06. Juni 2001, Ausgabe 24/2001

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Tabula rasa heißt nicht rasender Tisch. Diese Erfahrung mussten einige RedakteurInnen am letzten Sonntag wieder einmal machen. Was war das für ein Tag! (...)

Kreuzworträtsel


Peter Finkelgruen über den Malloth-Prozess
»Der Justizskandal ist noch nicht aufgeklärt«
Zu lebenslanger Haft ist der frühere SS-Mann Anton Malloth in München verurteilt worden. Peter Finkelgruen, Enkel eines der Opfer von Malloth, ist zwar mit dem Urteil zufrieden, kritisiert aber den späten Zeitpunkt des Prozesses.


Schuluniformen tragen?
We Don't Need No Education! Von Kim Bönte
Hit Me Baby, One More Time! Von Walt Voss


Schuldenkrise in Berlin
Bye-Bye Berlin. Von Stefan Wirner
Schulden machen fit. Von Jörg Sundermeier


Einwanderungspolitik: Schily will Konsens mit CDU und CSU
Das System will atmen. Von Irina Czukay

RZ-Prozess: Suche nach Stasi-Akten
BKA auf Schnipseljagd. Von Christoph Villinger

Geldmangel bei der Bundeswehr
Ausverkauf für die Elitearmee. Von Peter Kleinert

Rechtliche Anerkennung deutscher Huren
Sex macht Arbeit. Von Ellen Bareis
Aus der Debatte um die Prostitution ist zwar das Opfer, aber auch die Kapitalismus- und Rassismuskritik verschwunden. Der rot-grüne Gesetzesentwurf zur Legalisierung der Sexarbeit unterscheidet »kriminelle« und »respektable« Huren.


Streit bei den Republikanern in Baden-Württemberg
Es darf nur einen geben. Von Johann Jessen

Deutsches Haus


Wahlkampf in Großbritannien
Die zweite Chance. Von Alex Veit

Großbritannien: Straßenschlachten in Oldham
Genug ist genug. Von Graeme Atkinson

Europa-Rede des französischen Premierministers Lionel Jospin
Europäische Patrioten. Von Anton Landgraf

Elf-Prozess: Ehemaliger französischer Minister verurteilt
Endlos ermitteln. Von Bernhard Schmid

Kommunalwahlen in Italien
Das letzte Wort. Von Anselm Jappe

Verfassungsänderung in Mazedonien
Separat macht Staat. Von Martin Schwarz
Dank der Troublemaking-Politik der OSZE in Mazedonien ließ sich die fragile Allparteienregierung eine Verfassungsänderung abringen, die den Albanern mehr Rechte zugestehen soll. Die UCK antwortet mit einer Ausweitung der Kämpfe.


Subtropen, Supplement

Drogenpolitik: Prohibition und Planwirtschaft Sebastian Scheerer | Feindbild Dealer | Crackökonomie | Alltagsleben - Rassistische Diskriminierung und kritisches Denken Jost Müller | Von der wilden Architektur Guy Debord | Der definitive Bruch mit der Kunst Jost Müller


Indonesien: Dem Präsidenten Wahid droht die Amtsenthebung
Die Stunde der Generäle. Von Jörn Schulz
Seine Verbündeten haben sich von ihm abgewandt, und auch der IWF wartet auf seine Absetzung. Der indonesische Präsident Abdurrahman Wahid hat nur noch geringe Chancen, der Amtsenthebung zu entgehen. Die von den Parteien der Rechten betriebene Kampagne gegen ihn wird auch vom Militär unterstützt, das seinem Präsidenten nicht mehr gehorchen mag.

Neue Mehrheitsverhältnisse im US-Senat
Wandel ohne Wahlen. Von Michael Hahn

Nach dem Anschlag in Tel Aviv
Rätselraten um Arafat. Von Carlos Kunze

Soldatenfriedhof im russischen Sologubowka
Viel Platz für deutsche Knochen. Von Klaus Thörner


Gefährliche Orte CXXIX: Das ehemalige RAW Franz Stenzer
Da schwitzt der Citoyen. Von Frank Scheerer

Alternative Lebensformen
Sushis und Szenis. Von Andrea Albertini


Kino: »Intimacy«
Sex in kalten Räumen. Von Frank Noack
Das Beziehungsdrama »Intimacy« von Patrice Chéreau zeigt den Sex, um ihn in seiner Trostlosigkeit zu entlarven. Damit ist ein neues Genre geboren: der anspruchsvolle Frust-Porno. Obwohl das Drehbuch vom Realismus-Experten Hanif Kureishi stammt, erfahren wir über die sozialen Verhältnisse der Figuren nur so viel: Der Geliebte muss sparen, im Liebesnest wird nicht geheizt.

Kino: »Pearl Harbor«
Superdampfer der Herzen. Von Jürgen Kiontke

Briefwechsel zwischen Paul Celan und seiner Frau Gisèle
»Man spricht von dir. Aber wer!« Von Alfred Schobert

Little Richard: Einer der ersten Black Pop Stars
Schwarzknallkünstler. Eine Dokumentation aus dem Internet


Südafrika: Tour durch Kapstadt
»Die Städte kommen nicht zusammen«. Von Jochen Becker
Sie haben gegen die Apartheid gekämpft, heute sind viele schwarze Aktivisten des Widerstands arbeitslos. Eine Gruppe ehemaliger Militärs des ANC gründete das Selbsthilfeprojekt Wecat und veranstaltet Besichtigungstouren in Kapstadt. »Wenn wir die Leute zu den ehemaligen Townships bringen, zeigen wir ihnen, was die Apartheid uns angetan hat.«


Start der Abnehm-Show »Big Diet«
Hungern in Hürth. Von Elke Wittich


Fußball in der Weimarer Republik
Training für die Massen. Von Erik Eggers


Was hätte Flaubert getan?VIII
Urlaub. Von OL


 


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