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Nr. 37/2001 - 05. September 2001
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Vorverhandlungen für ein revolutionäres Einheitsprogramm

Pierre Canjuers und Guy Debord

Der Kapitalismus als Gesellschaft ohne Kultur

1. Kultur kann man definieren als das gesamte Instrumentarium, durch das eine Gesellschaft sich denkt und vor sich selbst zeigt; und sodann über alle Verwendungsmöglichkeiten des verfügbaren Mehrwerts entscheidet, also die Organisation all dessen, was die unmittelbaren Notwendigkeiten ihrer Reproduktion übersteigt.

Letztlich scheinen heute alle Formen der kapitalistischen Gesellschaft auf einer stabilen, für Massen geltenden, generalisierten Teilung zwischen Leitenden und Ausführenden zu gründen. Übertragen auf die Ebene der Kultur, bedeutet diese Charakteristik die Trennung zwischen »Verstehen« und »Tun«, das Unvermögen, die (auf der Basis fortdauernder Ausbeutung) ständig sich beschleunigende Bewegung der Beherrschung der Natur zu organisieren, einerlei zu welchem Ziel.

Die Produktion zu beherrschen, heißt nämlich für die Kapitalistenklasse notwendigerweise, das Verstehen produktiven Handelns, der Arbeit, zu monopolisieren. Zu diesem Zweck wird die Arbeit einerseits immer weiter zerstückelt und zerlegt, das heißt, für den, der sie ausführt, undurchschaubar gemacht; andererseits wird sie von einer besonderen Abteilung wieder als Einheit zusammengesetzt. Aber diese Abteilung ist der eigentlichen Leitung untergeordnet. Sie allein hat ein theoretisches Verständnis des Ganzen, denn nur sie zwingt der Produktion ihren Sinn auf, gemäß der Form ihrer allgemeinen Ziele. Doch selbst in dieses Verständnis und in diese Ziele ist Willkür eingedrungen, denn sie sind abgeschnitten von der Praxis und sogar von jeglichem Wissen um die Wirklichkeit, dessen Vermittlung niemanden interessiert.

Die gesamte gesellschaftliche Tätigkeit wird also in drei Ebenen aufgespalten: Fabrikhalle, Büro und Leitung. Die Kultur, begriffen als ein aktives und praktisches Verständnis der Gesellschaft, wird gleichermaßen in diese drei Momente zerlegt. Nur durch eine permanente Verletzung der Grenzen des jeweiligen Sektors, in dem das Kommando der gesellschaftlichen Ordnung die Menschen stationiert, lässt sich die Einheit wiederherstellen, das heißt im Verborgenen und zerteilt.

2. Der Mechanismus eines kulturellen Systems basiert also auf einer Verdinglichung menschlicher Tätigkeiten, die eine Stillstellung des Lebendigen und seine Zirkulation nach dem Modell der Warenzirkulation garantiert; und die die Herrschaft der Vergangenheit über die Zukunft verstärkt.

Aufgrund dieser Funktionsweise gerät die Kultur in Widerspruch zur permanenten Notwendigkeit des Kapitalismus, sich die Zustimmung der Menschen zu verschaffen und ihre schöpferische Tätigkeit in dem engen Rahmen, in dem er sie einsperrt, permanent zum Mitmachen zu bewegen. Im Grunde kann das kapitalistische Kommando nur unter der Voraussetzung bestehen, dass es unaufhörlich eine neue Vergangenheit vor sich aufzieht. Das bestätigt sich insbesondere im eigentlichen kulturellen Bereich, dessen gesamter Werbekampagnenrhythmus auf der Verbreitung falscher Neuheiten beruht.

3. Arbeit wird somit tendenziell auf bloße Ausführung reduziert, also absurd gemacht. In dem Maß, wie die Technik ihrer Entwicklung folgt, löst sie sich auf, wird die Arbeit vereinfacht und ihre Absurdität vertieft.

