02. Januar 2002, Ausgabe 02/2002

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Hof in Oberfranken, 25. Dezember, gegen 17 Uhr. Tumulte am Bahnhof, Menschen stürmen die Büroräume des Bahnhofsvorstehers. Sind das die ersten Anti-Euro-Riots? ...

Kreuzworträtsel


David Gall von Hagalil zum Rechtsextremismus im Internet
»Mit hundert Seiten gegen eine Naziseite«


Wer soll Kanzlerkanditat der Union werden?
Merkel mäkelt. Von Max Gschwendtner
Stoiber stinkt. Von Mandy Kehnschepper
Ozapft is! So'n Schiet! Der Bundestagswahlkampf hat begonnen. Vorerst aber nur bei der CDU und der CSU. Das ganze Leben besteht aus Politik, und sie sind die Kandidaten: Soll Edmund Stoiber gegen Schröder ins Rennen gehen, weil man bei ihm wenigstens weiß, womit zu rechnen ist, und die Union damit ihr wahres Gesicht zeigen würde? Oder ist seinem rassigen Wahlkampf doch die Wir-Gesellschaft der Sozialingenieurin Merkel vorzuziehen?


Zehn Jahre nach dem Beginn der Balkan-Kriege
Das Jahr der Entscheidung. Von Markus Bickel
Chaos mit Kalkül. Von Martin Schwarz


Wirtschaftsrezession
Auf und nieder, immer wieder. Von Michael Heinrich

Bundeswehr in Afghanistan
Enduring Einsatz. Von Stefan Wirner
Auch im neuen Jahr gibt es viel Arbeit für die Bundeswehr. Beispielsweise in Kabul, wo die deutschen Soldaten den Frieden sichern sollen. Vor der Abreise der Truppen aber verkrachte sich die Bundesregierung mit dem Bündnispartner. Man neidet den Briten die Führung des Einsatzes in Afghanistan, obwohl man selbst militärisch kaum dazu in der Lage wäre.

Ende der Antragsfrist für Zwangsarbeiterentschädigung
Eine finale Beleidigung. Von Rolf Surmann

Vor 21 Jahren wurde in Berlin ein türkischer Kommunist ermordet
Aus Liebe zu Allah. Von Deniz Yücel


Rechter Schulleiter wird ins hessische Schulamt versetzt
Englisch für Deutsche. Von Stefan Neurad

Deutsches Haus


Portugal: Regierungskrise nach den Kommunalwahlen
Zu tief ins Glas geschaut. Von Anton Landgraf
Die Portugiesen sind sauer. Auf die sozialistische Regierung und die schlechte Konjunktur, auf unfähige Minister und rigide Sparprogramme. Jetzt gibt es Neuwahlen. Und die konservative Opposition hat gute Aussichten, sie zu gewinnen.

Frankreich: Arabische Jugendliche in den Banlieues
Regression am Rande. Von Bernhard Schmid

Einführung des Euro
Die Münzen flach halten. Von Leo Gärtner

Türkei: Soldaten werden der Folter angeklagt
Schläge sind Routine. Von Sabine Küper-Basgöl


Subtropen #9/01, Supplement

Affektive Arbeit | Michael Hardt
Reportagen aus der Arbeitswelt | Thomas Atzert
Antirassismus und bezahlte Hausarbeit | Respect-Initiative Berlin
deleuze.net not found | Sebastian Lütgert
Davos Terminus | Daniel de Roulet


Argentinien: Politische und ökonomische Krise
De la Rúas letzter Tango. Von Jessica Zeller und Wolf-Dieter Vogel

Belgiens Beteiligung an der Ermordung Lumumbas
Ein bisschen eliminiert. Von Alex Veit

Konfrontation zwischen Pakistan und Indien
Ready For War. Von Jörn Schulz

Mexiko: Neue Beweise zum Massaker von 1968
Olympische Friedhofsruhe. Von Dario Azzellini
Mehrere hundert Menschen wurden erschossen, als die Armee am 2. Oktober 1968 das Feuer auf eine Demonstration in Mexiko-Stadt eröffnete. Der offiziellen Version zufolge reagierte das Militär nur auf Schüsse der Demonstranten. Doch eine mexikanische Zeitschrift legte jetzt Beweise dafür vor, dass eine der Regierung direkt unterstellte paramilitärische Gruppe auf die Soldaten schoss, um eine bewaffnete Reaktion zu rechtfertigen.

USA: Todesstrafe für Mumia Abu-Jamal aufgehoben
Sabos langer Arm. Von Heike Kleffner


Diskussion über Soziales Zentrum
Italienische Lektionen. Von Martin Reeh

Das Ansehen Berlins wird schlechter
DDR statt Metropole. Von Jörg Sundermeier


Das Unbewusste in der Geschichte
Am Handy der Aufklärung. Von Barbara Kirchner und Dietmar Dath
Mit wem telefoniert der Mann in der U-Bahn da bloß? Wem erzählt er von seinem Hegelchen und von den Musketenmarschierern, die das Zeitalter der Vernunft vorangetrieben haben sollen. Und warum muss der Handybesitzer seinen Fahrschein nicht vorzeigen?

Kino: Valeska Grisebachs »Mein Stern«
Der zweite Blick. Von Michael Baute und Stefan Pethke

Kino: »Kandahar« von Mohsen Makhmalbaf
Lebendig begraben. Von Ines Kappert
Burkas, unter denen das Leben der Frauen begraben ist, machen das Bildzentrum von Mohsen Makmalbafs filmischer Abrechnung mit dem Regime der Taliban aus. »Kandahar« ist zwar kein Meisterwerk, aber ein Film, der eine Ahnung davon vermitteln kann, was es für die Frauen Afghanistans bedeutet hat, in einem Sack leben zu müssen.


Entschädigung für NS-Zwangsarbeiter in Lettland
Der Krieg ist nicht vorbei. Von Wolfgang Reinke und Christoph Schröder


Internet: Buch über Cybercrime
Piraterie ist kein Verbrechen. Von Dirk Franke


Die Geschichte des Skispringens
Dänen flogen früher. Von Elke Wittich


Theorie und Praxis II
Taktische Weihnachten. Von Jürgen Kiontke

Meine Zeit in der Hölle XII
Mit Rilke durchs Jahr. Von Rayk Wieland


 


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