EUROMAYDAY 2005


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Prekarisierung




Wolfgang Hauptfleisch , 12-12-2005 - 12:19
Der Heilige der Prekarisierten

Ein Interview mit Aktivistinnen der Gruppe "Assalti-a-Salti"

Seit Jahrhunderten ist die Heiligsprechung eigentlich striktes Privileg des Papstes. Es ist fraglich, ob der neue Papst Joseph Ratzinger alias Benedikt XVI. erfreut ist über einen in den letzten Jahren in Italien entstandenen neuen Heiligenkult rund um den 1. Mai. Ein Interview mit Manuela und Ambra, Aktivistinnen der Gruppe "Assalti-a-Salti" (1) aus Turin, die sich an den Vorbereitungen zum 1. Mai in Italien beteiligt, über geschlechtslose Heilige und den Euromayday in Italien:

GWR: Womit beschäftigt Ihr Euch im Augenblick in Turin?

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Sophie Feyder und Gilles Bouché , 02-12-2005 - 09:11
Praktikanten sind billige Arbeitskräfte ohne Rechte. Die Aktivisten der französischen Génération Précaire wollen dies ändern. Die Gruppe wurde im September im Internet gegründet. Schon beim Aktionstag der Gewerkschaften Anfang Oktober mischten sich einige Aktivisten mit weißen Masken unter die Demonstranten. Nur zwei Monate nach ihrer Entstehung organisierte die Gruppe am Donnerstag der vergangenen Woche den wohl weltweit ersten Streik von Praktikanten.

Mit Sarah, einer Aktivistin von Génération Précaire, sprachen Sophie Feyder und Gilles Bouché.

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serhat , 29-10-2005 - 18:15
Der Begriff „Prekarisierung“ ist in aller Munde. Die Entgarantierung von Arbeitsverhältnissen – regulären wie sogenannten atypischen – bildet heute einen neuen Ansatzpunkt in der Formierung sozialer Bewegungen in ganz Europa...

[Organisatorisches: Es soll zunächst drei kurze Referate geben, von Serhat Karakayali (Universität Frankfurt, Projekt Transit Migration) Juliane Schmidt (Universität Münster, Baustein für nicht rassistische Bildungsarbeit), Vassilis Tsianos (Universität Hamburg, kanak attak)
Anhand eines Videos wollen wir verschiedene Ansätze in der Debatte um Prekarisierung in Europa diskutieren.

Termin des Tagesseminars: 5. November, von 11 - 17 Uhr im Fusion, Skalitzer Str. 67, Berlin- Kreuzberg (U-Bhf. Schlesisches Tor)]

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Frassanito Network , 01-07-2005 - 00:00
Lets go on to "conspire and strike for a free, open, radical Europe" - A statement by the Frassanito Network for the Euromayday process

Freedom of movement was the central demand on 2nd April 2005 during the second day of migration related actions which saw both large and small protests and demonstrations take place in more than 50 cities in 11 countries (www.noborder.org).
Precarious living and labour-conditions were the focus a few weeks later on 1st May when Euromayday parades and actions happened simultaneously in 18 cities in 13 countries (www.euromayday.org).
We consider both mobilisations as successful and important steps in shaping a movement with a true European dimension.

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kanak attak , 05-05-2005 - 15:57
Mit dem 2ten sieht man besser!

Recht auf Rechte,
Einbürgerung - automatisch und nur auf dem Silbertablett!
No Integration - Kampf um kollektive Rechte anstatt Privilegien!




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Swedish Anarcho-syndicalist Youth Federation (SUF) , 05-05-2005 - 00:00
The Swedish Anarcho-syndicalist Youth Federation (SUF) presents its national summer-project: 'The Summer Workers Campaign'

The purpose of the campaign is to make young, precarious workers aware of their rights during the ordinary workers vacation, where the youngsters and students are absolutely invaluable! Without them the system would collapse and it?s time for them to realize that this fact automatically gives them power of their situation! What SUF inquires is...

