14. August 2002, Ausgabe 34/2002

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Der Leser hat's gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen«, sagte Kurt Tucholsky einmal. Wer eine Zeitung macht, hat's da schon schwerer. Vor allem, wenn's auch noch eine linke Wochenzeitung sein soll ...

Kreuzworträtsel


Shahla Asad, Aktivistin der Rawa, zur Situation in Afghanistan
»Der Kampf wurde zu spät begonnen«
Die Situation der Frauen hat sich auch nach dem Sturz des Taliban-Regimes kaum verbessert, meint Shahla Asad. Denn noch immer haben fundamentalistische Kräfte die Macht in Afghanistan. Ohne die Entwaffnung dieser Warlords durch die Uno werde es weder Frieden noch Demokratie geben.


Ein Jahr nach dem 11. September
Im Ausnahmezustand. Von Mark Terkessidis


Diskussion über einen Angriff auf den Irak
Handel verpflichtet. Von Thomas Uwer
Moving Targets. Von Jörn Schulz
Auferstanden aus Ruinen. Von Stefan Wirner


SPD und PDS eröffnen den Wahlkampf
Aus dem Weg, hier komme ich. Von Philipp Steglich
Partei im Sinkflug. Von Jörg Sundermeier

Vorschläge der Hartz-Kommission
Der reine Terror. Von Ernst Lohoff

Gerichtsurteile gegen Meinungsfreiheit an den Universitäten
Lerne zu schweigen. Von Tjark Sauer
Schon wieder gibt es Maulkorburteile gegen Studierendenvertretungen. Die Verwaltungsgerichtshöfe in Kassel und Berlin untersagten kürzlich den Asten der Uni in Gießen und der Humboldt-Universität in Berlin, sich zu »allgemeinpolitischen« Themen zu Wort zu melden. Es ging um Äußerungen zur deutschen Kriegsbeteiligung im Kosovo und in Afghanistan.


Neonazi-Demonstration in Wunsiedel
Acht Jahre marschieren. Von Andreas Speit

Deutsches Haus


Frankreich: Die Regierung verhandelt mit korsischen Separatisten
Autorität trifft Autonomie. Von Bernhard Schmid
Den französischen Konservativen galt Korsika lange als Unruheherd. Doch seitdem die einst linken Separatisten ihren Frieden mit der ökonomischen Elite machten und Wirtschaftsliberale die Vorzüge des Regionalismus entdeckten, wird über Zugeständnisse debattiert. Für den Herbst ist eine Verfassungsänderung geplant, die ein Autonomiestatut ermöglicht.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag sucht noch Personal
Alles dreht sich. Von Markus Bickel und Martin Schwarz

Türkei: Reformen für die EU
Rein und raus. Von Deniz Yücel

Europäische Afrikapolitik
Auf Augenhöhe. Von Alex Veit


Krieg & Frieden GmbH
Nach seinem Niedergang in den großen Zeiten des Nationalstaats, in denen man vor allem fürs Vaterland kämpfte, erlebt das Söldnerwesen heute seine Renaissance und wird dabei privatisiert. Von Boris Kanzleiter


Finanzskandale in den USA
Insider Inc. Von Tim Blömeke
Um Bilanzfälschungen und Firmenpleiten zu verhindern, soll die Börsenaufsicht SEC die Unternehmen schärfer kontrollieren. Doch ihr Leiter Harvey Pitt war selbst ein Lobbyist der Börsenmakler. Auch die US-Regierung gerät unter Druck, denn Präsident Bush und sein Stellvertreter Cheney waren an Insidergeschäften beteiligt.

Haiti: Gefangenenbefreiung
Mehr als ein Ausbruch. Von Hans-Ulrich Dillmann

Ökonomische Krise in Lateinamerika
Wasser marsch! Von Carlos Kunze

Nordirak: Kurdische Parteien rüsten sich gegen einen irakischen Angriff
Trainieren für den Ernstfall. Von Sabine Küper-Basgöl

Vietnam: Korrupte Kommunisten
Paten im ZK. Von Marina Mai


SEK-Beamte testen eine Elektroschockpistole
Einfach umwerfend. Von Dirk Hempel

Auflagen für Kneipen in Friedrichshain
Wählt Stoiber! Von Regina Stötzel


Pläne zur Zukunft des Ground Zero
Nachdenken über Löcher. Von Tobias Rapp

Populismus und Moral
Echt wahr, ey! Von Fabian Krämer

Zum 200. Geburtstag von Nikolaus Lenau
Pursuit of Unhappiness. Von Stefan Ripplinger
Im Jahr 1832 verließ er das Schwabenland, um in den USA »göttliche Auftritte« zu erleben. Doch schnell wurde das Objekt seiner Begierde zum Objekt seiner Abneigung, er legte noch stärker los, als es Baudrillard oder Brecht je konnten.Der Dichter Nikolaus Lenau hasste Amerika.

Kino: Michael Manns »Ali«
Ali, Ali über alles. Von Knud Kohr


Die Biermeile in Berlin-Friedrichshain
Alle auf einem Haufen. Von Ivo Bozic
Die Biermeile in Berlin-Friedrichshain war noch nie ein bekannter Intellektuellentreff. Doch in diesem Jahr ging es dort besonders unwürdig zu. Wir reden vom Oktoberfest ohne Fest, vom Rostocker Progrom ohne Progrom, vom Karneval ohne Kostüme, ach was, wir reden vom totalen Wahnsinn.


Das Medienkunstfestival »Werkleitz Biennale«
Fassbinder auf Kopfsteinpflaster. Von Kirsten Riesselmann


Schwimmmoden
Baden in Stiefeln. Von Martin Krauß
Nasse Skalps. Von Elke Wittich


Kollektivpsychosen I
Sammler auf den Müll! Von Iven Fritsche


 


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