Diese Absurdität dehnt sich auf Büros und Laboratorien aus: von der eigentlichen Bestimmung ihrer Tätigkeit sind sie getrennt; sie liegt im politischen Bereich, der die Gesamtheit der Gesellschaft dirigiert.

Andererseits ist der Kapitalismus gezwungen, in dem Maß, wie nun die Büros und Laboratorien der Gesamtheit seines Funktionsmechanismus eingearbeitet sind, auch in ihre Tätigkeit, da er sie wieder zurückgewinnen muss, die kapitalistische Arbeitsteilung, also die Zerstückelung und die Hierarchisierung der Arbeit, einzuführen. Das logische Problem der wissenschaftlichen Synthese prallt also mit dem gesellschaftlichen Problem der Zentralisierung zusammen. Das Ergebnis dieser Veränderungen ist, entgegen dem Anschein, eine allgemeine Kulturlosigkeit auf allen Ebenen des Wissens. Die wissenschaftliche Synthese wird nicht mehr vollzogen; die Wissenschaft versteht sich selbst nicht mehr. Sie bringt den Menschen von heute keine richtige, praktische Klärung ihrer Beziehung zur Welt mehr; sie hat die alten Repräsentationen zerstört, ohne sie durch neue ersetzen zu können. Die Welt wird als Einheit unlesbar: nur Spezialisten sind noch im Besitz einiger Fragmente von Rationalität, doch sie geben zu, dass sie unfähig sind, diese zu vermitteln.

4. Dieser Zustand zieht eine ganze Reihe von Konflikten nach sich. Es gibt einen Konflikt zwischen einerseits der Technik - die Eigenlogik der Entwicklung des Umgangs mit dem Stoff (und im weiteren Sinne sogar die Eigenlogik der wissenschaftlichen Entwicklung) - und andererseits der Technologie als Anwendung der Technik, streng an den Erfordernissen der Ausbeutung der Arbeiter ausgerichtet, sowie darauf, ihren Widerstand zu brechen. Es gibt einen Konflikt zwischen den Zwängen des Kapitalismus und den elementaren Bedürfnissen der Menschen. So findet der Widerspruch zwischen der aktuellen Atomtechnologie und einer doch ziemlich weit verbreiteten Lebenslust sein Echo noch im moralischen Protest mancher Physiker. Die Veränderungen, die der Mensch inzwischen an seiner eigenen Natur vornehmen kann (von Schönheitsoperationen bis zu gezielten genetischen Veränderungen), verlangen auch eine von ihm selbst kontrollierte Gesellschaft, die Abschaffung jeder spezialisierten Leitung.

Überall drängt das Ausmaß der neuen Möglichkeiten zur Alternative: revolutionäre Lösung oder Science-Fiction-Barbarei. Der Kompromiss, den die heutige Gesellschaft darstellt, kann nur auf der Grundlage eines Status Quo leben, der ihm unaufhörlich überall entgleitet.

5. Entfremdet kann die gesamte heutige Kultur also in dem Sinne genannt werden, als jede Tätigkeit, jeder Moment des Lebens, jeder Gedanke, jedes Verhalten nur außerhalb ihrer selbst einen Sinn haben, in einem Anderswo, das, weil es nicht mehr der Himmel ist, nur äußerst vage zu lokalisieren ist: eine Utopie im wahrsten Sinne des Wortes beherrscht in Wirklichkeit das Leben der modernen Welt.

6. Da der Kapitalismus, von den Fabrikhallen bis zu den Laboratorien, die produktive Tätigkeit jeder eigenen Bedeutung entleert hat, ist er stets bemüht, den Sinn des Lebens in die Freizeit zu verlegen und von dort aus der Produktionstätigkeit eine neue Orientierung zu geben. Für die vorherrschende Moral wäre, da ihr die Produktion die Hölle ist, das wirkliche Leben der Konsum, der Gebrauch der Güter.

