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Tagungen, Seminare, Treffen...ALTERNATIVE ÖKONOMIENIEDERKAUFUNGENU 30-TreffenDie Kommune Niederkaufungen lädt zum U 30-Treffen ein. Das Treffen bietet 30 Menschen unter 30 die Möglichkeit, die Kommune und die KommunardInnen kennen zu lernen und sich intensiv mit der Frage »Wie will ich leben?« zu beschäftigen. Dies ist eine Einladung zum Kennenlernen, zum Miteinander, zum gemeinsamen Wachsen, zum alternativen Leben, zur Zukunft. Derzeit fragen in der Kommune viele Menschen ab 40 Jahre an, die sich für ein Leben in der Kommune Niederkaufungen interessieren. Das freut uns und dennoch möchten wir ein altersgemischtes Projekt bleiben. Das bedeutet für uns, dass wir jüngere Menschen für unsere Idee zu leben und für die gelebte Praxis und unsere Grundsätze begeistern wollen. Diese sind uns wichtig, wir vertreten sie voller Wertschätzung. Wir KommunardInnen fühlen uns bereichert, wenn wir auch mit Jungen Leuten
zusammenleben und -arbeiten. Deren Dynamik wollen wir in unsere Gruppe
integrieren. Für die Kennenlern-Woche verfolgen wir zwei Ziele: Einerseits
möchten wir unsere Erfahrungen und Kenntnisse weitergeben und bieten eine
Visionswerkstatt zur Frage »Wie will ich leben?« an. Andererseits wollen wir
herausfinden, wie uns ein Generationswechsel gelingen kann und die Ideen der
Kommune über die GründerInnengeneration hinaus hier weiterleben kannn. Welche
Strukturen wirken hinderlich? Welche Räume braucht es? HAUSPROJEKTESolidarische Finanzierung und Absicherung von HausprojektenWir laden ein zum Erfahrungsaustausch über unterschiedliche praktische Ansätze der solidarischen Organisation und Finanzierung von Hausprojekten (Wohnen und Gewerbe / Projekte). Themenschwerpunkt: Nachhaltige Sicherung dieser Immobilien für eine gemeinschaftliche Nutzung und gegen eine profitable Verwertung am Markt. Die Ergebnisse des Erfahrungsaustauschs werden neuen Gruppen zur Verfügung gestellt. InputgeberInnen: VertreterInnen von Hausprojekt-Zusammenschlüssen aus Großbritannien (Radical Routes), den Niederlanden (Solidair) und Deutschland (Allerwohnen eG, Mietshäuser Syndikat, Projektwerkstatt auf Gegenseitigkeit, Stiftung trias). Eingeladen sind Menschen aus Hausprojekten, Häuserverbünden,
Genossenschaften etc. (Schwerpunkt Berlin-Brandenburg). Freitag
6. bis Sonntag 8. Juni 2008 im Mehringhof (Versammlungsraum),
Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin. Wir bleiben alle!Linke Hausprojekte in Berlin Anfang der 90er ging so einiges: Straßenkämpfe in der Mainzer Strasse, Häuserbesetzungen im ganzen Stadtgebiet. Im Kampf um selbstbestimmte Freiräume und alternative Lebenskonzepte nahmen sich viele einfach, was sie brauchten. Doch heute stehen diese alternativen Freiräume unter enormem Druck: Die legendäre Köpi soll 2008 geräumt werden. Heute sind eigentlich alle Häuser legalisiert und müssen Miete zahlen. Zusammen soll diskutiert werden, was linke Freiräume sind und wie sie verteidigt werden können. Anschließend: Filmvorführung »Auf den Spuren der HausbesetzerInnen von
damals – eine filmische Dokumentation« Termin:
21.5.2008, 19 Uhr Jugendschiff »Freibeuter«, Kynaststr. 17,
Berlin AUSTRIA»Kostbarkeit Leben« und der Weg der Gemeinschaft aus dem Suchtsystem des Kapitalismus5. Open Space Symposium des 7 Generationen Netzwerkes, Pfingsten 2008 Das
Symposium will Menschen miteinander in Verbindung bringen, die »einen Weg der
Gemeinschaft« zu konkreten neuen Lebensweisen und Sozialformen erproben, die
