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Monatszeitung für Selbstorganisation

 

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Olgashof

CONTRASTE

 

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Aus CONTRASTE Nr. 242 (November 2004)

GEMEINSCHAFT OLGASHOF

Der Olgashof ist ein alleinstehendes Gut. Neben unserem Anwesen gibt es noch ein Wohngebäude in der Nachbarschaft, sonst ringsherum nur Felder und Weite. In der Ferne sehen wir die Türme der Hansestadt Wismar.

Wir leben auf einem weitläufigen, parkähnlich bepflanzten Gelände mit einem großen Obstgarten und mit verschiedenen Haustieren (Katzen, Hunde, Pfauen, Schweine, Kaninchen, Pferde, Enten, Gänse und Füchse).

Wir sind als GbR organisiert, führen eine Lebensmittel- und eine Hauskasse, in die alle gleich einzahlen. Einmal in der Woche treffen wir uns zum Plenum. Entscheidungen werden im Konsens getroffen. Die gemeinsame Küche bietet Gelegenheit für weitere Gespräche und Begegnungen. Unsere Weltanschauungen sind verschieden (von anarchistisch bis anthroposophisch) und bereichern unser Zusammenleben.

An Arbeitsbereichen gibt es bei uns die Architekturwerkstatt, das Holzkollektiv, das Seminar- und Ferienhaus mit großem Saal, den Gartenbau, Lehmofenbau und baubiologische Schlafplatzuntersuchungen. Diese Bereiche werden weiter ausgebaut. Überwiegend können wir unsere selbstgeschaffene Unabhängigkeit und individuelle Freiheit genießen und sind dankbar dafür.

Wir wünschen uns eine Gruppenstärke von 12-15 Personen. Platz ist im Gutshaus und in ausbaufähigen Nebengebäuden genug vorhanden.

Die Frauen und Männer vom Olgashof, den 1.1.04

Aus CONTRASTE Nr. 242 (November 2004)

WIR BRAUCHEN HILFE

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem "Altwerden" in der Kommune. Seinerzeit hatte ich Alte gesucht, die sich für Kommune erwärmen könnten. Ich bin auf viel Resonanz gestoßen, nur leider sind keine Alten zu uns in die Kommune gezogen. Jetzt auf dem Olgashof wird das Problem dringender, weil meine Kräfte unaufhaltsam schwinden und ich den Trubel im Haupthaus nicht mehr so leicht verkraften kann wie früher. Mit anderen Worten: ein gelassener Rückzug an den Rand der Kommune. Nicht bei jedem Problem und jeder Entscheidung muss ich meinen Senf dazugeben. Deswegen haben wir beschlossen, das "Altenteil" anzufangen, in das Barbara und ich, eben die beiden Ältesten ziehen wollen. Dafür suchen wir Hilfe.

Wir bieten Hand für Koje eine ausgesprochen gut durchorganisierte und disziplinierte Baustelle, jeden Tag eine Theoriestunde über Hausbau, ab und zu einen kleinen Segeltörn, angenehme Gespräche und jeden Tag ein Schokoladeneis. Die Bauaktionen werden voraussichtlich im Frühjahr beginnen und das ganze Jahr über andauern. Wer Interesse hat, für eine kurze Zeit mitzuarbeiten, 
möge sich bitte melden.

Uwe und Barbara, D-23966 Olgashof, Haus 1
Tel. (0 38 41) 79 33 37, E-Mail: kurzbein@aol.com
www.olgashof.de

 

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Stand: 01. April 2008