Aber diese Güter sind meistens zu nichts zu gebrauchen, außer zur Befriedigung bestimmter übersteigerter privater Bedürfnisse, um den Ansprüchen des Marktes zu genügen. Der kapitalistische Konsum diktiert eine Bewegung, die die Wünsche auf das Gleichmaß der Befriedigung künstlicher Bedürfnisse reduziert, und sie bleiben Bedürfnisse, ohne jemals Wünsche gewesen zu sein. Echte Wünsche müssen im Zustand der Unerfülltheit verharren (oder in der Form des Spektakels kompensiert werden). Moralisch und psychologisch betrachtet, wird der Konsument in Wirklichkeit vom Markt konsumiert. Vor allem aber haben diese Güter letztlich keinen gesellschaftlichen Nutzen, weil der gesellschaftliche Horizont vollständig von der Fabrik verbaut ist. Außerhalb der Fabrik ist alles als Wüste angelegt (Schlafstadt, Autobahn, Parkhaus ...). Der Ort des Konsums ist die Wüste.

So herrscht die Gesellschaft, von der Fabrik eingesetzt, uneingeschränkt über diese Wüste. Im Grunde dienen die Güter einfach nur als Schmuck des sozialen Rangs, alle Zeichen des gekauften Prestiges und der sozialen Differenz werden überdies im selben Moment auch allen zur Pflicht, als fatale Tendenz der Massenware. Die Fabrik wiederholt sich in der Freizeit durch Zeichen, die immerhin einen gewissen Spielraum an Umsetzungsmöglichkeiten bieten, sodass sich wenigstens einige Frustrationen kompensieren lassen. Die Welt des Konsums ist in Wirklichkeit eine Bühne, auf der jeder für jeden zum Spektakel wird; sie ist also eine Welt der Spaltung, der Fremdheit und der verwehrten Beteiligung zwischen allen. In diesem Spektakel, das automatisch und ärmlich aus Befehlsfunktionen hervorging, die der Gesellschaft äußerlich und von absurden Werten gekennzeichnet sind, führt der leitende Bereich eine strenge Regie (und selbst die Führungskräfte kann man, soweit sie lebendige Menschen sind, als Opfer dieses Regieroboters betrachten).

7. Außerhalb der Arbeit diktiert das Spektakel die Art und Weise, in der die Menschen miteinander in Beziehung treten. Nur das Spektakel vermittelt den Menschen eine - verfälschte - Kenntnis gewisser allgemeinerer Aspekte des Lebens in der Gesellschaft, von den wissenschaftlichen oder technischen Leistungen über die Begegnung mit den großen Figuren bis zu den Standards der herrschenden Verhaltensweisen. Das Verhältnis zwischen Autoren und Zuschauern ist nur eine Variation des grundlegenden Verhältnisses zwischen Leitenden und Ausführenden. Es entspricht perfekt den Bedürfnissen einer verdinglichten und entfremdeten Kultur: das Verhältnis, das durch dieses Spektakel geschaffen wird, ist in seiner Struktur ein unnachgiebiger Träger der kapitalistischen Ordnung. Die Zweideutigkeit jeder »revolutionären Kunst« liegt mithin darin, dass der revolutionäre Charakter eines Spektakels stets von dem eingekreist ist, was jedes Spektakel als Reaktionäres enthält.

Deshalb ist die Perfektionierung der kapitalistischen Gesellschaft zu einem Gutteil an der Perfektionierung des Mechanismus ihrer Inszenierung als Spektakel ablesbar. Das ist offenbar ein komplexer Mechanismus, denn auch wenn die Verbreitung der kapitalistischen Ordnung keinem anderem Dirigenten gehorcht, darf das Spektakel dennoch gegenüber der Öffentlichkeit nicht als der entfesselte Rausch des Kapitalismus erscheinen. Es muss die Öffentlichkeit für sich interessieren, indem es Elemente der Repräsentation integriert, die - fragmentarisch - der gesellschaftlichen Vernunft entsprechen. Es muss die Wünsche ablenken, deren Befriedigung die herrschende Ordnung verbietet. Zum Beispiel zeigt der moderne Massentourismus Städte oder Landschaften, und zwar nicht, um den authentischen Wunsch zu befriedigen, in einer solchen (menschlichen und geografischen) Umgebung zu leben, sondern indem er sie lediglich als schnelles Spektakel der Oberfläche darbietet (bis es schließlich als Souvenir zu haben ist und damit gesellschaftlich verwertbar wird). Der Striptease ist die schärfste Form der zum bloßen Spektakel verkommenen Erotik.