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J.D. Tussle / Lieselotte Hubbub (Berlin) , 04-05-2005 - 13:59
vorwärts, junge garde...teil 1
_prekäre zeiten in der linken_

einige anmerkungen zur debatte um prekarisierung

Vorbemerkung: Wir haben im Layout zum Text das Prekariat zerpflückt. Gemeint ist in diesem Fall die putzende, dienende, vagabundierende Person mit Laptop (!), zu sehen auf dem Hamburger Mobilisierungsplakat zum euromayday 2005. Warum wir das sinnvoll finden? Weil wir in der „Prekarisierungsdebatte“ insgesamt eine eher zerpflückende Position einnehmen - die wir mit diesem Text stark machen wollen.


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Inter Press Service , 03-05-2005 - 21:23
Marta, 26, could never find a proper job since she graduated in visual arts. She earns some money from video editing, working eight hours a day, with no paid holiday.

(An article by Stefania Milan, Inter Press Service)

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nolager bremen , 28-04-2005 - 13:37
Prekarisierung und globales Lagersystem sind vielfach verschränkt. Der Aufruf des bundesweiten NoLager-Netzwerks zum euromayday in Hamburg erzählt weshalb...

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Efthimia Panagiotidis, Vassilis Tsianos , 26-04-2005 - 18:44
Paola schlägt sich als alleinerziehende Mutter durch. Sie hat es vor über einem Jahr geschafft, endlich ihr Studium abzuschließen. Jahrelang war sie hyperaktiv in unterschiedlichen Politszenen und finanzierte sich und ihr Kind mit Hilfe befristeter Deutsch-Sprachkurse und diverser studentischer Hilfsjobs. Irgendwie gelang es ihr bis jetzt, das Leben auf diese Art zu managen.


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Frassanitos , 26-04-2005 - 10:15
Folgende Zeitung wird es am 1. Mai auch auf der Straße zum Verteilen geben und zum Mitnehmen nach Hause, zum BUKO oder dem deutschen Sozialforum. Geschichten, Untersuchungen, Kommentare, Bilder und Analysen rund um Migration, Arbeit und globale Rechte.

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Die Überflüssigen , 25-04-2005 - 15:42
Berlin: Überflüssige in der LIDL-Filiale

Nach Hennickendorf, Jüterbog und Düsseldorf sind die Überflüssigen wieder in Berlin aufgetaucht - ein kurzer Aktionsbericht

Fotos bei :
 http://www.de.indymedia.org/2005/04/112774.shtml

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P2P FightsharingCrew , 23-04-2005 - 19:55
[short introduction in German, followed by detailed description in English]

P2P Fightsharing III presentiert:
Die DVD "Precarity" ist Teil eines kontinuierlichen Experiments kollektiver Selbstverteidigung und wurde von einem transnationalen Netzwerk von MedienaktivistInnen, TechnikerInnen und ÜbersetzerInnen als dritte Ausgabe des DVD-Zines "P2P Fightsharing" herausgegeben. Das Filmmaterial besteht aus 17 Videos, die verschiedene Formen des Protests gegen die Prekarisierung dokumentieren: von Fabriksbesetzungen in Argentinien über den Kampf koreanischer Telekom-ArbeiterInnen und die Aktionen der französischen Intermittants bis zur Verehrung des Heiligen Precarias in Mailand.
Precarity (Rom 2004, 197 Minuten, OmdU, Auswahl)

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The DVD-magazine "Precarity" (2004) is a multitranslated compilation of 17 videos documenting the rebellion of precarious flexworkers across the continents. From the occupation of abandoned factories in Argentina, to the interruption of French prime time news, to the devotion to Saint Precarious at the May Day Parade in Milan, "Precarity" is advertising a new brand of labour activism. It is a toolbox to investigate new modes of collective action and an instrument for the radical organization of the consumerized younger generation. “Precarity” contains 197 min of digital video and is translated in English, French, Spanish, Italian, German and Dutch.

