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Monatszeitung für Selbstorganisation

 

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Aus dem Inhalt

DRESDEN

Die Räumung zweier besetzter Häuser am Dresdner Martin-Luther-Platz war Anlass für die Gründung der Initiative für ein Soziales Zentrum (siehe CONTRASTE Nr. 244). Diese will nun das ehemalige Arbeitshaus auf der Königsbrücker Straße als Soziales Zentrum nutzen.

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REPRESSION

Ende März 2005 wurden Hermann Theisen (Heidelberg) und Johanna Jaskolski (Erftstadt) - nach einer Verurteilung durch das Amtsgericht Cochem - vom Landgericht Koblenz freigesprochen. Mit dem Aufruf an Soldaten, sich der nuklearen Teilhabe zu verweigern, hätten er und die anderen Angeklagten eindeutig nicht zu rechtswidrigen Straftaten aufgefordert. Am 22. April 2005 legte ihm die Heidelberger Polizei einen Amtsgerichtlichen Durchsuchungsbeschluss vor. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ist scheinbar unbelehrbar. Sie hat Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt. Vor allem aber hat sie, bevor das Urteil rechtskräftig werden konnte, mit diesem Durchsuchungsbeschluss zu rechtswidrigen Maßnahmen gegriffen, die als Schikane und Einschüchterung begriffen werden müssen. Näheres zum Freispruch auf

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Der Erlangener Verein zur Förderung alternativer Medien bekam im April Besuch von der Polizei. Im Schaufenster des Vereins hing ein Plakat der Roten Hilfe zum Heidelberger Berufsverbot. Drei dieser Plakate wurden beschlagnahmt.

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Und: Bereits seit dem 10. März 2005 läuft der zweite Versuch in der Berufungsverhandlung gegen zwei Aktive aus dem Umfeld der Projektwerkstatt Reiskirchen-Saasen. Über die "Halbzeit" im Berufungsprozess wird berichtet auf

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KURT'S SURF CENTER

Gegenöffentlichkeit im Zeitalter der neuen Medien braucht wirklich neue Ansätze. Warum aber soll die Werbungs- und Medienindustrie alle Talente mit innovativen Potenzial aufsaugen? Dort wird kreatives Know-How zur Verbreitung dessen, was wir nicht brauchen, einfach missbraucht und verheizt. Also schaffen wir besser unsere eigenen Ressourcen und entwickeln subversive, aber auch schlagkräftige und radikale Ideen in Ton, Text und Bild, die Furore machen können. "Memefest/05" auf

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NEONAZISZENE IN NIEDERSACHSEN

Spätestens seit dem Kauf des ehemals als Kaserne genutzten Heisenhofes in Dörverden durch den Neonazianwalt Jürgen Rieger scheint sich der Landkreis Verden zum bevorzugten Zielgebiet der Neonaziszene in Niedersachsen zu entwickeln. Erfreulicherweise führen die verstärkten Aktivitäten der rechten Szene auch zu einem Zusammenrücken breiter Bevölkerungsschichten, die sich dieser Entwicklung entgegenstellen. Ein Beleg dafür war der Aktionstag gegen Rechtsextremismus, der am 2. April in Verden stattfand.

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KOMMUNEN

Sebastian Friedrichsen ist im Rahmen des Einsatzes im "Freiwilligen Ökologischen Jahr" seit fast einem Jahr im Wohnprojekt "Finkenburg" in Thedinghausen und beschreibt in seinem Bericht Leben und Arbeiten in der Finkenburg.

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MEDIENZENTRUM

Hamburg, Schanzenviertel. Ein unscheinbares Schild weist in der Susannenstraße den Weg in das Medien-Pädagogik-Zentrum, das 1973 gegründet wurde. Während der letzten 32 Jahre ist eine einmalige Sammlung von Videodokumenten über alte und neue soziale Bewegungen zusammengekommen.

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ARCHIVE

Der Infoladen Kasama und das dazugehörige Widerstandsarchiv sind seit Ende 2003 an einem neuen Standort in Zürich untergebracht.

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ZAPATISTISCHER KAFFEE

Die Café Libertad Kooperative entstand 1999 mit dem ersten Import von zapatistischem Kaffee über den Umweg von Denver/Colorado in den USA. Bis zum Ende des Jahres 2000 hat die Kooperative den Vertrieb ehrenamtlich organisieren können. Seitdem haben sich die Umsatzmengen jährlich verdoppelt.

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PARTIZIPATIVE ÖKONOMIE

Seit mehr als 20 Jahren lehrt Robin Hahnel Politikwirtschaft an der American University. Gemeinsam mit Michael Albert verfasste er 1991 "The Political Economy of Participatory Economics". Ein Interview zu dessen neuesten Buch auf

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MAYDAY

Ein Label geht um in Europa. Vor vier Jahren in Italien erfunden, verließ der MayDay im letzten Jahr erstmals italienischen Boden. Am 1. Mai 2004 zelebrierten 200.000 Menschen in Mailand und Barcelona den ersten EuroMayDay in Neuropa.

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GENOSSENSCHAFTEN

"Wir haben rein monetäre Interessen..." sagten sich zehn tapfere Recken und Reckinnen, als sie die erste Gründergenossenschaft aus der Taufe hoben. In Zeiten wackelnder Arbeitsmärkte, einer rasanten globalen Wohlfahrtsverschiebung und der deutschen Züchtung eines neuen Standes: "der Ein-EURO-Sklaven", schlossen sie sich zusammen, um jeder für sich - und alle gemeinsam - der wild gewordenen Wirtschaft als Selbstständige die Stirn zu bieten.

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Außerdem in jeder Ausgabe: Buchbesprechungen, der "Marktplatz" mit Projektanzeigen, Jobs und Jobgesuchen sowie ein aktueller Terminkalender u.v.m.

 

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Stand: 07. August 2008