8. Die Entwicklung und Bewahrung der Kunst wurde von folgenden Kraftlinien beherrscht. Auf der einen Seite wurde sie schlicht und einfach vom Kapitalismus als Mittel zur Konditionierung der Bevölkerung zurückgewonnen. Andererseits hat sie davon profitiert, dass der Kapitalismus ihr eine dauerhafte privilegierte Position einräumte: die der reinen schöpferischen Tätigkeit, Alibi der Entfremdung aller anderen Tätigkeiten (was sie zum teuersten Schmuck der Gesellschaft werden ließ). Aber gleichzeitig ist das Reservat der »freien schöpferischen Tätigkeit« der einzige Bereich, in dem praktisch und in ihrer ganzen Breite die Frage der grundlegenden Gestaltung des Lebens, die Frage der Kommunikation gestellt wird. Hier in der Kunst liegen die Antagonismen zwischen den Anhängern und Gegnern der offiziell diktierten Lebensinhalte begründet. Dem Nicht-Sinn und der herrschenden Trennung entspricht die allgemeine Krise der traditionellen künstlerischen Mittel, eine Krise, die der Erfahrung oder der Forderung verbunden ist, mit einem anderen Gebrauch des Lebens zu experimentieren. Revolutionäre Künstler sind diejenigen, die zur Intervention aufrufen, und die ihrerseits schon im Spektakel operieren, um es zu stören und zu zerstören.


Die revolutionäre Politik und die Kultur

1. Die revolutionäre Bewegung kann nichts Geringeres sein als der Kampf des Proletariats um die tatsächliche Herrschaft über und für die gezielte Umgestaltung aller Aspekte des gesellschaftlichen Lebens, und vor allem für die Verwaltung der Produktion und die Leitung der Arbeit durch die Arbeiter, die direkt über alles entscheiden. Eine solche Veränderung impliziert unmittelbar die radikale Umgestaltung des Charakters der Arbeit und die Schaffung einer neuen Technologie, die die Herrschaft der Arbeiter über die Maschinen garantiert.

Es geht um einen wirklichen Umsturz der Bedeutung von Arbeit, was zahlreiche Konsequenzen mit sich bringt; deren wichtigste ist sicherlich die Verschiebung der zentralen Interessen des Lebens von den passiven Freizeitbeschäftigungen zu einer produktiven Tätigkeit neuen Typs. Das bedeutet nicht, dass von heute auf morgen alle produktiven Tätigkeiten von sich aus leidenschaftlich werden. Doch daran zu arbeiten, dass sie von Leidenschaft erfüllt sind, durch eine allgemeine und permanente Veränderung der Ziele wie der Mittel industrieller Arbeit, wird auf jeden Fall die minimale Leidenschaft einer freien Gesellschaft sein.

Alle Tätigkeiten werden schließlich in einem einzigen, aber unendlich vielfältigen Lauf verschmelzen, dem Leben, das bisher in Freizeit und Arbeit getrennt ist. Produktion und Konsum werden sich im schöpferischen Gebrauch der gesellschaftlichen Güter aufheben.