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glocal group hanau , 21-04-2005 - 11:55
die 3-D-Kampagne in Hanau:

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taz-artikel , 17-04-2005 - 12:21
Teil 1: "ich dachte immer: hauptsache arbeit"
Ausbildungsplätze sind rar. Wer einen hat, kann sich glücklich schätzen. Oder?
Was alles unter die Räder kommt, wenn Arbeit immer Vorfahrt hat

Teil 2: Wer ist Doktor Azubi?

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David , 16-04-2005 - 19:34
Ein kultureller Beitrag zum 'Bread and Roses' Film (s. den gleichnamigen Themenabend), eine Mischung zwischen Spoken Word und Rap:

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global project , 28-03-2005 - 00:06
Soziale Rechte und Aneignung öffentlicher Räume: die Kämpfe der französischen Intermittents

Die Stärke einer politischen Bewegung liegt nicht nur in ihrer Fähigkeit, ein konkretes Ziel zu erreichen. Erfolge dieser Art hängen hauptsächlich von der Konjunktur der Kräfteverhältnisse ab. Die Stärke einer Bewegung zeigt sich vielmehr in ihrem Potenzial, neue Fragen aufzuwerfen und neue Antworten zu geben. Und soviel ist sicher: Die Kämpfe der prekär beschäftigten französischen KulturarbeiterInnen haben neue Fragen gestellt, die neue Antworten erfordern.[1]


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Gerald Raunig , 28-03-2005 - 00:03
Streethacking und antiprekaritärer Aktivismus in Barcelona

„We are the precarious, the flexible, the temporary, the mobile. We're the people that live on a tightrope, in a precarious balance, we're the restructured and outsourced, those who lack a stable job, and those who are overexploited; those who pay a mortgage or a rent that strangles us. We're forced to buy and sell our ability to love and care. We're just like you: contortionists of flexibility."
("Mayday, Mayday! Les precàries i precaris es rebel.len", Manifiesto convocatoria Barcelona EuroMayDay 004) [1]

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Precarias a la deriva , 25-03-2005 - 20:40
Streifzüge durch die Kreisläufe feminisierter prekärer Arbeit

Synopsis: Wir sind prekarisiert. Das bedeutet ein paar gute Dinge (die Akkumulierung unterschiedlichen Wissens und von verschiedenen Fähigkeiten und Kompetenzen durch eine sich ständig neu konstituierende Arbeit und Lebenserfahrung) und eine Menge negativer Dinge (Verletzlichkeit, Unsicherheit, Armut, soziale Gefährdung). Doch unsere Situationen sind so unterschiedlich, so singulär, dass es uns schwer fällt, den gemeinsamen Nenner zu finden, von dem wir ausgehen könnten, oder die eindeutigen Unterschiede, durch die wir einander bereichern könnten. Es ist schwierig für uns, uns auf der gemeinsamen Basis von Prekärität auszudrücken und zu definieren, einer Prekarität, die auf eine eindeutige kollektive Identität verzichtet, in der sie sich simplifiziert und verteidigt, die aber nach einer Form der gemeinsamen Verortung verlangt. Wir müssen über die Entbehrungen und den Exzess unserer Lebens- und Arbeitssituationen sprechen, um der neoliberalen Fragmentierung zu entkommen, die uns von einander trennt, schwächt und zu Opfern von Angst, Ausbeutung oder dem Egoismus des "jede für sich allein" macht. Allem voran wollen wir durch die Aufnahme eines gemeinsamen und kreativen Kampfs die kollektive Schaffung alternativer Lebensentwürfe ermöglichen. Aus der Einladung zur Teilnahme an der ersten deriva, Oktober 2002.

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Arbeitspapier des Frassanito-Netzwerks , 11-02-2005 - 00:00
Bedeutungen, Fallen und Herausforderungen eines komplexen Begriffs, und was das mit Migration zu tun hat ...

Precarious, Precarization, Precariat? Impacts, traps and challenges of a complex term and its relationship to migration ...

[You find the English version at the end of the article]

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