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Am Tag danach das Übliche: leere Bierflaschen, volle Aschenbecher, verkaterte Kollegen und Kolleginnen, die zum Aufräumen gekommen sind. Fast zwei Uhr am Samstagmittag, und nur wenige sind schon da ...
Kreuzworträtsel
Sinan Öztürk über den Arbeitsmarkt und den Gewerkschaftsnachwuchs
»Es trifft immer die Falschen«
Die Folgen der Anschläge auf die USA
Antideutsche mit Burka. Von Stefanie Kron
Die neue Wehrmachtsausstellung
Räume ohne Recht. Von Wolfgang Wippermann
Landser mordeten ängstlich. Von Joachim Rohloff
Diskussion um Stammzellenimporte
Ethisch klont's sich besser. Von Erika Feyerabend
Wo Ethik draufsteht, ist Wettbewerb drin. Wer für den Stammzellenimport plädiert, muss nicht gleich Menschen klonen wollen, kann aber auch Krebskranke noch lange nicht hei-len. Die offiziellen Argumente für und gegen den Import sind bedeutungslos. Dabei sein ist alles.
Schilys neue Antiterrormaßnahmen
Das kleine Horrorpaket. Von Thies Marsen
Wahlkampfthema Zuwanderung
Stoiber kocht. Von Serhat Karakayali
Kanzlerberater Dieter Kastrup
Immer leise treten. Von Pascal Beucker
Das sächsische Bernsdorf, ein Jahr nach dem Tod eines Neonazis
Gefährliches Reservat. Von Heinrich Regius
Der Vietnamese Tung D. wurde vor einem Jahr in Bernsdorf von Neonazis angegriffen. Er setzte sich zur Wehr und tötete einen der Skinheads. Seitdem haben alle vietnamesischen Familien die sächsische Kleinstadt verlassen. Die übrigen Migranten haben ständig Angst vor rassistischen Übergriffen.
Deutsches Haus
Wehrmachtsopfer in Griechenland
Ungesühnt versöhnen. Von Rolf Surmann
Frankreich: Arbeitskämpfe bei McDonald's und Moulinex
Nicht mit uns. Von Bernhard Schmid
Zuerst streikt die Belegschaft von Moulinex, dann besetzt sie die Fabrik und droht, die Gebäude in die Luft zu sprengen, falls ihre Forderungen nicht erfüllt werden. In Frankreich wehren sich die Beschäftigten mit spektakulären Aktionen gegen Massenentlassungen und prekäre Arbeitsverhältnisse.
Italien: Novelle des Arbeiterstatuts
Gespräche mit Tauben. Von Egon Günther
Ostdeutsche Arbeiter bei niederländischen Zeitarbeitsfirmen
Schöner arbeiten. Von Britta Lange
Österreich: Karl Pfeifer wegen Kritik an Rechtsextremisten verurteilt
Zur rechten Zeit. Von Heribert Schiedel
Subtropen #8/12, Supplement
Topographie der Grausamkeit | Etienne Balibar
Eintragung ins Nichts | Andreas Fanizadeh
Risse im Empire | Interview mit Toni Negri
Wir schauen nach draußen | Valdinar Souza Lima/Hans-Christian Dany
Replikanten | Roberto Ohrt
Krieg in Afghanistan
Lieber Russen als Dinosaurier. Von Jörn Schulz
Bolivien: Repressalien gegen Kokabauern
Die Kokaleros kommen. Von Simón Ramírez Voltaire
Palästinensische Attentate
Islamische Fatah. Von André Anchuelo
Mexiko: Präsident Fox ist seit einem Jahr im Amt
Völlig losgelöst. Von Dario Azzellini
Nach dem ersten Regierungsjahr ist außer Vicente Fox selbst kaum jemand mit seiner Präsidentschaft zufrieden. Ein Abkommen mit den Zapatisten kam nicht zustande, die Menschenrechtssituation hat sich verschlechtert. Auch der größte Unternehmerverband des Landes kritisiert die Regierung, der Wirtschaft droht eine neue Krise.
NPD-Aufmarsch gegen die Wehrmachtsausstellung
Pflicht, Ruhm und Ehre. Von Dirk Hempel
Rudolf Augstein und die Amerikaner
Schrank ohne Tassen. Von Joachim Rohloff
Politisches Buch: Gedenken im globalen Zeitalter
Die Globalisierung des Erinnerns. Von Jochen Baumann
Die Dekontextualisierung des Holocaust in der amerikanischen Debatte führe zu einer instrumentellen Verkürzung, argumentierte der US-Historiker Peter Novick in seinem Buch »Nach dem Holocaust«. Die beiden Soziologen Daniel Levy und Natan Sznaider machen in ihrer Studie dort weiter, wo Novick aufgehört hat. Ihre plausible These zur Problematik der vergleichenden Holocaust-Forschung lautet, dass kollektive Erinnerung nur noch im Kontext der Globalisierung analysiert werden kann.
Ausstellung: Henry Darger in den Kunst-Werken
Die Höllen des Hausmeisters. Von Richard Rabensaat
Kino: »Das Geheimnis« von Virginie Wagon
Das Unglück schweigt. Von Cornelia Fleer
Filmgespräch: »Die Sammler und die Sammlerin« von Agnès Varda
Eine Hand filmt die andere. Es diskutieren Michael Baute, Anna Faroqhi, Marion Kerner und Stefan Pethke
Heinrich Breloers »Die Manns - ein Jahrhundertroman«
Deutschland, bleicher Mann. Von Matthias Schwartz
Vor vier Jahren begannen der Regisseur Heinrich Breloer und sein Team mit der Verfilmung der Geschichte der Künstlerfamilie Mann. Ein Riesenaufwand. 245 Stunden Archivmaterial wurden für den semidokumentarischen Dreiteiler gesichtet, Dutzende Interviews mit Zeitzeugen geführt. Was man im fünfstündigen »Jahrhundertroman« sieht, ist aber nur wieder die Selbstfindung der deutschen Nation.
Fußball: Der italienische Club Associazione Calcio Chievo
Flieg, Esel, flieg! Von Egon Günther
Fußball-WM-Auslosung
Das Glück der Geschichte. Von Elke Wittich
Kasperletheater I
Die Schwarzwaldpension. Von Niels Jürgens
Gedichtet VI
Der Frühling, als die Bäume keine
Blätter bekamen. Von José Maragosa