eine Alternative zum kapitalistischen Leben und Wirtschaften sind. WORKCAMP»Mit der Sense in der Hand...«Der Allmende e.V. – Gemeinschaftlicher Permakulturgarten für Verden – lädt vom 3. bis 13.8.2008 zu sich in den Garten ein! Dich erwarten 11 Tage Zelten, Ackern (Bauen, Jäten, Ernten, Goldruten jagen, Holz hacken, Mulchen... kurzum: alles, was bei Gemüse und Bäumen so zu tun ansteht!), Kochen (vegan), Faulenzen, oder einfach Spaß haben in lustiger Runde auf unserem 7ha großen Gelände unweit von Verden in Niedersachsen. Die anfallenden Kosten teilen wir uns nach Selbsteinschätzung – Fahrtkosten innerhalb Niedersachsen können wir zu einem großen Teil erstatten (Genaueres dazu erfährst du bei uns). Lust bekommen? Mehr Infos über das Projekt gibt’s auf unserer Homepage: www.allmende.de.vu. Melde dich, wenn du mehr Infos haben willst oder du dich auch schon anmelden
möchtest – die Plätze sind begrenzt! Wir sind erreichbar unter allmendeperma(at)web.de
KLIMA-CAMP 2008Kultur für ein anderes Klima:Wir wollen Euch für das KLIMA-CAMP 2008 ! Für das geplante KLIMA-CAMP werden gesucht: MusikerInnen, SchauspielerInnen, BüchervorleserInnen, FilmvorführerInnen, BildermalerInnen, TänzerInnen, GroßfigurenbauerInnen, Performance- KünstlerInnen und mehr... Wir wollen mit Euch zusammen tanzen und singen, schauen und staunen, nachdenken, zuhören, weinen und lachen UND direkte Aktionen künstlerisch gestalten. Gebt Konzerte, spielt Theater, zeigt Filme und stellt Bilder aus, baut Großfiguren.... Kultur hat die Fähigkeit, sich durchaus positiv auf das zwischenmenschliche Klima auszuwirken. All Ihr KünstlerInnen da draußen - ob nun professionell, Amateur oder ewig
verkanntes Genie - wenn ihr mögt, dann unterstützt das Klima Aktions Camp 2008
mit eurer Kreativität! Das Camp wird voraussichtlich im Sommer (Juli oder
August) bei dem Kraftwerk Staudinger bei HANAU in der Rhein-Main-Region
stattfinden.
ANARCHISMUSAnarchie in EuropaAm 1. und 3. Juniwochenende 2008 führen wir in Hannover zwei Treffen zu anarchistischen Perspektiven in Europa durch. Eingeladen sind alle Interessierten. Am 1. Juniwochenende werden wir aus anarchistischer Sicht den Vertrag von Lissabon diskutieren (ehem. EU-"Verfassung ") und die langfristige Entwicklung der EU analysieren. Am 3. Juniwochenende haben wir Aktive aus anarchistischen Zusammenhängen in Osteuropa und Frankreich/Schweiz eingeladen, um gemeinsam über die Situation und Perspektiven des Anarchismus in Europa zu diskutieren. Dabei haben wir bewusst keine "Fach"leute eingeladen, sondern einfach aktive AnarchistInnen. Der Rahmen ist informell und es geht primär darum sich auszutauschen und zu diskutieren. Ihr könnt auch an nur einem der Wochenenden teilnehmen. Weitere Infos unter: http://3tes-jahrtausend.org/europaeische_union/eu_verfassung.html Anarchistisches Sommercamp 2008Widerstand, das heißt für uns Lebendigkeit - in diesem Sinne wollen wir beim dritten anarchistischen Sommercamp in Österreich eine Woche lang gemeinsam leben, lieben, lachen, diskutieren, Pläne aushecken, tanzen, Ideen sammeln, baden, kuscheln oder machen, worauf wir gerade Lust haben. Dabei ist das A-Camp kein "Urlaub" im üblichen Sinn, weil dieser Begriff schon die Trennung von Arbeit und Freizeit beinhaltet. Dagegen wollen wir für die Zeit des Camps versuchen, unser Leben gemeinsam ohne Herrschaft zu gestalten, uns kennenzulernen und unsere Träume von einem befreiten Leben umzusetzen: bei den Dingen des alltäglichen Lebens ebenso, wie bei Diskussionen oder Workshops. Uns ist bewusst, dass es sich dabei nur um relative Herrschaftsfreiheit handeln kann - denn erstens tragen wir alle Herrschaftsmechanismen in unseren Köpfen und Körpern mit uns herum und zweitens ist das anarchistische Camp eine räumlich und zeitlich begrenzte Insel in einer