2. Ein solches Programm schlägt den Menschen keinen anderen Lebensinhalt vor, als ihr eigenes Leben selbst zu gestalten. Voraussetzung dafür ist nicht nur, dass die Menschen objektiv von Grundbedürfnissen (Nahrung usw.) befreit sind, sondern vor allem, dass sie anfangen, einander ihre Wünsche - anstatt deren gegenwärtige Kompensationen - vorzuführen; dass sie alle von anderen diktierten Verhaltensweisen zurückweisen, um deren einzigartige Erfüllung immer wieder neu zu erfinden; dass sie nicht mehr der Ansicht sind, das Leben sei die Aufrechterhaltung eines bestimmten Gleichgewichts, sondern dass sie die grenzenlose Bereicherung ihres Handelns verlangen.

3. Die Grundlage solcher Ansprüche ist heute nicht irgendeine Utopie. Es ist vor allem der Kampf des Proletariats auf allen Ebenen, in allen Formen expliziter Verweigerung oder tiefer Gleichgültigkeit, permanent und mit allen Mitteln im Angriff auf die instabile herrschende Gesellschaft. Es ist auch die Lektion des gründlichen Scheiterns aller Veränderungsversuche, die nicht radikal genug sind. Es ist schließlich die Forderung, die sich in manchen extremen Verhaltensweisen der Jugend (deren Dressur sich als wenig wirksam erweist) und jetzt auch mancher Künstlerkreise äußert.

Doch diese Basis enthält auch die Utopie, als Erfindung und Ausprobieren von Lösungen für aktuelle Probleme, ohne dass man sich darum kümmert, ob die Bedingungen ihrer Verwirklichung unmittelbar gegeben sind (man muss anmerken, dass die moderne Wissenschaft solche utopischen Experimente jetzt schon stark nutzt). Diese momentane und historische Utopie ist legitim; sie ist notwendig, denn in ihr beginnen sich Wünsche widerzuspiegeln, ohne die das freie Leben inhaltslos wäre. Sie ist nicht von der Notwendigkeit zu trennen, die gegenwärtige Ideologie des Alltagslebens, also die Bindungen der täglichen Unterdrückung aufzulösen, damit die revolutionäre Klasse mit nüchternem Blick vorhandene Nutzungsmöglichkeiten und mögliche Freiheiten entdecken kann.

Die Praxis der Utopie kann jedoch keinen Sinn haben, wenn sie nicht eng mit der Praxis des revolutionären Kampfs verbunden ist. Dieser kann seinerseits nicht auf eine solche Utopie verzichten, ohne steril zu werden. Die Forscher einer experimentellen Kultur können sich ihre Verwirklichung nicht erhoffen ohne den Sieg der revolutionären Bewegung, die ihrerseits nur dann authentische revolutionäre Verhältnisse erreichen wird, wenn sie sich die Bestrebungen der kulturellen Avantgarde in der Kritik und in der freien Rekonstruktion des Alltagslebens zu Eigen macht.

4. Die revolutionäre Kritik hat also die Totalität der gesellschaftlichen Probleme zum Inhalt. Ihre Form ist eine experimentelle Praxis des freien Lebens durch den organisierten Kampf gegen die kapitalistische Ordnung. Die revolutionäre Bewegung muss also selbst zu einer experimentellen Bewegung werden. Schon heute muss sie, wo sie existiert, so gründlich wie möglich die Probleme einer revolutionären Mikrogesellschaft entwickeln und lösen. Diese umfassende Politik findet ihren Höhepunkt im Moment der revolutionären Aktion, wenn die Massen plötzlich eingreifen, um Geschichte zu machen, und ihr Handeln ebenfalls als direktes Experiment und als Fest entdecken. Sie nehmen dann eine bewusste und kollektive Gestaltung des Alltagslebens in Angriff, die eines Tages von nichts mehr aufgehalten werden wird.

20. Juli 1960


Die Thesen der »Préliminaires pour une définition de l'unité du programme révolutionnaire« wurden jüngst wieder publiziert in: Daniel Blanchard, Debord dans le bruit de la cataracte du temps, Paris 2000 .

Deutsche Erstveröffentlichung. Aus dem Französischen von Andreas Löhrer.



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