausgerechnet Jürgen an mich weiter. Frage und Antwort gestalten sich abermals ziemlich einfach ("Blauhelme"), aus Abschrekkungsgründen gebe ich gleich an Jürgen zurück. Dessen Antwort auf die Frage nach "Dagobert" ("Arno Finke, der Kaufhaus-Erpresser") wird zunächst als falsch gewertet, die Aufzeichnung danach aber unterbrochen, weil er mit seinem Nachsatz die nächste Frage bereits mitbeantwortet hat. In der Zwischenzeit entscheidet die Jury, daß Jürgen zur Belohnung eine Ersatzfrage erhält, die er dann richtig beantwortet. Auch die übernächste Frage erhält er prompt zurück und liegt mit "Vesrena" statt Verona Feldbusch eigentlich abermals daneben. Aber wer das in dieser frühen Phase, in der noch niemand ausgeschieden ist, reklamieren würde, könnte leicht als Streber gelten. Aber eigentlich wäre Jürgen jetzt schon draußen. 

Nach einer weiteren Politikfrage, einer peinlicherweise falsch beantworteten Fußballfrage und dem überraschenden Einfall, daß es sich bei der ersten schwarzafrikanischen Literaturnobelpreisträgerin um Toni Morrison handelt, lassen mich die anderen in Ruhe. Jürgen schlägt sich wacker und rät, während er schon seinen Platz räumen will, die "Sumpfdotterblume" als die "Blume des Jahres 1999". Warum Loki Schmidts "Stiftung gefährdeter Pflanzen" nach "Gemeiner Küchenschelle" und "Krebsschere" ausgerechnet eine Allerweltsblume ins Rampenlicht schiebt, die lediglich in Hamburg und Niedersachsen auf der Roten Liste steht und von der Jürgen freimütig gesteht, es sei "eben die einz'ge g'wesen, die mir ei'g'falle is", wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben. Jürgen torpediert anschließend den Rest der Konkurrenz ins Aus. 

Wir stehen im Finale zusammen mit Ralf aus München, der in der gesamten Vorrunde nur zwei Fragen beantworten mußte, weil er in seinen von der Produktion gestellten Klamotten so unglaublich unauffällig aussieht. Zu meiner Überraschung läßt uns das Team vor der Finalrunde nicht mehr aus dem Studio. Ein Techniker erkundigt sich interessiert, was es mit dem "Mußte ich nicht mehr arbeiten" genau auf sich hat, die Stimmung zwischen Jürgen, Ralf und mir ist betont locker. Eigentlich hätte ich mich jetzt gerne mit Jürgen abgesprochen, daß wir gemeinsam zunächst Ralf rauswerfen und uns die 5 000 Mark teilen. Ein durchaus übliches Verfahren bei "Jeder gegen Jeden". Doch unter den Augen des Produktionsleiters lasse ich von meinem Plan ab. Insgeheim befürchte ich, daß die beiden Bayern gegen mich spielen werden. 

Die Finalrunde beginnt mit dem sogenannten Buzzern: Die Frage darf nur von demjenigen beantwortet werden, der zuerst auf seinen Knopf drückt. Sobald einer der Kandidaten auf diese Weise dreimal richtig geantwortet hat, darf er bestimmen, wer die nächste Frage bekommt. In die Finalrunde geht jeder der Kandidaten abermals mit drei "Lichtern", sie endet

in der Regel mit dem Ausscheiden von zwei der Aspiranten. Allerdings ist die Anzahl der Fragen hier auf insgesamt 30 beschränkt.

Sollte nach 30 Fragen mehr als ein Kandidat übrig sein, entscheidet die Punktzahl. Für jede richtige Antwort erhält ein Kandidat 10 Punkte, für jedes aus der Vorrunde übriggebliebene Licht einen, ebenso für jedes, das auch zum Abschluß der Finalrunde noch leuchtet.

Scheiden zwei Kandidaten vorzeitig aus, erhält der Sieger die Möglichkeit, die restlichen Fragen alleine zu beantworten. Seine abschließende Punktzahl entscheidet über die Qualifikation zum Monatsfinale, wo die 12 Punktbesten eines Monats um 20 000 Mark spielen. Im Jahresfinale geht es für die 12 besten Tagessieger eines Jahres noch einmal um 30 000 Mark. 

Jürgen kommt als erster durch und leitet gleich an mich weiter. Hans-Hermann Gockel fragt nach der Dauer der Amtszeit Helmut Kohls. Ich werde unsicher, fange an zu rechnen, und komme gerade noch rechtzeitig auf "16 Jahre". Weil Gockel sich danach verhaspelt, wird das Ganze mit derselben Frage nochmal gedreht, die peinliche Pause spare ich mir jetzt. Wenige Fragen später habe ich Ralf durch zweimaliges Weiterleiten schon rausgeworfen, an Jürgen traue ich mich noch nicht ran. 

In der Folgezeit beantworten wir fast alles richtig, es ist faszinierend, welche Belanglosigkeiten einem spontan einfallen: "Wer verließ die Band Tic Tac Toe? Wie heißt der Gegenspieler von Kastor in der römischen Mythologie? Wie alt wäre George Gershwin im letzten Jahr geworden?" Nachdem ich Frage 29 richtig beantwortet habe, sehe ich mich schon am Ziel. Ich habe 102 Punkte, Jürgen 91. Auf Gockels Frage "Was machen wir jetzt mit der letzten Frage?", antworte ich in fataler Fehleinschätzung der Regeln: "Das ist völlig egal."

Gockel muß mich darauf hinweisen, daß unsere übriggebliebenen Lichter am Schluß auch noch jeweils als ein Punkt gewertet werden. Jürgen hat zwei, ich nur noch eins. Wenn ich die letzte Frage an Jürgen gebe, kann er mit mir noch gleichziehen. Wenn ich sie mir selbst gebe, muß ich sie richtig beantworten, sonst bin ich raus. Nachdem mir Gockel die Regeln erklärt hat, gebe ich sicherheitshalber an Jürgen weiter. Wenn er richtig antwortet, bleibt mir immer noch die Stichfrage. Lieber zwei Chancen als eine. Frage 30 lautet: Vor 1993 gab es in Deutschland vierstellige Postleitzahlen. Wie viele Stellen haben sie heute? Es ist nicht zu fassen.

Nach dreiminütiger Unterbrechung kommt die Stichfrage, doch ich bin eigentlich mehr mit mir selbst beschäftigt. Auch nach der dritten Pause im Satz ist die Frage noch nicht zu erkennen, nach der vierten drückt Jürgen schneller auf den Buzzer: "D-Mark". Ich bin froh, daß das Licht über mir ausgeschaltet wird.

*Die Namen von Mitarbeitern des Fernsehteams sind geändert

nach oben