18. September 2002, Ausgabe 39/2002

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Da ist sie. Die lange erwartete und gefürchtete Luft polaren Ursprungs. Gestern nacht brach sie über die Stadt herein. Erst der Nieselregen, dann die Kälte. Endlich hat Berlin sein angestammtes Wetter wieder ...

Kreuzworträtsel


Jacob Finci, Präsident der jüdischen Gemeinde Bosniens
»Bosniens Muslime sind Europäer«


Alles wird besser. Von Peter O. Chotjewitz

Ich-AG der Woche
Im Osten unterwegs. Von Patrick Kunkel

In die Presse
Die Badewanne der Einheit. Von Thomas Blum

LeserInnenWorld

Israelisch-palästinensischer Konflikt
Revolution und Tragödie. Von Roni Ben Efrat


Österreich: Die FPÖ verlässt die Regierung
Gute Laune schadet nicht. Von Hito Steyerl
Gewonnen hat keiner. Von Stephan Grigat
Sprung im Schüssel. Von Thomas Schmidinger


Vor der Bundestagswahl
So viel Frieden war noch nie. Von Stefan Wirner
Lange schien Stoiber uneinholbar vorne zu sein, doch auf der Zielgeraden setzte Schröder zum Überholmanöver an. Nach zwei gewonnenen Kriegen wird der Kanzler zum Anführer der Friedensbewegung. Damit hat Stoiber nicht gerechnet. Am Ende wird das Zielfoto entscheiden.

»Ich wollte die Zahl 18 beflecken«. Interview mit Susanne Thaler

Feierlichkeiten am 11. September
Schluss mit traurig. Von Stefan Ripplinger

Gefühltes Rot-Grün XI: Der Kanzler
Chefsache Deutschland. Von Joachim Rohloff


Kandidaten der CDU und der FDP in Friedrichshain-Kreuzberg
Nummer sieben lebt. Von Martin Kröger


Rechtsextreme Parteien vor der Wahl
Führer, bitte melde dich! Von Thies Marsen

Deutsches Haus


Großbritannien: Tony Blair unter Druck
Die Wahl der Seiten. Von Fabian Krämer

Schweden: Parlamentswahlen
Erfolgreich gekapert. Von Anita Baron

Frankreich: Die Sans-papiers melden sich zurück
Da sind wir aber immer noch. Von Bernhard Schmid
Zuerst wurde die Basilika von St. Denis besetzt, dann demonstrierten Anfang September 12 000 Menschen in Paris. Die Bewegung der Sans-papiers hat sich zurückgemeldet. Zusammen mit britischen und portugiesischen Organisationen fordert sie nun die Legalisierung des Aufenthalts aller so genannten illegalen Einwanderer in Europa.

Belgien: Die Deutsche Minderheit fordert mehr Autonomie
Deutsch als Kennzeichen. Von Jörg Kronauer


Wähl doch selbst

Soll man Rot-Grün abwählen oder lieber doch Stoiber, Beckstein und Westerwelle verhindern? Oder ist es das Beste, man macht einen großen Bogen ums Wahllokal und sieht sich die Bundestagswahl im Fernsehen an? Der deutsche Wähler hat es schwer, der linke umso mehr.


China: Machtkämpfe in der KP
Im Herbst der Bürokraten. Von Volker Häring

USA: Debatte über den nächsten Krieg
Bitte einsteigen, der Zug fährt ab. Von William Hiscott

Naher Osten: Arafats Regierung tritt zurück
Neue Signale. Von Thomas von der Osten-Sacken

Mexiko: Urteil zu Chiapas
Am Scheideweg. Von Wolf-Dieter Vogel

Kuba: Krise der Zuckerindustrie
Gar nicht so süß. Von Knut Henkel
Die betroffenen Gemeinden widersetzen sich, doch auch Kuba bleibt eine Strukturanpasung nicht erspart. Weil die Preise für Zucker gefallen sind und andere Länder günstiger produzieren, wird jede zweite Zuckermühle stillgelegt. 200 000 Menschen verlieren ihren Job.

Sudan: Friedensverhandlungen am Ende?
Pragmatischer Jihad. Von Thomas Schmidinger


Der 11. September in New York
Riss im Herzen. Von Gisa Funck und Tobias Rapp

Literatur: Neues von Andreas Neumeister
Echt falsch. Von Frank Schäfer

Kino: Catherine Breillats »Die Schwester«
Der Traum vom Unbekannten. Von Tim Stüttgen

Musik aus Berlin
Wo alles verdirbt. Von Jörg Sundermeier

Musik: Neues Album von Radian
Autonom im Abseits. Von Felix Klopotek


Zu Besuch im teuersten Hotel der Welt
Nach den Sternen greifen. Von Knud Kohr und Edgar Rodtmann
Die größte Wohneinheit hat 780 Quadratmeter und kostet 8 000 Euro pro Nacht. Natürlich ohne Frühstück. Wer den Fahrstuhl benutzt, fährt im U-Boot in eine andere Welt. Das Hotel Burj Al Arab in Dubai ist das teuerste der Welt.


Die Sat.1-Serie »Die Anstalt«
Diagnose: verrückt. Von Jürgen Kiontke


Fußballwetten
Herr Memed sucht das Glück. Von Doris Akrap und Mustafa Ünalan


Welt der Warenform XXIII
Recht auf Rache. Von Martin Schwarz


 


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