17. Oktober 2001, Ausgabe 43/2001

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Buchmesse I: Alles wie immer, packen in letzer Minute, rumtelefonieren wegen seriöser Schlafgelegenheit, um bloß nicht wieder in der netten WG zu landen, wo das Klo zwar keine Tür hat, aber viele Adornotexte rumliegen ...

Kreuzworträtsel


Dieter Wiefelspütz, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion
»Selbst Bayern wird ein Freistaat bleiben«
Obwohl die Bundesrepublik seiner Meinung nach eines der freiesten und sichersten Länder der Welt ist, spricht sich Dieter Wiefelspütz, der Innenexperte der SPD, für die Rasterfahndung, den Paragrafen 129 b und den Fingerabdruck im Reisepass aus. Schließlich könne man mit veralteten Fahndungsmethoden nicht den Terrorismus des Jahres 2001 bekämpfen. Einzig einen Einsatz der Bundeswehr im Inland hält er für unnötig.


Die Folgen der Anschläge auf die USA
Fanta statt Fatwa. Von Andrea Albertini


Neue deutsche Außenpolitik
Einmal um die ganze Welt. Von Markus Bickel
Nie wieder Zwerg sein. Von Klaus Thörner
Alliierte erster Klasse. Von Stefan Wirner


Proteste der Friedensbewegung
Die weißen Tauben fliegen wieder. Von Ivo Bozic
Das Peace-Zeichen und die weiße Taube sind aus der Versenkung zurückgekehrt, und auch das Personal aus den achtziger Jahren ist wieder dabei. Die Friedensbewegung meldet sich zurück. Zehntausende demonstrierten am vergangenen Wochenende gegen die Angriffe auf Afghanistan. Doch anders als in den achtziger Jahren sind diesmal die Gemeinsamkeiten mit der deutschen Rechten nicht mehr zu übersehen.

Antiisraelische Ausfälle eines Liberalen
Möllemanns Djihad. Von Pascal Beucker

Bundeskongress entwicklungspolitischer Gruppen in München
Multiple Dilemmata. Von Stefanie Kron

Biometrische Erkennungssysteme
Subjekte in Auflösung. Von Thorsten Fuchshuber


Skinhead-Prozess in München
Rettet den Schöffen. Von Liane M. Dubowy

Deutsches Haus


Türkei: Reaktionen auf US-Angriffe
Solidarisch ohne Wahl. Von Sabine Küper-Basgöl

Friedensdemonstrationen in Frankreich
Ungehorsam handeln. Von Bernhard Schmid

Großbritannien: Kriegseinsatz
Begrenzte Popularität. Von Benjamin Dierks

Schweiz: Krise der Swissair
Am Boden bleiben. Von Yves Kramer
Die Piloten weinen, die Fluggäste sind sauer und die ganze Nation ist entsetzt. Nach dem Debakel der Traditionslinie Swissair macht man sich im Land der Banken nun auf die Suche nach den Schuldigen. Und plötzlich entdeckt die Regierung, dass die Wirtschaft zu viel Macht hat.


11. September

Der Terror muss an der Wurzel ausgerottet werden, sagt US-Präsident Bush. David Reed hat sich trotz höllischer Schmerzen an der Zahnwurzel für Jungle World auf den Weg nach New York gemacht und die Trümmer des World Trade Center besichtigt.


Reaktionen in der arabischen Welt auf die US-Angriffe
Symphonie des Terrors. Von Götz Nordbruch

Pakistan: Islamisten setzen den Präsidenten unter Druck
Schulden verschoben. Von Dennis Stute

Die 'FAZ' entdeckt Anundhati Roy
Monströse Visitenkarte. Von Thomas von der Osten-Sacken

Der politische Islam in den arabischen Ländern
Reaktionäre Avantgarde. Von Bernhard Schmid

Konflikte in Saudi-Arabien
Djihad oder Öl. Von Timm Ebner

Deutsche Afghanistan-Solidarität in den siebziger und achtziger Jahren
Go-Go-Gotteskrieger! Von Deniz Yücel
Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass die afghanischen Taliban Zöglinge der USA seien. An die deutsche Solidarität mit den Gotteskriegern im Kampf gegen die Rote Armee erinnert man sich hingegen nicht so gerne.


Vor den Wahlen in Berlin
Ampelmännchen wollen's wissen. Von Jörg Sundermeier

Bohley und Biermann vs. PDS
Schwafeln für Steffel. Von Canto di Pajaro


Die Filme von Heinz Emigholz
Regisseur des Raums. Von Stefan Ripplinger

Film: Terry Zwigoffs »Ghostworld«
Verramschte Existenz. Ludger Blanke und Christian Petzold im Gespräch
Comicverfilmungen gehen meistens schief, weil die wüste Grammatik des Strip keinen Korrektor duldet. Im Regisseur Terry Zwigoff fand der Underground-Cartoonist Daniel Clowes jedoch einen echten Verbündeten. Seine Verfilmung von »Ghostworld« handelt vom Aufbegehren zweier Teenager gegen die Codes der Jugendkultur und der Erwachsenenwelt und vom knallharten Wissen der Hipster, wie alles weitergehen wird.

Musik: Französischer Mädchenpop
Wie niedlich! Von Oliver Carlo Errichiello


Repressive Stadtentwicklung im brasilianischen Fortaleza
Schöne Aussicht, schlechte Aussicht. Von Sigurd Jennerjahn
Ein Drittel der Bewohner von Fortaleza, einer Millionenstadt im Nordosten Brasiliens, lebt in Favelas. Die Landesregierung versucht regelmäßig, Armenviertel zu räumen, vor allem Grundstücke in Meeresnähe sind für Projektentwickler interessant. Die Bewohner antworten mit Demonstrationen und neuen Landbesetzungen.


Verschwörungstheoretiker im Fernsehen und im Internet
Sorry für die Story. Von Martin Schwarz


Sportpresse in Griechenland
Jeden Tag ein Fanzine. Von Torsten Haselbauer

Rückversicherer und Fußball
Verstauchte Zehen. Von Elke Wittich


Mächte des Wahnsinns I
Früher war alles besser. Von Ol

Gedichtet IV
Sonnenlicht. Von Tokyo


 


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