von Herrschaft bestimmten Gesellschaft. Aber vielleicht gelingt es uns für die Zeit des Camps einen Freiraum jenseits dieser gesellschaftlichen Normalität mit all ihren alltäglichen Widerwärtigkeiten zu schaffen, wo wir spüren, wofür wir eigentlich kämpfen und wo wir hin wollen. Grundvoraussetzung dafür ist, dass Diskriminierungen und Unterdrückungsmechanismen jeder Art auf dem Camp nicht geduldet werden und sich dafür auch jedeR verantwortlich fühlt. Das heißt: aufmerksam sein, selbst eingreifen und thematisieren, wenn solche Verhaltensweisen wahrgenommen werden - bei anderen oder bei sich selbst. Herrschaftsfreiheit und Solidarität wirklich erlebt gibt Liebe &Kraft für unser alltägliches Engagement. Du brauchst dich weder mit irgendwelchen Theorien auskennen noch in
politischen Gruppen/Kollektiven aktiv sein, um am A-Camp teilzunehmen. JedeR ist
eingeladen, die/der sich mit emanzipatorischen und herrschaftskritischen Ideen
identifizieren kann.
JUNGE LINKEKritik des KapitalismusWochenendseminar zur Kapitalismuskritik (Drohende) Arbeitslosigkeit, ein Arbeitsplatz, an dem man einiges an körperlichem und psychischem Stress auszuhalten hat, und eine Freizeit, in der man zu fertig ist oder zu wenig Geld hat, um sie für sich zu nutzen; dies alles sind Sachen, mit denen die meisten Menschen irgendwann mal Bekanntschaft machen. Warum gibt es neben dem Reichtum in den kapitalistischen Gesellschaften soviel Armut? Im Gegensatz zu manch anderen "Kapitalismuskritikern " meinen wir, dass all das nicht von Managementfehlern oder Heuschrecken mit schlechten moralischen Grundsätzen herrührt, sondern dass es die notwendigen Resultate einer Produktion für den Markt sind. Bei der fortschreitenden Technik springt für die Leute, die mit ihrem Einkommen kalkulieren müssen, wenig heraus. Viele werden entlassen und diejenigen, die noch dabei sein dürfen, werden noch härter ran genommen - die teuere Maschinerie muss sich ja rentieren. Zusehend, wie alles bei gleichem Aufwand in größeren Massen hergestellt werden kann, sollen heute die Lohnabhängigen endlich einsehen, dass ihr Lohn ständig zu hoch ist für das Glück, beschäftigt zu sein. Trotz des rasanten Fortschritts in der Produktion heißt es, dass man sich bestimmte Sachen, z.B. in der Gesundheitsversorgung, einfach nicht mehr leisten könne. Manche meinen, dass der Staat den freien Markt zügeln müsse, damit alles
besser wird. Auf dem Seminar wollen wir deshalb über die ökonomischen Fragen
hinaus diskutieren, warum der angeblich rettende Einsatz des Staates für die
Bedürftigen in dieser Gesellschaft immer so dürftig ausfällt. Nicht der
Mangel, sondern der Überfluss ist einigen Kapitalismuskritikern in der Linken
ein Dorn im Auge. Konsumterror, Werbung, Image, kurz die
"Konsumgesellschaft" ist für sie das zentrale Problem. Was die
Unterscheidung von "eigentlichen" und "künstlichen/fremden"
Bedürfnissen bringt, wird ein weiterer Diskussionspunkt auf dem Seminar
sein. Die Gewalt der OrdnungWochenendseminar zur Kritik an den Rechtfertigungen der bürgerlichen Gesellschaft für ihr Strafwesen und ihre Knäste Bei den öffentlichen Debatten um die Bekämpfung von Kriminalität geht es oft um die Frage nach dem Sinn und Unsinn härterer Strafen bzw. der Ausgestaltung des Strafvollzugs. Eine Seite sorgt sich darum, ob der Staat dem Schutzbedürfnis seiner Bürger genügend Rechnung trage und hart genug gegen Verbrecher durchgreife. Eine andere Seite macht hingegen geltend, dass härtere Strafen bzw. das Gefängnis wenig effektiv sind für das Ziel, Verbrecher zu anständigen Bürgern zu machen. Ihr fällt an der Freiheitsstrafe auf, dass ausgerechnet durch das Wegsperren