Contite1.jpg (10220 Byte)

CONTRASTE im Februar 2012: Solidarische Ökonomie: Kultur der Kooperation · Eine weltweite Bewegung, Teil 2: Die Soziale Solidarische Ökonomie in der Wirtschafts- und Finanzkrise · Konzepte: Gibt es ein richtiges Leben im falschen?  · Forum Solidarische Ökonomie - Kultur der Kooperation: Das Forum zum Forum machen · RGW, Berlin: Über das Scheitern von Vernetzungsversuchen · Brasilien: Genossenschaftsgründung als Bildungsprozess · Forschungsarbeit zu Utopie und Praxis: Kritischer Blick auf Solidarische Ökonomie in Brasilien +++ Stuttgart 21 - Der Widerstand geht weiter · Eingebettete JournalistInnen: Pure Machtdemonstrationen+++ Kolumbe elis.corner: Die große Plünderung +++ Neuausrichtung der Agrarpolitik: "Wir haben es satt" +++ Autonome Stattzeitung für Politik & Kultur in Düsseldorf und Umgebung wurde 20 Jahre: TERZ 2.0 oder --- auf die nächsten 20 Jahre +++ Linke MedienAkademie 2012: Schnittstellen: Dialog, Synergien und Macht +++ Paris: Collectif Cetre-Culture +++ Netzwerk News: Denn man isst, was man isst +++ Recht auf Platz!: Ein Tag zu Besuch beim Wagenplatz Zomia +++ Kampagne zum Stopp weiterer Privatisierungen: 12 Jahre PPP - eine Katastrophe  +++ Ticker Repression & Rechtsfälle +++ Arbeitgeberzusammenschlüsse: Genossenschaftliche Kooperation hilft Unternehmen und Beschäftigten · Genossenschaftliche Mitarbeiterteilung: Arbeitskräfte (auf Abruf) nach Bedarf +++ Internationales Jahr der Genossenschaften: Streit über unterschiedliche Werte +++ u.v.m.

Monatszeitung für Selbstorganisation

 

Home Nach oben Bestellungen

Aus dem Inhalt

SPANIEN

Rund 20.000 KriegsgegnerInnen protestierten am 30. März vor der
US-Marine-Basis Rota in Andalusien gegen den Irak-Krieg.
Fünf Kilometer vor dem Tor zur größten europäischen Militärbasis
der USA sammelten sie sich zur Kundgebung unter dem Motto
"No in nuestro nombre" ("Nicht in unserem Namen!").

Seite 1

KRIEGSDIENSTVERWEIGERUNG

Ein Appell an die Bundesregierung: Verweigerer und Deserteure aus dem Golfkrieg
brauchen Asyl.

Seite 2

IRAK-KRIEG

Täglich sind weltweit Millionen auf der Strasse, um gegen diesen Krieg zu protestieren. 
Immer deutlicher zeigt sich, dass die USA und Großbritannien, dazu übergehen, 
zivile Ziele zu bombardieren. Am 28.3. schlug eine Rakete auf einem belebten 
Marktplatz in Bagdad ein und mindestens 55 Zivilisten wurden getötet. Das
Schreckliche wird zur Gewissheit, die angreifenden Kriegsmächte haben vor, 
Bagdad in Grund und Boden zu bomben. Einen Straßen- und Häuserkampf wollen 
sie nicht riskieren.

Die Fernsehbilder aus dem Irak sind schrecklich, eine andere Front gibt es in 
Israel/Palästina - wird Sharon die Gunst der Stunde nutzen, um klammheimlich 
Strafaktionen gegen die PalästinenserInnen zu befehlen? Wir veröffentlichen 
einen gemeinsamen Aufruf palästinensischer und israelischer NGO's gegen den 
Krieg im Irak. "Der Krieg der schönen Worte" auf

Seite 3.

BOMBEN AUF BAGDAD

Wahrlich eine inflationäre Flut von Neuerscheinungen, irgendwie verknüpft mit 
dem Thema "Irak", ergießt sich derzeit auf den deutschen Buchmarkt. Keines aber 
konzentriert sich so konsequent auf den aktuellen Krieg wie "Bomben auf Bagdad 
- nicht in unserem Namen".

Seite 3

KURT'S SURFCENTER

Gewiss, der Klassenkampf ist in die Jahre gekommen. Aber er findet auch im Internet 
statt. Insbesondere das Web führte dazu, dass weltweit ein Stück 
(Willens)Bildungsprivileg der herrschenden Klasse mehr gebrochen werden konnte. 
Nur muss hierzu schon ordentlich gesucht werden. Da scheinen einige traditionslinke 
Begrifflichkeiten ganz schön aus der Mode gekommen zu sein.

