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Nr. 06/2002 - 30. Januar 2002
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Warschauer Aufstände

In Warschau fand Ostern 1943 der erfolglose Aufstand der Bewohner des jüdischen Ghettos statt. Beim Aufstand von 1944 versuchte dagegen die polnische Heimatarmee - erfolglos - die Hauptstadt vom deutschen Besatzungsregime zu befreien. Sie wollte damit der Roten Armee zuvorkommen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei seinem Besuch in Polen Mitte Januar keines der beiden Denkmäler, die an die beiden Aufstände erinnern, besucht. (Nr. 5, Seite 19)



Keine Prügelbullen

Dass Polizisten öfter mal Leute schlagen, ist allgemein bekannt. Doch deswegen gehören sie nicht automatisch zum Umfeld einer rechten Schlägerbande. Die junge Frau, die einige der Beteiligten am Pogrom in Rostock-Lichtenhagen 1992 schwer belastete, wurde nach ihren Aussagen, die sie bei der Polizei gemacht hatte, geschlagen und bedroht. Aber nicht von Polizeibeamten, sondern von Rechtsextremen. (Nr. 5, Seite 11)



Falc statt Chaf

Die Sprecherin der Kirchenbesetzer in Barcelona heißt Norma Falconi und nicht Norma Chafoni und außerdem haben 15 000 und nicht 30 000 Migranten infolge der Kirchenbesetzung im vergangenen Jahr eine vorläufige Aufenthaltserlaubnis erhalten. (Nr. 5, Seite 19)



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