6. November 2002, Ausgabe 46/2002

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Der letzte linke Student schaut skeptisch. Denn: Er hat sich eine Wochenzeitung am Kiosk gekauft. Der letzte linke Student hat sich die Zeitung gekauft, weil zu lesen war, dass sie eine Beilage enthält, die vom »freien zusammenschluss von studentInnenschaften« kommt.

Kreuzworträtsel


Paddy Ashdown über die Wahlsiege der Nationalisten auf dem Balkan
»Die Grenzen werden nicht geändert«


Alles wird besser Von Ferdinand Muggenthaler

Ich-AG der Woche
Der Allmächtige. Von José Maragosa

In die Presse
Gewissensfrage. Von Birgit H.

LeserInnenWorld

USA vs. Irak
Liebe aus Projektion. Von Tobias Rapp


Armes Deutschland
Abwärts in den Aufschwung. Von Regina Stötzel
Ich krieg die Krise. Von Jürgen Kiontke
Lebe wohl, du Welt von gestern! Von Philipp Steglich


Protest gegen Castortransporte
Recht auf Zuschauen. Von Verena Herzog

Die Bildungspolitik der Bundesregierung
Komm nach Harvard! Von Tjark Sauer und Heiner Fechner

Die FDP und Jürgen W. Möllemann
Ihr Name ist Hase. Von Pascal Beucker

Gesundheit und soziale Verhältnisse
Klasse Patienten. Von Jan Pehrke
Arm zu sein, heißt nicht unbedingt, sich keinen Fernseher leisten zu können. Aber arm zu sein, macht krank. Das beweisen zwei Berichte aus Nordrhein-Westfalen. Die Bundesregierung ignoriert solche Studien und vertieft die Gräben zwischen den sozialen Klassen.


7. Deutsch-Russische Städtepartnerschaftskonferenz
Wodka und rohes Fleisch. Von Thomas Blum

Antikriegskongress
Baath in der Menge. Von Doris Akrap und Deniz Yücel


Neonaziaufmarsch in Halbe
Treffen der Generationen. Von Mariella Schwertmüller

Deutsches Haus


Vor dem Europäischen Sozialforum
Die dunkle Bedrohung. Von Torsten Fuchshuber
Sie kommen wieder. Zehntausende werden zum ersten Europäischen Sozialforum in Florenz erwartet. Während die italienischen Behörden vor Ausschreitungen warnen, beschäftigen die Teilnehmer sich mit ganz anderen Themen. Sie wollen über die Folgen der neoliberalen Globalisierung und über den Nahostkonflikt diskutieren.

Bosnische und jugoslawische Rüstungslieferungen an den Irak
Nichts als Waffen. Von Markus Bickel

Wahlen in der Türkei
Allah gewinnt. Von Deniz Yücel

Europäischer Verfassungskonvent
Kein Staat zu machen. Von Irene Eberl und Martin Schwarz


Subtropen #19/11, Supplement

Konstruktion monströser Körper | Jost Müller
Besondere Kennzeichen | Jost Müller
Fluchten vor der Rationalität | Max Raphael
Siege sehen anders aus | Elisabeth Krimbacher
Futur Antérieur | Andrea Fumagalli
Eine Handvoll Petrodollar | Gregory Wilpert
Die Welt stinkt | Joachim Körber

Israel: Die Arbeitspartei verlässt die Regierungskoalition
Scheitern als Chance. Von Jörn Schulz
Israels Ministerpräsident Ariel Sharon muss sich neue Partner suchen. Wegen eines Konflikts um extremistische Siedler zog sich die Arbeitspartei aus dem Kabinett zurück. Die Regierung der »nationalen Einheit« ist am Ende, und vielleicht auch die Zeit der politischen Stagnation.

Brasilien: Nach der Präsidentschaftswahl
Ein Tintenfisch für alle. Von Klaus Hart

Australien: Flüchtlingspolitik
Weite Meere. Von Martin Kröger

Kongo: Neue Staatsführung
Talk Peace, Make War. Von Ruben Eberlein

Nordkorea: Ökonomischer Wandel
Alles platt machen. Von Christian Karl


Zum Todestag Thomas Braschs
Mir wär das Dichten egal. Von Felix Klopotek

Zum Tod von Siegfried Unseld
Der BRD-Verleger. Von Jörg Sundermeier

Die 36. Art Cologne
Butter in der Ecke? Das ist doch Kunst! Von Peter O. Chotjewitz
Auf der Art Cologne kann man sich Kunst kaufen, man kann es aber auch lassen. Man kann sich Kunstmessen überhaupt sparen, denn auch so schon stolpert man an jeder Ecke über Kunstwerke. Und zur Not tut's auch das Selbstgemalte überm Bett.

Literatur: Sky Nonhoffs »Die dunklen Säle«
Das Surren des Projektors. Von Frank Schäfer


Zeichnungen aus New York
How to Draw Emptiness. Von Anna Faroqhi


Sharon Osbourne auf MTV
Echter Rock'n'Roll. Von Elke Wittich


Sport im Selbstversuch, Teil I: Kraftsport
Fernsehen macht fit. Von Knud Kohr

Schalke 04 und Jürgen W. Möllemann
Unter Aufsicht. Von Gerd Fischer


 


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