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CONTRASTE im Dezember 2008: Peak Oil & Co. - Das Ende des Wachstums · Das Füllhorn versiegt · Frequently Asked Questions · Neue Energien für neue Städte: Transit Towns +++ GIVE - Ein Gespräch mit Franz Nahrada: Globale Dörfer und Mutterstädte  · Fülle und Verzicht +++ 3. Grundeinkommenskongress in Berlin: Rettet das Grundeinkommen in Afrika · Erklärung über emanzipatorisches Grundeinkommen +++ Ticker Repression & Rechtsfälle +++ CONTRASTE-Bilanz 2008: Über den Tellerrand hinwegschauen... +++ Subversive Klangwelten: Rogue Steady Orchestra - Ein Drittel Angst, zwei Drittel Wut +++ "Wir wollen eine umweltverträgliche Landwirtschaft": In den Hügeln des Piemont +++ Videomagazin AK KRAAK: Dein Uterus ist Deutschland +++ Edition AV: Bücher gegen den Markt +++ Netzwerk News: Strategien gegen eine rechte Jugendkultur - Thematischer Netzwerk-Taschenkalender 2009 +++ Berlin - Zur aktuellen Situation des "NewYorck im Bethanien": Keine Aufwertung durch NewYorck +++ Rezension: Im Westen (fast) nichts Neues +++ Artikelserie in Sachen Hausrettung - Erste Folge: Von der Neigung, zu bleiben und der Freiheit, zu gehen +++ Relaxikon: Schlechte Gutscheine +++ Cartoon: Wie funktioniert Geld? +++ Linzer Konferenz: 1968 - 40 Jahre danach aus globaler Perspektive - Ein Blick auf die Protestbewegungen +++ Rezension: Die "1968er"-Jahre in Jugoslawien +++ Hitzefrei! - alaska - Zeitschrift für Internationalismus +++ Stadtteilgenossenschaft GEO eG, Wuppertal: Arbeiten rund ums Haus und Wohnen +++ Rezensionen: Kleine geile Firmen · Linksliberalismus 2.0 · Kulturrevolution als Vorbild · Biographie von Abel Paz · Landwirtschaft und Migration · Fast ganz unten - die Tafeln +++ u.v.m.

Monatszeitung für Selbstorganisation

 

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Aus dem Inhalt

BERUFSVERBOT

Seit Ende August ist es amtlich. Kultusministerin Schavan 
(Baden-Württemberg) verkündet in einer Pressekonferenz das 
endgültige Berufsverbot: ein Bewerber für das Realschullehramt 
wird allein deshalb abgelehnt, weil er sich nicht pauschal und 
undifferenziert von der antifaschistischen Initiative Heidelberg 
(AIHD) bzw. deren im Internet dargestellten Selbstverständnis 
distanzieren mag.

Seite 1

AUSSTELLUNG

"Grün8" und "Grether Süd" sind zwei selbstverwaltete Hausprojekte 
in Freiburg/Breisgau. Sie veranstalten im Oktober eine Ausstellung 
unter dem Titel "RauRaum"mit vier Freiburger Künstlern im 
Kellergewölbe des Hausprojekt "Grün8". Näheres auf

Seite 2

KURT' SURF CENTER

Die grenzenlose Freiheit des weltweiten Netzes endet auch nicht 
vor Gefängnismauern. Zumindest ist das in Dubai so. Das Emirat 
erlaubt inhaftierten Wirtschaftskriminellen seit 1998, ihre Zellen 
mit modernster Büro- und Kommunikationstechnik auszustatten, 
damit sie ihre Geschäfte ungehindert weiterführen können. 
Kurt Regenauer mit seinem Beitrag - passend zum Oktober-
Schwerpunkt - unter dem Titel "Knackis online" auf

Seite 2

INTERKULTURELLE GÄRTEN

In Interkulturellen Gärten arbeiten MigrantInnen gemeinsam mit 
deutschen GärtnerInnen für ihre Eigenversorgung. Etwa 
20 Interkulturelle Gärten sind in den vergangenen Jahren 
entstanden, fast weitere 40 Projekte befinden sich im Aufbau.

Seite 3

HATZ IV: DEMO IN NÜRNBERG

"Das Ende der Bescheidenheit - Wir wollen alles: Alles für Alle!" 
Unter diesem Motto mobilisiert die "organisierte autonomie" (oa) 
die radikale Linke für den 6.11.04 zu einem bundesweiten 
antikapitalistischen Block nach Nuernberg. Veranstalter der 
Großdemonstration zur Bundesagentur für Arbeit ist das Nürnberger 
Sozialforum, das mit der Parole "Eine andere Welt ist möglich 
und nötig!" den Widerstand gegen Hartz IV, Agenda 2010 und 
Sozialraub auf die Straße bringen will.