Seite 2

ABSCHIED

Harry Fisher, Kommunist, Jude, Spanienkämpfer, Internationalist, Friedenskämpfer 
und Autor ist tot. Keine der New Yorker Friedensaktionen fand seit dem von 
Killer-Bush angekündigten Krieg ohne ihn statt. So auch am 22. März 2003. Er 
wurde von der Friedensdemo mit einer Herzattacke direkt ins Krankenhaus gebracht 
und verließ uns alle dort für immer.

Seite 4

JOHN HENRY MACKEY

John Henry Mackay war Dichter, Schriftsteller, Anarchist und wurde der Sänger 
der Anarchie genannt. Er war Biograph von Max Stirner und wurde mit seinem Buch 
"Die Anarchisten", seinem Gedichtband "Sturm" berühmt. Selbst verstand er sich als 
Künstler, schrieb Gedichte wie "Auf hebe die funkelnde Schale", "Morgen", "In der 
Campagne", "Verführung", vertont von Richard Straus und "Am Wegrand", eine 
Komposition von Arnold Schönberg, heute noch weit verbreitet und ein Stück 
Musikgeschichte.

Seite 4

PIRATENRADIO

Im Juni vergangenen Jahres begann eine Handvoll Leute, in Dresden auf UKW 
unter dem Namen "Radio Outaspace" zu senden. Einfach so, ohne staatliche 
Genehmigung. Die Sendezeit betrug zeitweilig 80 Wochenstunden. Nach acht 
Monaten wurde die bürgerliche Presse auf die Piraten aufmerksam und titelte 
"Staatsanwalt jagt Dresdner Piratensender". Seitdem rauscht es auf der Frequenz...

Seite 5

GALIZIEN: HILFE VOR ORT

90 TeilnehmerInnen, vorwiegend AbsolventInnen des
Freiwilligen Ökologischen Jahres fuhren Mitte Februar 2003
nach Nordspanien, um spanischen Umweltorganisationen beim
Kampf gegen die Ölpest, verursacht durch den Tanker "Prestige", zu helfen.

Seite 5

ATTAC

Nicht attac, sondern die attac-KritikerInnen verkürzen die
Kapitalismuskritik - bis zur totalen Bewegungslosigkeit,
meint der Bundesverband der JD/JL.

Seite 6

ZEITUNGSPROJEKT BEGONNEN

Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, ist das eigentlich ein Thema in der 
Region Nordvorpommern-Stralsund? Eine Gruppe von jungen Zeitungsmachern 
will zumindest aus der Frage ein Thema machen.

Seite 6

BIOMARKT

Regional ist erste Wahl - auch bei Bio-Lebensmittel, meinen zwei Biobauern, 
die die Marktentwicklung im Zuge der "Agrarwende" beobachten.

Seite 11

BIOPIRATERIE

Weltweit sind "Genjäger" unterwegs: Pharma- und Agrokonzerne reißen sich bisher 
noch nicht privatisierte Teile der Natur unter den Nagel. Ihre Waffen: Patente 
und die neuen Biotechnologien.

Seite 12

SOZIALGENOSSENSCHAFTEN


Altkönig Stift eG, Kronberg/Taunus

Sozialbetriebe agieren vor dem Hintergrund sozialer Bedürfnisse oder sozialer 
Problemlagen. Ob ein sozialer Bedarf oder ein soziales Problem vorhanden ist und 
als solches gesehen wird und ob es von "sozialem Nutzen" ist, etwas (und wie viel) 
für dessen Deckung zu tun ist, bleibt letztlich eine gesellschaftliche und eine 
politische Frage. Ein solches förderwirtschaftliches Agieren stellt das entscheidende 
Charakteristikum genossenschaftlicher und damit auch sozialgenossenschaftlicher 
Unternehmen dar. Über deren Vielfalt und bestehende Ansätze wird ein kurzer 
Überblick gegeben auf

Seite 13.

Außerdem in jeder Ausgabe: Buchbesprechungen, der "Marktplatz" mit Projektanzeigen, Jobs und Jobgesuchen sowie ein aktueller Terminkalender u.v.m.

 

Home ] Nach oben ]

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: CONTRASTE
Copyright © 1999 CONTRASTE Monatszeitung für Selbstorganisation
Stand: 07. August 2008