11. April 2001, Ausgabe 16/2001

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Die Reiseplanung der Redaktion kommt in diesem Jahr nicht voran. Langsam wird die Zeit knapp. Und wenn nicht bald entschieden wird, ist auch die letzte Hütte ausgebucht. Wo soll man bloß hinfahren? Also noch mal von vorn ...

Kreuzworträtsel


Dusan Mihajlovic, serbischer Innenminister
»Wir handeln nicht auf Anweisung«


Mann oder Frau?
Wir schnappen uns alles. Von Heike Runge
Wir wissen Bescheid. Von Tobias Rapp
Pferdebücher oder Italowestern? Die Debatte über die Bedeutung geschlechtsspezifischer Kulturgüter verbindet sich mit philosophischen Grundfragen: Ist das Telefon ein Gerät zur Übermittlung von Nachrichten oder dient es der Erweiterung des Wortschatzes? Je 20 Gründe, warum es nicht schlimm ist, eine Frau oder ein Mann zu sein.


RZ-Prozess und Paragraf 129a
Zwei, drei, viele Zellen. Von Wolf-Dieter Vogel und Christoph Villinger
Kein Verbraucherschutz für Linke. Von Rolf Gössner


Urteil zur Pflegeversicherung
Verfassungsschutz für die Familie. Von Christian Brütt

Neue Maßnahmen in der Arbeitsmarktpolitik
Pflicht zur Arbeit. Von Dirk Hauer

Allianz kauft Dresdner Bank
Ran an die Renten. Von Anton Landgraf

Ravensburg: Urteil gegen ehemaligen SS-Mann
Ein normaler Mörder. Von Gerd Fischer
Zwölf Jahre Haft für den Mord an sieben Menschen gelten in Prozessen gegen NS-Verbrecher schon als hartes Urteil. Das Landgericht Ravensburg bezeichnete den ehemaligen SS-Untersturmführer Julius Viel als »Exzesstäter«. Er habe nicht auf Befehl, sondern aus Mordlust gehandelt.


Sachsens Innenminister verbietet Neonaziorganisation
Image ist alles. Von Heike Kleffner

Deutsches Haus


Jugoslawien: Ermittlungen gegen Milosevic
Singen für die Freiheit. Von Martin Schwarz

EU stellt neue Asylrichtlinien vor
Harmonisch blockieren. Von Danièle Weber

Urteil gegen Fluchthelfer
Tödliche Grenze. Von Thorsten Fuchshuber

Österreich: Nach den Wahlen in Wien
Rotes Wien, fetter Staat. Von Gerhard Scheit
Die Hauptstadt bleibt vorerst rot. Statt für die FPÖ stimmten die Wiener lieber gegen den schlanken Staat. Ein Nachwort zum aufhaltsamen Abstieg des Jörg Haider.

Verfassungsdebatte in Frankreich
Kleine Gefälligkeiten. Von Bernhard Schmid


The Cultural Lag
Vom Antisemitismus der Nachkriegszeit zum philosemitischen Paternalismus von Rot-Grün: Die Reaktionen auf Norman Finkelsteins »The Holocaust Industry« sind Ausdruck eines zeitgeschichtlichen Paradigmenwechsels. Von Rolf Surmann


Konfrontation zwischen China und den USA
Bush auf Crashkurs. Von Volker Häring

Neue Verhandlungen in Nahost
Dialog mit Waffen. Von Stefan Vogt

Veranstaltung gegen Irak-Embargo
Saddams Freunde. Von Thomas v.d. Osten-Sacken und Thomas Uwer

Zimbabwe: Konflikte zwischen Regierung und Opposition
Daimler gegen Zanu. Von Ruben Eberlein
Die Militärintervention im Kongo ist unpopulär, und die Wirtschaft befindet sich im freien Fall. Vor allem der Politik des Staatspräsidenten Robert Mugabe verdankt die oppositionelle MDC ihren Erfolg. Ihre Führung setzt auf neoliberalen Korporatismus und sucht Verbündete im westlichen Ausland, auch bei DaimlerChrysler. Eine gute Gelegenheit für Mugabe, die Opposition mit anti-imperialistischer Rhetorik links zu überholen.


Prozess gegen vietnamesische Zigarettenhändler
Viel Rauch um nichts. Von Marina Mai

Alternative Regierungsformen
Kandidatenraten. Von Ali Cante


Französische Diskussion um Norman Finkelstein
Revue der Revisionen. Von Alfred Schobert

Kino: »15 Minuten Ruhm«
Zwei Stunden Stumpfsinn. Von Ludger Blanke

Politisches Buch: W. Heitmeyer über die neue rechte Mitte
Der Laurenz-Meyer-Effekt. Von Michael Elm und Jens Wissel

Literatur: Erzählungen von Etgar Keret
Knocking on Busfahrers Tür. Von Jan Brandt
An den Erzählungen des israelischen Autors Etgar Keret scheiden sich die Geister. Seine Helden sind Slacker, Studenten, Arbeitslose und Langschläfer. Die Älteren halten ihn für das enfant terrible der israelischen Literatur, die Jüngeren verehren ihn als ihren Sprecher.


Kino: »Beau Travail« von Claire Denis
Rituale auf Sand. Diskussion mit Michael Baute, Anna Faroqhi und Ute Holl


Streit um russischen Privatsender
Moskauer Mattscheibe. Von Oliver Weiss
Der Fernsehsender NTW gilt als kritisch, weil er mitunter Wladimir Putin persifliert und einem der besten Freunde Boris Jelzins gehört. Der Streit um den Sender ist ein weiterer Versuch Putins, sich einiger Oligarchen zu entledigen.

Strategische Allianzen im Internet
Content statt Portal. Von Günter Frech


Rassismus im Amateurfußball
Kanaken gegen Nazis. Von Klaus Walter

Formel 1 in Brasilien
Lieb, aber langweilig. Von Sigurd Jennerjahn


Der letzte linke Student XII
Überleben! Von Jörg Sundermeier


 


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