08. Mai 2002, Ausgabe 20/2002

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Pressedistribution der Deutschen Post, Axel-Springer-Vertrieb, Grossisten, Inter Abo. Unergründlich sind die Wege einer Zeitung bis zum Leser ...

Kreuzworträtsel


Die Wissenschaftlerin Shalini Randeria über die Macht der WTO
»Niemand will verantwortlich sein«


Debatte über den Imperialismus
Totgesagte leben länger. Von Bernhard Schmid


Arbeitskampf der IG Metall
Streiken tut weh. Von Fritz Fiehler
»Zornige Belegschaften«. Interview mit dem Betriebsrat Tom Adler
Flexi-Streik ist hip. Von Jo Schneider


Antisemitismus und Kritik an Israel
Feinde hier, Feinde dort. Von Astrid Geiermann

Nach dem Amoklauf von Erfurt
Druck gegen Gewalt. Von Thies Marsen
Gewalt soll eingedämmt werden, vor allem im Internet und auf Videos. Zu den gesellschaftlichen Ursachen des Amoklaufs von Erfurt wird man damit nicht vordringen. Aber die Gelegenheit ist günstig, all das zu verbieten, was man schon immer loswerden wollte. Derweil wird in den Schützenvereinen fröhlich weitergeschossen.

Streit um Bundeswehr-Airbusse
Scharping fliegt. Von Frank Brendle

Buko feiert sein Jubiläum
Öffnen statt helfen. Von Thomas Seibert
Zum 25. Geburtstag hat der Buko, der jetzt Bundeskoordination Internationalismus heißt, nicht nur seinen Namen geändert. Es geht auch um neue politische Ansätze jenseits der klassischen Solibewegung. Wer sich beeilt, kann sich ab Donnerstag in Frankfurt am Main selbst ein Bild machen.


Wien: Palästinensischer Funktionär diskutiert mit Rechtsextremen
Heimatlose unter sich. Von Mary Kreutzer

Deutsches Haus


Frankreich: Chirac gewinnt die Präsidentschaftswahlen
Wählen mit Wäscheklammern. Von Bernhard Schmid

Niederlande: Parlamentswahlen
Shooting Star. Von Udo van Lengen
Der niederländische Rechtspopulist Pim Fortuyn hatte bei den kommenden Parlamentswahlen beste Aussichten, den jüngsten europaweiten Erfolgen der extremen Rechten einen weiteren Beitrag hinzufügen. Pim Fortuyn wurde jedoch am Montagabend erschossen.

Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zur aktiven Sterbehilfe
Kein Freibrief. Von Oliver Tolmein

Österreich: Regierung gegen außerparlamentarische Opposition
Auf den Putz gehauen. Von Martin Schwarz

Kommunalwahlen in Großbritannien
National gewinnt. Von Benjamin Dierks

Gallische Dörfer IV: Die spanische Region Galizien
Arme Patrioten. Von Gaston Kirsche


Im falschen Film

In den Filmen der zwanziger Jahre verkörperten sie die dunkle Natur, die es zu zähmen galt. Das NS-Kino zeigte sie als Diener der Weißen in einem domestizierten Afrika. Schwarze waren im deutschen Film früh präsent. Von Tobias Nagl


Irak: Das Regime profitiert von der Eskalation im Nahen Osten
Die Mission des goldenen Reiters. Von Thomas Uwer und Thomas v. d. Osten-Sacken

Argentinien: Ökonomische Krise
Balanceakt ohne Netz. Von Hilmar Poganatz
Der IWF fordert die Erfüllung seiner Auflagen, wütende Sparer wollen mit Massendemonstrationen die Freigabe ihrer Guthaben erzwingen, und der Kongress lehnt die Reformpläne der Regierung ab. Präsident Eduardo Duhalde hat wenig Erfolg bei seinen Versuchen, den widersprüchlichen Interessen gerecht zu werden.

Israelisch-palästinensischer Konflikt
Kein Massaker. Von Peter Rhein

Kongo: Neue Allianzen nach Friedensverhandlungen
Das große Spiel. Von Alex Veit


Der 1. Mai und die Folgen
Zweimal Plus macht Minus. Von Ivo Bozic


Arabische Journalisten diskutieren über das Image der Region
Sind Märtyrer telegen? Von Götz Nordbruch

Literatur: William S. Burroughs' »Last Words«
Die Basis des Besseren. Von Alfred Hackensberger
William S. Burroughs' letztes Werk ist eine Art testamentarisches Tagebuch, das er von November 1996 bis kurz vor seinem Tod im August 1997 führte. Es heißt »Last Words« und macht einige bisher unbekannte Seiten des Künstlers sichtbar. Zum Beispiel seine abgöttische Liebe zu Katzen, die ihn im Alter überkam, nachdem er sich als junger Mann mit Tierquälerei disqualifiziert hatte. Aber man muss kein Katzenfreak sein, um für dieses Buch zu schwärmen.

Literatur: Vor zehn Jahren starb die Schriftstellerin Gisela Elsner
Einfühlen verboten. Von Thomas Blum

Literatur: Horst Evers' »Die Welt ist nicht immer Freitag«
Viel zu tun im Bett. Von Klaus Cäsar Zehrer


Der 1. Mai in Kreuzberg
Die Revolution ist steinalt geworden. Von der Redaktion
Okay, die Show ist vorüber, die Randale gelaufen. Jetzt wird ausgewertet. Bei den Bullen, in den WGs und in den Kampfgruppen. Und natürlich bei Jungle World, wo bereits seit Wochen Strategiediskussionen zum Riot des Jahres geführt wurden. Und dann? Kam man nicht durch. Traf die falschen Leute. Knallte aufs Pflaster. Neun Erlebnisberichte aus Kreuzberg.


Jörg Haider bei Al-Jazeera
Der Prinz von Arabien. Von Martin Schwarz

Das Leben der Osbournes auf MTV
Ozzy in Pantoffeln. Von Andreas Hartmann


Die Auswirkungen der Kirch-Pleite
Spielen auf Raten. Von Kim Bönte


Working Class Hero XII
Friedensmaschine. Von Jürgen Kiontke

Aus Wissenschaft & Technik I
Die Milch ist an allem schuld.


 


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