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Monatszeitung für Selbstorganisation

 

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Aus dem Inhalt

ROLAND-GUTSCHEINRING

In seinem Beitrag stellt Manfred Steinbach vom Bremer "Verein
für nachhaltiges Wirtschaften e.V." einige Thesen zum
"kranken Geldbegriff" und zum Sinn von regionalen Währungen
vor.

Seite 2/4

BAMBULE FOREVER!

Hamburg kommt nicht zur Ruhe. Was in den letzten
Oktobertagen als Aktionstage gegen die drohende
Räumung des Bauwagenplatzes Bambule begann,
hat sich zu einer stetig steigenden Protestwelle gegen
die Law-and-Order Politik des rechten Hamburger
Senats entwickelt. Die in ihrer Konsequenz beispiellose
Vertreibung der Bambule durch eine martialische
Polizeimacht war der vorläufige Höhepunkt einer
Senatspolitik, die bisher u.a. weitläufige Sozialkürzungen,
eine menschenfeindliche Verkehrspolitik und einen tödlichen
Brechmitteleinsatz für sich verbuchen konnte. Aus "Bambule bleibt!" wird 
"Schill muss weg!"

Seite 3

ARCHIVE ÖFFNEN!

Seit dem die Rote Armee Fraktion (RAF) im März
1998 ihre Auflösung bekannt gab, ist der bewaffnete
Kampf in der Bundesrepublik Deutschland
Geschichte. Viele Fragen aus jener Zeit sind bis
heute ungeklärt. Während die Ermittlungsbehörden
nach wie vor daran arbeiten, das Wirken der RAF
aufzuklären, bleiben große Teile ihres Wirkens
im Dunkeln.

Seite 3

GLÜCKLICHE ARBEITSLOSE

Provokation! Seit 1996 agiert in Berlin eine Gruppe
mit dem Namen "Die glücklichen Arbeitslosen"
Schon der Name provoziert. Dabei wollen sie es aber
nicht belassen. In den letzten sechs Jahren hat die
lose Gruppe eine kleine Zeitschrift herausgegeben,
zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen bestritten,
Flugblätter, Pamphlete und Faulheitspapiere verfasst. Das
Recht auf Faulheit scheint Schwerstarbeit
zu sein. Jochen Knoblauch rezensiert das neueste
Machwerk auf

Seite 5.

REICHTUM IN DEUTSCHLAND

Es gibt nicht nur "Glückliche Arbeitslose" in unserem Land
sondern auch "Glückliche Geldbesitzer". Helmut Creutz stellt
diese Spezies am Beispiel einer Liste der Reichen in dieser
Welt, die das US-Maganzin "Forbes" veröffentlichte, vor.

Seite 5

KULTURZENTREN

Per Aufruf fanden sich im Jahr 1983 Gruppen mit
entsprechenden Raumbedarf in Darmstadt zusammen und bekamen
ihr Soziokulturelles Zentrum, ein ehemaliges Schulgebäude,
die Bessunger Knabenschule. Über die "permanente
Vitalisierung" im Zentrum berichtet Bernd Breitwieser auf

Seite 6.

ÖKOMEDIA 2002

47 Natur- und Umweltfilme aus 11 Ländern wetteiferten bei
der Ökomedia 2002 um acht bis zu 5.000 EUR dotierte
Auszeichnungen. Die prämierten Filme auf

Seite 6.

AKTIONSTAG IN KÖLN

Eine vier Meter hohe Gestalt - eine Skulptur des
Künstlers Jens Kleinen - schiebt sich Anfang November durch
die Kölner Innenstadt. "Hello" wird sie genannt und ist
anlässlich des Aktionstages gegen Abschiebung,
Abschiebeknäste und Ausreiselager in Köln unterwegs.

Seite 6

NACHBAUGEBÜHREN

Nachbaugebühren bedeutet, dass Bauern für den
Nachbau von lizenziertem und von ihnen bereits bezahltem
Saatgut, z.B. Getreide, Kartoffeln, seit 1997
doppelt Gebühren zahlen sollen. Was harmlos und
unbekannt daher kommt, beschreibt einen der zur
Zeit zentralen Konflikte in der bundesdeutschen und
europäischen Landwirtschaft. Ein Konflikt, der
gleichermaßen Ausdruck wie einer der Motoren der
neoliberalen Globalisierung ist. Es geht um nichts anderes
als um die Inwertsetzung von allen Facetten von
Leben.

Seite 11

GENOSSENSCHAFTEN

Die bundesweit tätige DEZENT-eG "Genossenschaft
zur Entwicklung dezentraler Regionalstrukturen"
will kleinräumige, ressourcenschonende, vernetzte
Arbeits-, Wirtschafts- und Ökologiekreise im Bereich
des Umwelt- und Gewässerschutzes umsetzen. Die
DEZENT-eG ist die Muttergenossenschaft, die das
Genossenschaftsmodell LOKALEN Genossenschaften
vermittelt und eventuelle Anlaufschwierigkeiten mit
Hilfe von Spezialisten minimiert.

Seite 13 Außerdem in jeder Ausgabe: Buchbesprechungen, der "Marktplatz" mit Projektanzeigen, Jobs und Jobgesuchen sowie ein aktueller Terminkalender u.v.m.

 

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Copyright © 1999 CONTRASTE Monatszeitung für Selbstorganisation
Stand: 07. August 2008