21. März 2001, Ausgabe 13/2001

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Unbedarfte Leser mögen denken, es dauere länger, eine Ausgabe mit 36 Seiten zu produzieren als eine der Nummern mit 32 Seiten. Doch dem ist nicht so. Im Gegenteil - es geht schneller. Warum? Bei der Beantwortung dieser Frage spaltet sich die Redaktion in Irrationalisten und Homöopathen. (...)

Kreuzworträtsel


Gabriele Brenner, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Weiden
»Aktive Juden sind nicht gerne gesehen«
»Juden, haltet euren Mund, dann passiert euch nichts!« Trotz einer Serie von Anschlägen gebe es in Weiden keine Neonazis, meinen Stadtverwaltung und Polizei. Wer das Gegenteil behauptet, wie Gabriele Brenner von der Jüdischen Gemeinde, macht sich in der oberpfälzischen Stadt unbeliebt.


Gender-Debatte in Deutschland
Der Subversionsschwindel. Von Matthias Haase


Zwei Jahre nach den ersten Nato-Angriffen auf Jugoslawien
Ein Herz für Lügner. Von Ralf Schröder
Kosovo ist überall. Von Martin Schwarz
Krieg mit Protektion. Von Ferdinand Muggenthaler
Limonade für alle. Von Thomas Ebermann
Blauäugig bombardiert besser. Von Wolf-Dieter Vogel


Gründung von Verdi
Alles Gute kommt von oben. Von Günter Frech
Seit dem Wochenende ist die Massenfusion zur größten Einzelgewerkschaft Europas perfekt. Und an wen sich die Entrechteten und Ausgebeuteten künftig wenden können, ist auch schon klar: Gemeinsam mit Bundeskanzler Schröder setzt Verdi-Chef Bsirske auf neue Bündnisse gegen die Arbeitnehmer. Und für die Neue Mitte.

Ermittlungen wegen Nazi-Symbolen gegen Linke
Das Kreuz mit den Haken. Von Thorsten Fuchshuber

Keine Zahlungen für NS-Opfer
Klage vor Recht. Von Rolf Surmann

RZ-Prozess in Berlin
Explosionen vor dem Knall. Von Christoph Villinger


Wahlkampf der extremen Rechten in Baden-Württemberg
Gemeinsam verlieren. Von Patrick Kunkel

Deutsches Haus


Österreich: Wahlkampf in Wien
Schuss ins Leere. Von Hito Steyerl

Wahlkampf in Italien
Sag's durch die Blume. Von Anselm Jappe
Der Cavaliere kommt. In Italien liegt der Rechtspopulist Silvio Berlusconi klar in Führung. Und die Linke hat sich mit ihrer Niederlage bei den Parlamentswahlen offenbar schon abgefunden.

Schily fordert EU-Grenzpolizei
Deutsche Sicherheit. Von Anne Françoise Weber

Antiterrorgesetz in Griechenland
Recht gegen Links. Von Harry Ladis

Passkontrollen in Europa
Mehr Macht für Stewardessen! Von Danièle Weber

Kommunalwahlen in Frankreich
Kleine Siege. Von Bernhard Schmid


Revolutionäre Zeiten
Jedes Herz sei eine revolutionäre Zelle, glaubten die RZ in den achtziger Jahren. Jetzt stehen vier angebliche RZ-Mitglieder in Berlin vor Gericht. Die Geschichte der populärsten deutschen Stadtguerilla. Von der Dia-Gruppe.



China: Sitzung des Nationalen Volkskongresses

J.M. Keynes grüßt Zhu Rongji. Von Volker Häring
Mit alten Rezepten gegen die neue Krise. Wegen der drängenden sozialen und ökonomischen Probleme erhöht die chinesische Regierung die Staatsausgaben. Ein Spiel auf Zeit.

Nach den Präsidentschaftswahlen in Uganda
Bewegung gestoppt. Von Alex Veit

Russisch-iranische Kooperation
Putins Partner. Von Jörn Schulz

Ökonomische Krise in Georgien
Saufen oder ab ins Bett. Von Daniel Becker

Feuerpause in Kaschmir
Warten auf den Mai. Von Dennis Stute


Einzelhändler gegen Demos
Handeln, nicht jammern. Von Ivo Bozic

Alternative Lebensformen
1. Mai? Aha! Von Stefan Wirner


Pop: Saul Williams' »Amathyst Rock Star«
Sprich mit tätowierter Zunge. Von Tom Holert

68er-Debatte in Frankreich
Die spinnen, die Gallier. Von Bernhard Schmid

Comic: Der neue »Asterix«
Tschack! Tschirack! Von Heiko von Schrenk

Literatur: Frank Goosens Roman »Liegen lernen«
Wie im Kaufhaus. Von Frank Schäfer
Da sitzt einer im Ruhrgebiet der Achtziger und hört die Beatles, Bob Dylan, Joan Baez und Barclay James Harvest. Nach »High Fidelity« klingt das nicht. Zwar hat sich der Romanautor Frank Goosen große Mühe gegeben, bei seinem Vorbild abzuschreiben, er ist aber kein neuer Nick Hornby. Die Qualitäten seines Generationenporträts »Liegen lernen« muss man woanders suchen.


Interview mit Paco Ignacio Taibo II
Die Monster von Fox
Die Pan hat im ganzen Land ultrakonservative Vorstellungen, die aus der Nationalgeschichte Mexikos verbannt waren, wieder belebt, resümmiert der Historiker und Schriftsteller Paco Ignacio Taibo II nach drei Monaten der Präsidentschaft von Vicente Fox. Wenn Taibo nicht gegen die »Monster«, »Typen« und »Faschisten« protestiert oder seine dreihundert Schlachten und vierhundert Kriege für die linke Kultur in Mexiko-Stadt führt, sitzt er am Computer und schreibt über den betrunkenen Hemingway, korrupte Innenminister und einen koffeinsüchtigen Hitler.


ARD-Dokumentation »Die Vertriebenen«
Opfer sehen dich an. Von René Martens


Mediziner im politischen Kampf gegen das Doping
Normierte Klitoris. Von Martin Krauß


Drinnen und draußen X
Elvis lebt in Odense. Von Erich Otto Berbohm

Working Class Hero Special (V)
Die andere Seite. Von Jürgen Kiontke


 


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