Contite1.jpg (10220 Byte)

CONTRASTE im Mai 2012: Vollgenossenschaften: Wohnen und Arbeiten verbinden - Attraktivität der Genossenschaft für Gemeinschaftsprojekte wächst · Leben - Wohnen - Arbeiten: Neue Gemeinschaften und Genossenschaften geben Antwort für die Zukunft · Vitopia eG, Magdeburg: Hier wächst was... - Der vitopische Weg zur Gemeinschaft · Schloss Tonndorf eG: Gemeinschaftskultur - Alltagsfreuden im Spannungsfeld von Vision und Improvisation · Siedlungsgenossenschaft Ökodorf eG: Ein Dorf der Zukunft - Leben und Arbeiten im Ökodorf Sieben Linden · Schäfereigenossenschaft Finkhof eG: Kontinuität und Veränderung - Stabilität im Wandel durch genossenschaftliche Rechtsform · Tagung 15./16. Juni in Dessau: Wohnen und Arbeiten vernetzen - Neue Handlungsfelder für Genossenschaften · Buchbesprechung:  Distanz und Nähe - Grundlegungen zu einer Ethnologie der Lebensgemeinschaft am Beispiel des Ökodorf Sieben Linden +++ Die elektronische Gesundheitskarte - Aufklärung fürs Wartezimmer +++ elis.corner: Veränderungslust beflügelt +++ Wien: Besetztes Land in Wien von privaten Sicherheitskräften geräumt +++ Solidarische Ökonomie in Berlin-Brandenburg: Geld oder Leben? +++ Commons-Diskussion: Die alten und neuen Allmenden +++ Quijote Kaffeerösterei, Hamburg: Kollektiv Kaffee rösten +++ Netzwerk News: Der "NSU-Watchblog" von Apabiz e.V. +++ Tanzania: Kunstkooperative Muungano Makonde +++ Hof Stopar / Kärnten: "Vinzenz-Rizzi-Preis" für Longo mai +++ Widerstand gegen Wasserprivatisierung global und in Berlin: Alle sprechen vom Wasser, aber nicht alle meinen das Gleiche +++ Bikesharing-Projekt radlos in Marburg: "Unser Ziel ist es gestrandeten FußgängerInnen das spontane Drahteseln zu ermöglichen!" +++ Rote Rübe Gemüsebaukollektiv: Der SelbstErnteGarten +++ Informationen zum Netzwerk Solidarische Landwirtschaft +++ Ticker Repression & Rechtsfälle +++ Dokumentation von 1993 bis 2011: "Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen" +++ Alternatives Geld bzw. Tauschsysteme: Von den Schwierigkeiten im Umgang mit Vielfalt +++ u.v.m.

Monatszeitung für Selbstorganisation

 

Home Nach oben Bestellungen

Lundgruppe

Das Geheimnis der Lundgruppe

Ob in Zusammenhang mit den Wintertagen, der Projektmesse, in verschiedenen Netzwerkauseinandersetzungen oder zuletzt bei der Berliner Selbsthilfetagung; immer häufiger taucht dieser Lundkreis auf. Doch was steckt hinter diesem ominösen Namen?

An sich ist Lund eine harmlose Stadt in Südschweden (nicht etwa in Dänemark, wie Benny Härlin verleumderischerweise mal behauptet hat, wo weder ein Atomkraftwerk noch ein Raketenstützpunkt hin soll. Auch gibt es dort keine wirtschaftlichen oder politischen Traditionen, an die es anzuknüpfen lohnen würde. Aber offensichtlich gehört das zur Taktik der Lundis sich einen Namen zu geben, der in keinem Zusammenhang steht mit dem, was dort getrieben wird. Schließlich scheinen dort alle wichtigen Fäden, zumindest der Berliner Alternativszene zusammenzulaufen. Kein Seminar, kein Projektetreffen oder auch wissenschaftliche Tagung, wo nicht Vertreter dieses Kreises anwesend sind. Und wenn sie es nicht selbst sind, dann eben Vertreter dieser Vertreter. Die Einflußsphäre reicht sogar bis ins Bundesgebiet. Die AG SPAK ist genausowenig "lundfrei" wie der hessische Verband selbstverwalteter Betriebe, sogar im südlichen Freiburg gibt es "lundergebene"Vasallen. Doch wer verbirgt sich hinter diesem obskuren Kreis? Die Berliner Netzwerker vermuten dort sogenannte Edelkollektive und meinen damit Betriebe, die sich trotz hartem Projektalltag, um ihre Interessenswahrnehmung selbst kümmern. Öko-Banker Michael Berger sieht in den STATTwerken die eigentlichen Drahtzieher und die Lundis als ihre treuen Gefolgsleute. Juppi von der UFA-Fabrik konnte sogar Ansätze von Namen nennen! Constantin und seine 3 M's war fortan der Lund-Führungskader. Seit neuestem geistert die Bezeichnung "mumm-Gruppe" durch die Szene, was neue Rätsel aufgibt.

Jedenfalls konspirieren die Lundis weiter und versuchen im Januar zum 2. Male größere Teile der Szene zu kon- und inspirieren und haben zu diesem Zweck auch schon das Wandelsblatt unterwandert. Schließlich wird gemunkelt, daß sie in irgendeiner Weise auch auf die Öko-Bank-Initiative reagieren werden - vielleicht durch den Aufbau einer Polstermöbelfabrik?

marita, uwe, michael, monika

 

Home ] Nach oben ]

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: CONTRASTE
Copyright © 1999 CONTRASTE Monatszeitung für Selbstorganisation
Stand: 12. Juni 2008