13. September 2000, Ausgabe 38/00

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Kennen Sie »Marathon«? Nein, ich meine weder den Ort noch dieses Event, bei dem sich Hunderttausende auf der Suche nach Endorphin-Ausschüttung zusammenfinden, sondern das legendäre Action-Ballerspiel, das Ridley Scotts »Alien«-Folgen perfekt adaptiert hat ...


Marco Beltrami vom Centro Sociale in Imperia
»Die linke Jugendkultur ist stärker als die rechte«


Straßenkarten oder Routenplaner
Das Ziel ist das Ziel. Von Tobias Rapp
Der Weg ist das Ziel. Von Andreas Dietl
Wie kommt man am besten dorthin, wo man hin möchte? Computergestützt oder mit der Karte auf dem Schoß? Was ist sicherer, was bequemer, und was führt einen nicht an der Nase herum?


Hessens Skandal-Union
Der Hobby-Koch von Eschborn. Von Joachim Rohloff
Hessisches Trio Kriminale. Von Pascal Beucker
Einer fürs deutsche Gemüt. Von Wolf-Dieter Vogel


Ex-Grüner will Italien regieren
Il Clinton italiano. Von Wibke Bergemann

Migrantische Selbstorganisation
Ende einer Bootsfahrt. Von Pierluigi Sullo
Die Küstenwacht verteidigt tapfer die Landesgrenzen. Die italienische Regierung diskutiert, wie nützlich Immigranten sind. Währenddessen organisieren sich die billigen Arbeitskräfte.

Proteste gegen Globalisierung
Feinde verbinden. Von Anton Landgraf

Centro Sociale II
Schaukämpfe in Schutzanzügen. Von Egon Günther


Rassismus in Esquilino
Spaghetti mit Stäbchen. Von Ella Baffoni


Julius-Evola-Rezeption in Europa
Exportartikel Evola. Von Alfred Schobert

Deutsches Haus


Referendum in der Schweiz
82 Prozent Schweizer. Von Yves Kramer

Deutschland: Bertelsmann plant Zensur im Netz
Feister Filter. Von Ivo Bozic
Bertelsmann schlägt zu: Damit Heranwachsende nicht länger mit braunen Parolen aus dem Netz behelligt werden, lässt der Medienmulti gleich das ganze Netz filtern. Ein Selbstwarnsystem soll dafür sorgen, dass Gewalt, Sexualität und Extremismus nicht in deutsche Kinderstuben geraten.

Jugoslawien: Vor den Wahlen
Serbien in Scherbien. Von Markus Bickel

Frankreich: Kürzere Amtszeit für den Präsidenten
Volksentscheid von oben. Von Bernhard Schmid

Frankreich: Proteste gegen Benzinpreiserhöhung
Der große Zorn der kleinen Chefs. Von Bernhard Schmid

Mobilisierung gegen das Treffen von IWF und Weltbank in Prag
Panik an der Moldau. Von Rike Müller

Deutschland: Debatte um Ladenschlusszeiten
Shop around the Clock. Von Günter Frech

Deutschland: Reform des Betriebsverfassungsgesetzes
Mitbestimmen für den Standort. Von Mag Wompel


Il giusto mezzo
Links? Rechts? Ab in die Mitte. Berlusconis Forza Italia, Panellas Radikale Partei, Bossis Lega Nord und Di Pietro haben den Übergang zur »Postpolitik« schon längst vollzogen. Von Anselm Jappe

Restating Cat
Supplemento! Im Oktober 1997 fährt der tote Steve McQueen im Fernsehen ein Auto den Berg hinunter und parkt es in seiner Garage. Der Spot gefällt Rembert Hüser gut.


IWF und Weltbank-Treffen in Prag
Dank an die Kritiker. Von Norbert Trenkle

Libanon: Stärkung der Hisbollah
Wahlsieg im Glaubenskrieg. Von Jörn Schulz
Mit Allahs und iranischer Hilfe hat die Hisbollah bei den libanesischen Parlamentswahlen kräftig dazugewonnen.

Russland: Beresowski klagt Putin an
U-Boot-Krieg ums Fernsehen. Von Wladimir N. Popow

Afrika-Politik der USA
Virtuelles Engagement. Von Alex Veit


Genre-Kino
Für eine Handvoll Lire. Von Christian Kessler

Kino: »Die Stille nach dem Schuss«
Es ist vorbei, bye, bye. Von Jürgen Kiontke
»Die Stille nach dem Schuss« ist eine Komödie übers deutsche Umbringwesen. Wer schon mal links war, wird mit Schlöndorffs Terroristenstadel seinen Spaß haben. Denn natürlich war alles ganz anders, und nichts ist so gewesen.

Literatur: Viktor Pelewins »Generation P«
Mach den Pepsi-Test. Von Raul Zelik

Musik aus den Centri Sociali
Public-Enemy-Erben. Von Dario Azzellini und Tobias Rapp

HipHopper Jovanotti
Offen für alles. Von Marcel Malachowski

Therapeutisches Klonen
Hunde, wollt Ihr ewig leben? Von Alexander Bogner


Interview mit Ex-Brigadistin Ada Negroni
Raus aus der Fabrik, rein in die Fabrik. Von Dario Azzellini
Studieren, analysieren, revolutionieren, und dann Kampf, Knarre, Knast. Wie man so lebte, als Frau und Intellektuelle in den militanten Siebzigern, und warum es zum Bruch mit den Roten Brigaden kam, erzählt Ada Negroni, die zur abtrünnigen Kolonne Walter Alasia gehörte.


Internet versus Fanzine
Schnelle Aktionen. Von Alessandro Bertante

Freie Radios
Als der Kanal noch voll war. Von Mauro Felluga


Deutsche Fußballer in Italien
Seria A für alle. Von Bruno Engelin


Nabelschau I
Barfuß im Gotthard. Von Heike Runge

 


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