Seite 3

KOMMUNEN

Vor einem Jahr kam der Hund "Motte" in die Bremer Stadtkommune 
"Alla Hopp". Bevor es soweit war, wurden von den KommunardInnen 
viele Wenns und Abers hin- und her gewälzt.

Seite 4

IT-CLUBS FÜR MÄDCHEN

Mädchen wollen begeistert und selbst aktiv werden - das ist die 
Erfahrung von KommIT. Frauen in IT- und Multimedia. Das 
"andere Herangehen" von jungen Frauen an die Technik muss 
berücksichtigt werden, wenn sich das Berufswahlverhalten ändern 
soll. Ein girls'day oder ein Berufsorientierungstag im Jahr ist zu wenig! 
Deshalb kommen die Mädchen in den IT-Club. Sie genießen es, wenn sie 
unter sich sein können, um auszuprobieren und ungestört von den Jungs 
ihre Talente kennen zu lernen.

Seite 4

AUTONOMIE IN CHIAPAS

"Caracoles" (Schneckenhäuser) stellen in Chiapas in Abgrenzung zur 
schlechten Regierung des Staates die Sitze der "Guten Regierung" dar. 
Sie setzen sich aus den gewählten Mitgliedern der jeweiligen autonomen  
Landkreisregierungen zusammen und rotieren ein- bis zweiwöchentlich. 
Johannes Plotzki berichtet über ein Jahr "Gute Regierung" und über 
die Zapatistische Café-Kooperative "Mut Vitz"

Seite 5

GRATISÖKONOMIE UND 
UMSONST-EVENTHOPPING

Auf dem anarchistischen Sommercamp 04 in Kesselberg bei Berlin gab es 
einen Workshop zu Gratisökonomie. Dort ging es unter anderem um die Frage, 
wie Gratisökonomie ein perspektivischer Entwurf werden könnte. Dazu gehörte 
auch eine kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Ansätzen und Projekten, 
die unser Autor kritisch aufgearbeitet hat.

Seite 6

HANDWERKSNOVELLE

Seit dem 1. Januar 2004 gibt es eine neue Handwerksordnung in Deutschland. 
Was sich geändert hat, ist nachzulesen auf

Seite 6.

FRISCH AUF DEM GRUPPENTISCH

In dieser Rubrik stellen wir Rezepte aus Gemeinschaftsprojekten vor. Diesmal 
von der Kommune Walterhausen: Kartoffelrolle mit Spinatfüllung auf

Seite 6.

DIE "FRIEDENSBEWEGUNG"

"Vorweg: `Die' Friedensbewegung gibt es gar nicht. Wie alle kollektiven Identitäten 
entsteht sie erst durch diejenigen, die (mehr oder weniger offensichtlich) im Namen 
des Ganzen reden, das Ganze vertreten und so das Ganze erst schaffen. Wie bei 
Völkern, vielen Vereinen, Familien usw. gibt es meist gar keinen, auf keinen Fall aber 
einen gleichberechtigten Prozess der Meinungsfindung aller Teile beim Auftreten nach 
außen. Vielmehr sind es Eliten, Kader, Regierungen, SprecherInnen oder ähnliches, die 
für das Ganze sprechen." So Jörg Bergstedt in seinem Diskussionsbeitrag auf

Seite 11.

NEUE ARBEIT

Er schreibt wie er spricht, in einer eindringlichen, bilderreichen Sprache. 
Frithjof Bergmann ist begeistert von der von ihm erfundenen Neuen Arbeit und 
vertritt sie unermüdlich seit über 20 Jahren. Dabei ist ein, wie er sagt "loses 
Netzwerk" entstanden, dass die Neue Arbeit jenseits des herkoemmlichen 
"Jobsystems" versucht zu verwirklichen. Buchvorstellung auf

Seite 12.

ETHIKBANK

"Wir sind Banker mit Leib und Seele", sagt Sylke Schröder, Prokuristin der 
EthikBank. "Aber wir sind uns unserer Verantwortung in diesem Geschäft  
bewusst. Unser wirtschaftlicher Erfolg geht deshalb nicht auf Kosten anderer 
Menschen." Über die Erfolgsgeschichte der Thüringer EthikBank auf

Seite 12.

NEW AGE

Den Jüngeren unter uns ist der Begriff nicht mehr geläufig, diejenigen, die bereits 
mehr Jahre mit sich herumtragen, kennen ihn gut: NEW AGE. Was in den späten 
siebziger und frühen achtziger Jahren für die einen Hoffnung, für die  anderen 
Grund größten Ärgernisses war, hat - des einen Freud', des anderen Leid' - unsere 
heutige Gesellschaft entscheidend mitgeprägt.

Seite 13

Außerdem in jeder Ausgabe: Buchbesprechungen, der "Marktplatz" mit Projektanzeigen, Jobs und Jobgesuchen sowie ein aktueller Terminkalender u.v.m.

 

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Copyright © 1999 CONTRASTE Monatszeitung für Selbstorganisation
Stand: 07. August 2008