und Isolieren von Menschen deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft erreicht werden soll. Die Politik verschlechtere die Resozialisierungschancen dadurch, dass sie immer miesere Haftbedingungen herstelle (Überbelegung, wenig Geld für Ausbildung und Sozialarbeit). So gegensätzlich die Positionen auch erscheinen, sie sind sich doch in den Annahmen einig, dass Recht diene dazu, ein friedliches Zusammenleben zu sichern und der Staat mit seinem Strafrecht und seinen Knästen habe damit den Schutz der Bürger im Auge. Beide Seiten setzen voraus, dass die Gründe für die Kriminalität nicht in der bürgerlichen Gesellschaft und ihrer Rechtsordnung zu suchen sind, die alle auf Eigentum/ Konkurrenz verpflichtet, sondern bei den Störern dieser Ordnung. Deshalb streiten sie darüber, welcher der Strafzwecke - Schutz der Allgemeinheit oder Resozialisierung - wichtiger sei, ob bei der Strafbemessung individuelle Lebensumstände strafmildernd anzuerkennen seien, ob die Freiheitsstrafe effektiver sei oder der offene Vollzug. Bestrafen halten sie aber alle für notwendig. Uns interessieren auf dem Seminar dagegen andere Fragen: Welche Ordnung
schützt der Staat durch sein Recht und wie sorgt er dafür, dass
Strafverfolgung und Strafvollzug ihr entsprechen? Was bedeutet das für die
Gefängnisinsassen? Wie verhält sich der Schutz der Rechtsordnung durch den
Staat zum Schutzbedürfnis seiner Bürger? Dabei wollen wir diskutieren, warum
der Schutz seiner Rechtsordnung durch den Staat etwas anderes ist als der Schutz
der Bürger vor Gewalt und Schädigung, und, inwiefern das Strafsystem selbst
und die Ordnung, der das Recht dient, die Gründe für das Verbrechen wie auch
das Interesse der Bürger an Strafen und ihrer Verschärfung immer wieder
hervorbringen. Eine praktische Konsequenz vorneweg: Es geht nicht darum, für
ein besseres Strafsystem einzutreten, sondern soziale Verhältnisse zu
kritisieren, die ein solches nötig machen.
MEDICO INTERNATIONALInternationale Konferenz: Solidarität – heute!1968, im Gründungsjahr von »medico international«, fand in Berlin der Internationale Vietnamkongress statt. Tausende versammelten sich, um gegen den Krieg zu protestieren und nach Formen internationaler Solidarität zu suchen. Seitdem haben sich die Verhältnisse verändert und ist die Welt im Zuge der Globalisierung näher zusammengerückt. Kriege und Elend aber halten an. Und noch immer ist es die Solidarität, die die Menschen vereint: eine Solidarität mit den Verlierern einer inzwischen global entfesselten Ökonomie, die Katastrophen und Krisen systematisch erzeugt. In der Tradition des Aufbruchs von 1968 steht die Konferenz »Solidarität – heute! «. Es geht darum, der Spontaneität des Mitgefühls wieder jene politische Bedeutung zu geben, die im Zuge neoliberaler Gesellschaftsauffassungen verloren gegangen ist. Ziel ist die Neubestimmung von Öffentlichkeit und Solidarität im transnationalen Raum – als Voraussetzung für das weltweite Bemühen um jene globalen sozialen Rechte, deren Verwirklichung mehr denn je auf der Tagesordnung steht. Es ist an der Zeit, die soziale Frage global zu stellen. Auftaktveranstaltung: »Optionen der Veränderung. Solidarisches Handeln im
Katastrophenkapitalismus« Tageskonferenz: »Die Soziale Frage global stellen.«Versuch einer Neubestimmung von Öffentlichkeit und Solidarität im transnationalen Raum Panels und workshops Termin: 31.5.2008, 9.30 bis 19.30 Uhr Saalbau Gallus, Frankenallee 111, FFM Eintritt: 15 EUR (ermäßigt: 5 EUR) Detail-Programm und Anmeldung: www.medico.de
EUROPÄISCHE SOMMERUNIEin anderes Europa für eine andere Welt!
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