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Nr. 32/2001 - 01. August 2001
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Eine schlichte Tatsache mitzuteilen, sollte für Journalisten kein Problem sein. Sollte man meinen. Die Jungle World-Redaktion spaltet sich an dieser Aufgabe. In Raucherinnen und Nichtraucher. In Bonbonfresser und Biertrinkerinnen. In Blindkäuferinnen und Pfennigfuchser. In Taktiker und Moralistinnen.

Die einen sagen: »Jede gute Zeitung kostet so viel wie eine Schachtel Zigaretten.« »Zweihundert Gramm Karamellen im Monat, das ist doch ein Argument zu abonnieren.« »Weißt du, wie viel ein Liter Milch kostet?« »Lieber auf den Euro warten.«

Die anderen sagen: »Wer zwei Schachteln am Tag verqualmt, kann sich über zwei Mark mehr im Monat wirklich nicht beschweren.« »Ein Bier in zwei Monaten mehr oder weniger fällt doch nicht ins Gewicht.« »Bei der Inflation werde ich mein Budget schon überarbeiten.« »Die Wahrheit muss ans Licht.«

Worum es hier eigentlich geht? Wer die Anzeigen - und die geben immer Auskunft über die finanzielle Situation einer Zeitung - der letzten Woche aufmerksam gelesen hat, weiß es schon: Die Jungle World wird teurer. Die Papierpreise sind Anfang des Jahres stark gestiegen und machen keine Anstalten, wieder zu fallen. Die meisten Zeitungen haben deshalb schon Anfang des Jahres oder zum 1. Juli ihre Preise erhöht. Am 1. September ist es bei der Jungle World so weit. Die Einzelausgabe kostet dann 5 Mark 50, das Normalabo monatlich 22,10 Mark.



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